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Strategisches Produktionscontrolling

Title: Strategisches Produktionscontrolling

Seminar Paper , 2005 , 27 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Kathrin Wacker (Author)

Business economics - Controlling
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Zeiten zunehmender Konkurrenz, hervorgerufen vor allem durch die immer weiter fortschreitende Globalisierung, und der laufende Wandel im politischen und wirtschaftlichen Umfeld, stellen hohe Anforderungen an die Unternehmensführung und verlangen nach einer kontinuierlichen Anpassung der Unternehmensstrategie und der innerbetrieblichen Prozesse und Strukturen. Da sich nur die Unternehmen am Markt durchsetzen können, die bessere Problemlösungstechnologien anbieten als ihre Konkurrenz, ist die Erhaltung von Erfolgs-potentialen von essentieller Bedeutung.
Dieser Wandel, hin zu einer wettbewerbsorientierten Sichtweise, spiegelt sich ebenso deutlich in dem Funktionsbereich der Produktion wieder, in dem die alleinige Orientierung an der Produktivität nicht mehr zeitgemäß ist.
Aber worin bestehen konkret die Hauptaufgaben des strategischen Produktionscontrollings? Wie läuft der Entscheidungsfindungsprozess ab und durch welche Instrumente wird er unterstützt?
Auf diese Fragen soll im weiteren Verlauf der Ausarbeitung – auch im Hinblick auf aktuelle Entwicklungen in den deutschen Produktionsunternehmen – eingegangen werden. Nach einer kurzen Einführung in das strategische Produktionscontrolling werden drei der wesentlichen Aufgaben aufgezeigt. Dies sind die Standortentscheidung, das Auslagern von Wertschöpfungsaktivitäten und das Investitionscontrolling. Zu jedem dieser Bereiche werden die wichtigsten Instrumente, die den Entscheidungsfindungsprozess unterstützen, kurz erläutert. Im Anschluss daran wird auf die strategische Zielfindung in der Balanced Scorecard, ein immer noch sehr populäres Instrument des strategischen Controllings, eingegangen. Abschließend wird ein Ausblick gewährt.
Dabei sollen die Kennzahlen und Werttreiberhierarchien nicht behandelt sowie über die Investitionsrechnung lediglich ein kurzer Überblick gegeben werden. Auch der Technologiekalender und die Budgetierungsmethoden, wie das Beyond Budgeting, werden nicht weiter thematisiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitende Bemerkungen

2. Strategisches Produktionscontrolling

2.1 Begriff der Produktion

2.2 Notwendigkeit des strategischen Produktionscontrollings

2.3 Anforderungen und Aufgaben

3. Standortentscheidungen

3.1 Begriff des Standortes und die Standortfaktoren

3.2 Gründe für die Verlagerung des Produktionsstandortes

3.3 Unterstützende Instrumente bei der Standortwahl

4. Outsourcing

4.1 Begriff des Outsourcings und die Gründe

4.2 Instrument des Kompetenzportfolios

4.3 Aktuelle Entwicklungen

5. Investitionsentscheidungen

5.1 Begriff der Investitionsentscheidung und die Anforderungen

5.2 Der Investitionsplanungsprozess

5.3 Methodenbausteine des strategischen Investitionscontrollings

5.3.1 Erfolgsfaktorenanalyse

5.3.2 Benchmarking

5.3.3 Technologieportfolio

5.3.4 Technologie-Roadmapping

5.3.5 Reorganisationsportfolio

5.3.6 Investitionsrechenverfahren

6. Balanced Scorecard – ein Bezug zum operativen Controlling

7. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Hauptaufgaben des strategischen Produktionscontrollings zu identifizieren und aufzuzeigen, wie der Entscheidungsfindungsprozess in diesem Bereich durch spezifische Instrumente unterstützt wird. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse aktueller Herausforderungen in deutschen Produktionsunternehmen und der Ableitung effizienter Controlling-Ansätze für zentrale strategische Problemstellungen.

  • Strategisches Produktionscontrolling in einem wettbewerbsorientierten Umfeld
  • Standortentscheidungen und deren methodische Unterstützung
  • Outsourcing-Strategien und die Bedeutung von Kernkompetenzen
  • Methodenbausteine des strategischen Investitionscontrollings
  • Integration der strategischen Planung mittels Balanced Scorecard

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriff des Standortes und die Standortfaktoren

Der Ort des betrieblichen Geschehens wird als Standort bezeichnet. Die Standortwahl zählt zu den wichtigsten Entscheidungen eines Unternehmens. Aufgrund der Vielzahl möglicher Standorte kann der Weg zur optimalen Lösung zu einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen werden. Auch aufgrund der Tatsache, dass eine einmal getroffene Entscheidung nur sehr schwer revidierbar ist, sind hier die Ansprüche an das strategische Controlling sehr hoch.

