Titus Labienus im Corpus Caesarianum


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005
32 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Die politische Karriere in Rom
1.1. Herkunft
1.2. Karriere

II. Labienus in de bello Gallico
2.1. Die ersten Erwähnungen durch Caesar
2.2. Caesars Legaten in Gallien
2.3. Die Bewährung in Gallien
2.4. Der Höhepunkt der Karriere unter Caesar
2.5. Labienus im Entscheidungsjahr

III. Der Wechsel zu Pompeius
3.1. Die Darstellung in den antiken Quellen
3.2. Die Motive des Labienus

IV. Labienus bei Aulus Hirtius
4.1. Die neue Darstellung im 8. Buch
4.2. Bewerbung um das Konsulat 48?

V. Labienus in Caesars Bellum Civile
5.1. Der Reichtum des Labienus
5.2. Pax esse nulla potest
5.3. Die Propaganda Caesars gegen seine Feinde
5.4. Das strategische Talent des Labienus

VI. Labienus in Africa
6.1. Die Wahrnehmung des Autors
6.2. Der Autor des Bellum Africum
6.3. Hinterhalte und Misserfolge

VII. Labienus in Spanien
7.1. Die Loyalität zu den Söhnen des Pompeius
7.2. Das Ende des Labienus

Fazit

Quellen

Literatur

Einleitung

Der römische Legat Titus Labienus machte während der Feldzüge Caesars in Gallien 58-50 v.Chr. eine beeindruckende Karriere. Von Beginn an Caesars oberster General, wurden ihm im Laufe des Krieges immer schwierige Manöver selbst überlassen und er erwarb sich mit seinen Fähigkeiten das uneingeschränkte Vertrauen seines Feldherrn.

Ausgestattet mit Ruhm und Reichtum, sowie dem Oberbefehl in Gallien während Caesars Abwesenheit 49, schlug er sich dann überraschend nach Ausbruch der Bürgerkrieges auf die Seite des Pompeius. Auch nach dessen Tod bei Alexandria 48 verfolgte Labienus weiterhin die Sache der Gegner Caesars, zuerst mit Cato Uticensis in der Provinz Africa, dann mit den Söhnen des Pompeius in Spanien, wo er 45 v.Chr. den Tod in der Schlacht bei Munda fand.

Das sog. Corpus Caesarianum umfasst das bekannte, von Caesar selbst geschriebene „De bello Gallico“, weiter das 8. Buch eben dieses Werkes über die letzten beiden Jahre in Gallien (51-50) ab dem Tod des Vercingetorix bis zum Ausbruch des Bürgerkrieges, verfasst von Aulus Hirtius nach dem Tod Caesars 44 und außerdem den Bürgerkrieg vom Ausbruch 49 bis zur letzten Niederlage des Pompeius bei Pharsalos 48. Dieser Teil ist wieder von Caesar selbst verfasst („de bello Civili“). Die drei ebenfalls zum Corpus zugehörigen Anschlusswerke, das „bellum Alexandrinum“, „bellum Africum“ und „bellum Hispaniense“ behandeln die Zeit bis zum Ende des Bürgerkriegs bei der Schlacht von Munda 45; ihre Autorschaft ist bis heute ungeklärt.

Titus Labienus begleitet das Corpus Caesarianum von den ersten Kampfhandlungen in Gallien bis nach Munda in Spanien. Diese Arbeit möchte einen Blick auf Caesars General werfen und seine Darstellung in den verschiedenen Teilen des Corpus untersuchen, um die charakteristischen Unterschiede der Autoren herauszuarbeiten. Besonders die Problematik der Werke der Autorschaft Caesars ist dabei hervorzuheben: Dem sprachlich einfachen und klaren Text des Commentarius, dessen inhaltlich sowie taktische Aussagen z.T. sogar archäologisch verifiziert werden konnten, steht eine komplexe propagandistische Verfasserintention diametral entgegen.

Zuletzt sollen antike Quellen und moderne Forschungsliteratur über den „Seitenwechsel“ des Labienus untersucht werden.

