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Die Hamburger Schreibprobe

Title: Die Hamburger Schreibprobe

Term Paper , 2005 , 13 Pages , Grade: 2

Autor:in: Melanie Kugler (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Der Schriftspracherwerb in der Grundschule arbeitet im Idealfall präventiv, diagnostisch und bietet Fördermöglichkeiten an. Hierbei stellt die Hamburger Schreibprobe (HSP) ein neuartiges, diagnostisches Gesamtkonzept zur Erfassung des orthographischen Strukturwissens und der grundlegenden Rechtschreibstrategien dar und bietet Fördermaßnahmen an. Verschiedene Versionen für die 1. bis zur 9. Klasse ermöglichen eine Erfassung der Lernfortschritte individueller oder klassenbezogener Leistungen über längere Zeit hinweg. Die Ziele des Rechtschreibtests liegen vor allem in der objektiven Analyse von Problemen, in der Ableitung von Handlungen zur individuellen Förderung und in der Einschätzung des Leistungsstandes im Vergleich zur „Normentwicklung“. Neben der Zuordnung der individuellen Schreibungen zu dominanten Rechtschreibstrategien ist die Ermittlung der allgemeinen Rechtschreibleistung oberstes Ziel der HSP. Die HSP zielt besonders auf den unteren Leistungsbereich, da nicht nur die Fehler, sondern Gekonntes im Mittelpunkt stehen und eine feine Analyse der Verschreibungen durch die Lehrerin ermöglicht.
Inwieweit die HSP diesen Anforderungen gerecht wird, soll im Folgenden geprüft werden, indem zuerst der Aufbau, sodann die Ermittlung der Rechtschreibleistung und die Entwicklung der HSP beschrieben und in einem letzten Punkt kritisch beleuchtet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Begriffsklärung und Zielsetzung der Hamburger Schreibprobe

2 Der Aufbau der Hamburger Schreibprobe

2.1 Die Wortauswahl

2.2 Die Rechtschreibstrategien

2.2.1 Die Logographemische Strategie

2.2.2 Die Alphabetische Strategie

2.2.3 Die orthographische Strategie

2.2.4 Die morphematische Strategie

2.2.5 Die wortübergreifende Strategie

3 Die Ermittlung individueller Rechtschreibleistung

3.1 Allgemeine Vorgehensweise

3.2 Interpretation von Strategieprofilen

3.2.1 Das Beispiel Meikel und René

3.2.2 Förderung bei Strategiedefiziten

4 Die Entwicklung der Hamburger Schreibprobe

4.1 Gründe für die Entwicklung

4.2 Theoretische Grundannahmen

4.3 Empirische Grundlagen

4.3.1 Daten zur Verfahrensentwicklung

4.3.1.1 Stichprobe für die Vergleichswerte

4.3.1.2 Trennschärfe und Differenzierungsmöglichkeit der Schreibaufgabe

4.3.1.3 Reliabilität und Stabilität

4.3.1.4 Objektivität der Auswertung

5 Kritische Bewertung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das diagnostische Konzept der Hamburger Schreibprobe (HSP) als Instrument zur Erfassung des orthographischen Strukturwissens und der Rechtschreibentwicklung bei Grundschulkindern, mit dem Ziel, die objektive Analyse von Lernständen sowie die Ableitung individueller Fördermöglichkeiten zu beleuchten.

  • Methodische Grundlagen der Hamburger Schreibprobe
  • Differenzierung der vier zentralen Rechtschreibstrategien
  • Verfahren zur Ermittlung individueller Rechtschreibleistungen
  • Interpretation von Strategieprofilen zur gezielten Förderung
  • Empirische Fundierung und kritische Evaluation des Testverfahrens

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Wortauswahl

Die Wortauswahl wurde entsprechend der Zielsetzung, den Grundannahmen der Schreibprobe und den verschiedenen Rechtschreibphänomenen getroffen, sodass wenige geschriebene Worte den größtmöglichen Aufschluss über die Rechtschreibleistung ermöglichen. Die Wortauswahl integriert folgende Aspekte:

