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Regionale Cluster als Standortvorteil

Title: Regionale Cluster als Standortvorteil

Seminar Paper , 2005 , 31 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Massimo Meurer (Author)

Business economics - Economic Policy
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Süddeutschland ist weltweit bekannt für erstklassige Automobilbauer. Ähnliches gilt für Norditalien und die Herstellung von Modeschuhen. Die Halbleiter-Branche verbindet man allgemein mit der Region Santa Clara County in den USA, besser bekannt als Silicon Valley. In Nordrhein-Westfalen hat sich die Region um Köln zum Medienzentrum entwickelt. Doch warum verbinden wir einzelne Regionen mit bestimmten (erfolgreichen) Wirtschaftsbranchen? Gewiss auch aufgrund einer bestimmten Tradition, aber der Hauptgrund ist eher simpel: Führende Unternehmen haben sich dort niedergelassen. Trotz offenen globalen Märkten, Internet, schneller Transport- und Kommunikationsmöglichkeiten sind in einer Vielzahl von Gebieten Konzentrationen von Unternehmen derselben Branche zu beobachten. Wenn diese Zusammenballung von Unternehmen untereinander Kooperationen und Netzwerke aufbaut, spricht man von einem Cluster.
Das Entstehen und die Struktur von solchen Clusterverbänden ist Inhalt dieser Arbeit. Dabei wird im ersten Teil der Clusterbegriff theoretisch erklärt und die zunehmende Bedeutung des Standortes erläutert. Neben den Vorteilen eines Wirtschaftsclusters für Unternehmen, liegt ein Schwerpunkt der Arbeit in Ansätzen und Denkweisen einer politischen Strategie, diese Standortvorteile mit der regionalen Strukturpolitik zu verbinden. Es werden Entwicklungspotential und Handlungsoptionen aufgezeigt, um die Vorteile der Unternehmen auch mit Vorteilen für die Standortregion zu verbinden. Ziel ist es, anhand von Erfahrungen aus schon bestehenden erfolgreichen Clusterverbänden Grundregeln regionaler Leistungsfähigkeit und generelle Ziele eines Kooperationsnetzwerkes auszumachen.

Excerpt


Gliederung

1. Einleitung

2. Das Cluster Konzept

2.1. Wirtschaftlicher Hintergrund

2.2. Der Cluster Begriff

2.2. Abgrenzungen und Verbindungen

3. Voraussetzungen an den Standort

4. Vorteile eines Wirtschaftsclusters:

4.1 Für die beteiligten Unternehmen:

4.2 Für die Region

5. Die Ausgestaltung eines Wirtschaftsclusters – erste Schritte

6. Politische Steuerungsansätze- Handlungspotentiale

6.1. Die Art des Netzwerkes

7. Lokale Maßnahmen

7.1. Gründungsinitiativen

7.2. Finanzierung

8. Risiken und Gefahren

9. Zusammenfassung:

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entstehung und Struktur regionaler Clusterverbände und analysiert, wie diese als Instrument der regionalen Standortpolitik genutzt werden können, um Wettbewerbsvorteile für Unternehmen und die Region zu generieren.

  • Theoretische Fundierung des Cluster-Begriffs und dessen Bedeutung für moderne Wirtschaftsräume
  • Analyse der Standortvorteile durch räumliche Nähe und interorganisatorische Netzwerke
  • Erörterung politischer Steuerungsansätze und lokaler Maßnahmen zur Cluster-Förderung
  • Identifikation von Risiken und Erfolgsfaktoren bei der Initiierung von Kooperationsnetzwerken
  • Synthese von Handlungsempfehlungen für eine effektive regionale Innovationsstrategie

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Süddeutschland ist weltweit bekannt für erstklassige Automobilbauer. Ähnliches gilt für Norditalien und die Herstellung von Modeschuhen. Die Halbleiter-Branche verbindet man allgemein mit der Region Santa Clara County in den USA, besser bekannt als Silicon Valley. In Nordrhein- Westfalen hat sich die Region um Köln zum Medienzentrum entwickelt. Doch warum verbinden wir einzelne Regionen mit bestimmten (erfolgreichen) Wirtschaftsbranchen? Gewiss auch aufgrund einer bestimmten Tradition, aber der Hauptgrund ist eher simpel: Führende Unternehmen haben sich dort niedergelassen. Trotz offenen globalen Märkten, Internet, schneller Transport- und Kommunikationsmöglichkeiten sind in einer Vielzahl von Gebieten Konzentrationen von Unternehmen derselben Branche zu beobachten. Wenn diese Zusammenballung von Unternehmen untereinander Kooperationen und Netzwerke aufbaut, spricht man von einem Cluster.

Das Entstehen und die Struktur von solchen Clusterverbänden ist Inhalt dieser Arbeit. Dabei wird im ersten Teil der Clusterbegriff theoretisch erklärt und die zunehmende Bedeutung des Standortes erläutert. Neben den Vorteilen eines Wirtschaftsclusters für Unternehmen, liegt ein Schwerpunkt der Arbeit in Ansätzen und Denkweisen einer politischen Strategie, diese Standortvorteile mit der regionalen Strukturpolitik zu verbinden. Es werden Entwicklungspotential und Handlungsoptionen aufgezeigt, um die Vorteile der Unternehmen auch mit Vorteilen für die Standortregion zu verbinden. Ziel ist es, anhand von Erfahrungen aus schon bestehenden erfolgreichen Clusterverbänden Grundregeln regionaler Leistungsfähigkeit und generelle Ziele eines Kooperationsnetzwerkes auszumachen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung regionaler Unternehmenskonzentrationen ein und definiert das Ziel, die Struktur und politische Steuerbarkeit von Clusterverbänden zu analysieren.

