Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht

Darstellung und kritische Würdigung der Mitbestimmung des Betriebsrates bei personellen Einzelmaßnahmen i.S.d. §§ 99-101 BetrVG

Titel: Darstellung und kritische Würdigung der Mitbestimmung des Betriebsrates bei personellen Einzelmaßnahmen i.S.d. §§ 99-101 BetrVG

Seminararbeit , 2005 , 30 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Johannes Schnetzer (Autor:in)

Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Da sich der deutsche Staatsbürger immer mehr vom Untertan als Objekt zum Bürger als Subjekt des Staates entwickelt, wird auch die Forderung nach stärkerer Beteiligung am Staat und den ihn bildenden Gruppen laut. Die Bürger sind heute an allen staatlichen und gesellschaftlichen Vorgängen beteiligt, somit kann man die Mitbestimmung als gesellschaftliches Grundprinzip sehen. Die Mitbestimmung findet sich nicht nur in bestimmten Institutionen wie Kirche, Hochschule, sondern auch bei Stadtsanierungen, Flughafenbauten und im Bereich Wirtschaft und Arbeit. Dieses Mitbestimmungsrecht in Wirtschaft und Arbeit ist im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) geregelt.
Es wird auf die Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates bei personellen Einzelmaßnahmen i.S.d. §§ 99-101 BetrVG eingegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Mitbestimmung, ein gesellschaftliches Grundprinzip

2. Geschichtlicher Überblick

2.1 Die Anfänge (1848 – 1946)

2.2 Das Betriebsverfassungsgesetz 1952

2.3 Das Betriebsverfassungsgesetz 1972

2.4 Reform 2001

3. Allgemeines zum Betriebsverfassungsgesetz

4. Darstellung der §§ 99 – 101 BetrVG

4.1 Begriffsdefinitionen

4.2 § 99 BetrVG

4.3 § 100 BetrVG

4.4 § 101 BetrVG

5. Kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit zielt darauf ab, die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates bei personellen Einzelmaßnahmen gemäß den §§ 99 bis 101 des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) detailliert darzustellen und kritisch zu bewerten. Dabei wird insbesondere untersucht, wie sich das Zusammenspiel zwischen den arbeitgeberseitigen Interessen an schnellen Personalentscheidungen und den Mitbestimmungsrechten der Arbeitnehmervertreter in der Praxis gestaltet.

  • Historische Entwicklung der Betriebsverfassung in Deutschland
  • Struktur und Systematik der Mitbestimmungsrechte im BetrVG
  • Detaillierte Analyse des Zustimmungsverfahrens gemäß § 99 BetrVG
  • Handlungsoptionen bei Eilfällen und vorläufiger personeller Maßnahmen (§ 100 BetrVG)
  • Sanktionsmechanismen bei Verstößen gegen Mitbestimmungsrechte (§ 101 BetrVG)

Auszug aus dem Buch

4.2 § 99 BetrVG

Ein Mitbestimmungsrecht nach § 99 BetrVG besteht nur bei Betrieben mit in der Regel mehr als 20 wahlberechtigten Mitarbeitern.

In § 99 II BetrVG werden abschließend sechs Gründe für eine Zustimmungsverweigerung durch den Betriebsrat aufgezählt, sie können also nicht durch Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung erweitert werden.

Diese Punkte sind:

• Verstoß der personellen Maßnahme gegen ein Gesetz, Unfallverhütungsvorschrift, Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung

• Verstoß gegen eine Richtlinie des § 95 BetrVG

• Gefahr der Benachteiligung anderer Arbeitnehmer im Betrieb

• Nachteile für durch die Maßnahme betroffene Arbeitnehmer

• Unterlassung einer Ausschreibung nach § 93 BetrVG

• Gefahr der Störung des Betriebsfriedens.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Mitbestimmung, ein gesellschaftliches Grundprinzip: Dieses Kapitel verankert die Mitbestimmung als ein fundamentales gesellschaftliches Prinzip und leitet zum gesetzlichen Rahmen des Betriebsverfassungsgesetzes über.

