Die Veräußerungsbesteuerung und die Besteuerung von Kapitalgesellschaften haben in den letzten Jahren gravierende Änderungen erfahren. Jährlich stehen ca. 70.000 Unternehmensnachfolgen an. Für diese haben die Änderungen erhebliche Auswirkungen. Dies belegt die in dieser Untersuchung erfolgte Quantifizierung von Steuerwirkungen ausgewählter Beispiele (Übertragungsalternativen: Verkauf oder Schenkung; Rechtsformalternativen: Einzelunternehmung oder GmbH).
Ob bei einer Schenkung 13 TEUR oder 609 TEUR (46,8-fache) an Erbschaft- oder Schenkungsteuer anfällt, ist rechtsformabhängig. Ob bei einem Verkauf 1.073 TEUR oder 2.155 TEUR (2,0-fache) an Steuerzahlungen anfällt, ist von der Rechtsform und den Regelungen zur Veräußerungsbesteuerung abhängig. Ob ein Übernehmer im ersten Jahr nach der Übernahme 0 oder 156 TEUR an Steuern zahlt, ist ebenfalls von Übertragungs- und Rechtsformalternativen abhängig. Gleiches gilt, ob der Barwert einer Gesamtsteuerbelastung (Übergeber und Übernehmer) 10.659 TEUR oder 13.701 TEUR (berechnet für 20 Jahren) beträgt.
Die Steuergesetzgebung ist nicht „rechtsformneutral“. Im Bereich der Schenkungsteuer führen Personalunternehmen zu einer niedrigeren Steuerbelastung als Kapitalgesellschaften. Kauf ist häufig günstiger als Schenkung. Ertragsteuerlich ist für den Übergeber die Veräußerung von Kapitalgesellschaftsanteilen vorteilhafter, als der Verkauf eines Personalunternehmens. Für den Übernehmer ist der Kauf eines Personalunter-nehmens deutlich steuergünstiger als der von Kapitalgesellschaftanteilen. Der Kauf einer Kapitalgesellschaft kann für den Übernehmer eher existenzbedrohend werden.
Gravierende Besteuerungsunterschiede fordern Rechtsformwechsel und Gestaltungsüberlegungen bei einer Unternehmensnachfolge heraus. Es steht ein umfangreiches, für die unterschiedlichen Interessen der Beteiligten ausgerichtetes, Gestaltungsinstrumentarium zur Verfügung. Einige davon werden in dieser Untersuchung dargestellt.
Die Rechtsform der GmbH & Co. KG verbindet die (zivilrechtlichen) Vorteile einer Kapitalgesellschaft mit den (steuerrechtlichen) Vorteilen einer Personengesellschaft. Sie stellt somit eine bevorzugte Rechtsformalternative für Unternehmensnachfolgen dar, sofern man auch außersteuerliche Vorteile berücksichtigt.
Unternehmensnachfolge – eine Gestaltungsaufgabe! Sie bedarf gründlicher Analyse, Planung, Vorbereitung, Realisierung und Kontrolle. Die Aufgabe lohnt, auch wegen der Steuerminimierung für die Beteiligten!
Inhaltsverzeichnis
1 Problemstellung und Themenbegründung
2 Grundzüge betriebswirtschaftlicher und zivilrechtlicher Rechtsformüberlegungen einer Unternehmensnachfolge
2.1 Betriebswirtschaftliche Einflussfaktoren
2.2 Zivilrechtliche Gründzüge der Gesellschaftsformen
2.3 Sonderfall der GmbH & Co. KG
2.4 Betriebswirtschaftliche Entscheidungskriterien bei einer Unternehmensnachfolge
2.4.1 Aus der Sicht des Übergebers
2.4.2 Aus der Sicht des Übernehmers
2.5 Übertragungsalternativen bei Unternehmensnachfolgen
2.5.1 Übertragung durch vollentgeltlichen Verkauf bei Einmalzahlung
2.5.2 Übertragung gegen vollentgeltlich wiederkehrende Zahlungen Besteuerungswahlrecht bei Leibrenten, bzw. Zeitrenten
2.5.3 Verpachtung eines bestehenden Unternehmens
2.5.4 Erbrechtliche und schenkungsrechtliche Unternehmensnachfolgen
3 Regelungen zur Rechtsformenbesteuerung - dargestellt an den Grundtypen Einzelunternehmung und GmbH
3.1 Wesentliche ertragsteuerliche Unterscheidungsmerkmale der Grundtypen
3.1.1 Gewerbesteuer
