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Zentrale Methoden der Cash-Flow Ermittlung

Title: Zentrale Methoden der Cash-Flow Ermittlung

Seminar Paper , 2018 , 14 Pages , Grade: 1,9

Autor:in: Andreas Zeilinger (Author)

Business economics - Investment and Finance
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In dieser Arbeit wird auf die Arten des Cash-Flows eingegangen und die beiden gängigsten Methoden zur Ermittlung des Cash-Flows gegenübergestellt.

"Cash is King" oder auch "Cash is a fact, profit is an opinion" sind Aussagen, die im Wesentlichen klar darauf anspielen, dass alleine die liquiden verfügbaren Mittel eines Unternehmens exorbitant wichtig für die Aufrechterhaltung und die Fortführung des Geschäftsbetriebs sind. Eine eindeutige Übersicht wie es um die finanziellen Mittel bestellt ist, bietet der Cash-Flow (im deutschen auch Kapitalflussrechnung, KFR, genannt).

Der Cash-Flow ist eine Verknüpfung unterschiedlicher Begriffe. Er hat zum einen eine zentrale Bedeutung innerhalb des Jahresabschlusses (Analyse), bei der Ermittlung des Periodenbezogenen Saldos von Ein- und Auszahlungen (Cash Management) und bei der Ermittlung des Unternehmenswerts (Unternehmensbewertung) durch die Methode des Discounted-Cash- Flow (DCF).

Bei der subjektiven Betrachtung der Unternehmen zur Beurteilung der Ertragslage gibt es verschiedene Kennzahlen. Der Cash-Flow ist hierbei ein wesentlichster Indikator für den Unternehmenserfolg und die Stabilität des Unternehmens im Zusammenhang mit dessen Strategie. Im Vergleich zu Kennzahlen wie dem EBIT oder dem Jahresüberschuss, lässt sich der CF nicht durch Zu- oder Abschreibungen beeinflussen, sondern betrachtet nur die zahlungswirksamen Positionen und Transaktionen einer Periode des Unternehmens welche tatsächlich zu- und abgeflossen sind.

Der Cash-Flow findet seinen Ursprung in den USA, wo er in dem Jahr 1951 im Rahmen einer Finanz- und Aktienanalyse erstmals angewendet wurde. Das Ziel hierbei war damals die Ermittlung der flüssigen Mittel (Cash) aufgrund einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung. Ab den 60er Jahren wurde er dann in Deutschland verbreitet. Seitdem gewann der Cash-Flow als Kennzahl immer mehr an Bedeutung und ist nun mittlerweile eine weltweit anerkannte Kennzahl im Bereich der Finanzanalyse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zentrale Methoden der Cash-Flow Ermittlung

2.1 Definitionen

2.2 Arten

2.2.1 Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit

2.2.2 Cashflow aus der Investitionstätigkeit

2.2.3 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

2.3 direkte Cash-Flow Ermittlung

2.3.1 Bedeutung

2.3.2 Berechnung

2.4 indirekt Cash-Flow Ermittlung

2.4.1 Bedeutung

2.4.2 Berechnung

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung des Cash-Flows als Kennzahl der Finanzanalyse. Das primäre Ziel ist es, die verschiedenen Arten des Cash-Flows systematisch darzustellen und die beiden gängigen Methoden – die direkte und die indirekte Ermittlung – gegenüberzustellen, um deren Aussagekraft für die Unternehmenssteuerung zu verdeutlichen.

  • Grundlagen und Definitionen des Cash-Flows
  • Differenzierung der Cash-Flow-Arten (laufende Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit, Finanzierungstätigkeit)
  • Gegenüberstellung der direkten Cash-Flow-Ermittlung
  • Gegenüberstellung der indirekten Cash-Flow-Ermittlung
  • Bedeutung für Unternehmensbewertung und Cash Management

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit ist das Ergebnis aller zahlungswirksamen Geschäftsvorfälle der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Er errechnet sich aus dem Jahresüberschuss, welcher um nicht zahlungswirksame GuV-Positionen reduziert und um die Veränderungen des Nettoumlaufvermögens (NWC) bereinigt wird. Die Veränderung des NWC muss hierbei dringend beachtet werden, da z. B. aufgrund von der Erhöhung des Lagerbestandes erstmals Mittel abfließen, bevor sie durch den Verkauf der Ware wieder zurück in das Unternehmen fließen.

Somit sagt der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit über das Unternehmen aus, welche Zahlungen dem Unternehmen tatsächlich zugeflossen sind und wie sehr Ab- und Zuschreibungen das Ergebnis beeinflussen. Der sich daraus ergebende Saldo, der positiv sein sollte, entspricht den frei verfügbaren Mitteln aus der gewöhnlichen Unternehmenstätigkeit. Daraus ist der tatsächliche Unternehmenserfolg besser messbar als durch den Jahresabschluss bzw. dem Jahresüberschuss aus der GuV.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Cash-Flows als Liquiditätskennzahl ein und beschreibt dessen historischen Ursprung sowie dessen Bedeutung in der modernen Finanzanalyse.

