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Die Anwendung der Bauablaufplanung in Unternehmen der Bauwirtschaft zur Realisierung einer effektiven Bauabwicklung

Title: Die Anwendung der Bauablaufplanung in Unternehmen der Bauwirtschaft zur Realisierung einer effektiven Bauabwicklung

Diploma Thesis , 2000 , 91 Pages , Grade: 1

Autor:in: Christian Finke (Author)

Engineering - Civil Engineering
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Der Gegenstand der Arbeit ist die Behandlung der Frage nach den Möglichkeiten eines Bauunternehmens zur Gestaltung eines effektiven Bauablaufes. Insbesondere soll hier als Instrument die Durchführung der Bauablaufplanung geschildert und mit Hilfe von beispielhaft aufgeführten Formularen und Checklisten praxisnah dargelegt werden. Ergänzt wird die Arbeit mit dem Aufzeigen einer Ablaufplanung am praktischen Beispiel.
Während der Mitwirkung an der Ausarbeitung einer Bauablaufplanung eines Brückenbauwerkes wurden zahlreiche Erfahrungen und Erkenntnisse gesammelt, die in diese Arbeit eingeflossen sind. Diese Planungsgestaltung erfolgte in dem im Rhein-Main-Gebiet ansässigen Bauunternehmen Gerd Müller Ingenieurbau GmbH. Zudem wurden zahlreiche Fachbücher und Fachzeitschriften, die im Literaturverzeichnis aufgeführt sind, zu Hilfe genommen.
Der Aufbau der Ausarbeitung ist wie folgt gegliedert: Zunächst erfolgt eine allgemeine Einführung in das Thema Bauablaufplanung, worin u.a. der Begriff selbst definiert wird. Dann werden Gründe für die Notwendigkeit der Planung erörtert, sowie die auch häufig von Baubeteiligten genannten Vorurteile untersucht. Danach wird die zeitliche Entwicklung einer Bauablaufplanung geschildert, wobei alle möglichen Darstellungsmethoden aufgezeigt und Empfehlungen für die Durchführung gegeben werden. Dabei werden auch die für eine Bauablaufplanung notwendigen Informationsquellen explizit erwähnt. Es wird zwischen der Planung vor Baubeginn und während der Bauwerkserstellung unterschieden. Des Weiteren wird die in der Praxis durchgeführte Ablaufplanung des Brückenbauwerkes dargestellt und auch auf alle dabei auftauchende Probleme und Besonderheiten eingegangen.
In der Schlussbetrachtung werden Folgerungen und Konsequenzen aus der wissenschaftlichen Betrachtung und praktischen Erfahrung gezogen. Ergänzt wird die Ausarbeitung mit Hinweisen für die Anwendung anhand von Formularen und Checklisten. Ein Literaturverzeichnis zeigt alle verwendeten Quellen auf, welche auch sehr für weitere, über diese Arbeit hinausgehende Informationen zu empfehlen sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.0 Problemstellung und Untersuchungsablauf

1.1 Thema und Ziel der Arbeit

1.2 Methodische Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit

2.0 Einleitung und Abgrenzung von anderen Themengebieten

3.0 Pro und Contra Bauablaufplanung

3.1 Die Notwendigkeit der Bauablaufplanung

3.2 Vorurteile gegen die Bauablaufplanung

4.0 Die Bauablaufplanung vor der Bauwerkserstellung

4.1 Externe Informationen

4.2 Interne Informationen

4.3 Verfahrensplanung

4.4 Ablaufplanung und deren Darstellung

4.4.1 Balkenplan

4.4.1 Weg-Zeit Diagramm

4.4.2 Netzplan

4.4.3 Zusammenfassung und weitere Darstellungsmöglichkeiten

4.5 Takt- / Fließfertigung

4.6 Ressourcenplanung

4.7 Baustelleneinrichtungsplanung

5.0 Die Bauablaufplanung während der Bauwerkserstellung

5.1 Arbeitskalkulation

5.2 Ressourcensteuerung

5.3 Abweichen vom Bauvertrag und unvorhersehbare Ereignisse

6.0 Die Bauablaufplanung am praktischen Beispiel

7.0 Schlußbetrachtung, Folgerungen und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten von Bauunternehmen, einen effektiven Bauablauf durch gezielte Bauablaufplanung zu gestalten, um Kosten zu minimieren und Termine einzuhalten.

  • Methoden und Instrumente der Bauablaufplanung
  • Differenzierung zwischen Planung vor und während der Ausführung
  • Vergleich verschiedener Darstellungsmethoden (Balkenplan, Netzplan etc.)
  • Rolle von Ressourcenplanung und Baustelleneinrichtung
  • Anwendung der theoretischen Erkenntnisse an einem Brückenbauprojekt

Auszug aus dem Buch

4.3 Verfahrensplanung

Die Produktionsverfahrensplanung dient dazu, ein Bauverfahren zu finden und vorauszuplanen, welches für die Ausführung technisch, wirtschaftlich und organisatorisch optimal geeignet ist, sie ist außerdem Grundlage für einen gelungenen Bauablauf. Stark kostenbeeinflussende Verfahren sollten schon bei der Angebotskalkulation feststehen, so daß eine Verfahrensplanung schon dort Anwendung finden sollte. Der Bauablauf wird bei der Wahl des idealsten Verfahrens spürbar kostengünstiger, außerdem terminell vorteilhafter, als wenn ein willkürlich gewähltes Verfahren angewendet werden würde.

