Web-Applikationen: Basisinfrastruktur, Inhouse-Integration, Sicherheitsaspekte


Seminararbeit, 2005

10 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Definition Web-Applikationen und Basisinfrastruktur

2 Inhouse-Integration
2.1 Begriffe und Zusammenhänge
2.2 Inhouse-Integration als Basis für Customer Relationship Management

3 Sicherheitsaspekte
3.1 Kryptografische Systeme
3.2 Structured Query Language (SQL)

4 Fazit

Quellenverzeichnis

1 Definition Web-Applikationen und Basisinfrastruktur

Im Zeitalter des E-Commerce und zunehmender Digitalisierung der Wertschöpfungskette von Unternehmen, bilden Web-Applikationen eine wichtige Grundlage für den Datenaustausch im Internet. Das Internet stellt somit die Infrastruktur von Web-Applikationen dar, mit dem Vorteil, dass der Benutzer zu jeder Zeit und an jedem Ort z. B. über einen Online-Shop seine gewünschte Ware bestellen kann. Web-Applikationen beruhen auf dem Client-Server-Prinzip d. h. ein Web-Server verwaltet Web-Seiten und stellt sie dem Client (Benutzer) bei einem Request (Anfrage) zur Verfügung. Die Möglichkeiten von Web-Applikationen beschränken sich jedoch nicht nur auf die Darstellung von Web-Seiten. Vielmehr haben Kunden durch sie die Chance sich u. a. ihre gewünschten Waren über das Internet zu bestellen, zu bezahlen und auch andere Servicemöglichkeiten wahrzunehmen (z. B. Status ihrer Bestellung einsehen). Dabei greifen sie über den Web-Server auf einen Application-Server des betreffenden Unternehmens zu und können auf diese Art und Weise z. B. Produktdaten, Preis etc. abrufen. Da der Benutzer über das Internet auf den Web-Server zugreift und auf diesem „arbeitet“, ist eine Installation der Anwendungen auf dem lokalen Rechner nicht mehr nötig. Für den Benutzer entfallen dadurch Aktualisierungen (Updates). Dies bedeutet für Unternehmen einen Zeit- und Kostenvorteil. Ferner sind Web-Applikationen ein Instrument zur Informationsbeschaffung, was ein wichtiger Aspekt im Zusammenhang mit Customer Relationship Management ist, auf das in Punkt 2.2 näher eingegangen wird [PANK05, S.466f.; STRO04, S. 28].

Die Basisinfrastruktur von Web-Applikationen besteht aus einer 4-Tier-Architektur (tier (engl): Ebene), wobei jede Ebene als abgegrenzte Einheit zu betrachten ist. Abbildung 1 verdeutlicht sowohl den Aufbau von Web-Applikationen, als auch die einzelnen Schritte einer Datenanfrage z. B. von Produktinformationen [LANG04, S. 21].

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Basisinfrastruktur von Web-Applikationen, eigene Darstellung in Anlehnung an [PANK05, S. 479]

Im ersten Schritt greift der Benutzer mittels seines Client PC über den Web Browser auf die Programme und Daten zu, die auf dem Web-Server gespeichert sind. Mit wachsender Benutzerzahl steigen auch die Kapazitätsansprüche an diesen Server. Wenn der Zeitpunkt erreicht ist, in dem der Server die Benutzer nicht mehr angemessen oder zeitnah versorgen kann, ist es möglich den Server auszutauschen, ohne dass die Benutzer es bemerken. Demnach erhöht sich durch die modulare Architektur die Skalierbarkeit des ganzen Systems. Im zweiten Schritt erhält der Application-Server über den Web-Server die Anfrage des Benutzers. Um diese Anfrage beantworten zu können, ist der Application-Server sowohl mit internen als auch mit externen Datenbanken verbunden (Schritt 3). Hierbei ermöglicht das Application Program Interface (API), dass der Application-Server direkt mit speziellen Datenbanksystemen interagieren kann [PANK05, S. 466-479].

2 Inhouse-Integration

Voraussetzung für eine erfolgreiche E-Commerce Performance ist die Bereitstellung aktueller Daten, sowie deren störungsfreier Fluss entlang der Wertschöpfungskette. Besonderes Augenmerk liegt daher auf den Datenbanken, ihrer Organisation und ihrem Integrationsgrad.

2.1 Begriffe und Zusammenhänge

Datenbanken sind ein Pool von Fakten, die nur in einer organisierten Art und Weise zu wichtigen Informationen werden. Von daher ist es wichtig ein funktionierendes „Database Management System“ (DBMS) zu besitzen, welches Programme beinhaltet, die die Datenbank „ordnen“ und ein Interface zwischen der Datenbank und ihrem Benutzer bzw. anderen Web-Applikationen-Programmen bietet. Stair und Reynolds beschreiben dazu zwei Ansätze des Datenmanagements. Bei dem traditionellen Ansatz werden separate Dateien für jedes Anwendungsprogramm gebildet. So kann es vorkommen, dass z. B. ein Kunde mit seinem Namen und seiner Adresse in mehreren Dateien gespeichert ist und eine eventuelle Änderung in allen Dateien separat durchgeführt werden muss. Beim Datenbanken-Ansatz hingegen gibt es lediglich einen Pool von (mit einander zusammenhängenden) Daten, auf den alle Anwendungsprogramme zugreifen. Auf diese Art und Weise wird eine redundante Datenspeicherung vermieden und der Speicherplatz insgesamt kann effizienter verwendet werden. Dadurch kann das Unternehmen flexibler handeln, da die Daten leichter zu lokalisieren sind und somit ein schnellerer Zugriff möglich ist. Darüber hinaus können alle Mitarbeiter beim Treffen von Entscheidungen davon ausgehen, dass die verwendeten Daten auf dem neusten Stand sind und auch die Kontrolle eines Datenpools ist leichter als die Pflege und Prüfung mehrerer verstreuter Dateien. Ein weiterer wichtiger Vorteil der Inhouse-Integration ist der ortsungebundene Zugriff auf Daten. In der heutigen Zeit ist es für viele Firmen wichtig, dass ihre Mitarbeiter auch von unterwegs Zugriff auf wichtige Unternehmensdaten erlangen können. Demnach können sich diese zum Beispiel online in das System des Unternehmens einloggen und auf die geforderten Daten zugreifen. Hierbei überprüft der Application-Server die Authentifizierung des Benutzers und liefert ihm die gewünschten Informationen auf den Bildschirm [STAI03, S. 180-186].

[...]

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Web-Applikationen: Basisinfrastruktur, Inhouse-Integration, Sicherheitsaspekte
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik)
Veranstaltung
Seminar Wirtschaftsinformatik
Note
2,3
Autor
Jahr
2005
Seiten
10
Katalognummer
V48320
ISBN (eBook)
9783638450614
Dateigröße
631 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Web-Applikationen, Basisinfrastruktur, Inhouse-Integration, Sicherheitsaspekte, Seminar, Wirtschaftsinformatik
Arbeit zitieren
Katrin Jansen (Autor), 2005, Web-Applikationen: Basisinfrastruktur, Inhouse-Integration, Sicherheitsaspekte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48320

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