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Anwendbarkeit alternativer Kalkulationsverfahren bei unterschiedlichen Fertigungsstrukturen

Title: Anwendbarkeit alternativer Kalkulationsverfahren bei unterschiedlichen Fertigungsstrukturen

Term Paper , 2005 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dennis Michalak (Author)

Business economics - Controlling
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Das interne Rechnungswesen kann als eine Art Dienstleistungsabteilung eines Unternehmens verstanden werden. Während die Produktion von Gütern Aufgabe einer Fertigungsabteilung einer Industrieunternehmung ist, kann das interne Rechnungswesen und die Kostenrechung als ein System zur Informationsgewinnung und -verarbeitung von unternehmensbezogenen Zahlen verstanden werden.
Eine Verflechtung der Produktion und der Kostenrechnung kann anhand der Kalkulationsverfahren und der Fertigungsstrukuren verdeutlicht werden. Die heutige unternehmerische Landschaft, mit vielen verschiedenartigen Unternehmungen, offeriert dem Absatzmarkt eine Vielzahl von Produkten bzw. Gütern. Angesichts dieser Diversität bedienen sich die Unternehmen einer Reihe von Fertigungsverfahren. Aus diesem Grund kann es für Betriebe keine allgemein gültigen und universell einsetzbaren Rechenverfahren geben. Bezugnehmend auf die hier zu betrachtende Kostenträgerstückrechnung, besteht die Aufgabe einer Unternehmung darin, aus der Vielzahl der möglichen Kalkulationsverfahren das unter dem Gesichtspunkt der auf die eigenen produktionstechnischen Strukturen angemessene, auszuwählen. Die Kalkulationsverfahren sind an die unternehmensspezifischen Bedingungen, wie Anzahl der Produktarten, Anzahl der Fertigungsstufen und Art und Weise der Verteilung der Kosten auf unterschiedliche Produktarten gebunden.

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Inhaltsverzeichnis

1 KOSTENRECHNUNG – EINORDNUNG DER KOSTENTRÄGERSTÜCKRECHNUNG IN DAS INTERNE RECHNUNGSWESEN UND DEREN STELLENWERT

2 KOSTENTRÄGERSTÜCKRECHNUNG / KALKULATIONSVERFAHREN BEI UNTERSCHIEDLICHEN FERTIGUNGSSTRUKTUREN

2.1 AUFGABEN DER KOSTENTRÄGERSTÜCKRECHNUNG / KALKULATION

2.2 KALKULATIONSMETHODEN IN KONNEXITÄT ZU UNTERSCHIEDLICHEN FERTIGUNGSVERFAHREN

2.3 ALLGEMEINES ZU DEN KALKULATIONSVERFAHREN

2.4 KALKULATION BEI HOMOGENER PRODUKTION

2.4.1 Einfache Divisionskalkulation bei einstufiger Fertigung

2.4.2 Mehrfache Divisionskalkulation bei einstufiger Fertigung

2.4.3 Differenzierte oder Stufendivisionskalkulation

2.5 KALKULATION BEI HETEROGENER PRODUKTION

2.5.1 Äquivalenzziffernrechnung

2.5.2 Summarische Zuschlagskalkulation

2.5.3 Elektive / differenzierende Zuschlagskalkulation

2.5.4 Kostenstellenzuschlagskalkulation / Maschinenstundensatzrechnung

3 ZUSAMMENFASSUNG DER ZENTRALEN AUSSAGEN UND INHALTE DER ARBEIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Anwendbarkeit verschiedener Kalkulationsverfahren im Hinblick auf unterschiedliche produktions-technische Fertigungsstrukturen, um für Unternehmen eine fundierte Basis zur Kostenermittlung und Preispolitik zu schaffen.

  • Einordnung der Kostenträgerstückrechnung in das betriebliche Rechnungswesen
  • Analyse des Zusammenhangs zwischen Fertigungsverfahren (homogen/heterogen) und Kalkulationsmethoden
  • Detaillierte Erläuterung der Divisions- und Zuschlagskalkulationsverfahren
  • Untersuchung spezifischer Kalkulationsmethoden wie Maschinenstundensatz- und Äquivalenzziffernrechnung

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Einfache Divisionskalkulation bei einstufiger Fertigung

In der Grundform der Divisionskalkulation, der einstufigen Divisionskalkulation, werden die Selbstkosten je Einheit (k) ermittelt, indem man die gesamten angefallenen Kosten der Rechnungsperiode (K) durch die Anzahl der in dieser Periode erzeugten und erstellten Leistungsmengen (xp) dividiert: k = K / xp

Die Anwendung dieser Kalkulation impliziert, dass die (1) Homogenitäts-, die (2) Absatz- und die (3) Mengenkontinuitätsbedingung erfüllt sind. Diese setzen voraus, dass

(1) nur eine Produktart produziert wird, es sich also um einen Einprodukt-Betrieb handelt.

(2) die Fertigungsmenge xp mit der Absatzmenge xA übereinstimmt.

