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Darstellung der Frau in der englischen Zeitschrift "Company"

Title: Darstellung der Frau in der englischen Zeitschrift "Company"

Seminar Paper , 2005 , 13 Pages , Grade: 2

Autor:in: Stefanie Brunn (Author)

Romance Studies - Spanish Studies
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Summary Excerpt Details

Geschlechterrollen werden durch die ihnen zugrunde liegende Gesellschaft geformt und verändert. Frauen haben dabei immer einen anderen, meist niedrigeren Stand als Männer. Sie werden oft nach ihrem Aussehen und ihren Beziehungen zum "starken" Geschlecht beurteilt. Frauenzeitschriften greifen diese Stereotype auf und verwandeln sie in Rollenbilder, mit denen sich die Leser identifizieren und wonach sie ihren Konsum richten können. Im Folgenden soll nun die Darstellung der Frau in einer dieser Magazine, nämlich der Company aus Großbritannien, betrachtet werden. Zuerst werden die Zeitschrift und ihre Themen an sich grob vorgestellt. Anschließend wird das Ideal, dass sich in der Company für Frauen ergibt, analysiert und schließlich der Darstellung des Mannes gegenübergestellt. Die Inszenierung des weiblichen Körpers wird dabei genauer in Betrachtung genommen und letztlich wird auf die implizierte Leserschaft der Zeitschrift und die enge Verbindung zwischen Leser und Zeitschrift eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zeitschriftprofil: Company

3. Das Frauenideal

4. Die Darstellung des Mannes

5. Inszenierung des weiblichen Körpers

6. Die implizierte Leserschaft

7. Die Verbindung zwischen der Zeitschrift und ihren Lesern

8. Fazit

9. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Konstruktion weiblicher Identität und die Darstellung von Geschlechterrollen in der britischen Frauenzeitschrift Company. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie das Magazin durch eine gezielte Ansprache und die Verknüpfung von Konsumbedürfnissen mit traditionellen Rollenbildern ein spezifisches Frauen- und Männerbild generiert und festigt.

  • Analyse von redaktionellen Inhalten und Konsumstrategien im Magazin Company.
  • Untersuchung von Schönheitsidealen und der Inszenierung des weiblichen Körpers.
  • Betrachtung der Darstellung des Mannes als Dreh- und Angelpunkt weiblichen Handelns.
  • Dekonstruktion der "falschen Freundschaft" als manipulative Bindungsstrategie an die Leserschaft.

Auszug aus dem Buch

3. Das Frauenideal

Das in der Company vorgegebene Ideal für die Frau ist in erster Linie ein Schönheitsideal. Dieses ist saisonabhängig und daher veränderlich, die moderne Frau von heute ist daher ständig auf der Suche nach den neusten Trends um immer „in“ zu sein. Orientieren tut man sich dabei an den Prominenten, Models und Schauspielerinnen, die sich zwar auch ab und zu mal einen Fehlgriff erlauben, aber trotzdem generell als „Trendsetter“ angesehen werden können. Daher findet man auch einige Überschriften wie z.B. „Get her look: Cameron Diaz“ (Company : 140) oder „Get her life: Why we want to be Reese Witherspoon“ (Company : 2), da Frauen ständig versuchen sollten, ihren Look zu verändern um wie jemand anders auszusehen. „Get hair like a star – it’s easy“ (Company : 103) erfährt der Leser und nicht nur, dass es leicht ist, es ist auch „[...] not an option.“ (Company : 130), sondern eben ein „must have“. Das Ideal ist, wie man aus dem „Trend Report“ erfährt, die „Catwalk Beauty“ (Company : 123). Anhand der Company People Seite sieht man, dass sich Frauen immer zwischen „Shop queen“, „Date diva“ und „Carpet vamp“ (Company : 19) bewegen sollten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der geschlechtsspezifischen Rollenbilder in Frauenzeitschriften ein und skizziert das Ziel der Analyse des britischen Magazins Company.

2. Zeitschriftprofil: Company: Dieses Kapitel beschreibt das Magazin als konsumorientiertes Frauenblatt, dessen redaktionelle Inhalte stark mit Werbestrategien verzahnt sind.

