Minnebeziehungen in Heinrich von Veldekes Eneasroman


Hausarbeit, 2002

19 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsübersicht

1.1 Begriffsklärung
1.2 Aktualität der Minnethematik im Mittelalter
1.3 Minnebeziehungen im Eneasroman

2.1 Dido – Charakteristik und Vorgeschichte
2.2 Didos Minne
2.3 Folgen für Dido
2.4 Das tragische Ende der Beziehung

3.1 Lavinia – Charakteristik und Vorgeschichte
3.2 Lavinias Minne
3.3 Hochzeit
3.4 Glückliche Zukunft

4.1 Vergleich
4.2 Resümee

1.1 Begriffsklärung

Ursprünglich bezeichnet der Begriff Minne das im Feudalismus übliche gegenseitige Treueverhältnis zwischen Lehnsherrn und Lehnsmann. Das Land ist im Besitz des Adels, der schwerttragenden Herrenschicht, und wird von untergebenen Bauern bewirtschaftet. Da nur der Adel das Recht hat, Waffen zu tragen, sind die Bauern auf den Schutz der Lehnsherren angewiesen. Im Gegenzug haben die Vasallen Abgaben zu leisten und müssen dem jeweiligen adligen Grundherrn die Treue schwören.

Im 12. Jahrhundert wird Minne auch zur Bezeichnung für das Liebesverhältnis zwischen Ritter und Dame. Es wird zwischen der Hohen Minne und der Niederen Minne unterschieden. Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Arten der Minne ist die soziale Stellung sowie das Verhalten der Frau.

In der Hohen Minne steht die Frau auf einer sozial höheren Stufe als der sie umwerbende Ritter und wird von diesem idealisiert. Charakteristisch für diese höfische Auffassung der Minne ist die „Ferne zur Frau“[1], denn die Dame gibt dem Werben des Ritters nicht nach. Da sie sich verweigert und der Werbende keine Möglichkeit hat, die Dame für sich zu gewinnen, wird die Minne für ihn zum Selbstzweck. Der Ritter hält trotz der Unerreichbarkeit der Dame an seiner Minne fest. Durch den steten Minnedienst erlangt der Ritter höfische Qualitäten. Die sich verweigernde Frau übt einen sittlichen Einfluss auf den Ritter aus, so dass dieser im Sinne der höfischen Kultur geläutert wird.

Die Hohe Minne kann aber auch zur Ehe des Ritters mit der von ihm umworbenen Dame führen. Im Feudalismus hat die Ehe eine öffentlich-politische Funktion[2], die Liebe spielt als Grund für die Eheschließung keine Rolle. In der Vorstellung der Hohen Minne erfährt die feudale Ehe eine Aufwertung. Braut und Bräutigam, die aufgrund ihrer sozialen Stellungen ideal zueinander passen, sind sich schon vor der Heirat in „Fernliebe“[3] zugetan. Nach aufwendigem Werben um die Dame folgt auf die Hohe Minne letztendlich die Eheschließung, welche sowohl politische und wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt, als auch die Glücksvorstellungen der Ehepartner befriedigt. Obendrein gilt eine derartige Liebesbeziehung im mittelalterlichen Verständnis als von Gott begünstigte und gewollte Verbindung[4].

Den Gegensatz zur Hohen Minne bildet die Niedere Minne, in der die Frau, der das Werben des Ritters gilt, weder sozial höher gestellt ist, noch idealisiert wird. Es handelt sich bei der Niederen Minne um eine auf Gegenseitigkeit beruhende Liebe, beispielsweise zwischen einem Ritter und einem einfachen Mädchen aus dem Volk. Die Frau verweigert sich nicht, sondern gibt dem Werben des Mannes nach. Die Niedere Minne schließt auch die körperliche Vereinigung der Liebenden[5] außerhalb der Ehe ein und dient keinem höfischen Zweck. Die unmittelbare Begegnung steht konträr zur „Fernliebe“ der Hohen Minne. In der Niederen Minne folgt die Frau ihren persönlichen Neigungen, ohne damit sich selbst oder dem Ritter einen gesellschaftlichen, politischen oder wirtschaftlichen Vorteil zu verschaffen. Bei Liebesbeziehungen der Niederen Minne handelt es sich um gesellschaftsferne Bindungen[6], deren Ursprung in einem magischen, nicht zu erklärenden Zwang liegt, dem die Liebenden, den gesellschaftlichen Konventionen trotzend, nachgeben.

1.2 Aktualität der Minnethematik im Mittelalter

Die Idee der Hohen Minne revolutionierte die im Mittelalter verbreiteten Ansichten über Liebe und Ehe, die als unvereinbare Gegensätze galten.