3.1.1.1 Laufende Besteuerung und Beendigungsbesteuerung bei Personalunternehmen
3.1.1.2 Laufende Besteuerung und Übertragungsbesteuerung bei Kapitalgesellschaft
3.1.1.3 Wichtige gewerbesteuerliche Unterschiede von Personalunternehmen und Kapitalgesellschaften
3.1.2 Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer
3.1.2.1 Laufende Besteuerung natürlicher Personen
3.1.2.2 Beendigungsbesteuerung bei natürlichen Personen
3.1.2.3 Beendigungsbesteuerung bei Anteilsveräußerungen durch Personalunternehmen
3.1.3 Körperschaftsteuer
3.1.3.1 Laufende Besteuerung von Kapitalgesellschaften
3.1.3.2 Beendigungsbesteuerung bei Kapitalgesellschaften
3.2 Erbschaft- und schenkungsteuerliche Betrachtung
3.2.1 Steuerwertermittlung bei Personalunternehmen
3.2.2 Steuerwertermittlung bei Kapitalgesellschaften
3.2.3 Schenkungsteuerlich optimale Rechtsform aufgrund der Steuerwertermittlung
3.2.4 Sachliche Steuerbefreiungen von Betriebsvermögen, absoluter und relativer Freibetrag, Steuerklassenprivileg
3.3 Sonstige Steuerarten (Umsatzsteuer und Grunderwerbsteuer)
3.4 Besteuerung der GmbH & Co. KG
4 Steuerliche Entscheidungskriterien und Steuerbelastungsrechnungen ausgewählter Sachverhalte bei Einzelunternehmungen und Kapitalgesellschaften
4.1 Entscheidungskriterium Steuerlastminimierung
4.1.1 Steuerliche Ziele des Übergebers
4.1.2 Steuerliche Ziele des Übernehmers
4.2 Aufbau und Grundzüge der Entscheidungsrechnung
4.2.1 Prämissen und Restriktionen
4.2.2 Modelldarstellung und Sachverhaltskonstellationen
4.2.3 Fall A Steuerberaterfall
4.2.3.1 Sachverhalt
4.2.3.2 Steuerbelastungsrechnung für Übergeber, Übernehmer sowie Gesamtbelastung von Übergeber und Übernehmer
4.2.4 Fall B Gewerblicher Handwerksfall
4.2.4.1 Sachverhaltsdarstellung
4.2.4.2 Steuerbelastungsrechnung für Übergeber, Übernehmer sowie Gesamtbelastung von Übergeber und Übernehmer
4.2.5 Fall C Gewerblicher Erfolgsfall
4.2.5.1 Sachverhaltsdarstellung
4.2.5.2 Steuerbelastungsrechnung für Übergeber, Übernehmer sowie Gesamtbelastung von Übergeber und Übernehmer
4.2.6 Fall D Gewerblicher Verlustfall
4.2.6.1 Sachverhaltsdarstellung
4.2.6.2 Steuerbelastungsrechnung für Übergeber, Übernehmer sowie Gesamtbelastung von Übergeber und Übernehmer
4.3 Rechtsform- und Übertragungsempfehlungen bei Unternehmensnachfolgen
4.3.1 Fallanalysen
4.3.2 Steuerliche Entscheidungskriterien aus der Sicht des Übergebers
4.3.3 Steuerliche Entscheidungskriterien aus der Sicht des Übernehmers
5 Ausgewählte steuerliche Gestaltungsempfehlungen einer Unternehmensnachfolge
5.1 Ertragsteuerlich relevante Regelungen und Gestaltungsempfehlungen zur Steuerlastminimierung beim Unternehmensübergeber
5.1.1 Gestaltungen zur Steuerlastvermeidung
5.1.1.1 Nicht steuerpflichtige Beteiligungsveräußerung aus dem Privatvermögen
5.1.1.2 Beteiligungsveräußerung aus Betriebsvermögen
5.1.1.3 Umqualifizierung von Einkünften
5.1.1.4 Verlagerung von stillen Reserven auf andere Personen und Wirtschaftsgüter
5.1.1.5 Verhinderung steuerschädlicher Verbleibfristen im Zusammenhang mit Unternehmensnachfolgen
5.1.2 Gestaltungen zur Steuerlastverminderung
5.1.2.1 Ausnutzung von Freibeträgen und Freigrenzen
5.1.2.2 Ausnutzung begünstigter Steuersätze
5.1.3 Zeitliche Verlagerung von Besteuerungstatbeständen
5.1.3.1 Vermeidung der Aufdeckung stiller Reserven
5.1.3.2 Besteuerungsaufschub von Veräußerungsgewinnen nach § 6b EStG beim Asset-Deal und Share-Deal
5.2 Ertragsteuerlich relevante Regelungen und Gestaltungsempfehlungen zur Steuerlastminimierung beim Übernehmer
5.2.1 Steueroptimale Rechtsform