2. Das Cluster Konzept: Dieses Kapitel erläutert den ökonomischen Hintergrund, definiert den Cluster-Begriff und grenzt ihn von verwandten Konzepten wie regionalen Innovationssystemen ab.

3. Voraussetzungen an den Standort: Es werden die zentralen Faktoren für das Entstehen erfolgreicher Wirtschaftscluster, wie räumliche Nähe, Spezialisierung und Innovationsfähigkeit, dargelegt.

4. Vorteile eines Wirtschaftsclusters: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Wettbewerbsvorteile, die sich sowohl für die beteiligten Unternehmen als auch für die Standortregion ergeben.

5. Die Ausgestaltung eines Wirtschaftsclusters – erste Schritte: Hier werden notwendige strategische Schritte wie Standortmanagement, Zieldefinition sowie die Bedeutung von Kommunikation und Integration behandelt.

6. Politische Steuerungsansätze- Handlungspotentiale: Das Kapitel befasst sich mit der methodischen Vorgehensweise, wie politische Akteure Cluster durch bottom-up und top-down Strategien unterstützen können.

7. Lokale Maßnahmen: Es werden konkrete Instrumente für die regionale Wirtschaftsförderung, insbesondere bei Gründungsinitiativen und Finanzierungskonzepten, diskutiert.

8. Risiken und Gefahren: Hier werden potenzielle Spannungsfelder und Fehlentwicklungen bei der Cluster-Initiierung sowie die Grenzen der staatlichen Steuerbarkeit aufgezeigt.

9. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Erkenntnisse, die betont, dass Cluster ein wirkungsvolles Instrument der regionalen Standortentwicklung bei gezielter Einbindung lokaler Akteure sind.

Schlüsselwörter

Regionale Cluster, Wirtschaftscluster, Innovationssysteme, Standortvorteile, Regionalpolitik, Unternehmensnetzwerke, Cluster-Mobilisierung, Standortmanagement, Wettbewerbsfähigkeit, Wissens- und Technologietransfer, Standortmarketing, Innovationsfähigkeit, Kooperationsnetzwerke, Regionale Wirtschaftsförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Bedeutung von regionalen Clustern als Standortvorteil und untersucht, wie die Zusammenarbeit von Unternehmen, Wissenschaft und Politik die regionale Wettbewerbsfähigkeit stärken kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Cluster-Konzepten, die Identifikation von Standortvorteilen, die notwendige Ausgestaltung von Netzwerkstrukturen sowie die politischen Steuerungsmöglichkeiten zur Förderung regionaler Innovationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Handlungsoptionen und Grundregeln für die Gestaltung erfolgreicher Clusterverbände auszuarbeiten, um Vorteile für Unternehmen mit einer nachhaltigen Aufwertung der Standortregion zu verbinden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf theoretische Ansätze der Wirtschaftsgeographie und Regionalökonomie sowie auf eine Analyse bestehender Erfahrungen und Erfolgsbedingungen erfolgreicher industrieller Wirtschaftscluster.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen spezifische Voraussetzungen für Cluster, die Vorteile für Unternehmen und Regionen, politische Steuerungsansätze sowie praktische Maßnahmen zur Gründungsförderung und Finanzierung detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Regionale Cluster, Standortwettbewerb, Innovationsnetzwerke, Cluster-Mobilisierung und regionale Wirtschaftsförderung beschreiben.

Warum ist laut Autor die „räumliche Nähe“ so entscheidend für den Erfolg?

Die räumliche Nähe ermöglicht direkte Interaktionen und persönlichen Wissensaustausch, was Unsicherheiten reduziert und den Aufbau von Vertrauen sowie die Nutzung gemeinsamer Ressourcen in Clustern erleichtert.

Welche Rolle spielt die Politik bei der Cluster-Gestaltung?

Die Politik soll nicht als Schirmherr alle Projekte dominieren, sondern als Makler und Moderator agieren, der Rahmenbedingungen schafft, das Standortmarketing bündelt und die Kooperation zwischen privaten Akteuren unterstützt.

Was sind die wesentlichen Risiken bei der Initiierung von Clustern?

Zu den Risiken gehören die Gefahr von Fehlallokationen bei Subventionen, der sogenannte Trittbrettfahrer-Effekt sowie das Risiko, dass eine Region nicht über die notwendigen Startbedingungen verfügt, um tatsächlich ein erfolgreiches Cluster zu etablieren.

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Details

Title
Regionale Cluster als Standortvorteil
College
Ruhr-University of Bochum
Course
Regionale Innovationssysteme
Grade
1,7
Author
Massimo Meurer (Author)
Publication Year
2005
Pages
31
Catalog Number
V48188
ISBN (eBook)
9783638449625
Language
German
Tags
Regionale Cluster Standortvorteil Innovationssysteme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Massimo Meurer (Author), 2005, Regionale Cluster als Standortvorteil, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48188
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