Hooliganismus und Gewalt. Die Subkultur der Hooligans


Vordiplomarbeit, 2005

42 Seiten, Note: 2 (gut)


Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung
1.1. Fragestellung und Hypothese der Arbeit
1.2. Methoden und Konzept der Arbeit

2. Begriffsdefinitionen
2.1. Der Begriff: Gewalt
2.2. Der Begriff: Subkultur
2.3. Die Begriffe: Hooligan und Hooliganismus

3. Hooliganismus beim Fußball als Subkultur
3.1. Zusammensetzung der Subkultur
3.2. Ehrenkodex als Wertmaxime?
3.3. Hooligankarrieren

4. Ursachen der Hooligangewalt und subjektive Rechtfertigung

5. Gesellschaftliche Reaktionen auf die Hooligangewalt
5.1. Die Rolle der Medien
5.2. Die Rolle der Polizei und der Vereine

6. Zusammenfassende Betrachtung

7. Ergebnisse

8. Bibliographie

1. Einleitung

Gewalt ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet und existiert in den verschiedensten Formen. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der physischen Gewalt bei Fußballzuschauern.

Der Fußball ist in Deutschland ein Sport für viele Millionen Menschen, die ihn in ihrer Freizeit als aktive Spieler betreiben oder ihn als begeisterte Stadion- oder Fernsehzuschauer mitverfolgen. Die Vereine der 1. Fußballbundesliga verzeichneten in der Saison 2004/2005 einen Zuschauerschnitt von über 37.000 Besuchern pro Spiel.[1]

Wochenende für Wochenende sind demnach tausende Menschen unterwegs, um in der Atmosphäre der Fußballarenen einen Hauch von Abenteuer, Nervenkitzel und Risiko zu erleben, oder sich im Umfeld des Stadions bei gewalttätigen Ausschreitungen selber Spannungserlebnisse zu verschaffen. Fußballfanspezifisches Verhalten reicht von stiller und genießender Teilhabe bis hin zu enthusiastischer Begeisterung, von humoristischen Gesängen und Choreographien bis hin zu provokativer Häme, verletzenden Verbalattacken und mehr oder weniger ernsthaften körperlichen Auseinandersetzungen.

Bei den Stadionbesuchern handelt es sich folglich nicht um eine homogene Masse, sondern um, aufgrund ihres verschiedenen Verhaltens während des Spiels, ihrer Kleidung und ihres Standortes in den Sitz- und Stehplatzbereichen, abgrenzbare Gruppen.

Gewalttätige Ausschreitungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Kontext von Sportveranstaltungen sind kein neues Phänomen. Bereits von den Wettkämpfen der Antike wird von Zuschauerausschreitungen berichtet.[2]

Im 20. Jahrhundert trat Zuschauergewalt besonders im Umfeld von Fußballspielen auf und wurde in ihrer typischen Form, der aggressiven Auseinandersetzung unter Gruppen gewaltbereiter junger Männer, mit dem Begriff des Hooliganismus belegt.

Beispielsweise erhielt 1985 ein Fall weltweite Aufmerksamkeit, nachdem bei Zuschauerausschreitungen im Heysel Stadion in Brüssel im Europapokalendspiel zwischen Juventus Turin und dem FC Liverpool 39 Menschen ums Leben kamen. Seit dieser Zeit hat man sich verstärkt bemüht, durch präventive und repressive Maßnahmen das Problem in den Griff zu bekommen.

Ein weiteres Beispiel sind die folgenschweren Gewalthandlungen anlässlich der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich, bei der deutsche Hooligans in Lens den französischen Gendarmen Daniel Nivel ins Koma prügelten, der seitdem schwer behindert ist. Damit geriet das Thema erneut in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit.

Im nächsten Jahr, 2006 findet in Deutschland die 18. Fußballweltmeisterschaft statt. Die Sicherheitsvorkehrungen der Veranstalter und der Polizei sind so hoch wie nie zuvor in der Geschichte des Turniers. Der Polizei bekannte deutsche Hooligans und Krawallmacher haben während der gesamten Veranstaltung eine Meldepflicht zu erbringen, um mögliche Ausschreitungen im Umfeld der Weltmeisterschaft zu verhindern. Aufgrund der geographischen Lage Deutschlands und seiner Nähe zu den Niederlanden oder England, Länder, die salopp formuliert einen international schlagkräftigen Hooliganmob[3] zusammenbringen können, sind diese Maßnahmen wohl nachvollziehbar.