5.2.2 Höhe der Anschaffungskosten
5.2.3 Aufteilung der Anschaffungskosten (Bilanzansatz dem Grunde und der Höhe nach) und Abschreibungsbeschleunigung
5.2.4 Steuerorientierte Kaufpreisfinanzierung
5.2.5 Verwertung miterworbener Verlustvorträge
5.2.6 Vorsorge für zukünftige Wertverluste
5.2.7 Steueroptimale Rechtsform bei späterer Übertragung des eigenen Unternehmens
5.3 Ausgewählte schenkungsteuerliche Gestaltungen
5.3.1 Steuerlich vorteilhafte Schenkung- und Erbfolgegestaltungen
5.3.2 Vermögensverlagerungen ins Ausland
5.3.3 Zuordnung von Vermögen zu begünstigten Vermögens- und Steuerklassen, rechtsformabhängig unterschiedliche Steuerwerte
5.3.4 Mehrfachausnutzung von Freibeträgen
5.4 Rechtsformwechsel durch Umwandlung
5.4.1 Einbringung eines Betriebes, Teilbetriebes oder Mitunternehmeranteils in eine Kapitalgesellschaft gegen Gewährung von Gesellschaftsanteilen
5.4.2 Vermögensübergang von einer Kapitalgesellschaft auf ein Personengesellschaft oder eine natürliche Person
5.4.3 Ausgewählte Gestaltungshinweise im Zusammenhang mit Umwandlungen
5.4.3.1 Vorgeschaltete Umwandlung beim Übergeber
5.4.3.2 Gestaltungsmodelle einer nachgestalteten Umwandlung beim Übernehmer
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die steuerlichen Aspekte bei der Unternehmensnachfolge, um durch einen Vergleich zwischen Einzelunternehmungen und Kapitalgesellschaften sowie verschiedenen Übertragungsalternativen (Verkauf vs. Schenkung) eine steuerlich optimale Gestaltung zu identifizieren und den Beteiligten Entscheidungshilfen an die Hand zu geben.
- Analyse der rechtsformspezifischen Besteuerungsunterschiede.
- Quantifizierung der Steuerbelastungen für Übergeber und Übernehmer anhand von Fallbeispielen.
- Untersuchung von Übertragungsalternativen wie Asset-Deals und Share-Deals.
- Darstellung von Gestaltungsspielräumen zur Steuerlastminimierung.
- Evaluation der GmbH & Co. KG als bevorzugte Rechtsformalternative.
Auszug aus dem Buch
2.4.1 Aus der Sicht des Übergebers
Mit der Unternehmensübertragung strebt der Übergeber in der Regel eine Verbesserung seiner Vermögens-, Liquiditäts- und Sicherheitsposition und/oder eine Trennung zwischen Eigentum und Geschäftsführung an. Häufig ist auch die Unternehmensübergabe an Familienmitglieder oder Verwandte Zielsetzung des Übergebers. In diesem Fall wird dann häufig die Schenkung als steueroptimale Alternative angesehen. Die Unternehmensübergabe kann aufgrund der Veräußerungsbesteuerung zu einem Liquiditätsentzug führen. Da die Steuerbelastung des Übergebers aufgrund der Unternehmensnachfolge für ihn eine wichtige, den Kaufpreis beeinflussende, Größe darstellt, wirkt sich die Steuerbelastung auf den Kaufpreis des Übergebers aus. Der Hauptfachausschuss des IDW hat sich mehrfach, zuletzt am 09.12.2004, für die Berücksichtigung von Steuern bei der Unternehmensbewertung ausgesprochen, und in seinen Grundsätzen verbindlich festgelegt.
Die Unternehmensnachfolge erfordert durch den Übergeber die Festlegung, welches Unternehmensvermögen (Struktur und Umfang), zu welchem Zeitpunkt, auf welche Person(en), bei welcher Gegenleistung und welchen zivil- und steuerrechtlichen Vorteilhaftigkeitsüberlegungen unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten des Übernehmers übertragen werden soll.
Zusammenfassung der Kapitel
Problemstellung und Themenbegründung: Erläutert die Relevanz der optimalen Rechtsformwahl bei der Unternehmensnachfolge angesichts gesetzlicher Änderungen und der Vielzahl anstehender Unternehmensnachfolgen.