Im mittelalterlichen Denken ist Liebe eine nicht zu erklärende Erscheinung, die mit krankheitsähnlichen Symptomen einhergeht und, wenn man sich ihr nicht widersetzt, zur zerstörerischen, die Ehre gefährdenden Kraft wird.

Die Ehe hat einen praktischen Nutzen, sie dient dazu, Herrschaften zu festigen oder politische und wirtschaftliche Vorteile auszubauen.

Das Minnekonzept hebt die Gegensätze auf und zeigt, dass Liebe, Ehre und Ehe durchaus miteinander zu vereinbaren sind.

Die Aktualität des Minnekonzeptes findet ihren Niederschlag in der Literatur des Mittelalters. In der epischen, an antikem Vorbild orientierten Literatur dominieren Monologe über das Wesen der Minne. In der Lyrik entsteht in Verbindung mit Musik der Minnesang, der zur Unterhaltung in Form von Klageliedern oder Tanzliedern sowohl an Fürstenhöfen als auch am Kaiserhof der Staufer vorgetragen wird.

Der Eneasroman von Heinrich von Veldeke enthält auktoriale Beschreibungen der Minnesymptomatik, Minnemonologe der Protagonisten und Gespräche der Figuren über die Minne.

1.3 Minnebeziehungen im Eneasroman

In Heinrich von Veldekes Eneasroman ist der Trojaner Eneas in Minnehandlungen mit zwei Damen involviert.

Seine Flucht aus Troja führt ihn zunächst nach Karthago, wo er von der Herrscherin Dido freundlich empfangen wird. Dido verliebt sich bereits am ersten Abend, den die Trojaner in Karthago verbringen, in Eneas. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Minnebeziehung, die endet, als Eneas Karthago auf Geheiß der Götter verlassen muss. Dido, die den Verlust ihres Geliebten nicht erträgt, begeht daraufhin Selbstmord.

In Italien, wohin die Götter ihn senden, wird Eneas von König Latinus empfangen, der ihm seine Tochter Lavinia zur Frau geben will. Lavinia ist jedoch bereits Turnus versprochen, den Eneas im Kampf besiegen muss, bevor er mit der Königstochter glücklich werden kann.

Offensichtlich ist die Beziehung zu Dido zum Scheitern verurteilt, während sich durch die Liebe zu Lavinia das Schicksal des Eneas erfüllt. Es stellt sich die Frage, worin die Gründe für das Scheitern der einen und das glückliche Ende der anderen Minnebeziehung des Eneas liegen.

Ich werde im Folgenden zunächst beide Minnehandlungen im Hinblick auf die Situation, die soziale Stellung und das Verhalten der Frau untersuchen, um anschließend einen Vergleich anstellen zu können. Ich werde Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausarbeiten, die ausschlaggebend für das tragische oder glückliche Ende der jeweiligen Minnebeziehung sein könnten.

2.1 Dido – Charakteristik und Vorgeschichte

Dido herrscht über das Land Libyen und hat Karthago gegründet und erbaut (daz was Kartâgô,/ die diu frouwe Dîdô/ bûwete unde stihte;/ daz lant sie berihte/ sô iz frouwen wol gezam.)[7]. Sie hat eine bewegte Vorgeschichte: Ursprünglich lebte Dido in Tyrus, wo sie mit Sychaeus, dem Herrscher, verheiratet war. Didos Bruder, der Tyrus in Besitz nehmen wollte, tötete Sychaeus und vertrieb seine Schwester aus dem Land. Mit ihren Reichtümern und einem kleinen Heer flüchtete Dido nach Libyen. In Libyen überlistete sie den Herrscher und bekam so ein Stück Land, auf dem sie Karthago errichtete. Durch ihr weiteres umsichtiges Handeln wurde sie schließlich zur Herrscherin über ganz Libyen (und warb dô listichlîche,/ unz sie sô verre vore quam,/ daz ir wart gehôrsam/ Libîâ daz lant al/ uber berch und uber tal.)[8].

Dido ist mächtig, reich und klug, gleichzeitig aber auch sehr freundlich und hilfsbereit. Die mächtige Herrscherin hat nicht vergessen, dass auch sie schon in Not war. Dido hat Unglück und Vertreibung am eigenen Leib erfahren (wande ich weiz wol ein teil/ umb ellende und umb unheil/ und umbe solhe schifvart,/ sint daz ich vertriben wart,/ êr danne mich got hie beriet.)[9], sie teilt das Schicksal der Trojaner und kann deren Not nachempfinden, deshalb nimmt sie Eneas und seine Gefährten bei sich auf und bietet ihnen ihre Hilfe an.

