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Der Konflikt zwischen Arbeitsbedingungen und Gehalt in Alten- und Pflegeheimeinrichtungen

Titel: Der Konflikt zwischen Arbeitsbedingungen und Gehalt in Alten- und Pflegeheimeinrichtungen

Hausarbeit , 2019 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Viktoria Kunst (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit handelt von dem Konflikt zwischen Arbeitsbedingungen und Gehalt in Alten- und Pflegeheimeinrichtungen. Der allseits bekannte demografische Wandel ist gekennzeichnet durch eine sinkende Fertilitätsrate und eine erhöhte Mortalität. Die sinkende Geburtenrate und die starke demografische Alterung sind besonders in Deutschland ausgeprägt, wohingegen die Lebenserwartung steigt. Die Gesamtbevölkerungszahl nimmt zudem seit dem Jahr 2003 ab. Dies hat für die nächsten Jahrzehnte Auswirkungen auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland. Ende 2017 betrug die Anzahl 15 bis 20-jährigen fünf Millionen, wohingegen die Anzahl der 65-jährigen und älter bei 17,71 Millionen lag.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Motivation für den Pflegeberuf

3 Pflegebedürftigkeit

4 Personalmangel

4.1 Folgen

4.2 Patientenversorgung

4.3 Belastungsfaktoren

5 Arbeitsbelastung

6 Gehalt

7 Zukunftsaussichten

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den bestehenden Konflikt zwischen den wachsenden Anforderungen in der professionellen Alten- und Pflegeheimpflege, den damit einhergehenden Arbeitsbedingungen und der unzureichenden Vergütung, die maßgeblich zum Personalmangel und vorzeitigen Berufsausstieg beitragen.

  • Demografischer Wandel und zunehmende Pflegebedürftigkeit
  • Ursachen und Auswirkungen des Personalmangels in Pflegeheimen
  • Psychische und physische Belastungsfaktoren des Pflegepersonals
  • Einfluss der Vergütung auf die Attraktivität des Pflegeberufs
  • Strategien zur Nachwuchssicherung und Attraktivitätssteigerung

Auszug aus dem Buch

4 Personalmangel

Ein wichtiger Aspekt der erhöhten Arbeitsbelastung ist aus Sicht der Befragten der Personalmangel. Um die anfallende Arbeit adäquat zu erledigen, fehlt laut rund 75% der Pflegenden genügend Personal. Zu einer erhöhten Arbeitsbelastung tragen verschiedene Faktoren bei, u.a. die Anhäufung von Krankheitstagen der Mitarbeiter, was dazu führt, dass Pflegekräfte zusätzlich zu dem regulären Dienst Sonderschichten einlegen müssen.

Im Jahr 2007 arbeiteten 573.545 Pflegekräfte in Pflegeheimen. 2015 wurden es 730.145 Pflegekräfte, also 156.600 bzw. rund 21% mehr. Sieht man sich die Pflegebedürftigen in Pflegeheimen ab dem Jahr 2007 bis 2015 an, so sind diese um 17% gestiegen.

Anhand der Tabelle 1 sieht man, wie sich der intergenerationale Unterstützungskoeffizient verändert. Ab dem Jahr 1970 bis 2010 hat dieser sich verdreifacht. Eine Verdopplung ist bis 2030 zu erwarten. Andersformuliert: Wenn zum aktuellen Zeitpunkt noch ca. 12 Hochaltrige durch 100 Erwachsene der Nachfolgegeneration zu versorgen sind, werden es in 20 Jahren bereits 24 Hochaltrige sein, die durch dieselbe Anzahl Erwachsener versorgt werden müssten.

Der prognostizierter Bedarf an Pflegekräften in Deutschland im Jahr 2025 liegt bei 940.000.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel und dessen Konsequenzen für den steigenden Bedarf an professioneller Pflege sowie den daraus resultierenden Personalmangel.

2 Motivation für den Pflegeberuf: Dieses Kapitel untersucht die Beweggründe für die Berufswahl in der Pflege sowie die Faktoren der Arbeitsplatzzufriedenheit und Identifikation mit dem Beruf.

