Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › German Studies - Miscellaneous

Transaktionsfernsehen

Title: Transaktionsfernsehen

Term Paper , 2002 , 17 Pages , Grade: 1.5

Autor:in: Andrea Krämer (Author)

German Studies - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Seit einigen Jahren gibt es neben den zwei Sparten öffentlich-rechtliche und kommerzielle Sender ein neues Marktsegment, dass sich von den herkömmlich-privaten, durch Fernsehwerbung finanzierten Sendern, abgrenzt: die TV-Shoppingsender. Begünstigt durch eine Gesetzesänderung im Jahr 1995, wurden TV-Shopping-Sender gegründet, die auf eigenen Frequenzen Produkte und Dienstleistungen anbieten, mit der Möglichkeit, diese direkt per Bestell-Telefonnummer (oder Fax) zu erwerben. Gruninger-Hermann stellt fest „Sie unterscheiden sich damit erheblich von den privaten Unterhaltungs- und Informationssendern, die sich ausschließlich über den Verkauf von Werbezeiten finanzieren. Die TV-Shoppingsender wirtschaften wie Handelsunternehmen und erzielen Erlöse aus dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen. Ihr Ziel ist es, Konsumenten für ihr Programm zu interessieren, sie zum Zuschauen zu bewegen, sie zu aktivieren und einen Kaufimpuls auszulösen.“
Mit diesem Markt mit enormen Wachstumschancen („Laut Bundesverband des deutschen Versandhandels setzte die gesamte Branche im vergangenen Jahr rund 850 Millionen Mark um. Und damit nicht genug: Eine Prognose des Berliner Instituts GoldMedia Consulting & Research beziffert den möglichen Umsatz im Teleshopping-Sektor für 2006 auf auf knapp 3,3 Milliarden Mark“) möchte ich mich in dieser Hausarbeit befassen. Insbesondere beschäftigt sich diese Arbeit mit dem Marktführer in Deutschland, der Home Shopping Europe AG und seinem Angebot im deutschen TV. Ferner soll anhand einer kurzen Analyse einer Sendung exploratorisch erforscht werden, inwieweit der Aspekt „Unterhaltung“ in der Verkaufsshow eine Rolle spielt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Begriffsklärungen

3. Der Marktführer: Home Shopping Europe (HSE): Ein Senderportrait

4. Teleshopping-Fensterprogramme im deutschen Privatfernsehen

5. Untersuchung der Sendung „Royal Colours“

6. Information oder Unterhaltung?

7. Zusammenfassung

8. Anhang

9. Benutzte Quellen

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die Entwicklung und Bedeutung des Teleshoppings als wachsendes Marktsegment im deutschen Fernsehen, mit besonderem Fokus auf den Marktführer Home Shopping Europe (HSE) und den Stellenwert von Unterhaltungselementen in Verkaufssendungen.

  • Analyse des Marktsegments TV-Shopping
  • Unternehmensportrait der Home Shopping Europe AG
  • Untersuchung von Teleshopping-Fensterprogrammen im Privatfernsehen
  • Explorative Analyse des Unterhaltungsaspekts in der Sendung „Royal Colours“

Auszug aus dem Buch

Untersuchung der Sendung „Royal Colours“

Die Sendung ist geprägt durch die folgenden Merkmale: Zumeist werden Schmuckstücke auf einem Kissen präsentiert, in Großaufnahme. Schmuck wird dabei ständig bewegt, vermutlich, damit er das Licht besser reflektiert und funkelt. Präsentatorinnen probieren den Schmuck auch selbst an. Ständige gegenseitige Bestätigung des Gesagten (z.B. „Hm“, „Aha“, „Ja, genau“, „Richtig“, „Stimmt“).

Kunden werden gelobt (z.B. „Kompliment an Sie zu Hause, die schon gekauft haben“ (G.), „Dank an unsere Zuschauer für fleißiges Kaufen“ (M.)). Kunden werden verbal miteinbezogen (z.B. G:„Sie kennen das ja sicher auch“, M.:„Sind Sie auch ein Grüntyp?“). Wortwahl, als ob Kauf bereits sicher sei (z.B. „Sie können sich heute hier entscheiden, welche Variante Sie kaufen“ (M.), „Sie dürfen den Ring auch in Rubin oder Saphir bestellen“ (M.) ). Ständig wiederholte Kaufaufforderungen (z.B. „Bitte beeilen Sie sich“ (M.), „Greifen Sie jetzt zu, warten Sie nicht mehr“ (G.) ).