Bei der Auswahl eines Standortes sind Standortfaktoren von großer Bedeutung. Diese Standortfaktoren sind nach Luger definiert als „alle Einflußgrößen, die auf die langfristige Gewinnerzielung eines Unternehmens Einfluß haben und je nach dem gewählten Standort unterschiedlich wirken können“. Die Gewichtung dieser Standortfaktoren hängt von der Art und der Zielsetzung des jeweiligen Betriebes ab.

Bei vielen deutschen Unternehmen kann seit Jahren eine Verlagerung des Produktionsstandortes ins Ausland beobachtet werden. Daher ist es nicht erstaunlich, dass die Anzahl der Beschäftigten im produzierenden Gewerbe in Deutschland stetig sinkt. So warnt auch der Siemens-Gesamtbetriebsratschef Ralf Heckmann, dass sich die Beschäftigten in der Fertigung „ihrer Arbeitsplätze heute nicht mehr sicher sein“ könnten, was aus einer Anpassung von Umsatz und Wertschöpfung an internationale Verhältnisse resultiere.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitende Bemerkungen: Einführung in die Herausforderungen des strategischen Produktionscontrollings angesichts globalen Wettbewerbs und zunehmenden Wandels.

2. Strategisches Produktionscontrolling: Erläuterung der Notwendigkeit einer produktionsorientierten Controlling-Funktion als Erfolgsfaktor zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen.

3. Standortentscheidungen: Untersuchung der Faktoren und Methoden wie der Nutzwertanalyse zur Wahl des optimalen Produktionsstandortes.

4. Outsourcing: Analyse der Gründe für das Auslagern von Wertschöpfungsaktivitäten sowie Bedeutung und Ermittlung von Kernkompetenzen.

5. Investitionsentscheidungen: Darstellung des Investitionsplanungsprozesses und relevanter methodischer Bausteine zur strategischen Bewertung.

6. Balanced Scorecard – ein Bezug zum operativen Controlling: Erörterung der Balanced Scorecard als Instrument zur Verknüpfung strategischer Ziele mit operativer Planung.

7. Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Notwendigkeit eines eigenständigen strategischen Controllings in Zeiten ständigen Wandels.

Schlüsselwörter

Strategisches Produktionscontrolling, Standortentscheidung, Outsourcing, Investitionsentscheidung, Balanced Scorecard, Wettbewerbsfähigkeit, Kernkompetenzen, Erfolgsfaktorenanalyse, Benchmarking, Technologieportfolio, Investitionsrechnung, Produktionsstrategie

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit behandelt das strategische Produktionscontrolling und dessen Bedeutung für die Sicherung von Erfolgspotenzialen in einem global wettbewerbsintensiven Umfeld.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Schwerpunkte sind Standortentscheidungen, Outsourcing-Prozesse, das strategische Investitionscontrolling sowie die strategische Zielfindung mittels Balanced Scorecard.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, die Hauptaufgaben des strategischen Produktionscontrollings zu definieren und aufzuzeigen, wie methodische Instrumente die Entscheidungsfindung unterstützen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es werden verschiedene betriebswirtschaftliche Analyseinstrumente wie die Nutzwertanalyse, das Kompetenzportfolio, Benchmarking, Technologieportfolios und Investitionsrechenverfahren vorgestellt.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Strategisches Produktionscontrolling, Standortwahl, Outsourcing, Methodenbausteine für Investitionen und die Balanced Scorecard als Verbindungselement zur operativen Planung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind strategisches Produktionscontrolling, Standortfaktor, Outsourcing, Investitionsplanung und Balanced Scorecard.

Warum wird das Outsourcing kritisch betrachtet?

Aufgrund von Risiken wie Qualitätsverlusten, Abhängigkeit von Zulieferern und oft unterschätzten Kosten stellt Outsourcing eine „Schattenseite“ dar, die bei Entscheidungen sorgfältig abgewogen werden muss.

Wie unterscheidet sich die Balanced Scorecard von anderen Instrumenten?

Die BSC verknüpft strategische Visionen mit operativen Zielen über verschiedene Perspektiven (Finanzen, Kunden, Prozesse, Mitarbeiter, IT) und macht den Beitrag jedes Mitarbeiters zur Unternehmensstrategie sichtbar.

Excerpt out of 27 pages  - scroll top

Details

Title
Strategisches Produktionscontrolling
College
Pforzheim University
Course
Strategisches Controlling
Grade
2,0
Author
Kathrin Wacker (Author)
Publication Year
2005
Pages
27
Catalog Number
V47349
ISBN (eBook)
9783638443173
Language
German
Tags
Strategisches Produktionscontrolling Strategisches Controlling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Wacker (Author), 2005, Strategisches Produktionscontrolling, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47349
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