Austausch eines Filtereinsatzes (Unterweisung Anlagemechaniker / -in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik)


Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2005

14 Seiten, Note: sehr gut,- Note 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Analyse der Ausgangssituation
1.1 Thema
1.2 Vorstellung des Lehrlings

2 Lernziele
2.1 Begriff
2.2 Einteilung der Lernziele

3 Arbeitszergliederung

4 Einstieg

5 Motivation

6 Methodenwahl

7 Umfang

8 Zeitvorgabe

9 Erfolgskontrolle

10 Hilfsmittel

11 Arbeitssicherheit

12 Anlagen
12.1 Montageanleitung

13 Aufbau Unterweisungsgestell

1 Analyse der Ausgangssituation

1.1 Thema

Das hier gewählte Unterweisungsthema „Auswechseln eines Feinfiltereinsatzes“ ist Teil der Verordnung über die Berufsausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs-, und Klimatechnik / zur Anlagenmechanikerin für Sanitär-, Heizungs-, und Klimatechnik (SHK).

Nach § 4 (Ausbildungsberufsbild), Absatz (1) gehört diese Arbeit zu den Fertigkeiten und Kenntnissen in Nummer 13: Instandhalten versorgungstechnischer Anlagen und Systeme.

In § 5 (Ausbildungsrahmenplan), fällt die hier zu unterweisende Tätigkeit unter Abschnitt II (Berufliche Fachbildung), Punkt 7 d):

Anlagen und Systeme instand setzen, insbesondere […]

- Betriebsbereitschaft durch Austauschen und Instandsetzen nicht funktionsfähiger Teile herstellen sowie
- Maßnahmen im Rahmen der vorbeugenden Instandhaltung einleiten

Zeitlicher Richtwert für diesen Ausbildungsteil sind 9 Wochen im Laufe des dritten und vierten Lehrjahres.

Der Lehrling hat vor dieser Ausbildungseinheit den Abschnitt I des Ausbildungsrahmenplans (Berufliche Grundbildung) durchlaufen. Er hat gelernt, mit den verwendeten Werkzeugen und Materialien seines Berufs umzugehen, kann Arbeitsabläufe planen und steuern, sowie die Arbeitsergebnisse kontrollieren und beurteilen. Die allgemeinen Vorkehrungen im Sinne der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung sind ihm bekannt.

Nach erfolgter Ausbildungseinheit wird das Thema vertieft, indem auf kompliziertere und komplexere Anlagen und Systeme eingegangen wird. Ebenso kommt die Fehlersuche und Fehlerbehebung dazu. Des Weiteren folgen nach dem Ausbildungsrahmenplan einige anspruchsvollere Ausbildungseinheiten.

Das Unterweisungsthema habe ich deshalb gewählt, weil es für den Lehrling einen Einblick in die Arbeit als Kundendienstmonteur bietet. Nachdem er im Abschnitt I des Ausbildungsrahmenplans in erster Linie die Grundfertigkeiten und Kenntnisse des Bauhandwerks gelernt hat, kann er an diesem Beispiel den Übergang zu Service- und Wartungsarbeiten kennen lernen, welche im Berufsbild des Anlagenmechanikers SHK eine immer wichtigere Rolle spielen. Das Wechseln eines Feinfiltereinsatzes ist dabei eine Tätigkeit, die überschaubar ist und dem Lehrling doch einige neue Erkenntnisse bringt.

Raum 0.15 der Robert-Mayer-Schule, in dem die Unterweisung stattfindet, erfüllt alle notwendigen Vorraussetzungen, um die Unterweisung durchzuführen. Wasser- und Abwasseranschluss, sowie genügend Platz zum Vorbereiten und Arbeiten sind vorhanden.

Die Unterweisung findet an einem Übungsgestell satt.

1.2 Vorstellung des Lehrlings

Name: Max Müller

Alter: 19

Nationalität: deutsch

Schulbildung: Realschulabschluss

Ausbildungsberuf: Anlagenmechaniker SHK

Lieblingsfach: Fachpraxis, Fachtheorie

Ausbildungsjahr: 3

Hobbys: Fußball, Motorradfahren, Angeln

Durch ein Ausbildungsgespräch mit Herrn Müller ist mir sein Ausbildungsstand und seine Einstellung zu seinem Beruf bekannt. Zurzeit besucht er die Klasse 4B2 an der Berufsschule in Waiblingen. Zu seinen Eltern herrscht ein harmonisches Klima, mit seinem Bruder Mark versteht er sich ebenfalls sehr gut.

Den Beruf des Anlagenmechanikers SHK hat er ergriffen aus handwerklichem Interesse und der Aussicht auf eine abwechslungsreiche Tätigkeit. Zudem sieht er im Beruf des Anlagenmechanikers eine sehr gute Chance auf einen sicheren Arbeitsplatz.

