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Leistung und Leistungsbewertung in der Grundschule

Título: Leistung und Leistungsbewertung in der Grundschule

Trabajo Escrito , 1999 , 34 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Konstanze Herzberg (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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EINLEITUNG

"Die Schule hat den Auftrag, Kinder und Jugendliche auf die Aufgaben vorzubereiten, die sie als Staatsbürger, als Berufstätige und als Gestaltende ihres persönlichen Lebensbereiches zu bewältigen haben. Daher muss sich die Schule immer der berechtigten Anfrage stellen, ob das, was gelehrt und gelernt wird, den Anforderungen der außerschulischen Realität entspricht."
Wir leben heutzutage in einer Leistungsgesellschaft, die schon an unsere Kinder hohe Anforderungen stellt. Doch kann sich unser Schulsystem allein daran orientieren? Schüler werden schon in frühen Jahren mit Leistung konfrontiert. Einige Lehrer vertreten dabei die Meinung, das die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten des Schülers keine Rolle spielen. Doch diese Anschauung ist nun schon seit Jahren überholt. Heute beschäftigen sich Pädagogen und Psychologen immer wieder mit der Thematik, wie man individuell vorgehen aber auch allen gerecht werden kann.
In diesem Aufsatz stehen Leistung und Leistungsbewertung in der Grundschule im Mittelpunkt. Angefangen beim allgemeinen Leistungsbegriff und den Gesetzlichen Grundlagen, werden Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Leistungsbewertung dargestellt. Abschnitt VI. beschäftigt sich dann gezielt mit der "Schwierigkeit des Lehrerseins". Dabei wird beleuchtet, dass auch Lehrer nur Menschen sind, die Fehler machen. Es geht aber auch um die Problematik einer gezielten Förderung der Schüler.
Es wurden verschiedene Bücher genutzt: Lexika, Bücher über "Auswertung und Beurteilung von Unterricht" und Bücher über die allgemeine Schulpraxis.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. EINLEITUNG

II. ZUM BEGRIFF DER LEISTUNG

III. ARTEN DER LEISTUNGSBEWERTUNG

1. Ziffernzensuren

2. Verbale Beurteilung

IV. GESETZLICHE GRUNDLAGEN IN SACHSEN- ANHALT

1. Gesetzliche Grundlagen für die Grundschule

2. Gesetzliche Grundlagen für die Förderstufe

3. Gesetzliche Grundlagen bzgl. der Arten der Leistungsnachweise

V. LEISTUNGSKONTROLLEN

1. Zur Unterscheidung zwischen Erfolgs- und Leistungskontrollen

2. Vorbereitung von Leistungskontrollen

3. Leistungs- und Prüfungsängsten entgegenwirken

4. Durchführung von Kontrollen

5. Zum Übergang von der Leistungsfeststellung zur Leistungsbewertung

6. Rückgabe der Kontrollen

7. Bemerkungen zu mündlichen Leistungskontrollen

VI. “VON DER SCHWIERIGKEIT DES LEHRER- SEINS”

1. Beurteilungsfehler im Allgemeinen

2. Förderdiagnostik

3. Motivation

4. Zur Problematik der Stigmatisierung

VII. Geht es auch ohne Noten?

1. Vor- und Nachteile der Zensuren

2. Möglichkeiten der ziffernlosen Bewertung

VIII. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Feld der Leistungserziehung und Leistungsbewertung in der Grundschule. Das primäre Ziel ist es, den Leistungsbegriff zu analysieren, die Schwierigkeiten der pädagogischen Beurteilung zu beleuchten und Wege aufzuzeigen, wie Lehrer durch individuelle Förderung, konstruktive Motivationsansätze und den kritischen Umgang mit Noten den Schülern gerecht werden können.

