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EU Directorate Generale Information Society

Title: EU Directorate Generale Information Society

Term Paper , 2005 , 14 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Nikolaus Pohle (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications
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Die Vielfalt und Komplexität der politischen Ziele, denen sich die europäische Union verpflichtet fühlt, erfordern einen entsprechend ausdifferenzierten, stark arbeitsteilig organisierten Apparat unterschiedlichster Organe. Auf der politisch übergeordneten (supranationalen) Ebene spielen die einzelnen Mitgliedstaaten die wichtigste Rolle. Sie tragen das gesamte System und verfügen deshalb, in Form des europäischen Rats, über die Richtlinienkompetenz. Entscheidungen, die hier getroffen werden, entfalten in der Regel über einen längeren Zeitraum erhebliche Wirkung. Dies gilt umso mehr, wenn sich im Rahmen des europäischen Rats nicht nur zuständige Fachminister treffen (Rat der europäischen Union) sondern sich die Regierungschefs aller Mitgliedstaaten zu einem Gipfel einfinden (europäischer Rat). Obwohl dies etwa zweimal im Jahr der Fall ist, stechen einzelne EU-Gipfel heraus indem immer wieder auf dort gefällte Entscheidungen Bezug genommen wird. So wurde beispielsweise 1999 in Helsinki der Beschluss zur Osterweiterung der EU gefasst.

Im Jahr 2000 war Lissabon Schauplatz eines EU-Gipfels bei dem es um die Formulierung einer Strategie ging, die das Ziel verfolgt, Europa bis zum Jahr 2010 zur wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Volkswirtschaft der Welt zu machen, die sich durch nachhaltiges Wachstum, mehr und bessere Arbeitsplätze sowie größeren sozialen Zusammenhalt auszeichnet. Diese Formulierung wird als „Lissabonner Strategie“ bezeichnet. Obwohl die Realisierung dieser Strategie jüngst in Frage gestellt wurde , lassen sich viele sehr konkrete Initiativen und Regelungen auf dieses Ziel zurückführen.

Excerpt


Gliederung

EUROPÄISCHE BÜROKRATIE

DIRECTORATE GENERAL INFORMATION SOCIETY

Aufbau

Schwerpunkt „Development“

Schwerpunkt „Stimulation“

Schwerpunkt „Regulation“

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Directorate General Information Society innerhalb der europäischen Bürokratie und analysiert, wie diese durch gezielte politische Strategien und Regulierungsmaßnahmen die Entwicklung einer wissensbasierten Informationsgesellschaft in Europa fördert.

  • Struktureller Aufbau und Kompetenzbereiche der europäischen Kommission im Bereich Information Society.
  • Die „Lissabonner Strategie“ als Leitlinie für die europäische Medien- und Technologiepolitik.
  • Förderung technologischer Innovationen durch das „Development“-Programm.
  • Stimulation der Informationsgesellschaft durch europäische Initiativen wie „eEurope 2005“.
  • Regulierung des europäischen Telekommunikationsmarktes durch den neuen Rechtsrahmen.

Auszug aus dem Buch

Schwerpunkt „Development“

Wie oben bereits angerissen, stellt die Verwaltung einer „thematischen Priorität“ des europäischen Forschungsrahmenprogramms einen der größten Einzelposten im Budget der DG INFSO dar. Diese „thematische Priorität“ ist mit „Technologien für die Informationsgesellschaft“ überschrieben und wird mit „TIG“ abgekürzt. Häufig trifft man auch auf die Abkürzung „IST“ der englischen Formulierung „Information Society Technologies“. Das Ziel des TIG Programms innerhalb des 6. Forschungsrahmenprogramms der EU besteht darin, „die Innovation voranzutreiben, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen und der Industrie zu verbessern und den Nutzen für alle europäischen Bürger zu erhöhen.“

Diese sehr allgemeine Formulierung wird durch Einzelziele konkretisiert, die sich wiederum in die Bereiche „Technologien“ und „Anwendungen“ unterscheiden lassen. Als essentiell für die Erreichung der Ziele der Lissabonner Strategie werden Fortschritte in 3 wichtigen Technologiebereichen angesehen.