Dido hofft, dass sie ihren Herrschaftsbereich zukünftig ausdehnen kann, deshalb bittet sie die Göttin Juno um Hilfe und hat ihr zu Ehren ein Münster erbaut (daz tete si dorch die scholde,/ daz Jûnô schaffen solde/ daz Kartâgô diu mâre/ houbetstat wâre/ uber alliu diu rîche,/ und daz ir gelîche/ diu lant wâren undertân.)[10]. Dido plant, ihr Reich zu vergrößern und strebt danach, sich andere Länder untertan zu machen. Wegen ihrer großen Klugheit und ihrer Macht wird sie in anderern Reichen gefürchtet (Michel was ir wîstûm./ si hete grôzen rîchtûm:/ des vorhte man si sêre.)[11]. Macht und Reichtum demonstriert Dido in Karthago durch prächtige, aus Marmor erbaute Paläste, breite Straßen und schöne Häuser.

Gegenüber den trojanischen Gästen verhält sich Dido sehr großzügig und lässt sie an dem Überfluß, in dem sie lebt, teilhaben (man enmohte niht gezellen/ diu rihte noch daz trinken./ des jeman mohte irdenken/ des heten si alle genûch.)[12]. Die Trojaner werden mit auserlesenen Speisen und Getränken bewirtschaftet und in herrschaftlichen Gemächern untergebracht. Die Unterkünfte der Gäste sind ebenfalls Ausdruck von Didos Reichtum. Bettdecken aus Purpurstoff, Samt und Marderpelz sowie Kopfkissen aus Seide gehören zur Ausstattung und sollen den Trojanern den Aufenthalt so angenehm und luxuriös wie möglich gestalten, aber auch Reichtum und Macht der Dido demonstrieren.

2.2 Didos Minne

Die Minne ergreift durch einen Liebeszauber der Göttin Venus, der Mutter von Eneas, Besitz von der mächtigen Dido. Als Ascanius, der Sohn des Eneas, an Didos Hof reiten will, berührt Venus dessen Mund mit ihrem Feuer und verleiht ihm damit Liebeszauberkraft. Dido, die Ascanius zur Begrüßung auf den Mund küsst, wird danach von Liebe ergriffen. Als das passiert, sitzt Eneas neben ihr und wird zum Objekt ihrer Liebe. Cupido, Sohn der Göttin Venus und damit ein Bruder von Eneas, heizt das Feuer der Liebe, das in Dido brennt, noch zusätzlich an, indem er seine Fackel an die Wunde hält, die der Pfeil der Göttin Venus in Didos Herz hinterlassen hat, als sie von der Liebe getroffen wurde.

Dido leidet sehr unter den Symptomen der Minne. Die mächtige und kluge Herrscherin hat sich plötzlich nicht mehr unter Kontrolle, sie ist wie von Sinnen und vergisst alles um sich herum. Neben diesen Erscheinungen hat die Liebe auch körperliche Auswirkungen auf Dido. Ihr ist abwechselnd heiß und kalt, sie schwitzt und friert, wird erst rot und dann wieder blass (in korzer stunde wart si rôt,/ dar nâch schiere varlôs:/ ir was heiz und si frôs.)[13].

Obwohl Dido sehr leidet, wagt sie nicht, Eneas ihre Gefühle zu gestehen, da sie auf ihre Stellung Rücksicht nehmen muss. Dido verbringt eine schlaflose Nacht und fleht Venus und Cupido um Barmherzigkeit an (nû bedarf ich wol arme,/ daz sich Vênûs mîn erbarme,)[14]. Dido glaubt, dass sie die Qual der Liebe nicht überstehen kann und sterben muss. Ansehen, Macht und Klugheit bedeuten ihr nichts mehr (ouwê, war sal mîn êre/ und mîn rât und mîn sin,)[15], sie ist durcheinander und sehnt sich nach Eneas. Als sie endlich Schlaf findet, träumt sie von ihm.

Am nächsten Morgen gesteht Dido ihrer Schwester Anna, dass sie sich verliebt hat und sehr darunter leidet. Im Verlauf des Gespräches bringt Dido zum Ausdruck, dass sie ihre Liebe nicht ausleben darf, weil sie dem ermordeten Sychaeus geschworen hat, sich niemals einen anderen Mann zu nehmen (nû wizzet ir wol, deich mînem man/ Sichêô swûr unde gehiez,/ der mir grôz gût liez/ unde michel êre,/ daz ich nimmer mêre/ deheinen man genâme/ swie sô ez mir quâme.)[16]. Anna gibt zu bedenken, dass Sychaeus schon lange tot ist und rät Dido dazu, sich zu offenbaren. Als Dido zugibt, dass es sich bei ihrem Geliebten um Eneas handelt, zeigt Anna sich begeistert und beglückwünscht ihre Schwester zu dieser Wahl. Sie will Dido dabei helfen, Eneas für sich zu gewinnen.