1.1. Hypothese und Fragestellung der Arbeit

Die Hypothese „Hooligans üben bewusst Gewalt aus“ wird mit der Fragestellung „Welche Form der Gewalt kommt in der Subkultur der Hooligans zum Ausdruck und wie lässt sich diese Gewalt genauer charakterisieren?“ bearbeitet.

Um diese Fragestellung beantworten zu können, ist es notwendig auf die Subkultur der Hooligans als solche einzugehen. Wie setzt sich diese Subkultur zusammen? Welche Werte und Normen haben Hooligans? Wie grenzen sie sich gegenüber anderen Subkulturen bzw. Fußballfans ab? Sind Hooligans überhaupt Fußballfans?

Weiterhin ist es von Bedeutung, Ursachen der Hooligangewalt im Umfeld von Fußballspielen zu erläutern. Wie lässt sich das gewalttätige Handeln der Hooligans erklären? Wie viel haben die Schlägereien der Hooligans mit dem Fußball zu tun? Wie stehen Hooligans zu ihren Handlungen in Bezug auf Moral, Gewissen oder Verantwortungsbewusstsein?

Zusätzlich wird auf gesellschaftliche Reaktionen zur Hooligangewalt eingegangen und geklärt, welche Position die Vertreter der Medien, der Fußballvereine und der Polizei gegenüber dem Hooliganismus beziehen.

Durch die Bearbeitung der aufgeworfenen Punkte und Fragen soll schlussendlich die von den Hooligans ausgehende Gewalt genauer definiert und etwaige Besonderheiten dargestellt werden.

1.2. Methoden und Konzept der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zur Subkultur der Hooligans basiert vor allem auf der Methodik der Literaturanalyse. Weiterhin nutzt der Autor das Mittel der Internetrecherche sowie der Videoanalyse.

Es ist also festzuhalten, dass die Arbeit eine reine Analyse bisheriger Veröffentlichungen zum Thema darstellt.

Nach der Begriffsdefinition wird im dritten Kapitel die Subkultur des Hooliganismus umfassend beschrieben. Beginnend mit der Vorstellung zweier häufig genutzter Modelle zur Klassifizierung von Stadionbesuchern bzw. mehr oder minder gewalttätiger Zuschauer, folgt danach ein genauer Blick auf die Zusammensetzung der Subkultur. Aus der Fülle der Publikationen zum Hooliganismus schließt sich nachstehend eine Auseinandersetzung mit dem Wertgehalt des so genannten Ehrenkodex der Hooligans für deren Subkultur, sowie ein vertiefte Betrachtung von Hooligankarrieren an.

Das vierte Kapitel beschäftigt sich umfassend mit der Thematik der Ursachen von Hooligangewalt und verdeutlicht mit Hilfe ausgewählter Literatur, wie Hooligans ihr subkulturelles Verhalten rechtfertigen.

Den im fünften Kapitel vorgestellten gesellschaftlichen Reaktionen der Vertreter von Medien, Vereinen und Polizei wird eine gesonderte Betrachtung eingeräumt, da diese im Hinblick auf den Differenzierungsprozess der Subkultur des Hooliganismus eine besondere Rolle spielen.

Im sechsten Kapitel erfolgt eine zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse, weiterhin wird in Kapitel 7 die Plausibilität der Hypothese begründet.

2. Begriffe

2.1. Der Begriff: Gewalt

Elias stellt in seinem „Prozess der Zivilisation“ heraus, dass Gewalt in der mittelalterlichen Gesellschaft andere Assoziationsfelder aufwies, als das heute der Fall ist. Die Einstellung zur Gewalt zeichnete sich durch eine gewisse Unbekümmert- und Ungehemmtheit aus. Gewalttätige Handlungen - genannt werden nur physische Formen - waren weit verbreitet und wurden gesellschaftlich akzeptiert.

Die Einstellung zur Gewalt unterlag im Zuge des Zivilisationsprozesses einem Wandel. Physische Gewalt wurde zunehmend einem zivilisatorischen Selbstzwang untergeordnet, führte sowohl zu einer Tabuisierung als auch negativen Behaftung des Gewaltbegriffs.[4]

Die Durchsetzung des Gewalttabus zog die Tendenz zur Expansion des Begriffs mit sich. Nach Neidhardt erstreckt sich diese Erweiterung auf den Einbezug der psychischen Komponente, die Entpersonalisierung des Akteurs und die Aufweichung der Differenz zwischen illegalen/illegitimen und legalen/legitimen Gründen der Gewalt. Neidhart sieht die Erweiterung des Gewaltbegriffs ebenfalls in Beziehung mit dem Zivilisationsprozess.[5]

In der wissenschaftlichen Diskussion existieren Argumente für und wider einen eng bzw. weit gefassten Gewaltbegriff.

Galtung lehnt einen eng gefassten Gewaltbegriff - als Angriff auf Leib und Seele - ab, weil in der Gesellschaft Strukturen bestehen, die unabhängig von Personen Gewalt beinhalten. Gewalt liegt seiner Ansicht nach dann vor, „wenn Menschen so beeinflußt werden, daß ihre aktuelle somatische und geistige Verwirklichung geringer ist als ihre potentielle Verwirklichung. […] Gewalt wird hier definiert als die Ursache zwischen dem Potentiellen und Aktuellen, zwischen dem, was hätte sein können, und dem, was ist. Gewalt ist das, was den Abstand zwischen dem Potentiellen und dem Aktuellen vergrößert oder die Verringerung des Abstandes erschwert.“[6]

Weiterhin differenziert Galtung zwischen personaler und struktureller Gewalt. Zur Verdeutlichung unterscheidet er hierbei in sechs Dimensionen von Gewalt:[7]

1. Tritt physische oder psychische Gewalt auf?
2. Wird negativ oder positiv auf ein Objekt Einfluss genommen?
3. Gibt es ein Objekt, das verletzt worden ist, oder nicht?
4. Gibt es ein handelndes Subjekt (eine Person) oder nicht?
5. Ist die Gewalt intendiert?
6. Ist die Gewalt manifest oder latent?

Nach Aussage von Rammstedt bezieht sich Gewalt im engeren Sinne auf den Einsatz von physischer Stärke. Zudem beruht die Selbstverständlichkeit, mit der Gewalt als Mittel verwendbar erscheint, zu einem großen Teil auf der Annahme, dass Gewalt erwartet wird. „Und mit der Erwartungserwartung von Gewalt wird Gewalt zur sozialen Interaktion.“[8]

Die interpretative konstruktivistische Perspektive der Gewaltforschung betrachtet Gewalt als eine soziale Konstruktion, die der Interpretation durch Täter, Opfer und mehr oder weniger unbeteiligter Dritter unterliegt.[9]

Kuhnke kommt in seiner Längsschnittstudie zur Gewalttätigkeit Jugendlicher zum Schluss, dass Gewalt keine konstante persönlichkeitsgebundene, sondern eher eine situativ bedingte Handlungsweise darstellt.[10]

Nach Ansicht von Heitmeyer vermittelt Gewalt Erlebnisse sozialer Zusammengehörigkeit, Körperlichkeit, von Risiko und von Partikularität in einer anonymen und immer komplexer werdenden Gesellschaft.[11]

Der in dieser Arbeit verwendete Begriff von Gewalt wird eng gefasst und beschreibt körperliche Gewalt gegen eine andere Person. Dabei wird die Gewalt auf der einen Seite zur Erlangung von Macht, auf der anderen Seite zum sinnhaften Erleben angewandt. Die psychische Komponente der Gewalt im Sinne von Neidhardt/Galtung bleibt in dieser Arbeit vernachlässigt.

2.2. Der Begriff: Subkultur

Der Begriff Subkultur wird allgemein definiert als eine kulturelle Gesellungsform bzw. ein kultureller Zusammenhang einer Teilgruppe, die sich von der Gesamtgesellschaft mehr oder weniger abweichend in Lebensstil, Wert- und Normenvorstellungen verhält.[12]

In der Begriffsgeschichte zeigt sich bei verschiedenen Ansätzen ein starker Bezug auf Alters-, Rassen- oder Standesunterschiede. Die ersten Ansätze einer Subkulturtheorie entstanden in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts aus der Chicagoer Schule, die versuchte, kriminelle Jugendgangs und Banden in den Großstädten der USA zu untersuchen. Für die Mitglieder der Chicagoer Schule lag die Ursache der (abweichenden) Subkultur der Unterschicht in der Ablehnung der dominierenden Mittelklassestruktur.[13]

Nach Böhnisch sind Subkulturen sozialstrukturelle Mechanismen, die es arrangieren, dass unterschiedliche, teilweise widersprüchliche und sich auf gleicher Ebene ausschließende Normen nebeneinander bestehen können. Auf der einen Ebene steht das Streben nach Zugehörigkeit zum Gesamtsystem, dessen basale Normen geteilt werden, auf der anderen Ebene die Identifikation mit den subkulturellen Werten der dem Gesamtsystem entfernten Teilkulturen.[14]