3. Das Frauenideal: Hier wird aufgezeigt, wie das Magazin ein wandelbares Schönheitsideal propagiert, das Frauen zur ständigen Selbstoptimierung nach dem Vorbild von Prominenten animiert.

4. Die Darstellung des Mannes: Die Analyse verdeutlicht, dass der Mann zwar oberflächlich im Hintergrund steht, jedoch als zentraler Auslöser für das Handeln der Frau fungiert.

5. Inszenierung des weiblichen Körpers: Das Kapitel behandelt die Konstruktion des weiblichen Körpers als visuelles Konsumobjekt, das durch künstliche Eingriffe einer "natürlichen" Ästhetik entsprechen soll.

6. Die implizierte Leserschaft: Hier wird der Typus der 20- bis 30-jährigen Leserin skizziert, die sich durch große Konsumbereitschaft und ein Bedürfnis nach externer Lebensberatung auszeichnet.

7. Die Verbindung zwischen der Zeitschrift und ihren Lesern: Das Kapitel erläutert die Strategie der "Synthetic personalization", durch die eine täuschend echte, freundschaftliche Bindung zur Leserin aufgebaut wird.

8. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Zeitschrift trotz ihres modern anmutenden Auftretens traditionelle Geschlechterrollen zementiert und Frauen in eine konsumabhängige Unselbstständigkeit führt.

9. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Literatur und Quellen für die Untersuchung.

Schlüsselwörter

Geschlechterrollen, Frauenzeitschrift, Company, Konsum, Schönheitsideal, Weiblichkeit, Stereotype, Selbstoptimierung, Identität, Synthetic personalization, Konsumgesellschaft, Geschlechterbeziehung, Frauenbild, Medienanalyse, Körperinszenierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht kritisch die inhaltliche und sprachliche Gestaltung der britischen Frauenzeitschrift Company hinsichtlich der Konstruktion von Frauen- und Männerbildern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören der Konsum, das propagierte Schönheitsideal, die Darstellung des Mannes als Bezugspunkt der Frau sowie die psychologische Bindung der Leserin an das Magazin.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Magazin emanzipatorische Ansätze vorgibt, gleichzeitig aber traditionelle Rollenklischees verstärkt und die Leserin als Konsumentin in ein patriarchales Paradigma einbindet.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine medienlinguistische und kulturwissenschaftliche Untersuchung, die Konzepte wie die "Synthetic personalization" zur Analyse der redaktionellen Kommunikation verwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit analysiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Zeitschriftenprofils, die Dekonstruktion von Frauen- und Männerbildern, die mediale Inszenierung des Körpers sowie eine Analyse der implizierten Leserschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind Geschlechterrollen, Konsum, Identität, Körperinszenierung und die vermeintliche Solidarität zwischen Zeitschrift und Leserschaft.

Wie konstruiert die Zeitschrift eine Nähe zur Leserin?

Dies geschieht durch "Synthetic personalization", ein Verfahren, bei dem fiktive Redakteurinnen als persönliche "beste Freundinnen" inszeniert werden, um ein Vertrauensverhältnis aufzubauen.

Welche Bedeutung hat das Schönheitsideal in Company?

Das Schönheitsideal dient als Instrument, um Frauen zu einer ständigen Konsumbereitschaft zu bewegen, da die "natürliche" Schönheit laut Magazin nur durch den Erwerb spezifischer Produkte erreichbar sei.

Warum wird der Mann als Drehpunkt des weiblichen Handelns bezeichnet?

Obwohl Frauen in der Zeitschrift oft beruflich aktiv erscheinen, zielt ihr gesamtes Handeln laut Analyse darauf ab, die Gunst der Männer zu gewinnen oder die Harmonie in der Partnerschaft zu erhalten.

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Details

Title
Darstellung der Frau in der englischen Zeitschrift "Company"
College
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Romanistik)
Course
Feministische Linguistik
Grade
2
Author
Stefanie Brunn (Author)
Publication Year
2005
Pages
13
Catalog Number
V47231
ISBN (eBook)
9783638442268
ISBN (Book)
9783640876440
Language
German
Tags
Darstellung Frau Zeitschrift Company Feministische Linguistik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Brunn (Author), 2005, Darstellung der Frau in der englischen Zeitschrift "Company", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47231
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