2. Geschichtlicher Überblick: Die historische Entwicklung der Betriebsverfassung von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zur Reform von 2001 wird chronologisch aufgearbeitet.

3. Allgemeines zum Betriebsverfassungsgesetz: Hier erfolgt eine Gliederung des BetrVG in seine drei Hauptteile sowie eine Erläuterung der verschiedenen Arten von Beteiligungsrechten wie Unterrichtung, Anhörung und Mitbestimmung.

4. Darstellung der §§ 99 – 101 BetrVG: Dieser zentrale Abschnitt definiert die Begriffe personeller Einzelmaßnahmen und erläutert detailliert die gesetzlichen Prozeduren bei Zustimmungsverweigerungen, Eilfällen und Sanktionen.

5. Kritische Würdigung: Das Fazit abwägend betrachtet die Vor- und Nachteile der Mitbestimmung sowohl aus Sicht der Arbeitnehmervertretung als auch des Arbeitgebers im Kontext der betrieblichen Praxis.

Schlüsselwörter

Betriebsverfassungsgesetz, BetrVG, Mitbestimmung, Betriebsrat, Personelle Einzelmaßnahmen, Einstellung, Versetzung, Eingruppierung, Zustimmungsverfahren, § 99 BetrVG, § 100 BetrVG, § 101 BetrVG, Arbeitsrecht, Arbeitgeber, Arbeitnehmer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der rechtlichen Ausgestaltung und der praktischen Anwendung der Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates bei personellen Einzelmaßnahmen im Rahmen der §§ 99 bis 101 BetrVG.

Was sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Voraussetzungen für Mitbestimmung bei Einstellungen und Versetzungen, das Verfahren der Zustimmungsverweigerung, die Notfallregelung für Eilfälle sowie die Konsequenzen bei Missachtung dieser Rechte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die detaillierte Darstellung der komplexen gesetzlichen Vorgaben für Arbeitgeber und Betriebsräte sowie eine kritische Reflexion darüber, wie diese Regelungen den Interessen beider Parteien in der betrieblichen Realität gerecht werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine juristische Facharbeit, die auf der Analyse des Gesetzestextes, aktueller Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts sowie der einschlägigen Fachkommentierung basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine grundlegende Systematisierung der Beteiligungsrechte und eine detaillierte Kommentierung der §§ 99 bis 101 BetrVG inklusive der praktischen Abwicklungsverfahren.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Mitbestimmung, BetrVG, personelle Einzelmaßnahmen, Zustimmungsverweigerung und Mitbestimmungssicherungsverfahren definieren.

Warum ist das Verfahren nach § 99 BetrVG für die Praxis oft problematisch?

Das Verfahren wird oft als zu langwierig und umständlich empfunden, insbesondere wenn dringende Personalentscheidungen, etwa durch kurzfristig auftretenden Bedarf an Aushilfskräften, getroffen werden müssen.

Was passiert, wenn ein Arbeitgeber den Betriebsrat bei einer personellen Maßnahme ignoriert?

In einem solchen Fall kann der Betriebsrat das Mitbestimmungssicherungsverfahren nach § 101 BetrVG einleiten und beim Arbeitsgericht beantragen, dass der Arbeitgeber zur Aufhebung der Maßnahme gezwungen wird.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Darstellung und kritische Würdigung der Mitbestimmung des Betriebsrates bei personellen Einzelmaßnahmen i.S.d. §§ 99-101 BetrVG
Hochschule
Hochschule Aschaffenburg
Note
2,0
Autor
Johannes Schnetzer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
30
Katalognummer
V47411
ISBN (eBook)
9783638443654
ISBN (Buch)
9783638677233
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Darstellung Würdigung Mitbestimmung Betriebsrates Einzelmaßnahmen BetrVG
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johannes Schnetzer (Autor:in), 2005, Darstellung und kritische Würdigung der Mitbestimmung des Betriebsrates bei personellen Einzelmaßnahmen i.S.d. §§ 99-101 BetrVG, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47411
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  30  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum