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Arten und Einfluss der nonverbalen Kommunikation auf den Verkaufserfolg. Personal Selling als Marketinginstrument

Title: Arten und Einfluss der nonverbalen Kommunikation auf den Verkaufserfolg. Personal Selling als Marketinginstrument

Term Paper , 2001 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl.-Kfm. Robert Bayerlein (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Ein Großteil der zwischen Menschen ausgetauschten Informationen wird nicht durch Worte, sondern durch nonverbale Kommunikationselemente übermittelt. Durch nichtverbale Kommunikation werden Gefühle und Einstellungen ausgedrückt, Informationen über die Persönlichkeit des Kommunikators gesendet und verbale Mitteilungen begleitet. Sie umfasst im wesentlichen Mimik, Blickkontakt, vokale Kommunikation, Körpersprache und Objektkommunikation. In der Verkaufspsychologie spielen nonverbale Signale zur Erklärung menschlichen Verhaltens in Kaufentscheidungsprozessen eine bedeutende Rolle. Blickverhalten, Raumgestaltung des Geschäftes und äußere Erscheinung des Verkäufers haben Einfluss auf die beim Kunden ausgelöste Aktivierung. Nach der Interaktionstheorie wird der Verlauf eines Verkaufsgespräches von der vom Kunden empfundenen Belohnung, die verbal und nonverbal erfolgen kann, beeinflusst. Nonverbale Zeichen wirken auch auf das Ausmaß kognitiver Dissonanz und psychologischer Reaktanz beim potentiellen Käufer. Inkongruenz zwischen verbalem und nonverbalem Verhalten kann entscheidend zum negativen Verlauf von Verkaufsverhandlungen beitragen. Innerhalb eines Verkaufgespräches kommen nonverbalen Signalen besonders in der Eröffnungsphase eine tragende Rolle zu, da hier die Gefühlsebene der Kommunikation im Vordergrund steht.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Kommunikationswissenschaftliche und psychologische Grundlagen

2.1. Der Kommunikationsprozess

2.2. Die Aktivierungstheorie

2.3. Die Interaktionstheorie

2.4. Die Theorie der psychologischen Reaktanz

2.5. Die Theorie der kognitiven Dissonanz

3. Arten der nonverbalen Kommunikation im Verkaufsgespräch

3.1. Mimik

3.2. Blickverhalten

3.3. Vokale Kommunikation

3.4. Körpersprache

3.5. Objektkommunikation

4. Nonverbale Kommunikation in den einzelnen Phasen des Verkaufsgesprächs

4.1. Eröffnungsphase

4.2. Verhandlungsphase

4.3. Abschlussphase

5. Empirische Erkenntnisse

6. Schlussbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht den Einfluss nonverbaler Kommunikation auf den Erfolg von Verkaufsgesprächen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Verkäufer durch Mimik, Blickverhalten, Stimme, Körpersprache und Objektkommunikation den Kaufentscheidungsprozess und die Kundenzufriedenheit positiv steuern können.

  • Theoretische Fundierung durch Kommunikations- und Aktivierungstheorien
  • Detaillierte Analyse verschiedener nonverbaler Kommunikationselemente
  • Einsatz nonverbaler Signale in den Phasen des Verkaufsgesprächs
  • Evaluation empirischer Forschungsergebnisse zum Verkäuferverhalten
  • Bedeutung der Kongruenz zwischen verbalen und nonverbalen Aussagen

Auszug aus dem Buch

1. Einführung

Nonverbale Signale übernehmen eine zentrale Steuerungsfunktion in der zwischenmenschlichen Verständigung. Wie sprachliche Äußerungen aufgenommen werden, ob das Gesagte beim Gegenüber auf Verständnis oder Widerstand stößt, ob er den sprachlichen Ausführungen Glauben schenkt oder ihnen misstraut, hängt in hohem Maße vom nonverbalen Verhalten des Sprechers ab. Da es spontaner abläuft wird angenommen, dass es kognitiv weniger kontrolliert werden kann und deswegen eine höhere Glaubwürdigkeit besitzt als die verbale Kommunikation. Durch gezielt eingesetzte Körpersignale werden Aussagen unterstützt, Sympathie vermittelt und Verhandlungsergebnisse maßgebend beeinflusst. Fahrlässig eingesetzte Mimik und Gestik können sich äußerst negativ auswirken. Beispielweise ist auch die ausgefeilteste Argumentationstechnik im Verkauf zum Scheitern verurteilt, wenn der Verkäufer auf der nichtsprachlichen Ebene widersprechende Signale sendet, wenn also keine Kongruenz zwischen verbaler und nonverbaler Kommunikation besteht. Die nonverbale Kommunikation prägt die Einstellung zum Gegenüber und stellt dadurch die Weichen für den Verlauf und das Ergebnis der verbalen Kommunikation.