I. Die politische Karriere in Rom

1.1. Herkunft

Titus Labienus wurde um das Jahr 100, wie Cicero berichtet[1], in Cingulum (Picenum) in eine ehemals ritterliche Familie geboren, die erst in zweiter Generation im Senat hervorgetreten war. Seine picenische Herkunft ist insofern bedeutend, als auch Cn. Pompeius von dort stammte. Man kann mit Sicherheit annehmen, dass Pompeius in diesem armen Landstrich an der italienischen Adriaküste[2] über eine große Klientel verfügte und die wichtigeren Familien an sich gebunden hatte; schließlich konnte er dort 83 v. Chr. eine Legion aus eigenen Mitteln und Klienten aufstellen, um Sulla im Bürgerkrieg zu unterstützen.[3] Die Familie des Labienus könnte zu diesen Klienten gehört haben und den Pompeiern ihren Aufstieg in Rom mit zu verdanken haben. Auch andere Klienten des Pompeius aus Picenum sind bekannt: So war M. Lollius Palicanus als Volkstribun 71 sehr hilfreich, Pompeius und Crassus den Weg in das Konsulat des Jahres 70 zu ebnen.[4]

1.2. Karriere

Titus Labienus erstes überliefertes Amt war das eines Volkstribun im Jahre 63. Dabei strengte er erfolglos eine Klage gegen den Senator C. Rabirius an, weil dieser 36 Jahre zuvor gegen den Senator Apuleius Saturninus hatte vorgegangen war. Bei diesem Zwischenfall im Zusammenhang mit den Ereignissen um diesen Prozess war neben Saturninus auch Labienus Onkel Quintus zu Tode gekommen. Es wird vermutet, neben den persönlichen Motiven hätte vor allem politische Taktik hinter der Anklage gestanden.[5] Es war der popularen Opposition darum gegangen, einen Präzedenzfall gegen das senatum consultum ultimum zu schaffen, das damals verhängt worden war, und nach dem ein römischer Bürger gegen sonst geltendes Gesetz ohne Prozess hingerichtet werden konnte. Diese populare Politiknahme stellt Labienus schon zu dieser Zeit in den Umkreis Caesars, der ein Verfechter jener Politik gewesen war und seine Karriere wesentlich aus dem Volk heraus aufgebaut hatte. Noch näher an den späteren Diktator bring ihn ein Gesetz, welches bestimmte, dass die Priesterstellen, wie vor der sullanischen Reform 81, wieder durch die Comitien besetzt wurden (vor 81 lex Domitia). Dieses Gesetz verhalf Caesar, obwohl noch jung und gegen die politisch etablierteren Herausforderer Q. Lutatius Catulus und P. Servilius Vatia, zur Wahl zum pontifex maximus, dessen Amt er bis zu seinem Tod innehaben sollte.[6]

Ein anderer Gesetzesantrag bringt Labienus jedoch näher an die Position des Pompeius. Es wurde dem Feldherren dadurch erlaubt, im Zirkus die Triumphalinsignien anzuhaben und im Theater eine purpurverbrämte Toga sowie einen goldenen Kranz zu tragen.[7]

Schließlich hatte Julius Caesar während seines Konsulats 59 durch seinen Parteigenossen, den Volkstribunen Vatinius, mit der lex Vatinia die Möglichkeit bekommen, Legaten mit propraetorischem Imperium für seine Statthalterschaft in Gallien selbst zu ernennen. Titus Labienus, der seine militärische Laufbahn 20 jährig unter dem Proconsul P. Servilius Vatia in Kilikien begonnen[8] und evtl. auch als Tribun oder Legat unter Pompeius im Osten oder in Spanien gekämpft hatte, wurde von ihm an erster Stelle berufen. Das Privileg, die Legatenstellen selbst zu besetzen, war reines Prestige und ein Instrument popularer Politik.[9] Die Berufung hatte nur bedingt militärische Sachnotwendigkeit, da sich die Stellenvergabe ohnehin auf im Kampf wenig erfahrene junge Mitglieder der Aristokratie beschränkte, um sie sich so für die Zukunft als Klienten zu sichern und die Bindungen zu verschiedenen einflussreichen Familien zu stärken. Dass Caesar dies verfolgte, wird vor allem durch die Berufung des Q. Cicero deutlich. Auf den Einfluss seines berühmten Bruders in Rom war der Feldherr angewiesen. Die Familie des Labienus war keine einflussreiche und wenn die These zutrifft, dass die Labieni Klienten des Pompeius waren, kann Labienus nur auf dessen Vermittlung Caesars Legat geworden sein.[10] Diese Überlegung ist entscheidend für seinen späteren Seitenwechsel. Labienus war nicht der einzige Legat Caesars, der auf die Vermittlung des Pompeius zu seinem Amt gekommen sein konnte. Auch von Q. Titurius Sabinus ist bekannt, dass er bereits im Krieg gegen Sertorius unter Pompeius Legat gewesen war.[11]

II. Labienus in de bello Gallico

2.1. Die ersten Erwähnungen durch Caesar

Titus Labienus ist nach Caesar der erste Römer im Heer, der in „de bello Gallico“ namentlich erwähnt wird. Nachdem klar geworden war, dass Caesar die Helvetier angreifen würde, teilte er Labienus die Bewachung der Befestigungen zu, die man errichtet hatte, während der Feldherr selbst neue Truppen in Oberitalien rekrutierte.

