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Der Tod in Zeichentrickfilmen

Titel: Der Tod in Zeichentrickfilmen

Seminararbeit , 1998 , 13 Seiten , Note: 1

Autor:in: Karin Lederer (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wir haben uns zunächst die Frage gestellt, ob unser Thema überhaupt ein Thema ist, d.h.
Kommt der Tod in Zeichentrickfilmen überhaupt vor? Und wenn ja, in welcher Form? Stirbt
dabei jemand? Zur Überprüfung dieser Fragestellungen haben wir erstmal eine quantitative
Analyse durchgeführt.
Die Stichprobe für für diese erste Untersuchung umfaßte einen Samstagvormittag (3.1.98)
KRTL (Kinder-RTL) von 5 Uhr 20 bis 13 Uhr 15. Dabei wurden 15 verschiedene
Zeichentrickserien gezeigt: “Denver, der letzte Dinosaurier”, “Die Abenteuer der T-Rex”,“Die Abenteuer der Wüstenmaus”, “Captain Planet”, “Quack Pack: Onkel D. & die Boys”,
“Donald Duck (classics)”, “Schnookums und Meat”, “Pith Possum”, “Tex Tinstar”,
“Aladdin”, “Goofy”, “Doug”, “Woody Woodpecker”, “Chilly Willy, the Penguin”, “The
Bearys”.

[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorbemerkungen

2. Quantitative Analyse

2.1. Forschungsfragen

2.2. Zur Überprüfung der Hypothese

3. Qualitative Analyse

3.1. Inhaltsangabe – Beispiel A

3.2. Inhaltsangabe – Beispiel B

3.3. Forschungsfragen

3.4. Hypothesen

3.5. Kategorienschema

3.5.1. F1

3.5.2. F2

3.5.3. F3

3.5.4. F4b

3.6. Überprüfung der Hypothesen in Bezug auf Beispiel A

3.6.1. H1: Der Tod kommt vor

3.6.2. H2: Der Tod wird realistisch, traurig und gerecht dargestellt

3.6.3. H3a: Die Fragen nach Opfer-TäterInnen-Rollenverteilung bzw. Gerechtigkeit werden eindeutig geklärt, es bleiben keine Widersprüche offen.

3.6.4. H4a: Es wird keine Sterbeszene ganz am Schluß gezeigt, die dann nicht mehr erklärt werden könnte.

3.7. Überprüfung der Hypothesen in Bezug auf Beispiel B

3.7.1. H1a+: Der Tod kommt nicht oder nur implizit / indirekt vor

3.7.2. H2+: Der Tod wird humorvoll dargestellt

3.7.3. H3a+: Die beiden Protagonisten wechseln sich in der Opfer-Täter-Rolle ab

3.7.4. H4a: Es wird keine Sterbeszene am Schluß gezeigt, die dann nicht mehr erklärt werden könnte

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Darstellung von Tod, Krankheit und Sterben in Zeichentrickfilmen mittels einer Kombination aus quantitativen und qualitativen inhaltsanalytischen Methoden, um zu prüfen, ob und wie diese Themen in einem für Kinder konzipierten Medium vermittelt werden.

  • Quantitative Bestandsaufnahme des Auftretens von Tod in Zeichentrickserien.
  • Qualitativer Vergleich von zwei unterschiedlichen Zeichentrick-Episoden (Beispiel A und Beispiel B).
  • Entwicklung und Anwendung eines differenzierten Kategorienschemas zur Analyse von Todesdarstellungen.
  • Überprüfung von Hypothesen bezüglich Realismus, Gerechtigkeit und emotionalen Reaktionen bei den gezeigten Todesfällen.

Auszug aus dem Buch

1. Vorbemerkungen

Die Inhaltsanalyse unterscheidet sich nicht prinzipiell von anderen empirischen Erhebungsverfahren, denn mit Hilfe theoretisch begründeter Begriffe und Kategorien und nach objektiven, systematischen und verallgemeinerbaren Kriterien sollen Erkenntnisse über ein Untersuchungsobjekt gegeben werden. Ist die Inhaltsanalyse auch ohne weiteres auf Fernsehsendungen und im speziellen auf Zeichentrickserien anwendbar?