Die Auswahl der „Modellwörter“ bezieht sich auf keinen bestimmten Grundwortschatz oder Übergangswortschatz, der von Lehrgang zu Lehrgang unterschiedlich ausgeprägt wird. Die Probanden sollen lediglich ihre Artikulation verschriftlichen und nach und nach orthographische Besonderheiten berücksichtigen. Die oben genannten Aspekte werden ihrer Art nach Rechtschreibstrategien zugeordnet, die bei der Testauswertung anhand der Lupenstellen abgelesen werden können. Diese Lupenstellen ermöglichen anhand weniger Wörter größtmöglichen Aufschluss über den Leistungsstand der Kinder.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Begriffsklärung und Zielsetzung der Hamburger Schreibprobe: Das Kapitel führt in das Konzept der HSP als diagnostisches Instrument zur Erfassung orthographischer Kompetenzen ein und definiert die Ziele hinsichtlich objektiver Analysen und individueller Förderung.

2 Der Aufbau der Hamburger Schreibprobe: Hier wird die Struktur der Testdurchführung sowie die gezielte Auswahl von Wörtern und die Einteilung in verschiedene Rechtschreibstrategien erläutert.

3 Die Ermittlung individueller Rechtschreibleistung: Dieses Kapitel erklärt die vier Werte zur Leistungsbestimmung, die Interpretation von Strategieprofilen anhand von Praxisbeispielen sowie Ansätze für die Förderung bei Strategiedefiziten.

4 Die Entwicklung der Hamburger Schreibprobe: Der Abschnitt widmet sich den historischen und theoretischen Ursprüngen des Tests sowie den empirischen Grundlagen inklusive der statistischen Gütekriterien.

5 Kritische Bewertung: Das abschließende Kapitel reflektiert die Stärken und Schwächen der HSP hinsichtlich ihrer diagnostischen Aussagekraft und Anwendbarkeit im schulischen Alltag.

Schlüsselwörter

Hamburger Schreibprobe, HSP, Rechtschreibdiagnose, Schriftspracherwerb, Rechtschreibstrategien, Graphemtreffer, Strategieprofile, Fördermaßnahmen, Grundschulpädagogik, orthographisches Strukturwissen, Lerndiagnose, Testverfahren, Fehleranalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Hamburger Schreibprobe (HSP) als diagnostisches Gesamtkonzept zur Erfassung orthographischer Kompetenzen von Grundschülern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen der Aufbau des Tests, die Klassifizierung von Rechtschreibstrategien, die individuelle Leistungsermittlung und die kritische Bewertung der Verfahrensgüte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die HSP zur objektiven Analyse von Rechtschreibproblemen und zur Ableitung effektiver individueller Fördermaßnahmen eingesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Daten zur Reliabilität, Validität und Objektivität des Testverfahrens.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung des Aufbaus, die Erklärung der Rechtschreibstrategien sowie die Analyse empirischer Grundlagen wie Trennschärfe und Objektivität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hamburger Schreibprobe, Rechtschreibstrategien, diagnostisches Konzept, Lernstandserfassung und individuelle Förderung.

Warum spielt die Unterscheidung von Strategieprofilen bei der Auswertung eine so wichtige Rolle?

Sie ermöglicht es, den individuellen Lernweg eines Kindes nachzuvollziehen und festzustellen, ob es sich eher an phonologischen oder bereits an komplexeren orthographischen Prinzipien orientiert.

Wie unterscheidet sich die HSP in ihrer Auswertung von herkömmlichen Rechtschreibtests?

Im Gegensatz zu reinen "richtig/falsch"-Tests bewertet die HSP auch Näherungslösungen und ordnet diese verschiedenen Strategieebenen zu, um den Prozess des Schriftspracherwerbs differenzierter abzubilden.

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Details

Title
Die Hamburger Schreibprobe
College
University of Würzburg
Grade
2
Author
Melanie Kugler (Author)
Publication Year
2005
Pages
13
Catalog Number
V48141
ISBN (eBook)
9783638449229
Language
German
Tags
Hamburger Schreibprobe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Kugler (Author), 2005, Die Hamburger Schreibprobe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48141
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