„Ob eas causas ei munitioni, quam fecerat, T. Labienum legatum praefecit; ipse in Italiam [...] contendit.“[12] An dieser Stelle ist die herausragende Position des Legaten sprachlich nicht deutlich gemacht. Subjekt im Satz ist Caesar, von dessen Aktionen in Oberitalien auch der weitere Textverlauf berichtet. Labienus bleibt als grammatisches Objekt eine Randnotiz, zumal kein Angriff auf die Römer zu befürchten und das stellvertretende Kommando einem Offizier übergeben worden war. Die Nennung des Labienus kann in dieser Phase des Krieges also nur auf die tatsächliche Kommandohierarchie deuten: Titus Labienus war der höchste Offizier nach dem Feldherrn. Interessant ist, dass sich bei Plutarch (Caes. 18,2) und Appian (Kelt. 1,8. 16,2.) die Angabe findet, nicht Caesar sondern Labienus habe die erste Kriegshandlung gegen die helvetischen Tiguriner beim Übergang über die Saôn erfolgreich angeführt. Matthias Gelzer vermutet, diese Diskrepanz könnte auf Traditionen zurückzuführen sein, die erst während und nach dem Bürgerkrieg aufgekommen sind.[13] Ebenfalls möglich ist aber, dass die Nichterwähnung des Legaten in dieser Phase des Krieges dem Konzept des Feldherren entsprach.[14] Von Untergebenen errungene Siege hätte er als Oberkommandierender für sich in Anspruch genommen und in seinen Schriften an den Senat, auf deren Basis später der Commentarius entstand, wäre das so vermerkt worden. Da Caesar in diesem Fall auch persönlich anwesend war, gab es keinen schriftlichen Bericht seines Generals, auf dessen Basis seine Leistungen bei der späteren Überarbeitung des Buches erwähnt werden konnten, wie es im weiteren Verlauf des Krieges im Sinne von Labienus und anderen Legaten geschah.

Beschränkt Caesar sich bei seiner ersten Erwähnung also nur auf die Nennung des Namens, so wird sein General in 1,21,2 gleichsam vorgestellt. Bei einem gescheiterten Versuch, die Helvetier zwischen zwei Bergen einzukesseln, sollte Labienus mit zwei Legionen einen Bergkamm besetzen: „de tertia vigilia T. Labienum legatum pro praetore cum duabus legionibis [...] iugum montis ascendere iubet[15] Mit legatum pro praetore bezeichnet Caesar hier den genauen Rang seines General als dem einer Praetur gleichbedeutenden. Auffällig ist wiederum, dass Labienus nur Objekt des Satzes und klarer Befehlsempfänger sowie Ausführer Caesars ist. Bei der folgenden Entscheidungsschlacht gegen die Helvetier wird sein Name dagegen nicht erwähnt. Im Zusammenhang mit Kampfhandlungen konnte sich T. Labienus im ersten Kriegsjahr nicht profilieren und auch im Krieg gegen die Germanen Ariovists wird er nicht hervorgehoben; lediglich die Leitung des Winterlagers nach Caesars Abreise in die Provinz bekam Labienus namentlich übertragen[16]. Während des Winters standen der Feldherr und sein Legat in Briefkontakt. Dabei unterrichtete Labienus Caesar über die beunruhigenden Entwicklungen bei den Stämmen der Belgier. Dies beweist, dass er nicht nur die Truppen zu verwalten hatte, sondern Caesars Operationsgebiet in Gallien insgesamt unter seiner Verantwortung stand.