Ständige Erfolgsmeldungen, wie viel bereits verkauft sei. Musikuntermalung in wechselnder Lautstärke (Musik wird lauter, wenn nur Produkt im Bild ist und leiser, wenn Präsentatorinnen sprechen). Lockerer Plauderton der Präsentatorinnen, die zwar Informationen über den Schmuck geben, jedoch oft in andere Themen abgleiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Entstehung von TV-Shoppingsendern als neues Marktsegment durch Gesetzesänderungen und definiert das Ziel der Arbeit, den Marktführer HSE zu analysieren.

2. Begriffsklärungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Fachbegriffe wie Infomercials, Teleshopping und Transaktionsfernsehen, um eine einheitliche Grundlage für die Arbeit zu schaffen.

3. Der Marktführer: Home Shopping Europe (HSE): Ein Senderportrait: Hier wird die Historie, die Entwicklung und die Kundenstruktur von HSE als führendem deutschen Teleshopping-Sender detailliert dargestellt.

4. Teleshopping-Fensterprogramme im deutschen Privatfernsehen: Dieses Kapitel untersucht die gesetzliche Regelung und die wirtschaftliche Bedeutung von Teleshopping-Fenstern bei privaten Sendern wie SAT.1 und Kabel 1.

5. Untersuchung der Sendung „Royal Colours“: Eine explorative Analyse der spezifischen Verkaufssendung „Royal Colours“, wobei die rhetorischen und inszenatorischen Merkmale dokumentiert werden.

6. Information oder Unterhaltung?: Hier wird kritisch reflektiert, ob Teleshopping eher den Charakter von Information oder von Unterhaltung trägt, wobei ein Trend zum Entertainment identifiziert wird.

7. Zusammenfassung: Das Fazit stellt fest, dass sich Teleshopping trotz gesellschaftlicher Belächeltheit fest als dritte Säule der Warenverteilung in der deutschen TV-Landschaft etabliert hat.

8. Anhang: Der Anhang enthält die detaillierte strukturelle Analyse der untersuchten Sendung „Royal Colours“.

9. Benutzte Quellen: Dieses Kapitel listet alle verwendeten Literaturquellen, Studien und Internetverweise auf.

Schlüsselwörter

Teleshopping, Home Shopping Europe, Transaktionsfernsehen, TV-Shopping, Infomercials, Fensterprogramme, Verkaufsförderung, Medienkultur, Waren-Distribution, Unterhaltungsfernsehen, Kundenstruktur, Konsumentenverhalten, Mediendienstleister, Privatfernsehen, Royal Colours.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung, der Struktur und der Entwicklung des Teleshoppings als eigenständiges Marktsegment im deutschen Fernsehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Senderentwicklung von Home Shopping Europe, die Einbindung von Teleshopping-Fenstern in kommerzielle Programme sowie die Analyse von Unterhaltungselementen in Verkaufsformaten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Marktführer HSE zu portraitieren und explorativ zu erforschen, welche Rolle der Aspekt „Unterhaltung“ in den Verkaufsshows spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine explorative Analyse, die unter anderem auf einer strukturierten Beobachtung und Auswertung einer spezifischen Verkaufssendung („Royal Colours“) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Definition der Begriffe, ein Senderportrait von HSE, eine Untersuchung der Teleshopping-Fenster bei Privatsendern und die Analyse von Unterhaltungsanteilen in der Sendung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Teleshopping, Transaktionsfernsehen, Home Shopping Europe, Unterhaltungsanteile und Verkaufsförderung beschreiben.

Warum wurde gerade die Sendung „Royal Colours“ untersucht?

Sie dient als konkretes Fallbeispiel, um die theoretischen Überlegungen zur Integration von Unterhaltung in einer Verkaufsshow praxisnah zu belegen.

Welche Rolle spielt die Unterhaltung im Teleshopping laut Autorin?

Die Autorin stellt fest, dass die Präsentation der Waren oft zur Nebensache gegenüber einem „gemütlichen Kaffeeklatsch“ wird, womit die Unterhaltung den Verkauf überlagert.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Transaktionsfernsehen
College
University of Hamburg  (Germanistik II, Medienkultur)
Course
Einführung in die Medienkultur
Grade
1.5
Author
Andrea Krämer (Author)
Publication Year
2002
Pages
17
Catalog Number
V4754
ISBN (eBook)
9783638129060
Language
German
Tags
Transaktionsfernsehen Teleshopping
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Krämer (Author), 2002, Transaktionsfernsehen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4754
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  17  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint