Es handelt sich hierbei um eine Gemeinschaftsarbeit zweier Autoren über das große Thema der Arbeitslosigkeit. Da es sich um eine Seminararbeit in Form eines Referates handelt, gibt es einen kurzen komprimierten Einblick in ein sehr komplexes Thema. Es werden neben Begriffsdefinitionen ein kurzer Rückblick in die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Deutschland ab dem Jahr 1962 gegeben. Es werden die Struktur, Formen und Determinanten der Arbeitslosigkeit genannt. Zum Abschluss wird über Folgen und Maßnahmen der Bewältigung referiert.
Ich danke Roger Richter für die Bereitstellung seiner Aufzeichnungen und möchte mich bedanken für die sehr amüsante Zusammenarbeit im Offizierscasino.
Inhaltsverzeichnis
2. Übersicht
2.1. Definitionen
2.1.1. Arbeit
2.1.2. Arbeitsgesellschaft
2.1.3. Arbeitslosigkeit
2.2. Entwicklung der Arbeitslosigkeit ( AL ) in Deutschland
2.2.1. Arbeitslosenquote ( ALQ )
2.2.2. Verlaufdiagramm, der Jahre 1962 – 2001
2.3. Struktur der Arbeitslosigkeit
2.3.1. Problemgruppen
2.3.2. Verläufe & Verhältnisse, anhand von Tabellen
2.3.3. Zahlen & Ursachen der AL bei Frauen , im Vergleich mit Männern
2.3.4. Ursachen der AL bei Jugendlichen, u.a. Zahlen über West -/ Ostverteilung
2.3.5. „Wirtschaftliches Gefälle“
2.4. Determinanten / Formen der Arbeitslosigkeit
2.4.1. demographisch, saisonal, strukturell, strukturalisiert, konjunkturell, friktionell, technologisch, nicht registriert
2.5. Arbeitsmarktprognosen
3. Folgen der Arbeitslosigkeit
3.1. Wirtschaftliche Folgen
3.2. Psycho- soziale Folgen
4. Maßnahmen zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit
4.1. Beschäftigungspolitische Maßnahmen
4.2. Arbeitspolitische Maßnahmen
4.3. Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen
5. Zusammenfassung
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik der Arbeitslosigkeit als ein zentrales, gesellschaftliches Phänomen in der Bundesrepublik Deutschland. Ziel ist es, ein Verständnis für die Ursachen, Formen und sozioökonomischen Auswirkungen von Arbeitslosigkeit zu entwickeln sowie existierende politische Lösungsansätze zu reflektieren.
- Historische und strukturelle Entwicklung der Arbeitslosigkeit
- Differenzierung der verschiedenen Formen von Arbeitslosigkeit
- Analyse der wirtschaftlichen und psychosozialen Folgen für Betroffene
- Diskussion beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitischer Bewältigungsstrategien
- Evaluation von Prognosen zum Arbeitsmarkt
Auszug aus dem Buch
2.1.2. Arbeitsgesellschaft
Setzt sich aus den Begriffen Arbeit und Gesellschaft zusammen. Diese werden in der Fachliteratur nur umrissen. Gemäß der Verfasser lautet diese wie folgt:
Räumlich vereint lebende Personen, welche psychisch und / oder physisch produktiv tätig sind.
2.1.3. Arbeitslosigkeit
Arbeitslos im Sinne des Arbeitsförderungsgesetzes ( AFG ) ist „ein Arbeitnehmer, der vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis steht oder nur eine kurzweilige Beschäftigung ausübt“.
Als „arbeitslos“ gelten nicht Personen in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM), ältere Arbeitslose, die zum frühestmöglichen Zeitpunkt einen Rentenantrag stellen wollen, Arbeitslose in Umschulungs- oder Qualifizierungsmaßnahmen sowie die Arbeitslosen, die sich wegen ihrer Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt und fehlenden Ansprüchen nach dem AFG beim Arbeitsamt nicht oder nicht mehr gemeldet haben (sog. „stille Reserve“), dem Arbeitsmarkt aber potentiell zur Verfügung stehen.
Zusammenfassung der Kapitel
2. Übersicht: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe definiert, die historische Entwicklung der Arbeitslosenquote analysiert und die verschiedenen Erscheinungsformen sowie Problemgruppen identifiziert.
3. Folgen der Arbeitslosigkeit: Hier werden die wirtschaftlichen Auswirkungen, wie Lohnersatzleistungen und existenzielle Ängste, sowie die schwerwiegenden psychosozialen Konsequenzen wie Isolation und Identitätsverlust beleuchtet.
4. Maßnahmen zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische Instrumente, die darauf abzielen, das Arbeitsvolumen zu erhöhen und die Reintegration in den Arbeitsmarkt zu fördern.
5. Zusammenfassung: Der abschließende Teil resümiert die behandelte Problematik als vielschichtiges, individuelles und gesellschaftliches Phänomen, das auch nach Jahrzehnten eine anhaltende Herausforderung darstellt.
Schlüsselwörter
Arbeitslosigkeit, Arbeitsgesellschaft, Arbeitslosenquote, Beschäftigungspolitik, Stille Reserve, Arbeitsmarktprognose, Wirtschaftliche Folgen, Psychosoziale Folgen, Qualifizierungsmaßnahmen, Langzeitarbeitslosigkeit, Arbeitsförderungsgesetz, Strukturwandel, Soziale Sicherung, Neue Armut.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Problematik der Arbeitslosigkeit in Deutschland unter soziologischen und ökonomischen Aspekten.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Themen umfassen Definitionen, die historische Entwicklung, die Struktur der Arbeitslosigkeit, deren Folgen sowie politische Bewältigungsstrategien.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, einen Überblick über die Erscheinungsformen der Arbeitslosigkeit und deren tiefgreifende Auswirkungen auf die Gesellschaft zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Es handelt sich um eine auf Fachliteratur basierende deskriptive Analyse und Aufarbeitung soziologischer Problemstellungen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Arbeitsmarktstatistiken, die Analyse der ökonomischen und psychosozialen Folgen sowie die Erörterung politischer Maßnahmen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Arbeitslosigkeit, Arbeitsmarktpolitik, Arbeitslosenquote, Langzeitarbeitslosigkeit und soziale Ausgrenzung.
Was versteht die Arbeit unter dem Begriff "Stille Reserve"?
Dabei handelt es sich um Personengruppen, die zwar dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stünden, aber aufgrund von Resignation oder speziellen Fördermaßnahmen nicht in den offiziellen Arbeitslosenstatistiken erfasst werden.
Welche Auswirkungen hat Arbeitslosigkeit auf die psychische Gesundheit?
Die Arbeit identifiziert Faktoren wie den Verlust des Selbstwertgefühls, Depressionen, Dequalifizierung und soziale Isolation als direkte psychosoziale Folgen.
- Quote paper
- Ricco Freyberg (Author), Roger Richter (Author), 2001, Wenn der Arbeitsgesellschaft die Arbeit ausgeht - Arbeitslosigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/486