Scheinbar wirklicher Entscheidungsträger wurde Labienus bei der Kampagne gegen die Nervier im zweiten Kriegsjahr. Die Schlacht stand schlecht, weil die Barbaren die Römer beim Errichten des Feldlagers überraschend angegriffen hatten. Viele Centurionen waren gefallen und das römische Lager vom Feind erobert worden, während der Vorstoß der 10. Legion an einer Flanke den Gegner dort schon in die Flucht geschlagen hatte. Labienus konnte vom eroberten Feindeslager, das auf einer Anhöhe aufgeschlagen worden war, das Schlachtfeld überblicken und auf die gefährliche Situation im römischen Lager reagieren, während Caesar selbst die Waffen ergriffen hatte, um seine Soldaten durch eigenes Beispiel zu motivieren. „Labienus castris hostium potitus et ex loco superiore , qae res in nostris castris gererentur, conspicatus decimam legionem subsidio nostris misit.“[17] Diese Textstelle liest sich zweideutig: Einerseits ist Titus Labienus Subjekt und handelt bedacht nach eigenem Ermessen und der Situation angemessen. Er kann dabei auf die 10. Legion zurückgreifen, die Caesar im Vorjahr als seine beste und cohors praetoria bezeichnet hatte, zu einem Zeitpunkt als seine Truppen durch Gerüchte über die Germanen beunruhigt gewesen waren.[18] Andererseits fährt Caesar fort: „Qui cum ex equitum et calonum fuga, quo in loco res esset quantoque in pericolo et castra et legiones et imperator versaretur, cognovissent, nihil ad celeritatem sibi reliqui fecerunt.“[19] Der Plural in den finiten Verben macht deutlich, dass das Subjekt dieses Satzes (qui) die zuvor erwähnte 10. Legion ist, die angesichts der großen Gefahr (von Caesar besonders betont durch das Trikolon castra...legiones...imperator) selbstständig auf die Flucht der Reiter und Knechte reagierte. Seiner ausgezeichneten Legion, nicht Labienus, lässt Caesar alles Lob zukommen. Ihr Erscheinen wendet die Schlacht (horum adventu 2,27,1 ) zugunsten der Römer.

2.2. Caesars Legaten in Gallien

Der Beginn des dritten Buches markiert eine Veränderung der Struktur des Commentarius. Vermehrt werden nun die Erfolge und Misserfolge von einzelnen Offizieren oder Centurionen im Detail geschildert. Persönliche Tapferkeit wird in der Darstellung Caesars neben den strategischen Operationen zum wichtigsten Element von Caesars Erfolg in Gallien insgesamt. Eine zentrale Rolle nahmen für den Feldherren seine Legaten ein. Ein Grund dafür waren die zunehmenden Probleme der Römer auch während der Krieg im Winter ruhte und die Legionen in ihren Lagern blieben. Caesar musste sich in dieser Zeit um seine Geschäfte in den Provinzen kümmern und beispielsweise Gerichtstage abhalten, da er immer noch die Funktion des Statthalters innehatte. Die Befehlsgewalt in Gallien mussten seine Legaten übernehmen, die das labile System aus Bündnissen und Vereinbarungen mit den gallischen Stämmen beobachteten und durch ihre strategisch verteilte Präsenz im Bestand garantierten. Die Versorgung der Legionen überließ man den Stämmen, in deren Gebiet die Soldaten einquartiert waren, was für diese eine erhebliche zusätzliche Belastung dargestellt haben muss. So wiedersetzte sich der Stamm der Veneter, der im äußersten Nordwesten Galliens beheimatet war und über eine umfangreiche Flotte verfügte, im Winter 56 den Getreideforderungen des Legaten Publius Crassus, der mit der 7. Legion südlich von ihrem Gebiet überwinterte.[20] Da nun ein größerer Aufstand drohte, war Caesar auf seine Legaten angewiesen und ließ sie in verschiedene Regionen des Landes ausrücken. Titus Labienus bekam den Auftrag an den Rhein ins Gebiet der Treverer aufzubrechen, um dort die Ordnung aufrecht zu erhalten und gegebenenfalls Germanensöldner am Übertritt des Flusses zu hindern[21]. Doch nichts davon trat ein. Der Legat Quintus Titurius Sabinus hingegen musste sich an der Nordküste des keltischen Galliens allein gegen die Uneller, P. Crassus in Aquitanien gegen die Sotiater in schweren Kämpfen durchsetzen. Den Seekrieg gegen die Veneter leitete Caesar zur gleichen Zeit erfolgreich selbst, während der landesweite Aufstand ausblieb. Die Tatsache, dass Caesar die gesamten Kapitel 17-28 den Taten des Crassus und des Sabinus widmete, kann nicht als eine generelle Zurücksetzung des Labienus gedeutet werden. Caesar schrieb seinen Commentarius zwar nach von ihm in den einzelnen Jahren vorgefertigten Berichten, aber in ihrer literarischen Fassung erst im Jahr 52-51v.Chr, also als der Gesamtverlauf des Krieges schon bekannt war. Die umfangreiche Schilderung des Winterfeldzuges geht also wahrscheinlich auf die Berichte zurück, die seine Legaten ihm abschließend vorlegten, und die er in seine Schilderung einfließen ließ.[22] Von Labienus lag dementsprechend kein erwähnenswerter Bericht vor, da sich in seinem Gebiet nichts ereignet hatte.

Im Bericht über das für Caesar wenig erfolgreiche vierte Kriegsjahr findet Labienus nur wenig Erwähnung. Beim Übergang nach Britannien war er wohl nicht anwesend, weil sein Name nicht unter den zurückbleibenden Legaten genannt wird.[23] Nach der Expedition wurde Labienus zu den Morinern an die Küste des belgischen Galliens gesandt, wo sich die Aufständischen allerdings ohne Kampf ergaben.[24]

[...]


[1] Cic pro Rab 22.

[2] Ronald Syme bezeichnet die Picener als „hungrige Söhne einer armen und dichtbevölkerten Gegend.“ Vgl. Syme, Sir Ronald: Die Römische Revolution, Machtkämpfe im antiken Rom4, Stuttgart 2003, S. 39.

[3] Christ, Karl: Sulla, eine römische Karriere, München 2003, S. 105.

[4] Syme, Ronald: The Alligiance of Labienus, in: Journal of Roman Studies 28 (1938), S. 119

[5] Will, Wolfgang s.v. Labienus [3], in: Der Neue Pauly Bd. 6, Stuttgart 1999, 1032.

[6] Cass Dio 37, 37, 1

[7] Vell 2, 40, 4.

[8] Cic pro Rab 21.

[9] Timpe, Dieter: Caesars gallischer Krieg und das Problem des römischen Imperialismus, in: Historia 14 (1965), S. 201.

[10] Syme, Revolution, S. 73.

[11] Syme, Allegiance, S. 120.

[12] Caes bell Gall, 1, 10, 3.

[13] Gelzer, Matthias: Caesar als Historiker, in: Matthias Gelzer Kleine Schriften Bd. 2, Wiesbaden 1963, S. 320.

[14] Zu den verschiedenen Texttraditionen dieser Überlieferung vgl. Lieberg, Godo: Caesars Politik in Gallien, Interpretationen zum Bellum Gallicum², Bochum 2000, S. 55ff.

[15] Caes bell Gall, 1, 21, 2.

[16] Caes bell Gall 1, 54, 3.

[17] Ebd. 2, 26, 4.

[18] Ebd. 1, 40, 15.

[19] Ebd. 2, 26, 5.

[20] Caes bell Gall 3, 7, 2f.

[21] Ebd. 3, 11, 1. Nach Ulrich Meier hatte Labienus sich dabei wahrscheinlich erfolgreich der Remer bedient. Die Provokation der Treverer durch die Stärkung der Remer in der Region könnte den Ausschlag gegeben haben, dass die Usipeter und Tencterer 56/55 den Rhein überschritten. Vgl. Meier, Ulrich: Caesars Feldzüge in Gallien (58-51 v. Chr.) in ihrem Zusammenhang mit der stadtrömischen Politik, Bonn 1978, S. 60.

[22] Deissmann vermutet dies anhand von sprachlichen Merkmalen im Abschnitt über die Kämpfe des Sabinus gegen die Uneller. Deissmann, Marieluise (Hg.), in: Gaius Iulius Caesar: De bello Gallico, Der Gallische Krieg, Anm. 216.

[23] Caes bell Gall 4, 22, 5.

[24] Ebd. 4, 38.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Titus Labienus im Corpus Caesarianum
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Veranstaltung
Im Schatten Caesars: Die Literaten unter seinen Anhängern
Note
1,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
32
Katalognummer
V48045
ISBN (eBook)
9783638448529
ISBN (Buch)
9783638659659
Dateigröße
522 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Eine stark quellenorientierte, prospographische Arbeit über Titus Labienus, Caesars wichtigsten General im Gallienfeldzug.
Schlagworte
Titus, Labienus, Corpus, Caesarianum, Schatten, Caesars, Literaten, Anhängern
Arbeit zitieren
Lukas Freise (Autor), 2005, Titus Labienus im Corpus Caesarianum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48045

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