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Gründung einer Organschaft - Voraussetzungen und Auswirkungen

Titel: Gründung einer Organschaft - Voraussetzungen und Auswirkungen

Seminararbeit , 2004 , 26 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Dipl.-Kfm. Matthias Cadek (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

1 Einleitung

Die Vorschriften für Organschaften, insbesondere § 14 KStG, haben in den letzten Jahren durch diverse Neuregelungen des Körperschaftsteuergesetzes, wie z. B. durch das Steuersenkungsgesetz1 (StSenkG), das UntStFG2 oder das StVerAbG3 viele Änderungen erfahren. Besonders aber die Umstellung vom Anrechnungsverfahren auf das Halbeinkünfteverfahren hat dazu beigetragen, dass die Organschaft stark an Bedeutung gewonnen hat. Sie ist ein steuerliches Gestaltungsinstrument, mit dem man gerade im Bereich der Verlustverrechnung zweier gesondert geführter Unternehmen, die unter einheitlicher Leitung stehen, die Steuerlast senken kann. Diese Arbeit befasst sich mit der Gründung und den damit zusammenhängenden Voraussetzungen und Auswirkungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Allgemeines

2.1 Begriff

2.1.1 Organschaft

2.1.2 Eingliederungsvoraussetzungen

2.2 Die unterschiedlichen Voraussetzungen der Organschaft bei KSt, GewSt und USt

2.3 Gründe einer Organschaftsgründung – Organschaft als Gestaltungsinstrument

2.3.1 Verlustverrechnung

2.3.2 Vermeidung eines Abzugsverbots für Aufwendungen (§ 3c EStG)

2.3.2.1 § 3c Abs. 1 EStG

2.3.2.2 § 3c Abs. 2 EStG

2.3.2.3 § 3c EStG und Personengesellschaften

2.3.2.4 § 3c EStG und Betriebsaufspaltungen

3 Die Gründung

3.1 Allgemeines

3.2 Voraussetzungen für die Gründung der Organschaft

3.2.1 Organgesellschaft (§ 14 Abs. 1 S. 1 KStG)

3.2.2 Organträger/Tatbestandsvoraussetzungen

3.2.2.1 Natürliche Personen

3.2.2.2 Körperschaften

3.2.2.3 Personengesellschaften

3.2.3 Finanzielle Eingliederung (§ 14 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 u. 2 KStG)

3.2.3.1 Mittelbare Beteiligung

3.2.3.2 Unmittelbare Beteiligungen

3.2.3.3 Addition von mittelbaren und unmittelbaren Beteiligungen

3.2.4 Der Gewinn- bzw. Ergebnisabführungsvertrag (§ 14 Ab. 1 S. 1 Nr.3 KStG)

3.2.4.1 Der Gewinnabführungsvertrag der AG oder KGaA (§ 291 AktG)

3.2.4.1.1 Umfang der Gewinnabführung

3.2.4.1.2 Zivilrechtliche Wirksamkeitsvoraussetzungen

3.2.4.1.3 Zeitliche Voraussetzungen

3.2.4.2 Abweichungen des EAV anderer Kapitalgesellschaften zum EAV der AG und KGaA

4 Auswirkungen organschaftlicher Konzernierung

4.1 Gesellschaftsrechtliche Auswirkungen

4.2 Bilanzrechtliche Auswirkungen

4.2.1 Konzernabschluss

4.2.2 Bilanzierung der Organschaft im handelsrechtlichen Einzelabschluss

4.2.2.1 Organgesellschaft

4.2.2.2 Organträger

4.3 Mitbestimmungsrechtliche Auswirkungen

5 Schluss

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der steuerrechtlichen Voraussetzungen und Auswirkungen einer Organschaftsgründung. Im Fokus steht dabei die Analyse der Organschaft als Instrument zur Steueroptimierung unter besonderer Berücksichtigung der Verlustverrechnung und der Vermeidung von Abzugsverboten für Aufwendungen nach dem Wechsel vom Anrechnungs- zum Halbeinkünfteverfahren.

  • Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten durch Organschaften
  • Analyse der Eingliederungsvoraussetzungen (finanziell, organisatorisch, wirtschaftlich)
  • Bedeutung des Gewinnabführungsvertrages (EAV)
  • Auswirkungen der körperschaftsteuerlichen Neuregelungen (StSenkG, UntStFG)
  • Rechtliche Anforderungen an Organgesellschaft und Organträger

Auszug aus dem Buch

3.2.3.3 Addition von mittelbaren und unmittelbaren Beteiligungen

Beispiel:

A, B und C sind Kapitalgesellschaften.

