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LOVE LETTERS BUILDING - Postfuhramt Berlin Mitte - ein Denkmal im Sog von Werbung und Marketing

Título: LOVE LETTERS BUILDING - Postfuhramt Berlin Mitte - ein Denkmal im Sog von Werbung und Marketing

Trabajo de Seminario , 2002 , 35 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Nico Schröter (Autor), Kai Giesler (Autor), Philipp Kohde (Autor)

Economía de las empresas - Marketing en línea y fuera de línea
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2. Vorwort
2.1. Das LOVE LETTERS BUILDING

Das LOVE LETTERS BUILDING ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der Deutsche Post AG und dem Künstler HA Schult. Mit der ersten Pressekonferenz am 03. Juli 2001 wurden alle Menschen dazu aufgerufen, Liebesbriefe einzusenden. HA Schult formulierte seinen Aufruf: „… Ich bitte Sie, einen Brief zu schreiben, wie Sie ihn schon immer im Herzen getragen haben. Erklären Sie sich darin in Liebe zu den Ihnen nächsten oder entferntesten Menschen, zu den erreichbaren oder unerreichbaren Orten und Dingen des Lebens. Träumen Sie in Worten….“ Ziel des Aufrufes war es ein Gebäude vollständig mit Briefen zu umhüllen. Somit entstand die größte Liebesskulptur der Welt. An den Wochenenden vom 13. Oktober bis zum 11. November 2001 konnte das LOVE LETTERS BUILDING besucht werden.
[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Inhaltsverzeichnis

2. Vorwort

2.1. Das LOVE LETTERS BUILDING

2.2. Der Ort

3. Das Gebäude

3.1. Geschichte

3.2. Wiederherstellungsarbeiten an der Fassade

3.3. Begründung für die Aufnahme in die Denkmalpflege

4. Der Künstler

4.1. Die Person

4.2. Der Lebenslauf

4.3. Die Muse

4.4. Aktionen und Ausstellungen

4.5. Sponsoring

4.6. Beispiele für Aktionen

5. Der Sponsor

5.1. Unternehmensbereiche Deutsche Post AG

5.2. Bedeutung der Werbung für Deutsche Post AG

6. Das Projekt

6.1. Vermarktung des Projektes

6.2. Resonanzen

6.3. Zusammenarbeit Künstler und Deutsche Post AG

6.4. Behörden

7. Resümee

7.1. Mehr schein als Sein?

7.2. Und was wird mit dem Denkmal?

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Gemeinschaftsprojekt "LOVE LETTERS BUILDING" zwischen der Deutschen Post AG und dem Künstler HA Schult im Kontext von Denkmalschutz, Marketing und öffentlicher Wahrnehmung. Ziel ist es, die Symbiose zwischen künstlerischem Anspruch und unternehmerischen Werbezielen kritisch zu beleuchten.

  • Analyse der historischen Bedeutung des Postfuhramtes Berlin-Mitte.
  • Untersuchung des künstlerischen Wirkens von HA Schult und dessen Kooperation mit Sponsoren.
  • Bewertung der Werbestrategie der Deutschen Post AG im Rahmen der Kampagne "Ein Brief setzt Zeichen".
  • Kritische Reflexion über die Genehmigungsverfahren und Auflagen durch Denkmalschutzbehörden.
  • Diskussion über den tatsächlichen Nutzen der Aktion für den Erhalt und die Bekanntheit des Denkmals.

Auszug aus dem Buch

6.4. Behörden

Nach Aussagen HA Schults gab es auch keine Probleme mit den zuständigen Behörden. Von aus Auflagen resultierenden Änderungen der eigentlichen Projektidee wurden keine Aussagen gemacht.

Die Deutsche Post AG bezeichnete das Verhältnis zu den Behörden ebenfalls als gut. Es mussten zwar in einigen Bereichen Kompromisse eingegangen werden, ohne jedoch die eigentlich Idee zu beeinträchtigen.

Eine Anfrage beim Denkmalpflegeamt in Berlin Mitte ergab andere Informationen. Das Projekt wurde nach Antragstellung der Deutsche Post AG als nicht genehmigungsfähig eingestuft. Dann kam es jedoch zu einer politischen Entscheidung durch Baustadträtin Dorothee Dubrau, wobei die fachlichen Bedenken des Denkmalpflegeamtes in den Hintergrund gestellt wurden.

Das Denkmalpflegeamt hingegen stufte den Event LOVE LETTERS als kommerzielles Umgeben des Postfuhramtes mit Werbegerüsten ein, wodurch eine Zweckentfremdung des Denkmals durch kommerzielle Überlegungen stattfindet. Trotzdem es sich hierbei um ein Kunstprojekt und nicht ausschließlich um Werbung handelt, wird das Denkmal durch das Projekt verunstaltet.

