Anleitung einer 32-jährigen, neuen Mitarbeiterin. Sie hat eine Lehre als Telefonistin absolviert, arbeitet seit 9 Jahren als ausgelernte Kraft in ihrem Beruf und war bisher im Bürobereich tätig. Die Zeugnisse sind gut und sie zeigen eine hohe Lernbereitschaft. Der Kommunikationsstil in einem Krankenhaus ist für die neue Mitarbeiterin ein neues Tätigkeitsfeld. Die neue Mitarbeiterin soll darin angeleitet werden, im Krankenhaus telefonische Verbindungen zu erstellen und Telefonate entgegenzunehmen.
Die Arbeit enthält eine ausführliche Darstellung der Lernziele und eine detaillierte Praxisanleitung nach der Vier-Stufen-Methode.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1.0 Die Definition von Wissensmanagement in der Patientenaufnahme
1.1 Regelkreis des Wissen nach Probst et. al (1998)
2.0 Die Qualifikation einer Praxisanleiterin
2.1 Die Gesetzlichen Rahmenbedingungen
2.2 Welche Kompetenzen einer Praxisanleiterin führen zum Ziel?
3.0 Die Praxisanleitung: Unterweisung nach der Vier - Stufen Methode
3.1 Der Arbeitsplatz
3.2 Der Bildungsstand der Mitarbeiterin
3.3 Das Lernziel der Unterweisung
3.4 Die Lernmethode der Unterweisung
3.5 Folgende Punkte sollten bei der Unterweisung berücksichtigt werden
4.0 Die Vorstellung der neuen Mitarbeiterin bei den Teamkollegen
4.1 Die Unterweisung erfolgt nach der Vier – Stufen Methode
4.2 Die schematische Darstellung eines Einarbeitungsplan
5.0 Erste Stufe; nach der Vier-Stufen Methode
5.1 Zweite Stufe; nach der Vier – Stufen Methode
5.2 Das Beispiel der Lernsituation: Verhalten – Vormachen
5.3 Dritte Stufe; nach der Vier – Stufen Methode
5.4 Vierte Stufe; nach der Vier – Stufen Methode
5.5 Muster: Beurteilungsbogen zum Mitarbeitergespräch
6.0 Die Schlusserklärung
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit befasst sich mit der strukturierten Einarbeitung einer neu eingestellten, ausgebildeten Telefonistin in einem Krankenhaus. Das primäre Ziel ist es, mittels der Vier-Stufen-Methode einen effizienten Lernprozess zu initiieren, der die Mitarbeiterin befähigt, den Telefondienst in der Patientenaufnahme eigenständig und qualitativ hochwertig zu führen.
- Wissensmanagement in der Patientenaufnahme
- Anforderungen und Qualifikationen einer Praxisanleiterin
- Anwendung der Vier-Stufen-Methode als Lehrmethode
- Strukturierung von Einarbeitungsplänen und Erfolgskontrollen
- Integration neuer Mitarbeiter in das bestehende Team
Auszug aus dem Buch
3.1 Der Arbeitsplatz:
Der Arbeitsplatz ist mit den neuesten technischen Arbeitsgeräten in einer freundlichen Atmosphäre ausgestattet. In den Hauptbesuchszeiten ist die Patientenaufnahme mit einer Empfangskraft besetzt, da die Arbeitszeit in einem 2 Schichtsystem vollzogen wird muss die Telefonistin in der Spätschicht abends 2 Stunden alleine den Dienst in der Patientenaufnahme durchführen.
Das Dokumentensystem ist systematisch und chronologisch geordnet.
Für die Telefonistin steht ein eigener Arbeitsplatz zur Verfügung.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Beschreibt die Relevanz des Wissensmanagements im Krankenhaus angesichts des wachsenden Wettbewerbsdrucks und der DRG-Finanzierung.
1.0 Die Definition von Wissensmanagement in der Patientenaufnahme: Erläutert Konzepte zur gezielten Einflussnahme auf die Wissensressourcen und die Bedeutung des Regelkreises nach Probst et al.
2.0 Die Qualifikation einer Praxisanleiterin: Definiert notwendige berufspädagogische Voraussetzungen und gesetzliche Rahmenbedingungen für die Anleitung in Pflegeeinrichtungen.
3.0 Die Praxisanleitung: Unterweisung nach der Vier - Stufen Methode: Detailliert die Anwendung der Vier-Stufen-Methode, die Lernziele sowie die Bedeutung des Arbeitsumfelds für die Einarbeitung.
4.0 Die Vorstellung der neuen Mitarbeiterin bei den Teamkollegen: Behandelt die soziale Integration neuer Mitarbeiter und die Bedeutung eines strukturierten Einarbeitungsplans.
5.0 Erste Stufe; nach der Vier-Stufen Methode: Führt durch die praktischen Phasen der Unterweisung, vom Vorbereiten über das Vormachen und Nachmachen bis zur Erfolgskontrolle.
6.0 Die Schlusserklärung: Betont den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Rahmen von Qualitätsmanagement-Systemen.
Schlüsselwörter
Wissensmanagement, Patientenaufnahme, Praxisanleitung, Vier-Stufen-Methode, Krankenhaus, Telefonistin, Einarbeitungsplan, Personalmanagement, Lernziele, Qualitätsmanagement, Personalführung, Gesundheitswesen, Kompetenzentwicklung, Mentoring, Mitarbeiterschulung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Es geht um die methodisch strukturierte Einarbeitung von neuem Personal im Krankenhausbereich, speziell für das Berufsbild der Telefonistin.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf Wissensmanagement, der professionellen Praxisanleitung sowie der erfolgreichen sozialen und fachlichen Integration neuer Mitarbeiter.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung von Kompetenzen durch die Vier-Stufen-Methode, damit die Telefonistin den Abenddienst in der Patientenaufnahme eigenständig ausführen kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf der Vier-Stufen-Methode zur beruflichen Unterweisung sowie auf Ansätzen der konstruktivistischen Didaktik.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Qualifikation der Anleiterin, die Anwendung der Unterweisungsschritte und die praktische Gestaltung eines Einarbeitungsplans inklusive Erfolgskontrolle.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Praxisanleitung, Vier-Stufen-Methode, Wissensmanagement, Patientenaufnahme und Kompetenzentwicklung.
Warum ist ein Mentor für die neue Telefonistin wichtig?
Ein Mentor auf gleicher hierarchischer Ebene bietet Unterstützung bei der sozialen Integration und hilft, psychische Barrieren abzubauen.
Wie wird der Erfolg der Einarbeitung gemessen?
Durch einen Soll-Ist-Vergleich am Ende der Einarbeitung, bei dem die Selbstständigkeit der Mitarbeiterin in Bezug auf die Arbeitsrichtlinien geprüft wird.
Welche Rolle spielt die Vier-Stufen-Methode konkret?
Sie dient als strukturierter Leitfaden zur Wissensvermittlung, unterteilt in Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen und selbstständige Ausführung.
- Citation du texte
- Simone Huland (Auteur), 2005, Anleitung zum selbständigen Telefonieren einer ausgebildeten Telefonistin nach Neueinstellung (Unterweisung im Krankenhaus), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47303