Zusammenfassung der Kapitel

EUROPÄISCHE BÜROKRATIE: Dieses Kapitel erläutert die komplexe Struktur der EU-Organe und die strategische Bedeutung der Lissabonner Strategie für die wirtschaftliche Entwicklung Europas.

DIRECTORATE GENERAL INFORMATION SOCIETY: Es wird der organisatorische Aufbau der Generaldirektion sowie deren zentrale Rolle bei der Verwaltung von Budgets und der politischen Steuerung des Sektors beschrieben.

Aufbau: Dieser Abschnitt beschreibt die interne Gliederung der Generaldirektion in spezialisierte Direktorate und deren funktionale Zuweisung in den Bereichen Entwicklung, Stimulation und Regulierung.

Schwerpunkt „Development“: Fokus auf die technologische Innovationsförderung innerhalb des Forschungsrahmenprogramms, insbesondere in den Bereichen Energieeffizienz, Breitbandinfrastruktur und Mensch-Maschine-Schnittstellen.

Schwerpunkt „Stimulation“: Untersuchung der europäischen Initiativen wie „eEurope 2005“, die darauf abzielen, eine wissensbasierte Wirtschaft durch den Ausbau digitaler Dienste und Online-Anwendungen zu fördern.

Schwerpunkt „Regulation“: Analyse des neuen Rechtsrahmens für die Telekommunikation, der durch vereinfachte Richtlinien den Wettbewerb stärken und Planungssicherheit für Investitionen schaffen soll.

Schlüsselwörter

Informationsgesellschaft, Europäische Kommission, DG INFSO, Lissabonner Strategie, Information Society Technologies, eEurope 2005, Forschungsrahmenprogramm, Telekommunikationsregulierung, Breitbandausbau, Innovation, Europäische Union, Wettbewerb, Technologieförderung, eGovernment, Rahmenrichtlinie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Struktur, den Aufgaben und den politischen Strategien der „Directorate General Information Society“ (DG INFSO) innerhalb der Europäischen Union.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der technologischen Entwicklung (Development), der Stimulierung der Informationsgesellschaft durch Initiativen (Stimulation) und der regulatorischen Gestaltung des Telekommunikationsmarktes (Regulation).

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Rolle der DG INFSO bei der Umsetzung der Lissabonner Strategie und der Förderung einer wettbewerbsfähigen, wissensbasierten europäischen Wirtschaft aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse und Aufarbeitung von offiziellen EU-Dokumenten und Programmen, um die Funktionsweise der Generaldirektion in ihrem aktuellen Kontext darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des organisatorischen Aufbaus der Generaldirektion sowie die detaillierte Beschreibung der drei genannten politischen Arbeitsschwerpunkte.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Lissabonner Strategie, DG INFSO, eEurope 2005, Rechtsrahmen, Telekommunikation und Innovationsförderung.

Welche Rolle spielt die „Lissabonner Strategie“ für die DG INFSO?

Sie dient als übergeordnetes politisches Leitbild, an dem die DG INFSO ihre Initiativen und Regulierungsmaßnahmen ausrichtet, um Europa zur wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaft zu entwickeln.

Was unterscheidet das Programm „eEurope 2005“ von seinen Vorgängern?

Es fokussiert sich stärker auf den Aufbau moderner elektronischer öffentlicher Dienste und die Schaffung dynamischer Rahmenbedingungen für den elektronischen Geschäftsverkehr.

Warum wurde der Rechtsrahmen für Telekommunikation reformiert?

Die Reform sollte das schwer überschaubare Normengewirr von 28 Einzelvorschriften auf 5 Richtlinien reduzieren, um den Wettbewerb zu erleichtern und Planungssicherheit für Unternehmen zu schaffen.

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Details

Title
EU Directorate Generale Information Society
College
Academy of Music and Arts Hanover  (Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung Hannover)
Course
Mediensysteme und Medienpolitik in Europa
Grade
1.7
Author
Nikolaus Pohle (Author)
Publication Year
2005
Pages
14
Catalog Number
V48260
ISBN (eBook)
9783638450171
Language
German
Tags
Directorate Generale Information Society Mediensysteme Medienpolitik Europa
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nikolaus Pohle (Author), 2005, EU Directorate Generale Information Society, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48260
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