(3) der Fertigungsprozess einstufig abläuft (das heißt, dass es keine Lagerbildung an Halb und Zwischenprodukten gibt bzw. keine Bestandsveränderungen an Halb- und Zwischenprodukten möglich ist), oder mehrstufig, wenn auf allen Stufen mit identischen Mengen gearbeitet wird.

Liegt die Produktion eines Massenproduktes vor, so kann man den ganzen Betrieb als eine Kostenstelle auffassen und die Kalkulation unmittelbar an die Kostenartenrechnung anhängen. Die Fertigung von nur einer Produktart findet sich in der Praxis z.B. bei der Stromerzeugung wieder. Ansonsten verweist Haberstock auf die geringe Relevanz der einstufigen Divisionskalkulation in der Praxis, da obige drei Voraussetzungen kumulativ erfüllt sein müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 KOSTENRECHNUNG – EINORDNUNG DER KOSTENTRÄGERSTÜCKRECHNUNG IN DAS INTERNE RECHNUNGSWESEN UND DEREN STELLENWERT: Dieses Kapitel verortet die Kostenträgerstückrechnung als Informationssystem innerhalb des internen Rechnungswesens und erläutert ihre Bedeutung für Preisbildung, Bestandsbewertung und interne Verrechnungspreise.

2 KOSTENTRÄGERSTÜCKRECHNUNG / KALKULATIONSVERFAHREN BEI UNTERSCHIEDLICHEN FERTIGUNGSSTRUKTUREN: Hier erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Kalkulationsverfahren, gegliedert nach ihrem Einsatz bei homogenen Produktionsstrukturen (Divisionskalkulation) und heterogenen Produktionsstrukturen (Zuschlagskalkulation).

3 ZUSAMMENFASSUNG DER ZENTRALEN AUSSAGEN UND INHALTE DER ARBEIT: Das letzte Kapitel fasst die Kriterien für die Wahl der Kalkulationsmethoden zusammen und verknüpft die verschiedenen Fertigungsarten mit den jeweils geeigneten Rechenverfahren in einer abschließenden Übersicht.

Schlüsselwörter

Kostenträgerstückrechnung, Kalkulationsverfahren, Fertigungsstrukturen, Divisionskalkulation, Zuschlagskalkulation, homogene Produktion, heterogene Produktion, Äquivalenzziffernrechnung, Maschinenstundensatzrechnung, Kostenträger, Betriebsergebnis, Selbstkosten, Gemeinkosten, Einzelkosten, Produktionsprogramm.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die systematische Auswahl und Anwendung von Kalkulationsverfahren zur Kostenermittlung pro Leistungseinheit unter Berücksichtigung unterschiedlicher betrieblicher Fertigungsstrukturen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Einordnung der Kostenrechnung, die Unterscheidung zwischen homogener und heterogener Produktion sowie die differenzierte Darstellung von Divisions- und Zuschlagskalkulationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, für Unternehmen eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen, wie sie basierend auf ihren spezifischen produktions-technischen Bedingungen das geeignetste Kalkulationsverfahren auswählen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die bestehende Literatur und empirische Studien zur Kosten- und Leistungsrechnung zusammenführt und in einen praxisorientierten Zusammenhang bringt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Aufgaben der Kalkulation definiert, gefolgt von einer detaillierten Erläuterung der verschiedenen Verfahren: von einfachen Divisionskalkulationen bis hin zu komplexen Maschinenstundensatzrechnungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kritische Begriffe sind Kostenträgerstückrechnung, Kalkulationsverfahren, Fertigungsstrukturen, Divisions- sowie Zuschlagskalkulation und die Differenzierung zwischen Einzel- und Gemeinkosten.

Warum ist die Maschinenstundensatzrechnung eine Form der differenzierenden Zuschlagskalkulation?

Sie verfeinert die Zurechnung, indem sie Gemeinkosten nicht pauschal, sondern maschinenplatzspezifisch auf Basis der Laufzeiten und maschinenabhängigen Kostenarten verrechnet.

Wann ist die Anwendung einer einfachen Divisionskalkulation sinnvoll?

Sie ist nur anwendbar, wenn die Homogenitäts-, Absatz- und Mengenkontinuitätsbedingungen erfüllt sind, also bei Einprodukt-Betrieben ohne Lagerbestandsveränderungen.

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Details

Title
Anwendbarkeit alternativer Kalkulationsverfahren bei unterschiedlichen Fertigungsstrukturen
College
University of Hannover  (Rechnungslegung, Wirtschaftsprüfung und Produktionswirtschaft)
Course
Fallstudie: Kosten- und Erlösrechnung
Grade
1,7
Author
Dennis Michalak (Author)
Publication Year
2005
Pages
19
Catalog Number
V47566
ISBN (eBook)
9783638444880
ISBN (Book)
9783638772969
Language
German
Tags
Anwendbarkeit Kalkulationsverfahren Fertigungsstrukturen Fallstudie Kosten- Erlösrechnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dennis Michalak (Author), 2005, Anwendbarkeit alternativer Kalkulationsverfahren bei unterschiedlichen Fertigungsstrukturen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47566
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