Jede Fernsehsendung sollte als eine selbständige Symbolwelt angesehen werden, die vom Zuschauer als Wirklichkeit erlebt werden kann. Die Wirklichkeitserfahrung wird nicht dadurch aufgehoben, daß die Akteure fiktive Personen sind und daß der Zuschauer die künstliche Konstruktion der Zeichentrickfiguren durchschaut. Es ist also durchaus möglich, die vermittelten (fiktiven) Inhalte zu untersuchen. Soll nun ein quantitatives oder ein qualitatives Verfahren angewendet werden? In der Literatur findet sich dazu der Hinweis: Es ist jedoch nicht unbedingt zu fordern, daß das standardisierte Verfahren der Inhaltsanalyse zugleich ein quantifizierendes ist. Eine qualitative Inhaltsanalyse eignet sich sehr wohl zu explorativen und deskriptiven Zwecken. Wie bei anderen Forschungstechniken auch sind jedoch die Ergebnisse einer quantitativen Analyse nicht nur präziser (und in der Regel zuverlässiger), sondern quantitative Ergebnisse sind insbesondere für die Hypothesenforschung mittels inhaltsanalytischer Verfahren notwendig. Wir haben uns schließlich dafür entschieden, beides zu versuchen und die Verfahren miteinander zu verbinden, haben unser Hauptaugenmerk aber auf die qualitative Analyse gelegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorbemerkungen: Einführung in die methodischen Grundlagen der Inhaltsanalyse und Begründung für den gewählten kombinierten Forschungsansatz.

2. Quantitative Analyse: Darstellung einer ersten explorativen Untersuchung der Häufigkeit von Todesthemen in einer Stichprobe verschiedener Zeichentrickserien.

3. Qualitative Analyse: Detaillierte Untersuchung und Vergleich zweier ausgewählter Episoden anhand eines spezifisch entwickelten Kategorienschemas zur Überprüfung aufgestellter Hypothesen.

Schlüsselwörter

Zeichentrick, Inhaltsanalyse, Tod, qualitative Forschung, quantitative Forschung, Medienwirkung, Kindermedien, Darstellung von Gewalt, Hypothesenprüfung, Symbolik, Mediensoziologie, Fernsehen, Sterbeszenen, Narration, Rollenverteilung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie die Themen Gesundheit, Krankheit und insbesondere der Tod in Zeichentrickserien für Kinder dargestellt und thematisiert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die quantitative Häufigkeit des Todesthemas sowie die qualitative Ausgestaltung von Sterbeszenen hinsichtlich Realismus, Gerechtigkeit und emotionaler Einordnung.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, mittels empirischer Analyse zu prüfen, ob der Tod in Zeichentrickfilmen vorkommt, wie er dargestellt wird und welche Auswirkungen dies auf die fiktive Handlung hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein methodisch kombinierter Ansatz aus quantitativer Zählweise und qualitativer Inhaltsanalyse (nach festen Kategoriensystemen) angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine quantitative Bestandsaufnahme und eine detaillierte qualitative Fallstudie anhand zweier konkreter Episodenbeispiele, die detailliert auf das Kategorienschema geprüft werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Zeichentrick, Inhaltsanalyse, Tod, Mediale Darstellung und qualitative Forschungsmethodik charakterisiert.

Warum wurde die Serie "Pocket Monsters" aus der Analyse ausgeschlossen?

Aus Sicherheitsgründen wurde auf die Analyse verzichtet, da die Serie durch ihre visuellen Effekte gesundheitliche Probleme bei Zuschauern verursachte, was nicht den inhaltlichen Fokus auf die "Darstellung von Tod" traf.

Was unterscheidet Beispiel A von Beispiel B in der qualitativen Analyse?

Beispiel A ("Als die Tiere den Wald verließen") wird als tragisch und realistischer bewertet, während Beispiel B ("Tom und Jerry") durch seine Comic-Logik und den impliziten Umgang mit dem Tod eine völlig andere Darstellungsform wählt.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Tod in Zeichentrickfilmen
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft)
Veranstaltung
Kommunikationswissenschaftliches Seminar iG 7.3.
Note
1
Autor
Karin Lederer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1998
Seiten
13
Katalognummer
V47426
ISBN (eBook)
9783638443777
ISBN (Buch)
9783640163540
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zeichentrickfilmen Kommunikationswissenschaftliches Seminar
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Karin Lederer (Autor:in), 1998, Der Tod in Zeichentrickfilmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47426
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Leseprobe aus  13  Seiten
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