Die Bauverfahrensplanung hat in den letzten Jahrzehnten besonders durch steigende Lohnkosten an Bedeutung gewonnen. Starke Rationalisierungseffekte, also eine Steigerung der Produktivität, Qualität, Wirtschaftlichkeit und Senkung der Belastungen auf Arbeitskräfte lassen sich besonders durch Verbesserungen bei Bauverfahren erzielen. Eine solche Optimierung ist oft das Ergebnis eines steigenden Mechanisierungsgrades, eines vorteilhafteren Material- und Arbeitsflusses, der Arbeitsteilung und Verbesserung der Arbeitsverhältnisse. Die Bauablaufplanung hat gerade daher eine bedeutende Funktion zur Rationalisierung.

Um eine Verfahrensplanung durchzuführen, sollte das Projekt zunächst in verschiedene Abschnitte unterteilt werden, wobei Dehnungs-, Arbeitsfugen und Deckenabschlüsse zur Unterteilung herangezogen werden können. Auch verschiedene Bauteile, Geschosse oder Teilbauleistungen bzw. Gewerke können einer Aufteilung dienen. Im Hochbau ist z.B. eine Aufgliederung mit Hilfe der Gewerke nützlich, im Brückenbau mit Bauteilen sinnvoll. Die Abschnitte sollten überschaubar, einfach erkennbar und klar abgegrenzt sein. Mit Hilfe dieser Projektstruktur kann eine Verfahrensplanung durchgeführt werden, deren Ergebnis sogenannte Teilproduktionsschritte in den jeweiligen Bauabschnitten sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Problemstellung und Untersuchungsablauf: Definition des Ziels, einen effektiven Bauablauf mittels Bauablaufplanung zu gestalten, sowie Beschreibung der methodischen Vorgehensweise.

2.0 Einleitung und Abgrenzung von anderen Themengebieten: Definition der Bauablaufplanung als Teil der Arbeitsvorbereitung und Abgrenzung zur architektonischen Projektsteuerung.

3.0 Pro und Contra Bauablaufplanung: Analyse der Notwendigkeit zur Fehlerminimierung und Untersuchung gängiger Vorurteile gegenüber der Planung.

4.0 Die Bauablaufplanung vor der Bauwerkserstellung: Detaillierte Darstellung der Informationsbeschaffung, Verfahrensplanung, Ablaufdarstellung (Balkenplan, Netzplan), Taktfertigung, Ressourcen- und Baustelleneinrichtungsplanung.

5.0 Die Bauablaufplanung während der Bauwerkserstellung: Erläuterung der Überwachung, Arbeitskalkulation, Ressourcensteuerung sowie der Reaktion auf Planabweichungen.

6.0 Die Bauablaufplanung am praktischen Beispiel: Dokumentation der Bauablaufplanung für den Neubau eines Brückenbauwerks.

7.0 Schlußbetrachtung, Folgerungen und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung des Nutzens der Bauablaufplanung und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen durch EDV-Einsatz.

Schlüsselwörter

Bauablaufplanung, Arbeitsvorbereitung, Bauverfahren, Baustelleneinrichtung, Terminplanung, Netzplantechnik, Balkenplan, Ressourcenplanung, Baukosten, Produktivität, Bauwerkserstellung, Projektmanagement, Baustelle, Wirtschaftlichkeit, Soll-Ist-Vergleich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Es geht um die Anwendung der Bauablaufplanung in Unternehmen der Bauwirtschaft zur Realisierung einer effektiven Bauabwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Verfahrensplanung, die Darstellung von Bauabläufen, die Ressourcenplanung sowie die Baustelleneinrichtung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, wie ein effektiver Bauablauf gestaltet werden kann, unterstützt durch Formulare und ein praktisches Beispiel.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse und praktischer Erfahrung bei der Ausarbeitung der Planung für ein konkretes Brückenbauprojekt angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Planung vor Baubeginn und die Steuerung während der Bauausführung, inklusive Kontrollmechanismen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Bauablaufplanung, Arbeitsvorbereitung, Terminplanung, Ressourcenplanung und Baustelleneinrichtung.

Warum ist eine Baustelleneinrichtungsplanung so wichtig?

Sie hat einen direkten Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg, die Arbeitssicherheit und die zeitliche Optimierung des gesamten Bauablaufs.

Welchen Vorteil bietet die EDV bei der Bauablaufplanung?

Die EDV ermöglicht eine schnellere und kostengünstigere Planung, einfachere Aktualisierungen bei Terminänderungen und eine bessere Übersicht bei komplexen Projekten.

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Details

Title
Die Anwendung der Bauablaufplanung in Unternehmen der Bauwirtschaft zur Realisierung einer effektiven Bauabwicklung
College
Wiesbaden University of Applied Sciences
Grade
1
Author
Christian Finke (Author)
Publication Year
2000
Pages
91
Catalog Number
V47393
ISBN (eBook)
9783638443531
ISBN (Book)
9783638708074
Language
German
Tags
Anwendung Bauablaufplanung Unternehmen Bauwirtschaft Realisierung Bauabwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Finke (Author), 2000, Die Anwendung der Bauablaufplanung in Unternehmen der Bauwirtschaft zur Realisierung einer effektiven Bauabwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47393
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