Grundzüge betriebswirtschaftlicher und zivilrechtlicher Rechtsformüberlegungen einer Unternehmensnachfolge: Behandelt die maßgeblichen Einflussfaktoren, zivilrechtlichen Grundlagen der Rechtsformen sowie spezifische Übertragungsalternativen.
Regelungen zur Rechtsformenbesteuerung - dargestellt an den Grundtypen Einzelunternehmung und GmbH: Analysiert die ertragsteuerlichen Unterschiede bei Gewerbe-, Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie schenkungsteuerliche Aspekte.
Steuerliche Entscheidungskriterien und Steuerbelastungsrechnungen ausgewählter Sachverhalte bei Einzelunternehmungen und Kapitalgesellschaften: Stellt konkrete Berechnungsbeispiele (Fälle A-D) vor, um Steuerbelastungen für Übergeber und Übernehmer zu quantifizieren.
Ausgewählte steuerliche Gestaltungsempfehlungen einer Unternehmensnachfolge: Bietet praxisorientierte Empfehlungen zur Steuerlastvermeidung und -verminderung sowie zu Umwandlungsmodellen.
Fazit: Fasst die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung zusammen und betont die Notwendigkeit einer frühzeitigen steuerlichen Planung.
Schlüsselwörter
Unternehmensnachfolge, Rechtsformoptimierung, Steuerbelastung, Einzelunternehmen, GmbH, Ertragsteuer, Schenkungsteuer, Veräußerungsgewinn, Asset-Deal, Share-Deal, Steuerlastbarwert, Fünftelungsverfahren, Halbeinkünfteverfahren, GmbH & Co. KG, Umwandlungssteuergesetz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der steuerlichen Optimierung bei Unternehmensnachfolgen, um die Gesamtsteuerbelastung für den Übergeber und den Übernehmer unter Berücksichtigung verschiedener Rechtsformen zu minimieren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Besteuerung von Veräußerungsgewinnen, erbschaft- und schenkungsteuerliche Regelungen, die Wahl zwischen verschiedenen Übertragungsformen sowie steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Quantifizierung der rechtsformspezifischen steuerlichen Unterschiede bei Unternehmensnachfolgen, um Gestaltungsempfehlungen für eine steuerlich optimale Nachfolge zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine quantitative Methode durch Steuerbelastungsrechnungen an ausgewählten Fallbeispielen, wobei die Ergebnisse mithilfe der Barwertmethode über einen Zeitraum von 20 Jahren verglichen werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden rechtliche Grundlagen der Besteuerung, konkrete Steuerbelastungsrechnungen für verschiedene Praxisfälle (z.B. Handwerk, Handelsunternehmen, Verlustfall) und spezifische Gestaltungsempfehlungen für Übergeber und Übernehmer detailliert dargestellt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Unternehmensnachfolge, Steuerbelastung, Rechtsformoptimierung, Asset-Deal, Share-Deal, Fünftelungsverfahren, Halbeinkünfteverfahren und Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer.
Warum ist die Wahl der Rechtsform bei der Unternehmensnachfolge so entscheidend?
Die Steuergesetzgebung ist nicht rechtsformneutral, was bedeutet, dass die Steuerlast maßgeblich von der gewählten Rechtsform abhängt, was sowohl beim Übergeber als auch beim Übernehmer zu existenzrelevanten Unterschieden in der Liquidität und Steuerlast führen kann.
Welche Rolle spielt die GmbH & Co. KG in dieser Untersuchung?
Die GmbH & Co. KG wird als eine bevorzugte Rechtsformalternative hervorgehoben, da sie zivilrechtliche Haftungsvorteile einer Kapitalgesellschaft mit den steuerlichen Vorteilen einer Personengesellschaft kombiniert.
Wie beeinflussen die "übrigen Einkünfte" des Übergebers oder Übernehmers das steuerliche Ergebnis?
Die Höhe und Art der übrigen Einkünfte wirken sich auf den persönlichen Steuertarif aus und können die Vorteilhaftigkeit von Steuerbegünstigungen wie dem Fünftelungsverfahren oder dem ermäßigten Steuersatz entscheidend verändern.
Warum werden Verlustvorträge in der Arbeit thematisiert?
Bei Kapitalgesellschaften können Verlustvorträge unter bestimmten Bedingungen erhalten bleiben oder genutzt werden, während sie bei Personengesellschaften beim Übertragenden verbleiben oder bei der Übertragung verloren gehen können, was für die Preisgestaltung und Planung der Nachfolge kritisch ist.
- Arbeit zitieren
- Michael Gansen (Autor:in), 2005, Steuerliche Rechtsformoptimierung bei der Unternehmensnachfolge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48749