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Der Bildungsbegriff von Arthur Schopenhauer

Titel: Der Bildungsbegriff von Arthur Schopenhauer

Essay , 2017 , 9 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sarah Küsters (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand", so sagte einst der Philosoph, Autor und Hochschullehrer Arthur Schopenhauer.

In diesem Essay wird untersucht, wie Schopenhauer seinen Bildungsbegriff entwickelt hat. Es wird betrachtet, inwiefern das Konzept seines Bildungsbegriffs sich aus seinem Lebenslauf erschließen lässt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biographie

3. Der Bildungsbegriff nach Arthur Schopenhauer

4. Entwicklung des Bildungsbegriffes

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Dieses Essay untersucht die Entstehung des Bildungsbegriffes von Arthur Schopenhauer, indem es zentrale biographische Stationen seines Lebens mit seinen philosophischen Ansichten verknüpft und deren Relevanz sowie Anwendbarkeit im modernen Bildungssystem kritisch reflektiert.

  • Analyse des Bildungsbegriffs anhand von Schopenhauers Werk "Selbstdenken statt Gelehrsamkeit".
  • Untersuchung biographischer Einflüsse (Elternhaus, Bildungsweg) auf Schopenhauers Philosophie.
  • Kontrastierung von "Selbstdenken" gegenüber oberflächlicher "Gelehrsamkeit".
  • Kritische Gegenüberstellung von Schopenhauers Theorien mit Aspekten des heutigen Schul- und Lernsystems.

Auszug aus dem Buch

Der Bildungsbegriff nach Arthur Schopenhauer

In dem Textauszug „Selbstdenken statt Gelehrsamkeit“ aus Parerga und Paralipomena, welcher 1851 von Arthur Schopenhauer verfasst wurde, wird sein Bildungsbegriff und seine Verachtung des Gelehrten deutlich.

Der Autor beobachtet zunächst die große Zahl an Schülern und Lehrern an den vielen Schulen dieser Welt, die uns ein Bild von einer Gesellschaft gibt, welche nach „Einsicht und Wahrheit“ strebt. Schnell wird klar, dass dieses Bild trügt. Während es den Lehren um „Schein und Kredit“ geht, wollen die Schüler mit Bildung prahlen. Immer wieder wollen neue Schüler summarisches, gesammeltes Wissen erlangen und schnell klüger werden, als jedes aus ihrer Vergangenheit. Danach wollen sie über das Gelernte urteilen. Arthur Schopenhauer ist der Meinung, „Studierende und Studierte aller Art und jedes Alters gehen in der Regel nur auf Kunde aus nicht auf Einsicht“. Dabei stellt er fest, dass geringes und durchdachtes Wissen viel mehr Wert ist, als viel, nicht durch eigenes Denken angeeignetes Wissen. Zu diesem Wissen „in seiner Gewalt“ kommt der Mensch nur durch kombinieren, durchdenken und vergleichen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Das Kapitel führt in die Fragestellung ein, wie Schopenhauers Lebenslauf seine Theorie der Bildung geprägt hat, und begründet das Interesse an seiner Persönlichkeit.

Biographie: Dieser Abschnitt zeichnet Schopenhauers Lebensweg nach, von seiner Kindheit in Danzig und Hamburg über den Suizid des Vaters bis hin zu seinem Studium und seiner Tätigkeit als Philosoph.

Der Bildungsbegriff nach Arthur Schopenhauer: Hier wird Schopenhauers Kernkonzept des Selbstdenkens erläutert und der Kontrast zur bloßen, leblosen Gelehrsamkeit sowie zum modernen "Bulimielernen" herausgearbeitet.

Entwicklung des Bildungsbegriffes: Dieses Kapitel verknüpft Schopenhauers Erfahrungen mit zeitgenössischen Gelehrten und seinem familiären Umfeld direkt mit der Entstehung seines spezifischen Bildungsbegriffes.

Fazit: Das Kapitel fasst die Untersuchungsergebnisse zusammen und bestätigt die These, dass Schopenhauers Bildungsphilosophie tief in seinen persönlichen Erfahrungen verwurzelt ist.

Schlüsselwörter

Arthur Schopenhauer, Bildungsbegriff, Selbstdenken, Gelehrsamkeit, Philosophie, Biographie, Pädagogik, Einsicht, Bulimielernen, Wissenserwerb, Mentale Entwicklung, Selbstständigkeit, Schulsystem, Erkenntnistheorie, Bildungsgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Das Essay befasst sich mit der philosophischen Theorie von Arthur Schopenhauer zum Thema Bildung und wie sich diese aus seinen persönlichen Lebenserfahrungen heraus entwickelt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von echtem Selbstdenken gegenüber reinem Auswendiglernen, die Kritik an der Gelehrsamkeit des 19. Jahrhunderts und die Anwendung dieser Konzepte auf heutige Bildungsprozesse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ergründen, welche biographischen Ereignisse – insbesondere das Verhältnis zu den Eltern und die akademische Laufbahn – Schopenhauers spezifische Ablehnung des gelehrten Wissens begründeten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Literaturarbeit, die biographische Daten mit einer hermeneutischen Interpretation von Schopenhauers Texten, insbesondere "Parerga und Paralipomena", kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Biographie, die Analyse des Bildungsbegriffs anhand von Originalzitaten und eine kritische Diskussion zur heutigen Relevanz im schulischen Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Selbstdenken, Gelehrsamkeit, Bildungsbegriff, Schopenhauer und die Unterscheidung zwischen bloßer Wissensaufnahme und tiefer Einsicht.

Inwiefern hat das Verhältnis zum Vater Schopenhauers Bildungsbegriff geprägt?

Das väterliche Verbot des Gymnasiums und der Wunsch des Vaters nach einer Kaufmannskarriere führten bei Schopenhauer zu einer Abneigung gegen formelhaftes, praxisfernes Wissen, was er später in seinem Ideal des Selbstdenkers verarbeitete.

Wie bewertet der Autor die Situation an heutigen Schulen im Vergleich zu Schopenhauers Thesen?

Der Autor erkennt viele Parallelen, etwa im "Bulimielernen", kritisiert jedoch auch, dass Schopenhauers Sicht auf das Lesen als "desorganisierend" heute durch die Notwendigkeit von breiterer Wissensbildung ergänzt werden muss.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Bildungsbegriff von Arthur Schopenhauer
Hochschule
Universität Münster  (Erziehungswissenschaften)
Veranstaltung
Bildungsbegriff
Note
1,7
Autor
Sarah Küsters (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
9
Katalognummer
V471606
ISBN (eBook)
9783668939035
ISBN (Buch)
9783668939042
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schopenhauer Bildungsbegriff Pädagogik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Küsters (Autor:in), 2017, Der Bildungsbegriff von Arthur Schopenhauer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/471606
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Leseprobe aus  9  Seiten
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