Hierdurch nehmen nonverbale Zeichen eine Schlüsselrolle bei der Interpretation der verbalen Kommunikation ein und haben entscheidenden Einfluss auf Erfolg oder Misserfolg von Verkaufsgesprächen. Als Verkaufserfolg ist hierbei nicht nur der Kaufabschluss zu sehen, sondern auch die Zufriedenheit des potentiellen Käufers. Als erfolgreich kann auch ein Verkaufsgespräch gewertet werden, in dessen Folge der Kunde zwar nicht unmittelbar einen Kauf tätigt, aber beispielsweise durch die kompetente Beratung der Lösung seines Problems nähergekommen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die zentrale Bedeutung nonverbaler Signale für die Glaubwürdigkeit und den Erfolg in Verkaufsgesprächen.

2. Kommunikationswissenschaftliche und psychologische Grundlagen: Dieses Kapitel verankert die Untersuchung in Theorien wie dem Kommunikationsmodell von Shannon, der Aktivierungstheorie, der Interaktionstheorie sowie der Reaktanz- und Dissonanztheorie.

3. Arten der nonverbalen Kommunikation im Verkaufsgespräch: Hier werden die fünf wesentlichen Kategorien – Mimik, Blickverhalten, vokale Kommunikation, Körpersprache und Objektkommunikation – detailliert analysiert.

4. Nonverbale Kommunikation in den einzelnen Phasen des Verkaufsgesprächs: Dieses Kapitel überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf den praktischen Ablauf: Eröffnungsphase, Verhandlungsphase und Abschlussphase.

5. Empirische Erkenntnisse: Auf Basis einer Studie werden Unterschiede im Verkäuferverhalten und deren Auswirkungen auf den Verkaufsabschluss quantitativ gegenübergestellt.

6. Schlussbemerkung: Der abschließende Teil weist auf die interkulturelle Abhängigkeit nonverbaler Kommunikation hin und grenzt den Untersuchungsbereich ein.

Schlüsselwörter

Nonverbale Kommunikation, Verkaufserfolg, Verkaufspsychologie, Mimik, Blickverhalten, Körpersprache, Interaktionstheorie, Aktivierungstheorie, Kaufentscheidung, Kundenzufriedenheit, Kongruenz, Beratungsqualität, Verkaufsgespräch, Verkäuferverhalten, Objektkommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welchen Stellenwert nonverbale Kommunikation (wie Mimik oder Körpersprache) bei der Steuerung von Verkaufsgesprächen einnimmt und wie sie den Verkaufserfolg beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die psychologischen Grundlagen der Kommunikation, die Kategorisierung nonverbaler Signale sowie deren gezielter Einsatz in den verschiedenen Phasen des Verkaufs.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Verkäufer durch bewusstes nonverbales Verhalten Glaubwürdigkeit erzeugen, psychologische Barrieren (wie kognitive Dissonanz) abbauen und so die Abschlusswahrscheinlichkeit steigern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse kommunikationswissenschaftlicher und psychologischer Theorien sowie der Auswertung empirischer Erkenntnisse aus Studien zum Verkäuferverhalten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine detaillierte Aufarbeitung der nonverbalen Ausdrucksformen und deren Anwendung in der Eröffnungs-, Verhandlungs- und Abschlussphase.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Verkaufserfolg, nonverbale Kommunikation, Interaktionstheorie, Körpersprache und Kundenzufriedenheit charakterisiert.

Wie unterscheiden sich die Verkäufer A und B in der empirischen Untersuchung?

Der erfolgreichere Verkäufer A zeichnete sich durch ein aktiveres nonverbales Verhalten aus, insbesondere durch häufigeren Blickkontakt, mehr vertikale Kopfbewegungen und eine offenere Körperhaltung.

Warum ist die Kongruenz zwischen verbalen und nonverbalen Signalen entscheidend?

Mangelnde Kongruenz führt beim Kunden zu kognitiver Dissonanz, lässt den Verkäufer unglaubwürdig wirken und gefährdet somit den gesamten Erfolg des Verkaufsgesprächs.

Welche Bedeutung kommt der Eröffnungsphase zu?

In der Eröffnungsphase geht es primär um den Aufbau eines positiven Gesprächsklimas; hierbei sind nonverbale Signale wie Lächeln und Händeschütteln essenziell, um Schwellenangst abzubauen.

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Details

Title
Arten und Einfluss der nonverbalen Kommunikation auf den Verkaufserfolg. Personal Selling als Marketinginstrument
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Lehrstuhl für Marketing)
Course
Hauptseminar: Personal Selling als Marketinginstrument
Grade
1,3
Author
Dipl.-Kfm. Robert Bayerlein (Author)
Publication Year
2001
Pages
19
Catalog Number
V4782
ISBN (eBook)
9783638129244
ISBN (Book)
9783640098828
Language
German
Tags
Personal Selling Nonverbales Verhalten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Kfm. Robert Bayerlein (Author), 2001, Arten und Einfluss der nonverbalen Kommunikation auf den Verkaufserfolg. Personal Selling als Marketinginstrument, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4782
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