Im linken Schaubild kommt es sowohl mit als auch ohne Additionsverbot zu keiner finanziellen Eingliederung, da die 50 %-ige unmittelbare Beteiligung zwischen A und C keine Mehrheit der Stimmrechte darstellt und die mittelbare Beteiligung über B an der erforderlichen Mehrheit der Stimmrechte scheitert (insg. 50 %). Im rechten Schaubild hält A, durch die nun erlaubte Addition von mittelbarer Beteiligung (50 %) und unmittelbarer Beteiligung (30 %), 80 % der Stimmrechte. A ist somit finanziell in C eingegliedert.48

Sind die Voraussetzungen einer finanziellen Eingliederung erfüllt, so besteht zwar zwischen Organ und Organträger ein Organschaftsverhältnis, damit es aber körperschaftsteuerlich und gewerbesteuerlich anerkannt werden kann, bedarf es noch eines Ergebnisabführungsvertrages.49

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Organschaft als steuerliches Gestaltungsinstrument ein, insbesondere im Kontext aktueller Gesetzesänderungen zur Verlustverrechnung.

2 Allgemeines: Das Kapitel definiert den Begriff der Organschaft, erläutert die verschiedenen Eingliederungsvoraussetzungen und analysiert deren unterschiedliche Anwendung bei Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer.

3 Die Gründung: Hier werden die personellen und sachlichen Voraussetzungen für die Gründung einer Organschaft detailliert dargelegt, einschließlich der Anforderungen an Organgesellschaft, Organträger und den notwendigen Ergebnisabführungsvertrag.

4 Auswirkungen organschaftlicher Konzernierung: Dieses Kapitel beleuchtet die gesellschafts-, bilanz- und mitbestimmungsrechtlichen Folgen, die aus der Gründung einer steuerlichen Organschaft resultieren.

5 Schluss: Die Schlussbetrachtung fasst die steuerlichen Vorteile gegen das Risiko erhöhter Haftungsfolgen ab, die durch den Übergang in eine Organschaft entstehen können.

Schlüsselwörter

Organschaft, Organgesellschaft, Organträger, Gewinnabführungsvertrag, Körperschaftsteuer, Verlustverrechnung, finanzielle Eingliederung, Steuergestaltung, Halbeinkünfteverfahren, Betriebsaufspaltung, § 14 KStG, Konzernierung, Haftungsrisiko, Anteilsinhaber, Mitbestimmung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Gründung einer Organschaft im deutschen Steuerrecht, wobei insbesondere die Voraussetzungen und die steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten im Vordergrund stehen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die Eingliederungsvoraussetzungen, die Anforderungen an den Ergebnisabführungsvertrag sowie die Auswirkungen der Organschaft auf Gesellschaftsrecht, Bilanzierung und Mitbestimmung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie durch eine Organschaftsgründung insbesondere die Verlustverrechnung optimiert und Abzugsverbote für Aufwendungen vermieden werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer juristisch-ökonomischen Analyse der maßgeblichen Gesetzesvorschriften (§ 14 KStG etc.), ergänzt durch Literaturstudien und Auswertung von Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung des Begriffs, die Voraussetzungen für eine wirksame Gründung (einschließlich verschiedener Beteiligungsformen) und die daraus resultierenden konzernrechtlichen Konsequenzen.

Welche Keywords charakterisieren den Inhalt?

Wichtige Schlagworte sind Organschaft, Ergebnisabführungsvertrag, Verlustverrechnung, körperschaftsteuerliche Eingliederung und steuerliches Gestaltungsinstrument.

Warum ist die Unterscheidung zwischen mittelbarer und unmittelbarer Beteiligung für die finanzielle Eingliederung wichtig?

Die Art der Beteiligung ist entscheidend für die Erfüllung der finanziellen Eingliederung; seit dem StSenkG ist die Addition beider Formen möglich, was die Bildung von Organschaften erleichtert.

Welche Risiken ergeben sich bei der Gründung einer Organschaft?

Neben steuerlichen Vorteilen können sich Risiken aus erweiterten Haftungspflichten und der Notwendigkeit ergeben, bisherige Vorteile aus anderen Rechtsformen, wie z.B. der Betriebsaufspaltung, aufzugeben.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gründung einer Organschaft - Voraussetzungen und Auswirkungen
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Note
2.0
Autor
Dipl.-Kfm. Matthias Cadek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
26
Katalognummer
V47330
ISBN (eBook)
9783638443005
ISBN (Buch)
9783638659338
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gründung Organschaft Voraussetzungen Auswirkungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl.-Kfm. Matthias Cadek (Autor:in), 2004, Gründung einer Organschaft - Voraussetzungen und Auswirkungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47330
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Leseprobe aus  26  Seiten
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