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Aufgaben und Einführung von PPS-Systemen

Title: Aufgaben und Einführung von PPS-Systemen

Term Paper , 2004 , 11 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dirk Magdeburg (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Im Folgenden soll der Begriff des PPS-Systems (Produktionsplanung und -Steuerung -System) mit Hilfe des Vergleichs mehrerer Quellen gegenübergestellt und entsprechende Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Definitionen herausgestellt werden. Quellenübergreifend wird das PPS-System als ein Software-System dargestellt, welches die Produktionsplanung und die -steuerung unterstützen und effektivieren soll. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte der PPS-Systeme

3. Aufgaben des PPS-Systems

3.1 Zentrales PPS-System

3.2 Dezentrales PPS-System

4. Weiterentwicklung von PPS-Systemen

5. Entscheidungskriterien bei der Einführung eines PPS/ERP-Systems

6. PPS/ERP-Systeme in der Praxis

6.1 Einführung eines PPS/ERP-Systems am Beispiel der Henke-Sass, Wolf GmbH

6.2 Prozessoptimierung durch PPS-System-Einführung bei der PTFE Nünchritz GmbH & Co. KG

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den Begriff des PPS-Systems (Produktionsplanung und -steuerung) durch den Vergleich verschiedener wissenschaftlicher Quellen zu definieren, die historische Entwicklung aufzuzeigen und die praktische Anwendung sowie die Einführungskriterien von PPS- und ERP-Systemen anhand von Fallstudien zu erläutern.

  • Historische Entwicklung und Einordnung von PPS-Systemen
  • Aufgabenbereiche und Grundstrukturen in der Produktionsplanung und -steuerung
  • Kriterien für die Auswahl und Einführung von Unternehmenssoftware
  • Praxisbeispiele zur Prozessoptimierung durch integrierte Systeme
  • Übergang von PPS- zu ERP-Lösungen

Auszug aus dem Buch

3. Aufgaben des PPS-Systems

Im Folgenden werden die Aufgaben eines PPS-Systems dargestellt. Diese sieht G. Zäpfel darin, den mengenmäßigen und zeitlichen Produktionsablauf unter Beachtung der verfügbaren Ressourcen (z.B. Kapazitäten) durch Planvorgaben festzulegen, diese zu veranlassen sowie zu überwachen und bei Abweichungen Maßnahmen zu ergreifen, so dass bestimmte betriebliche Ziele erreicht werden können. Die Planvorgaben basieren dabei auf den erwarteten und/oder vorliegenden Kundenaufträgen. (vgl. ZÄP96 S.56)

G. Wöhe stimmt mit der Definition Zäpfels überein. Er konkretisiert die Aussage dahingehend, indem er darstellt, dass durch die Tatsache, dass die Erlösseite bereits festgelegt ist, ein grundlegendes Ziel wiederum nur die Minimierung der Produktionskosten sein kann. Dadurch werden bei der praktischen Realisierung bestimmte Teilziele abgeleitet. Diese sind die Minimierung der Durchlaufzeiten, die Minimierung der Terminabweichungen und die Maximierung der Kapazitätsauslastung oder Minimierung der Lagerbestände. (vgl. WÖH00 S.459)

K. Kurbel sieht die Anwendung eines PPS-Systems auf der operativen Ebene der Aufgabenbereiche eines Unternehmens. Seiner Meinung nach liegen die Aufgaben der Produktionsplanung und -steuerung und damit auch des unterstützenden PPS-System in der Produktionsprogrammplanung, in der Sekundärbedarfsplanung (Vor- und Zwischenprodukte), in der Auftragsabwicklungsplanung (Effizienz der Kundenauftragsabwicklung), in der Losgrößen- bzw. Bestellmengenplanung, in der Terminplanung (Zeitpunkte der Herstellung der End- Zwischen- und Vorproduktmengen) und der Kapazitätsplanung. (vgl. KUR99 S. 16)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Zielsetzung dar, PPS-Systeme über verschiedene Quellen hinweg zu definieren und ihre Kernfunktionen als Software-Systeme zur Produktionsunterstützung zu bestimmen.