Jugendkulturen als eine Art spezieller Subkultur sind nach Ansicht Bernhardt Schäfers ein Ausdruck von Eigenständigkeit, einem eigenen Lebensgefühl und einer eigenen Werthaltung, welches in der Jugendphase ausgebildet wird. Die zunehmende Bedeutung der Jugendkulturen begann nach Schäfer in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts[15], der Zeit, als sich auch im Zuschauerverhalten beim Fußballsport wesentliche Veränderungen vollzogen und die Fanblockbildung einsetzte.[16]

Dieter Baacke fasst die unterschiedlichen Jugendkulturen zu drei Szenen zusammen: a) die peer group Szene mit Orientierung an bestimmter Musik und Modestilen; b) die Szene der Protestbewegung und c) die Action-Szene, in deren Mittelpunkt das Erlebnis steht. Im weiteren Verlauf beschreibt Baacke die Jugendlichen, die der dritten Szene angehören als Jugendliche mit niedrigem Bildungsabschluss und entsprechend geringeren Zukunftschancen.[17] Somit zeigt sich bei Baacke ein milieuspezifischer Blickwinkel.

Ferchoff löst sich von einer milieuspezifischen Zuordnung. Die Entstehung einer Subkultur lässt sich für ihn stets an gesamtgesellschaftlichen Veränderungen erklären und somit zeittypisch manifestieren. Nach Ferchoff definiert sich die Kultur aus externen Strukturbezügen, gesamtgesellschaftlichen Bewegungen oder ist auf der Basis objektiver Lebensbedingungen erklärbar.[18] Diese Erweiterung des Subkulturansatzes wird in diese Arbeit mit aufgenommen.

Der Begriff Subkultur wird für diese Arbeit definiert als eine kulturelle Gesellungsform, die sich in ihren Lebensstilen, Wert- und Normenvorstellungen von der Gesamtkultur unterscheidet, jedoch ohne eine milieu- oder klassenspezifische Betonung.

2.3. Die Begriffe: Hooligan und Hooliganismus

Im Jahr 1898 wurde der Begriff Hooligan zum ersten Mal nachweisbar in einer englischen Tageszeitung gebraucht.[19] Der Ursprung des Begriffes lässt sich jedoch nicht genau festlegen. Ek gibt zwei Möglichkeiten der Abstammung: Zum ersten könnte sich der Begriff auf eine irisch-stämmige Familie namens Houlihan beziehen, die landesweit wegen ihrer gewalttätigen und trinkfesten Familienmitglieder bekannt war und in irischen und schottischen Volksliedern besungen wurde. Zum zweiten könnte Hooligan aus einer missverständlichen Übernahme von „Hooley´s gang“ entstanden sein, einer Bande jugendlicher Straßenkrimineller. Doch nicht nur auf der britischen Insel und in Irland lassen sich etymologische Wurzeln entdecken, auch im slawischen Sprachraum findet sich seit 1900 der Begriff Hooligan.[20]

[...]


[1] vgl. http://www.dfl.de/statistik/liga/saison.php vom 23.08.2005

[2] vgl. Pilz. 1998. S. 129

[3] szeneüblicher Begriff für Hooligangruppe

[4] vgl. von Felten. 2000. S. 31

[5] Ebd. S. 32

[6] Galtung. 1975. S. 9

[7] vgl. Galtung. 1975. S. 10ff.

[8] Rammstedt. 1992. S. 49

[9] vgl. von Felten. 2000. S. 38

[10] vgl. Kuhnke. 1995. S. 168

[11] vgl. Heitmeyer. 1995. S. 22

[12] vgl. Meier. 2001. S. 10

[13] vgl. Meier. 2001. S. 10 und Böhnisch. 2001. S. 56f.

[14] vgl. Böhnisch. 2001. S. 57

[15] vgl. Schäfer. 1994. S. 66ff. und S. 177

[16] vgl. Meier. 2001. S. 45

[17] vgl. Baacke. 1999. S. 9ff.

[18] vgl. Ferchhoff. 1990. S. 15

[19] vgl. Ek. 1996. S. 31

[20] vgl. Ek. 1996. S. 31

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten

Details

Titel
Hooliganismus und Gewalt. Die Subkultur der Hooligans
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaften)
Note
2 (gut)
Autor
Jahr
2005
Seiten
42
Katalognummer
V47350
ISBN (eBook)
9783638443180
ISBN (Buch)
9783638659352
Dateigröße
576 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hooliganismus, Gewalt, Subkultur, Hooligans
Arbeit zitieren
Patrick Seigerschmidt (Autor:in), 2005, Hooliganismus und Gewalt. Die Subkultur der Hooligans, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47350

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