Herr Müller ist ein äußerst interessierter und aufgeschlossener Auszubildender. Zusätzliche Motivation, einen guten Ausbildungsabschluss zu erzielen, gibt ihm seine eigene Zielsetzung, nach einigen Jahren Berufserfahrung die Meisterprüfung erfolgreich ablegen zu wollen.

In seinem Ausbildungsbetrieb, Firma Schneider in Hamburg, konnte Herr Müller bislang ein breites Spektrum an Kenntnissen und Fertigkeiten im Bereich der Sanitär- und Heizungsinstallation erwerben. Durch die sehr gute Ausstattung und die breit gefächerte Auftragslage seiner Ausbildungsstätte hat er die geforderten Lerninhalte aus dem Ausbildungsrahmenplan für das erste und zweite Lehrjahr sehr gut vermittelt bekommen und beherrscht diese auch. Kleinere Arbeiten im Rahmen des Kundendienstes kann er bereits selbstständig ausführen.

2 Lernziele

2.1 Begriff

Die Lernziele beschreiben die Fertigkeiten und Kenntnisse, die der Auszubildende nach erfolgreicher Unterweisung hat. Sie beinhalten angestrebte und beabsichtigte Ergebnisse des Lernprozesses während sowie die Veränderung von Verhaltensweisen nach der Unterweisung. Es sind somit Beschreibungen, wie das Endverhalten des Lehrlings aussieht, das durch das Lernen in der Ausbildung erreicht werden soll.

Lernziele dienen hierbei der Strukturierung sowie der Beurteilung der Unterweisung (Lernzielkontrolle).

2.2 Einteilung der Lernziele

Lernziele lassen sich auf verschiedenen Grundlagen untergliedern:

I.) Nach der Genauigkeit:

- Leitziel: Erfolgreicher Abschluss der Ausbildung mit bestehen der Gesellenprüfung zum Anlagenmechaniker SHK

- Richtziel: Beherrschen einer bestimmten Berufsbildqualifikation:

hier: Instandhalten versorgungstechnischer Anlagen und Systeme

(Verordnung über Berufsausbildung § 4 Abs. (1) Nr. 13)

- Grobziel: Erlangen spezieller Fähigkeiten und Kenntnisse nach Ausbildungsrahmenplan

hier: - Betriebsbereitschaft durch Austauschen und Instandsetzen nicht

funktionsfähiger Teile herstellen

- Maßnahmen im Rahmen der vorbeugenden Instandhaltung einleiten

(Verordnung über Berufsausbildung § 5 Abschnitt II Nr. 7 d)

- Feinziel: Austausch eines Feinfiltereinsatzes Typ Cillit® 77 SN (¾“ – 1¼“)

II.) Nach dem Niveau des Lernziels:

Während und nach der Unterweisung steigt der Grad der Anforderungen, die an den Auszubildenden gestellt werden. Nach dem Maßstab der Wertigkeit werden hier unterschiedliche Lernzielstufen unterschieden:

1. Reproduktion: Der Lehrling kann die Arbeitsschritte, die ich ihm vorher in der Unter-

weisung gezeigt habe, aus dem Gedächtnis heraus wiederholen.

Er kennt die Fachbegriffe und kann die einzelnen Schritte erklären.

2. Reorganisation: Der Lehrling hat nach der Unterweisung die nötigen Fertigkeiten und

Kenntnisse, um die erlernte Arbeit zum Beispiel bei einem Kunden-

auftrag selbstständig zu planen und auszuführen.

3. Übertragung: Der Lehrling ist in der Lage, die unterwiesene Vorgehensweise auf an-

dere Situationen zu übertragen, und so zum Beispiel den Filtereinsatz

eines ähnlichen Modells aus eigener Initiative heraus austauschen.

4. Problemlösung: Der Lehrling hat durch die Erklärung der einzelnen Bauteile die Kompe-

tenz Probleme bei Störungen des Filterbetriebs zu erkennen und zu beheben. Er kennt die Funktion der wichtigen Teile und kann diese bei Bedarf reparieren oder ersetzen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten.

[...]

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Austausch eines Filtereinsatzes (Unterweisung Anlagemechaniker / -in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik)
Note
sehr gut,- Note 1,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
14
Katalognummer
V47611
ISBN (eBook)
9783638445153
ISBN (Buch)
9783638597500
Dateigröße
654 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Austausch, Filtereinsatzes, Anlagemechaniker, Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik)
Arbeit zitieren
Jens Mayer (Autor), 2005, Austausch eines Filtereinsatzes (Unterweisung Anlagemechaniker / -in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47611

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