Diese Arbeit stellt einen 6-wöchigen Trainingsplan für das Ausdauertraining vor. Der zu Trainierende ist Schüler möchte fitter im Alltag werden und seine Ausdauer verbessern. Der zeitliche Verfügungsrahmen beträgt maximal 60 Minuten bei 2-3 Trainingseinheiten pro Woche.
Folgende Punkte werden behandelt: Diagnose, Zielsetzung und Prognose, Trainingsplanung Mesozyklus und Literaturrecherche.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertestung
1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person
2 ZIELSETZUNG UND PROGNOSE
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begründung zum Mesozyklus
4 LITERATURRECHERCHE ZUM THEMA: EFFEKTE DES AUSDAUERTRAININGS BEI ARTERIELLER HYPERTONIE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, für eine untrainierte Person eine fundierte Trainingsplanung zu erstellen, um die allgemeine Fitness zu verbessern und das Herz-Kreislauf-System durch gezieltes Ausdauertraining zu ökonomisieren. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Erstellung eines angemessenen Einstiegs-Mesozyklus auf Basis einer durchgeführten Leistungsdiagnostik sowie der theoretischen Einbettung der Trainingseffekte bei Bluthochdruck.
- Durchführung einer biometrischen und leistungsdiagnostischen Analyse
- Festlegung von gesundheitsorientierten Trainingszielen und Prognosen
- Erstellung einer systematischen Trainingsplanung (Mesozyklus) für Anfänger
- Wissenschaftliche Begründung der gewählten Trainingsmethodik und Progression
- Literaturanalyse zu den Effekten von Ausdauertraining bei arterieller Hypertonie
Auszug aus dem Buch
3.3 Begründung zum Mesozyklus
Der wöchentliche Belastungsumfang belief sich in den ersten 3 Wochen auf 30 Minuten, stieg ab der 4. Woche auf 45 Minuten, bis zur 6. Woche, in welcher er 60 Minuten betrug. Der Sinn dahinter ist, den Trainierenden in den ersten 3 Wochen langsam an das Ausdauertraining zu gewöhnen. Nach Zintl und Eisenhut (2001, S.37) reicht (vor allem bei einem Anfänger) schon eine Belastung von 10 Minuten aus, um spezifische Wirkungen für die Ausdauerleistungsfähigkeit zu erzielen. Optimal wäre eine Belastung von mindestens 60 Minuten pro Woche, diese wird dann in Woche 6 erreicht. Auch wird so eine anfängliche Überforderung vermieden, denn es handelt sich hier um einen Anfänger, der nie vorher regelmäßigen Sport betrieben hat. Aus gesundheitlicher Sicht ist dieser Belastungsumfang auf jeden Fall in Ordnung.
Als Trainingsmethode wurde für den kompletten Mesozyklus die extensive Dauermethode gewählt. Dies ist die Basismethode für das Ausdauertraining und bringt den Trainierenden langsam an das Training heran. Vor allem für Anfänger ist dies ein sehr guter Einstieg. Als Fundament der Ausdauer, wird die Grundlagenausdauer, mit dieser Methode aufgebaut und stabilisiert (Hottenrott, 2006). Damit werden auch die Ziele verfolgt, fitter im Alltag zu werden und die Ausdauer im Allgemeinen zu verbessern. Das Herz-Kreislauf-System wird grundlegend ökonomisiert und stabilisiert.
Der Nutzen dieser Methode liegt also vor allem im angesteuerten Trainingsbereich der GA1. Sie dient als Grundlage der Ausdauer in diesem Mesozyklus, sowie für alle folgenden Mesozyklen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: In diesem Kapitel werden die persönlichen biometrischen Daten des Probanden erfasst und mittels eines Fahrradergometertests der aktuelle Leistungs- und Gesundheitsstatus ermittelt.
2 ZIELSETZUNG UND PROGNOSE: Hier werden basierend auf der Diagnose konkrete Trainingsziele definiert, die insbesondere auf die Senkung von Ruhepuls und Blutdruck sowie die Verbesserung der Ausdauerleistung abzielen.
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Dieses Kapitel enthält die konkrete Grob- und Detailplanung für einen sechswöchigen Trainingszyklus sowie eine wissenschaftliche Begründung der gewählten Methode und Belastungssteuerung.
4 LITERATURRECHERCHE ZUM THEMA: EFFEKTE DES AUSDAUERTRAININGS BEI ARTERIELLER HYPERTONIE: Hier werden zwei wissenschaftliche Studien analysiert, die den positiven Einfluss von aerobem Ausdauertraining auf Patienten mit Bluthochdruck belegen.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Fitnessökonomie, Leistungsdiagnostik, Ausdauertraining, Fahrradergometertest, Grundlagenausdauer, extensive Dauermethode, Belastungsprogression, arterielle Hypertonie, Herz-Kreislauf-System, Trainingsplanung, Mesozyklus, Gesundheitssport, Anfängertraining, Ruhepuls
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Erstellung eines individuellen Trainingsplans für einen untrainierten Anfänger unter Berücksichtigung sportwissenschaftlicher Grundlagen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind die Leistungsdiagnostik, die zielgerichtete Trainingsplanung für den Ausdauerbereich sowie die medizinischen Effekte von Sport bei Bluthochdruck.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist die Verbesserung der allgemeinen Fitness des Probanden sowie der Aufbau einer stabilen Grundlagenausdauer über einen Zeitraum von sechs Wochen.
Welche wissenschaftliche Methode wird für die Planung verwendet?
Es wird die extensive Dauermethode angewandt, ergänzt durch eine systematische Belastungsprogression nach dem Prinzip „Häufigkeit vor Umfang vor Intensität“.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil erfolgen die Diagnose, die Zielformulierung und die detaillierte Ausarbeitung des Trainings-Mesozyklus sowie eine Literaturrecherche zu gesundheitsrelevanten Trainingseffekten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Wichtige Begriffe sind Leistungsdiagnostik, Ausdauertraining, extensive Dauermethode, arterielle Hypertonie und Trainingsplanung.
Warum wurde das Fahrradergometer als Trainingsgerät gewählt?
Das Fahrradergometer ermöglicht eine einfache Handhabung für Anfänger und bietet durch die exakte Steuerbarkeit der Belastung eine hohe Testgüte für den intraindividuellen Leistungsvergleich.
Wie wurde die Belastung in den sechs Wochen gesteigert?
Die Steigerung erfolgte in der richtigen Reihenfolge: Zuerst wurde die Trainingshäufigkeit (von 2 auf 3 Einheiten pro Woche), dann der Trainingsumfang (von 30 auf 60 Minuten) erhöht, während die Intensität stabil blieb.
- Arbeit zitieren
- Dominik Conrad (Autor:in), 2017, Trainingslehre II. Planung eines 6-wöchigen Ausdauertrainings, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/478164