2. Geschichte der PPS-Systeme: Der Abschnitt beschreibt den Wandel von den anfänglichen Stapelverarbeitungssystemen der 60er Jahre hin zu modernen, dialoggestützten Systemen Anfang der 80er Jahre.

3. Aufgaben des PPS-Systems: Es werden die verschiedenen Definitionen zur operativen Planung und Steuerung sowie die Unterscheidung zwischen zentralen und dezentralen Organisationsformen erläutert.

4. Weiterentwicklung von PPS-Systemen: Dieses Kapitel erläutert den Übergang von funktional orientierten PPS-Systemen zu prozessorientierten ERP-Lösungen zur besseren Abbildung von Geschäftsprozessen.

5. Entscheidungskriterien bei der Einführung eines PPS/ERP-Systems: Hier werden ein strukturiertes Vorgehensmodell und die Leistungsanforderungen zur Risikominimierung bei der Software-Einführung vorgestellt.

6. PPS/ERP-Systeme in der Praxis: Anhand der Fallbeispiele Henke-Sass, Wolf GmbH und PTFE Nünchritz GmbH & Co. KG werden der Nutzen und die Prozessoptimierung durch neue Systeme dargestellt.

Schlüsselwörter

PPS-System, ERP-System, Produktionsplanung, Produktionssteuerung, Prozessoptimierung, Unternehmenssoftware, Kapazitätsplanung, Auftragsabwicklung, 3-Phasen-Konzept, Kernschalenmodell, IT-Integration, Fertigungssteuerung, Wirtschaftlichkeit, Dateneffizienz, Geschäftsprozesse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Definition, den Aufgaben und der praktischen Implementierung von Systemen zur Produktionsplanung und -steuerung (PPS) sowie deren Weiterentwicklung zu unternehmensweiten ERP-Systemen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen zählen die Historie von PPS-Systemen, die operative Aufgabenverteilung, die Auswahlkriterien für neue Software und der konkrete Mehrwert durch Prozessoptimierung in produzierenden Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Gegenüberstellung verschiedener wissenschaftlicher Definitionen und die Aufbereitung von Praxisbeispielen, um ein Verständnis für die Notwendigkeit und den Nutzen integrierter Planungssysteme zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die verschiedene Standardwerke der Betriebswirtschaftslehre und Produktionswirtschaft vergleicht und mit aktuellen Fallbeispielen aus der industriellen Praxis verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen (Aufgaben, Geschichte, Entwicklung zum ERP) und die Anwendung in Form zweier Fallstudien zur Systemeinführung und Prozessoptimierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie PPS-Systeme, ERP, Prozessoptimierung, Produktionsplanung, Auftragsabwicklung und wirtschaftliche Effizienz beschreiben.

Welche Rolle spielt das "3-Phasen-Konzept" bei der Systemeinführung?

Das FIR-Modell dient als systematischer Leitfaden, um durch die Phasen Reorganisation, Systemauswahl und Realisierung das finanzielle und personelle Risiko einer Software-Investition zu minimieren.

Welche positiven Effekte erzielte die PTFE Nünchritz GmbH & Co. KG durch das neue System?

Das Unternehmen konnte unter anderem die Durchlaufzeiten deutlich senken, die Produktivität um zwölf Prozent steigern und die Reaktionszeiten auf Kundenanfragen drastisch verkürzen.

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Details

Title
Aufgaben und Einführung von PPS-Systemen
College
University of Applied Sciences Berlin
Grade
1,3
Author
Dirk Magdeburg (Author)
Publication Year
2004
Pages
11
Catalog Number
V47979
ISBN (eBook)
9783638448031
Language
German
Tags
PPS-System
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dirk Magdeburg (Author), 2004, Aufgaben und Einführung von PPS-Systemen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47979
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