Mit dieser Arbeit verfolge ich die Absichten, dass meine SchülerInnen einen Eindruck von Freiburg im Mittelalter bekommen, die Unterschiede zwischen Freiburg früher und Freiburg heute feststellen und nennen, eine Orientierung in der Stadt Freiburg gewinnen und dass sie die Sehenswürdigkeiten Freiburgs mitsamt ihrer Funktionen kennen lernen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einbettung der Stunde in die Unterrichtseinheit
2. Lernziele
3.1 Kognitive und fachliche Lernziele
3.2 Pädagogische und soziale Ziele
3. Verlaufsplan
4. Anhang
Zielsetzung & Themen
Das Ziel dieses Unterrichtsbesuchs für das Fach WZG in der Klasse 7c ist es, den Schülern einen fundierten Einblick in die Entwicklung der Stadt Freiburg vom Mittelalter bis in die heutige Zeit zu vermitteln und ein Bewusstsein für städtische Funktionen und Geschichte zu schaffen.
- Vergleich zwischen Freiburg im Mittelalter und der heutigen Stadt
- Orientierung im Stadtbild und Erkennen historischer Sehenswürdigkeiten
- Verständnis der Funktionen städtischer Bauwerke
- Förderung der Kooperationsfähigkeit durch partnerbasierte Arbeitsformen
Auszug aus dem Buch
Die unglaubliche Geschichte des Rudi Tegelin
Dienstag, 13. Dezember 2005, 8 Uhr. Rudi Tegelin stand auf. Etwas war heute anders. Rudi wusch sich und ging auf die Straße. Das war nicht sein Freiburg. Alles war so laut. Merkwürdige Karren ohne Ochsen fuhren an ihm vorbei.
Er traf ein Mädchen. „Wie heißt du?“, fragte Rudi. „Karin“, antwortete das Mädchen. „Du bist aber nicht von hier, du siehst so anders aus – wie einer aus dem Mittelalter“ sagte sie. „Zeige mir die Stadt, es ist alles neu für mich“.
Karin tat es, schließlich hatte sie Ferien. Nachdem Rudis Neugier zufrieden gestellt war, wollte Karin wissen, wie es früher in Freiburg aussah. Sie gingen zum Münsterplatz, mussten über viele Bächle steigen, von deren einstigen Bedeutung Karin nichts ahnte. Aber Rudi wusste Bescheid.
Da die meisten Häuser im Mittelalter aus Holz waren, hatte man auch in Freiburg Angst vor einem Feuer, das durch offene Herdstellen leicht ausbrechen konnte. Die Stadtbächlein, die die ganze Stadt durchzogen, konnten an vielen Stellen gestaut werden. So konnte das Wasser zum Feuer hingeleitet werden und von den Bürgern mit ledernen Eimern gelöscht werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einbettung der Stunde in die Unterrichtseinheit: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die gesamte Unterrichtsreihe zum Mittelalter, welche insgesamt 22 Stunden umfasst.
2. Lernziele: Hier werden die angestrebten kognitiven, fachlichen sowie pädagogischen und sozialen Kompetenzen definiert, die durch die Unterrichtsstunde erreicht werden sollen.
3. Verlaufsplan: Dieser Abschnitt strukturiert den zeitlichen Ablauf der Stunde in verschiedene Phasen, inklusive Lehrer- und Schüleraktivitäten sowie der eingesetzten Medien.
4. Anhang: Der Anhang enthält ergänzende Materialien, darunter die Rahmengeschichte des Schülers Rudi Tegelin sowie Arbeitsblätter und Tabellen für die Schüler.
Schlüsselwörter
Freiburg, Mittelalter, Unterrichtsbesuch, WZG, Stadtgeschichte, Münster, Sehenswürdigkeiten, Stadtbächle, Stadttore, historische Bauwerke, Lernziele, Unterrichtseinheit, Gruppenarbeit, Stadtentwicklung, Zeitvergleich
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert die Planung und den methodischen Ablauf eines Unterrichtsbesuchs im Fach WZG (Welt-Zeit-Gesellschaft) zum Thema Mittelalter mit dem Fokus auf den Vergleich von Freiburg früher und heute.
Was sind die zentralen Themenfelder der Unterrichtseinheit?
Die Schwerpunkte liegen auf der gesellschaftlichen Struktur des Mittelalters, dem bäuerlichen Leben, der Entstehung von Städten sowie dem Vergleich historischer Bauwerke und Infrastrukturen mit der modernen Stadt.
Was ist das primäre Ziel des Unterrichtsbesuchs?
Das Ziel ist es, dass die Schüler ein tieferes Verständnis für die bauliche und historische Entwicklung Freiburgs entwickeln, die Funktionen zentraler Sehenswürdigkeiten kennenlernen und ihre fachlichen sowie sozialen Kompetenzen stärken.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine schülerzentrierte Methodik verfolgt, die unter anderem auf einer Rahmengeschichte ("Die unglaubliche Geschichte des Rudi Tegelin"), Gruppen- und Partnerarbeit sowie der Arbeit mit Karten und Folien basiert.
Was wird im Hauptteil des Verlaufsplans behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Phasen, von einem atmosphärischen Einstieg durch Musik und Geschichte über die Erarbeitung der geografischen Lage bis hin zur detaillierten Zuordnung und Analyse der Funktionen historischer Freiburger Bauwerke.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Unterrichtseinheit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Freiburg, Mittelalter, Stadtgeschichte, Sehenswürdigkeiten, soziale Kompetenz, Stadttore und den Vergleich von Epochen.
Welche Rolle spielt die Geschichte von Rudi Tegelin?
Die Geschichte dient als motivatorischer Einstieg, der die Schüler durch eine Zeitreise-Narrative in die Thematik des mittelalterlichen Freiburgs einführt und den Vergleich zur Gegenwart greifbar macht.
Warum ist der Vergleich zwischen früher und heute so zentral?
Der Vergleich verdeutlicht die funktionale Entwicklung der Stadt (z.B. Stadttore früher als Verteidigungsanlagen, heute als Sehenswürdigkeiten), wodurch ein tieferes Verständnis für den Wandel städtischer Räume entsteht.
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- Andrea Verso (Author), 2005, Unterrichtsbesuch: Das Mittelalter: Freiburg früher – Freiburg heute (7. Klasse), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48545