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Kontrollüberzeugung. Kritische Betrachtung von Motivationstrainings, explizite und implizite Motive

Title: Kontrollüberzeugung. Kritische Betrachtung von Motivationstrainings, explizite und implizite Motive

Submitted Assignment , 2019 , 23 Pages

Autor:in: Felix Winter (Author)

Psychology - General
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Im ersten Teil der Arbeit werden die Begriffe "internal/external locus of control" sowie verwandte grundlegende Modelle erklärt. Im zweiten Teil folgt eine kritische Betrachtung der Methoden sogenannter "Motivationstrainings", die für höhere Mitarbeitermotivation in Unternehmen sorgen sollen. Im dritten Teil werden explizite und implizite Motive sowie deren Messung und Bedeutung für die Personal-/Eignungsdiagnostik besprochen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Aufgabenteil B1

Aufgabenteil B2

Aufgabenteil A3

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit psychologischen Konzepten im Kontext von Coaching und beruflicher Eignungsdiagnostik auseinander, wobei der Fokus auf der Wirksamkeit und wissenschaftlichen Fundierung der angewandten Methoden liegt.

  • Die Kontrollüberzeugung (locus of control) nach Julian Rotter.
  • Wirksamkeitskritik an Motivationstrainings und dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP).
  • Die Rolle der Autosuggestion und positiven Denkens im Coaching-Kontext.
  • Abgrenzung und Messmethoden von expliziten versus impliziten Motiven.
  • Evaluation von Methoden zur Leistungs- und Motivationsmessung in der Eignungsdiagnostik.

Auszug aus dem Buch

Aufgabenteil B1

Die Begriffe „Lokation der Kontrolle“ (englisch: locus of control) und „Kontrollüberzeugung“ sind Synonyme für dasselbe Konzept: Wie sehr kann der Mensch subjektiv über sein eigenes Schicksal bestimmen und wie sehr wird sein Schicksal von äußeren Faktoren bestimmt? Schon diese kurze Beschreibung zeigt, dass im Wesentlichen zwei Extreme der Kontrollüberzeugung existieren. Einerseits ist die internale Kontrollüberzeugung (internal locus of control) denkbar, also die Überzeugung, zukünftige Ereignisse oder das Erreichen von Zielen seien direkt abhängig vom eigenen Verhalten, man könne sie also kontrollieren und hat damit also sein „Schicksal selbst in der Hand“. Andererseits wird als externale Kontrollüberzeugung (external locus of control) die Überzeugung bezeichnet, dass man selbst keine/nur wenig Kontrolle hat, sondern Ereignisse von äußeren Umständen wie beispielsweise Glück, Zufall oder auch anderen Menschen kontrolliert werden (Weiner, 1994, S. 195; Ahle, 2002, S. 32-34).

Das Konzept der Kontrollüberzeugung entstammt der von Julian Rotter entwickelten sozialen Lerntheorie, die wiederum auf Albert Banduras sozial-kognitiver Lerntheorie aufbaut. Rotter versuchte, inter- und intraindividuelle Unterschiede im Entscheidungsverhalten als Teilaspekt der Persönlichkeit durch die Betrachtung erlernter Sozialverhaltensweisen zu erklären. Rotter betrachtete also die Persönlichkeit eines Menschen als ein seit der Geburt durch Lernprozesse in sozialen Kontexten entstandenes Konstrukt. Er postulierte, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Verhalten in einer bestimmten Situation gezeigt wird, nicht nur von dem Wert, den das erwünschte Ergebnis für die Person hat, abhängt, sondern auch von der Erwartung, wie wahrscheinlich die Verhaltensweise überhaupt zu dem gewünschten Ergebnis führt (Fuchs, 2019, S. 10-19; Jansen, 2018, S. 33).

Zusammenfassung der Kapitel

Aufgabenteil B1: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der Kontrollüberzeugung nach Rotter und differenziert zwischen internalen und externalen Überzeugungen sowie deren Bedeutung für das Gesundheitsverhalten.

Aufgabenteil B2: Hier wird die Wirksamkeit von Motivationstrainings und Methoden wie NLP, Autosuggestion und Positivem Denken kritisch hinterfragt und Möglichkeiten der Evaluation im Unternehmen diskutiert.

Aufgabenteil A3: Dieses Kapitel vergleicht explizite und implizite Motive und stellt verschiedene diagnostische Verfahren wie den TAT, die Gitter-Technik und den IAT vor.

Schlüsselwörter

Kontrollüberzeugung, Lokation der Kontrolle, Soziale Lerntheorie, Motivationstraining, Neurolinguistisches Programmieren, NLP, Autosuggestion, Positive Psychologie, Eignungsdiagnostik, Implizite Motive, TAT, Gitter-Technik, IAT, Selbstwirksamkeit, Leistungsdiagnostik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert verschiedene psychologische Konzepte, die häufig im professionellen Coaching und in der Personalauswahl Anwendung finden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind Kontrollüberzeugungen, die wissenschaftliche Validität von Coaching-Methoden sowie diagnostische Verfahren für Motive.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die wissenschaftliche Fundierung gängiger Coaching-Methoden zu prüfen und die Relevanz von Motivdiagnostik für die Eignungsbeurteilung darzustellen.

Welche wissenschaftlichen Theorien bilden das Fundament?

Die Arbeit stützt sich primär auf die soziale Lerntheorie von Rotter sowie kognitive Ansätze der Motivationspsychologie.

Was wird im Hauptteil zur Wirksamkeit von Coachings ausgeführt?

Es wird kritisiert, dass viele Motivationstrainings auf Methoden wie NLP oder Positivem Denken basieren, deren tatsächliche Wirksamkeit wissenschaftlich oft nicht belegt oder sogar widerlegt ist.

Welche Methoden der Motivdiagnostik werden vorgestellt?

Besprochen werden insbesondere der Thematische Apperzeptionstest (TAT), die Gitter-Technik und der Implizite Assoziationstest (IAT).

Was unterscheidet internale von externalen Kontrollüberzeugungen?

Internale Personen glauben an die Steuerbarkeit ihres Schicksals durch eigenes Handeln, während externale Personen externe Faktoren wie Zufall oder Schicksal für Ereignisse verantwortlich machen.

Warum wird die Gitter-Technik in der Diagnostik empfohlen?

Sie gilt als eine vorteilhafte Kombination aus projektiven Elementen und standardisierten Fragebögen, die eine leichtere Auswertung bei guter Reliabilität ermöglicht.

Welche Rolle spielt die Selbstwirksamkeit im Zusammenhang mit Kontrollüberzeugungen?

Sie wird als ein der Kontrollüberzeugung untergeordnetes Konzept beschrieben; ohne die Überzeugung, das Ereignis generell beeinflussen zu können, ist die Einschätzung der eigenen Wirksamkeit irrelevant.

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Details

Title
Kontrollüberzeugung. Kritische Betrachtung von Motivationstrainings, explizite und implizite Motive
College
University of Applied Sciences Riedlingen
Author
Felix Winter (Author)
Publication Year
2019
Pages
23
Catalog Number
V476757
ISBN (eBook)
9783668964754
ISBN (Book)
9783668964761
Language
German
Tags
kontrollüberzeugung kritische betrachtung motivationstrainings explizite implizite motive
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Felix Winter (Author), 2019, Kontrollüberzeugung. Kritische Betrachtung von Motivationstrainings, explizite und implizite Motive, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/476757
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