Sprachwandel gehört zu den Universalien jeder natürlichen Sprache. Ursachen und Gründe für diesen Wandel sind jedoch nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Die Sprachwandeltheorie von Rudi Keller bietet eine Erklärungsmöglichkeit für das Phänomen Sprachwandel. Sie wird in dieser Arbeit kurz vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Grundsätzliche Fragestellungen
- Was wandelt sich in einer Sprache und wie schnell vollzieht sich dieser Wandel?
- Wie lässt sich Sprachwandel beschreiben und warum findet er statt?
- Die Sprachwandeltheorie Rudi Kellers
- Grundannahmen und zentrale Begriffe
- Grenzen der Theorie
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Sprachwandel und analysiert Rudi Kellers Theorie „Sprachwandel – Von der unsichtbaren Hand in der Sprache“ (1990). Die Arbeit beleuchtet die grundlegenden Fragestellungen zum Sprachwandel, wie zum Beispiel die Art und Geschwindigkeit des Wandels, sowie die Beschreibung und Ursachen des Wandels. Dabei wird insbesondere auf Kellers Theorie und deren zentrale Begriffe eingegangen.
- Sprachwandel als Veränderung von Spracheinheiten und Regeln
- Geschwindigkeit des Sprachwandels: schwacher und starker Wandel
- Rudi Kellers Theorie des Sprachwandels
- Zentrale Begriffe in Kellers Theorie
- Grenzen der Theorie
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt das Thema des Sprachwandels anhand von Beispielen aus der Jugendsprache vor. Sie zeigt die Notwendigkeit der Analyse von Sprachwandelprozessen auf und führt in die Theorie von Rudi Keller ein.
Grundsätzliche Fragestellungen
Dieses Kapitel behandelt grundlegende Fragen zum Sprachwandel. Es geht unter anderem auf die Frage ein, welche Sprachbereiche Veränderungen unterliegen und wie schnell sich diese vollziehen. Außerdem werden verschiedene Kategorien des Sprachwandels, wie schwacher und starker Wandel, erklärt.
Die Sprachwandeltheorie Rudi Kellers
Dieses Kapitel stellt die Grundannahmen und zentralen Begriffe von Rudi Kellers Sprachwandeltheorie vor. Es beleuchtet die zentralen Argumente und beschreibt die wesentlichen Punkte der Theorie.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind Sprachwandel, Jugendsprache, Sprachgeschichte, Sprachsystem, Grammatik, Pragmatik, Theorie, Rudi Keller, unsichtbare Hand, sprachliche Veränderung, Sprachgebrauch.
Häufig gestellte Fragen
Was besagt Rudi Kellers Sprachwandeltheorie?
Sprachwandel ist das Resultat einer „unsichtbaren Hand“, bei der individuelle Handlungen unbeabsichtigte kollektive Folgen für das Sprachsystem haben.
Was wandelt sich in einer Sprache?
Es wandeln sich Spracheinheiten, Regeln, die Grammatik sowie die Pragmatik (der tatsächliche Sprachgebrauch).
Wie schnell vollzieht sich Sprachwandel?
Keller unterscheidet zwischen schwachem Wandel (langsam/unmerklich) und starkem Wandel (schnell, oft in der Jugendsprache sichtbar).
Ist Sprachwandel geplant?
Nein, laut Keller ist er ein Phänomen der dritten Art: weder rein natürlich noch bewusst geplant, sondern ein Nebenprodukt sozialen Handelns.
Warum ist Jugendsprache ein gutes Beispiel für Sprachwandel?
Weil sie zeigt, wie schnell sich neue Ausdrücke etablieren und die Notwendigkeit verdeutlicht, Sprachwandelprozesse ständig neu zu analysieren.
- Quote paper
- Undine Seela (Author), 2003, Von der unsichtbaren Hand in der Sprache - Die Sprachwandeltheorie von Rudi Keller, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48416