  • Grundlagen des Leistungsbegriffs und der verschiedenen Bezugsnormen.
  • Analyse der Leistungsbewertung mittels Ziffernzensuren versus verbaler Beurteilung.
  • Herausforderungen des Lehrerseins, insbesondere im Hinblick auf Beurteilungsfehler und Stigmatisierungsprozesse.
  • Strategien zur effektiven Gestaltung von Leistungskontrollen unter Berücksichtigung von Prüfungsängsten.
  • Förderdiagnostische Ansätze zur Unterstützung von Kindern mit besonderen Lernschwierigkeiten.

Auszug aus dem Buch

1. Beurteilungsfehler im Allgemeinen

Viele Studien zum Thema Beurteilungsfehler haben ergeben, dass es den meisten Lehrern an Objektivität, Validität und Reliabilität. Man stellte fest, dass es Tief- und Hochbeurteiler, aber auch Lehrer mit einer Zentraltendenz, einem Strenge- oder Mildeeffekt gibt.

Oft konnte festgestellt werden, dass ein und dieselbe Arbeit von verschiedenen Lehrern unterschiedlich bewertet wurde. Ein Lehrer A berücksichtigte nur die vollständigen und korrekten Lösungen, während Lehrer B auch Ansätze und Teillösungen berücksichtigt. Daraus ergaben sich dementsprechend verschiedene Ergebnisse.

Aber auch der/die LehrerIn sind selber oft nicht zuverlässig. Man stellte fest, dass nach mehreren Monaten die gleiche Arbeit unterschiedlich bewertet wurde.

Eine weiterer problematischer Punkt ergibt sich daraus, dass die Hauptfächer oft strenger zensiert werden als die Nebenfächer. Damit ist die sogenannte Berechnung eines „Mittelwertes“ eigentlich sinnlos.

Ebenso findet man Unterschiede bei der Gewichtung von schriftlichen und mündlichen Leistungen. Wie schon kurz genannt, kann man zwischen Tief- und Hochbeurteilern unterscheide. Lehrer A hält zum Beispiel 50 % für ausreichend, ein sogenannter Hochbeurteiler, im Gegensatz dazu hält Lehrer B 80 % für ausreichend und ist somit ein Tiefbeurteiler.

Oft lassen sich Lehrer auch von Erwartungen beeinflussen. Häufig erwartet man meist von Geschwistern das gleiche. Ist zum Beispiel das erste Kind gut, muss es das zweite Kind natürlich auch sein. Einem Kind, was in Mathematik und Physik gut ist, kann man es kaum glauben, dass es in Chemie sehr schwach ist etc.

Daraus ergeben sich verschiedene Folgerungen: Kein Lehrer kann von sich behaupten, frei von Beurteilungsfehlern zu sein. Aber das Wissen um solche zeigt, dass man sehr sorgfältig mit der Leistungsbewertung umgehen muss. Jeder/ jede LehrerIn sollte bereit sein, zu seinen Fehlern zu stehen und diese, sofern dies noch möglich ist, zu korrigieren. Zuletzt steht aber fest, dass sich Beurteilungsfehler nicht abschaffen lassen, denn auch Lehrer sind nur Menschen. Vielleicht sollte man daran öfters denken.

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Die Arbeit führt in die Problematik ein, dass Schule trotz Leistungsgesellschaft den individuellen Bedürfnissen der Kinder gerecht werden muss, wobei das Lehrersein durch subjektive Fehlerquellen erschwert wird.

II. ZUM BEGRIFF DER LEISTUNG: Das Kapitel definiert Leistung über drei Idealtypen von Maßstäben (intraindividuell, interindividuell, kriteriumsorientiert) und betont die Notwendigkeit eines veränderten Leistungsbegriffs.

III. ARTEN DER LEISTUNGSBEWERTUNG: Hier werden Ziffernzensuren und verbale Beurteilungen gegenübergestellt und deren jeweilige Funktionen und Problematiken erläutert.

IV. GESETZLICHE GRUNDLAGEN IN SACHSEN- ANHALT: Das Kapitel bietet einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen für Grundschule und Förderstufe in Sachsen-Anhalt sowie die verschiedenen Arten von Leistungsnachweisen.