2 Zentrale Methoden der Cash-Flow Ermittlung: Dieses Hauptkapitel definiert den Cash-Flow, gliedert ihn in seine drei Teilbereiche und erläutert detailliert die Vorgehensweise bei der direkten und der indirekten Ermittlung.

2.1 Definitionen: Hier werden die begrifflichen Grundlagen gelegt und erläutert, warum der Cash-Flow im Gegensatz zum Jahresüberschuss ein Indikator für zahlungswirksame Vorgänge ist.

2.2 Arten: Dieser Abschnitt unterteilt den Cash-Flow in die Segmente laufende Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit sowie Finanzierungstätigkeit und analysiert deren inhaltliche Aussagekraft.

2.2.1 Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit: Dieses Kapitel erläutert den operativen Cash-Flow als Maßstab für den Unternehmenserfolg unter Berücksichtigung von Veränderungen im Nettoumlaufvermögen.

2.2.2 Cashflow aus der Investitionstätigkeit: Hier werden Investitionen und Deinvestitionen erfasst und kritisch im Hinblick auf die langfristige Unternehmensstrategie bewertet.

2.2.3 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit: Dieses Kapitel behandelt die Zu- und Abflüsse im Eigen- und Fremdkapital, wie beispielsweise Dividenden oder Kreditaufnahmen.

2.3 direkte Cash-Flow Ermittlung: Hier wird die Methode der direkten Ermittlung beschrieben, die auf den tatsächlichen Zahlungsströmen der Finanzbuchhaltung basiert.

2.3.1 Bedeutung: Dieser Unterpunkt hebt hervor, dass die direkte Ermittlung primär intern durch das Unternehmen selbst erfolgt.

2.3.2 Berechnung: Hier wird das Schema zur direkten Ermittlung unter Berücksichtigung von Ein- und Auszahlungen dargestellt.

2.4 indirekt Cash-Flow Ermittlung: Dieser Abschnitt beschreibt die derivative Ermittlungsmethode, die für externe Analysten auf Basis der Bilanz- und GuV-Daten anwendbar ist.

2.4.1 Bedeutung: Es wird erklärt, warum die indirekte Methode für Unternehmensexterne zur notwendigen Alternative bei der Kapitalflussanalyse wird.

2.4.2 Berechnung: Hier wird die systematische Herleitung des Cash-Flows ausgehend vom Jahresüberschuss unter Bereinigung nicht zahlungswirksamer Posten erläutert.

3 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung des Cash-Flows als unverzichtbare Kennzahl für Investoren und Unternehmensführung zusammen und plädiert für eine stärkere Gewichtung gegenüber rein statischen Größen.

Schlüsselwörter

Cash-Flow, Kapitalflussrechnung, Finanzanalyse, Liquidität, direkte Ermittlung, indirekte Ermittlung, Investitionstätigkeit, Finanzierungstätigkeit, Jahresabschluss, Unternehmenserfolg, Nettoumlaufvermögen, Operativer Cash-Flow, Finanzmanagement, Bilanzanalyse, Kennzahlen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die zentralen Methoden und Arten der Cash-Flow-Ermittlung sowie deren Bedeutung für die Analyse der finanziellen Stabilität und Ertragslage eines Unternehmens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition des Cash-Flows, die Segmentierung in operative, Investitions- und Finanzierungsaktivitäten sowie die Gegenüberstellung der direkten und indirekten Ermittlungsmethode.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die unterschiedlichen Methoden der Kapitalflussrechnung zu schaffen und deren praktische Relevanz für die Finanzanalyse aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Arbeit, die auf Basis von Fachliteratur und standardisierten Rechnungslegungsvorschriften (wie HGB und IFRS) die verschiedenen Cash-Flow-Methodiken vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Definition des Cash-Flows, die detaillierte Aufschlüsselung der drei Cash-Flow-Arten und die methodische Herleitung der direkten versus indirekten Ermittlungsweise.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Kapitalflussrechnung, Liquidität, Finanzanalyse, direkte und indirekte Ermittlung sowie Cash Management.

Warum ist die Unterscheidung zwischen direkter und indirekter Methode wichtig?

Die direkte Methode bietet durch die Analyse von Zahlungsströmen höchste Präzision, ist jedoch meist nur intern anwendbar, während die indirekte Methode eine externe Analyse auf Basis veröffentlichter Jahresabschlussdaten ermöglicht.

Welche Rolle spielt das Nettoumlaufvermögen für den operativen Cash-Flow?

Das Nettoumlaufvermögen (NWC) ist ein kritischer Bereinigungsfaktor; Änderungen im Lagerbestand oder bei Forderungen haben direkten Einfluss auf die Liquidität und müssen daher bei der Ermittlung des operativen Cash-Flows berücksichtigt werden.

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Details

Title
Zentrale Methoden der Cash-Flow Ermittlung
College
Frankfurt School of Finance & Management
Grade
1,9
Author
Andreas Zeilinger (Author)
Publication Year
2018
Pages
14
Catalog Number
V475179
ISBN (eBook)
9783668957848
ISBN (Book)
9783668957855
Language
German
Tags
Cash-Flow
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Zeilinger (Author), 2018, Zentrale Methoden der Cash-Flow Ermittlung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/475179
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