Eneas bemerkt nichts von Didos Zuneigung, und so plant Dido einen Jagdausflug, auf dem sie ihrem Geliebten näher kommen will. Sie putzt sich für diesen Ausflug heraus, trägt kostbare Kleidung, die mit Gold und Edelsteinen besetzt ist und einer Frau in Didos Position zusteht (Dîdô diu rîche/ diu was hêrlîche/ gezieret mit gewande,/ daz si in deme lande/ vil wol gewinnen mohte/ sô ir selber tohte,/ daz ir aller beste gezam/ und daz ir vil rehte quam,/ mit golde und mit gesteine.)[17]. So ausstaffiert bietet Dido einen schönen Anblick (si was ein wol geschaffen wîb,/ sô si baz endorfte sîn.)[18]. Währen der Jagd setzt plötzlich ein Unwetter ein, und Eneas und Dido suchen Schutz unter einem Baum. Eneas nimmt Dido unter seinen Mantel und verspürt Verlangen nach ihr. Dido setzt sich nicht lange zur Wehr, sondern gibt dem Drängen des Eneas rasch nach, so dass es zur Vereinigung kommt (sine mohte sich erweren niet./ her tete ir daz her wolde,/ sô daz her ir holde/ manlîche behielt./ ir wizzet wol, waz des gewielt.)[19].

2.3 Folgen für Dido

Zunächst versucht Dido, ihre Beziehung zu Eneas geheim zu halten, denn sie schämt sich dafür, dass sie sich ihm sofort hingegeben hat, ohne ihre Stellung als Herrscherin zu bedenken. Es gelingt ihr aber nicht, alle Gerüchte zu entkräften (ezn moht niht langer sîn verholen,/ daz si alsô schûfen ir gemach.)[20], so dass sie sich, um die Schande zu schmälern (wande sie die schande/ dâ mite beschônen wolde,)[21], während einer Art Hochzeitsfeier, offen zu Eneas bekennt (dô wart si offenbâre brût/ und machete michel hôzît.)[22].

Dido bietet ihren Feinden damit eine Angriffsfläche, ihr Ansehen schwindet und es wird nicht länger ehrfürchtig bewundernd, sondern höhnisch von ihr gesprochen (dâ si vil vînde abe gewan./( ...) si sprâchen ir hônlîche zû.)[23].

Dido wandelt sich von der ehemals klugen und mächtigen Herrscherin in eine Frau, die sich unterordnet und ihr Glück von einem Mann abhängig macht. Karthago geht in Eneas Verfügungsgewalt über (Dô der hêre Enêas/ dâ vil gewaldeclîchen was/ unde geminnet was dâ,/ in korzen zîten dar nâ,/ do ez allez stunt ze sîme gebote,)[24] ; Dido scheint der Fortbestand ihrer Macht plötzlich gleichgültig geworden zu sein.

[...]


[1] Lutz. Bernd: Die epische Literatur der Stauferzeit. S.33

[2] vgl. Wenzel. Horst: Fernliebe und Hohe Minne. Zur räumlichen und sozialen Distanz in der Minnethematik. S. 188

[3] ebd.

[4] vgl. Lutz. Bernd: Die epische Literatur der Stauferzeit. S.25

[5] vgl. Lutz. Bernd: Die epische Literatur der Stauferzeit. S.33

[6] ebd.

[7] S.20/22

[8] S.24

[9] S.34

[10] S. 28

[11] S.28

[12] S.54

[13] S.54

[14] S.82

[15] S.82

[16] S.88

[17] S.98

[18] S.98/100

[19] S.108

[20] S.110

[21] S.110

[22] S.110

[23] S.112

[24] S.114

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Minnebeziehungen in Heinrich von Veldekes Eneasroman
Hochschule
Universität Siegen  (Germanistik)
Veranstaltung
Einführung in das Mittelhochdeutsche
Note
2,3
Autor
Jahr
2002
Seiten
19
Katalognummer
V4870
ISBN (eBook)
9783638129725
Dateigröße
487 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Untersuchung der Minnebeziehungen des Eneas zu Dido und Lavinia.
Schlagworte
Minnebeziehungen, Heinrich, Veldekes, Eneasroman, Einführung, Mittelhochdeutsche
Arbeit zitieren
Katrin Sümper (Autor), 2002, Minnebeziehungen in Heinrich von Veldekes Eneasroman, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4870

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