V. LEISTUNGSKONTROLLEN: Es werden praxisorientierte Hinweise zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Leistungskontrollen gegeben, um diese für Schüler motivierend und fair zu gestalten.

VI. “VON DER SCHWIERIGKEIT DES LEHRER- SEINS”: Dieses Kapitel analysiert kritisch Beurteilungsfehler, Möglichkeiten der Förderdiagnostik, Ansätze zur Motivation und die Gefahren der Stigmatisierung durch Lehrkräfte.

VII. Geht es auch ohne Noten?: Eine Abwägung der Vor- und Nachteile von Zensuren versus ziffernloser Berichtszeugnisse wird vorgenommen.

VIII. ZUSAMMENFASSUNG: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse über den verantwortungsbewussten Umgang mit Leistungsbewertung und individueller Förderung zusammengefasst.

Schlüsselwörter

Leistungsbewertung, Grundschule, Zensuren, verbale Beurteilung, Leistungsgesellschaft, Pädagogik, Förderdiagnostik, Stigmatisierung, Motivierung, Beurteilungsfehler, Schulpraxis, Leistungskontrolle, Lehrerverhalten, Selbstwertgefühl, individuelle Förderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik der Leistungsbewertung in der Grundschule. Dabei wird untersucht, wie Lehrkräfte trotz gesellschaftlichem Leistungsdruck individuelle Förderung umsetzen und mit den Herausforderungen der Notengebung und Beurteilung umgehen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen den Leistungsbegriff, rechtliche Rahmenbedingungen in Sachsen-Anhalt, die Gestaltung von Leistungskontrollen, die Problematik von Beurteilungsfehlern sowie den Vergleich zwischen Zensuren und alternativen Bewertungsformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Bewusstsein für die Komplexität der Leistungsbewertung zu schaffen und Lehrern methodische Ansätze an die Hand zu geben, um Schüler individuell zu fördern und Prüfungsängste abzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von schulrechtlichen Rahmenrichtlinien und pädagogischen Fachbüchern, ergänzt durch die Veranschaulichung an konkreten fiktiven Beispielen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Arten der Leistungsbewertung, gesetzliche Grundlagen, die praktische Gestaltung von Kontrollen, die Rolle der Lehrer bei Beurteilungen sowie Strategien zur Motivierung und Vermeidung von Stigmatisierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Leistungsbewertung, Grundschule, Zensuren, Förderdiagnostik, Stigmatisierung und individuelle Förderung.

Warum ist die Stigmatisierung ein so wichtiges Thema in der Arbeit?

Weil die Arbeit aufzeigt, dass Lehrer aufgrund ihrer Erwartungshaltungen Schüler in "gute" oder "schlechte" Kategorien einteilen, was dauerhafte negative Folgen für die Identitätsbildung und das Selbstbewusstsein der betroffenen Kinder hat.

Welchen Stellenwert nimmt die Förderdiagnostik im Kontext von "Tom" ein?

Am Beispiel von Tom wird verdeutlicht, dass eine Diagnose nicht dazu dienen sollte, nur Defizite zu finden, sondern gemeinsam mit Eltern und Schülern Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten zu identifizieren, um das Selbstwertgefühl zu stärken.

Final del extracto de 34 páginas  - subir

Detalles

Título
Leistung und Leistungsbewertung in der Grundschule
Universidad
Martin Luther University  (Institut für Grundschulpädagogik)
Curso
Grundlagen der Grundschulpädagogik
Calificación
1
Autor
Konstanze Herzberg (Autor)
Año de publicación
1999
Páginas
34
No. de catálogo
V4762
ISBN (Ebook)
9783638129107
ISBN (Libro)
9783638834650
Idioma
Alemán
Etiqueta
Leistung Leistungsbewertung Grundschule Grundlagen Grundschulpädagogik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Konstanze Herzberg (Autor), 1999, Leistung und Leistungsbewertung in der Grundschule, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4762
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