3 Pflegebedürftigkeit: Es werden statistische Entwicklungen der Pflegebedürftigkeit in Deutschland dargestellt und die Auswirkungen auf die notwendige Kapazität in Pflegeeinrichtungen erläutert.

4 Personalmangel: Das Kapitel analysiert den Fachkräftemangel, dessen Folgen für die Patientenversorgung und die spezifischen Belastungsfaktoren der Pflegenden.

5 Arbeitsbelastung: Hier werden quantitative Anforderungen sowie physische und emotionale Belastungsfaktoren basierend auf europäischen Forschungsstudien (z. B. NEXT-Studie) dargelegt.

6 Gehalt: Dieser Abschnitt beleuchtet die Entlohnungssituation in Pflegeberufen und deren Einfluss auf die Attraktivität des Berufsbildes im Vergleich zu anderen Qualifikationsniveaus.

7 Zukunftsaussichten: Es werden Strategien und Maßnahmen der Bundesregierung diskutiert, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten und die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten.

8 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Problematik und einem Ausblick auf die notwendigen Anpassungen in Politik und Gesellschaft zur Sicherung der Pflegequalität.

Schlüsselwörter

Altenpflege, Pflegebedürftigkeit, Personalmangel, Arbeitsbelastung, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Arbeitsplatzzufriedenheit, Pflegesektor, Gesundheitsmanagement, Berufsalltag, Patientenversorgung, Vergütung, Gesundheitsförderung, Vereinbarkeit, Berufsausstieg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den kritischen Konflikt zwischen den steigenden Anforderungen in der Altenpflege durch den demografischen Wandel und den schwierigen Arbeitsbedingungen bei oft unzureichender Vergütung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Personalmangel, die physische und psychische Belastung des Pflegepersonals, die Auswirkungen auf die Patientenversorgung und die Attraktivität des Pflegeberufs.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Arbeitsbedingungen und Gehalt den aktuellen Pflegenotstand beeinflussen und welche Maßnahmen notwendig sind, um die Versorgung von Pflegebedürftigen auch in Zukunft sicherzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Analyse verschiedener empirischer Studien und statistischer Erhebungen, wie das Pflegethermometer und die NEXT-Studie, sowie offizielle Daten zu Bevölkerungsentwicklung und Lohnspiegeln.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die demografische Entwicklung, die empirisch belegten Ursachen für Personalmangel, die hohen Arbeitsbelastungen, die Entlohnungssituation sowie Ansätze zur Attraktivitätssteigerung des Pflegeberufs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Personalmangel, Arbeitsbelastung, demografischer Wandel, Pflegequalität, Fachkräftemangel, Altenpflege und Berufszufriedenheit.

Warum spielt der intergenerationale Unterstützungskoeffizient eine Rolle?

Er verdeutlicht die wachsende Last auf die nachfolgenden Generationen, da statistisch gesehen immer weniger Erwerbstätige für eine stetig wachsende Anzahl an pflegebedürftigen Menschen aufkommen müssen.

Welche Rolle spielt die psychische Belastung?

Die Arbeit weist nach, dass psychische Belastungen durch Zeitdruck und zwischenmenschliche Konflikte einer der Hauptgründe für hohe Krankenstände und den Wunsch nach einem vorzeitigen Berufsausstieg sind.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Konflikt zwischen Arbeitsbedingungen und Gehalt in Alten- und Pflegeheimeinrichtungen
Hochschule
Hochschule Emden/Leer
Note
1,7
Autor
Viktoria Kunst (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
19
Katalognummer
V478152
ISBN (eBook)
9783668960565
ISBN (Buch)
9783668960572
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konflikt arbeitsbedingungen gehalt alten- pflegeheimeinrichtungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Viktoria Kunst (Autor:in), 2019, Der Konflikt zwischen Arbeitsbedingungen und Gehalt in Alten- und Pflegeheimeinrichtungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/478152
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Leseprobe aus  19  Seiten
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