Rückblickend würde Baustadträtin Dorothee Dubrau dieses Projekt nicht wieder genehmigen, da das reale Bild nicht wirklich der eigentlichen Idee entsprach. Somit entspricht die Qualität des Kunstwerks im Detail nicht dem Wert des Denkmals. Eine mangelnde Qualität in der Verarbeitung der Hülle ist darauf zurückzuführen, dass das Verfahren der Reproduktion nicht ausgereift war und nur ein knappes Zeitbudget zur Verfügung stand. Ein weiterer Grund war die schwere Lesbarkeit der Briefe.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einführung in das Kooperationsprojekt zwischen HA Schult und der Deutschen Post AG sowie eine Beschreibung des Standorts Postfuhramt.

Das Gebäude: Darstellung der Baugeschichte des Postfuhramtes, der Sanierungsmaßnahmen und der denkmalpflegerischen Bedeutung.

Der Künstler: Porträt von HA Schult, seinem künstlerischen Werdegang und seiner Strategie der Sponsorenfinanzierung.

Der Sponsor: Beleuchtung der unternehmerischen Struktur der Deutschen Post AG und ihrer Absicht, das Medium Brief als Kommunikationsmittel zu reaktivieren.

Das Projekt: Detaillierte Betrachtung der Marketing-Maßnahmen, der Resonanz und der Zusammenarbeit zwischen Künstler und Konzern.

Resümee: Kritische Auseinandersetzung mit dem Erfolg des Projektes und der Frage, ob das Denkmal durch die Aktion einen tatsächlichen Mehrwert erfuhr.

Schlüsselwörter

LOVE LETTERS BUILDING, HA Schult, Deutsche Post AG, Postfuhramt Berlin, Denkmalschutz, Sponsoring, Aktionskunst, Marketing, Briefkommunikation, Industriedenkmal, Kulturlandschaft, Öffentlicher Raum, Urbanistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert das Kunstprojekt "LOVE LETTERS BUILDING" am historischen Postfuhramt in Berlin und untersucht das Spannungsfeld zwischen künstlerischer Inszenierung und kommerzieller Werbepraxis.

Welche zentralen Themenbereiche werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Rolle des Sponsoring im Kulturbereich, die Geschichte des Postfuhramts, die Biografie von HA Schult und die Auswirkungen der Vermarktung auf Denkmäler.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Kooperation zwischen der Deutschen Post AG und HA Schult kritisch zu hinterfragen und zu prüfen, inwieweit das Denkmal tatsächlich von dem Event profitierte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autoren nutzen eine Kombination aus Literaturrecherche, Analyse von Dokumenten und Interviews mit den beteiligten Institutionen, inklusive der kritischen Behörden.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Gebäudes, die Analyse der Künstlerpersönlichkeit, die Rolle des Sponsors sowie die detaillierte Beschreibung und behördliche Genehmigung des Projekts.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Zu den Kernbegriffen zählen Aktionskunst, Sponsoring, Denkmalschutz und die Relevanz des Briefes als Kommunikationsmedium.

Wie bewerten die Behörden das Projekt?

Während die beteiligten Partner das Verhältnis als gut beschreiben, äußert das Denkmalpflegeamt erhebliche Bedenken hinsichtlich der Verunstaltung des Denkmals durch kommerzielle Zwecke.

Was war der Hauptkritikpunkt der Autoren?

Die Autoren kritisieren, dass die Aktion primär Werbezwecken der Post diente, während das Denkmal weder finanziell nachhaltig unterstützt noch durch die Hüllung für die breite Öffentlichkeit "bekannter" wurde.

Final del extracto de 35 páginas  - subir

Detalles

Título
LOVE LETTERS BUILDING - Postfuhramt Berlin Mitte - ein Denkmal im Sog von Werbung und Marketing
Universidad
Brandenburg Technical University Cottbus  (Lehrstuhl Denkmalpflege, BTU Cottbus, Fak2)
Curso
Denkmäler im Sog von Werbung und Marketing
Calificación
2,0
Autores
Nico Schröter (Autor), Kai Giesler (Autor), Philipp Kohde (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
35
No. de catálogo
V4850
ISBN (Ebook)
9783638129602
Idioma
Alemán
Etiqueta
LOVE LETTERS BUILDING Postfuhramt Berlin Mitte Denkmal Werbung Marketing Denkmäler Werbung Marketing
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nico Schröter (Autor), Kai Giesler (Autor), Philipp Kohde (Autor), 2002, LOVE LETTERS BUILDING - Postfuhramt Berlin Mitte - ein Denkmal im Sog von Werbung und Marketing, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4850
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