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Paul Celan und Gisèle Celan-Lestrange. Ein Dialog zwischen Bild und Sprache basierend auf dem Gedichtzyklus "Atemkristall"

Title: Paul Celan und Gisèle Celan-Lestrange. Ein Dialog zwischen Bild und Sprache basierend auf dem Gedichtzyklus "Atemkristall"

Seminar Paper , 2005 , 19 Pages , Grade: gut

Autor:in: Anna-Lena Henkel (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit untersucht die Beziehung Paul Celans und seiner Frau Gisèle Celan- Lestrange auf zwischenmenschlicher sowie auch auf künstlerischer Ebene. Zur Verdeutlichung der Bindung zwischen der Poetik Paul Celans und der Graphik Gisèle Celan- Lestranges werde ich aus der 1965 von den Künstlern gemeinsam publizierten Arbeit „Atemkristall“ einige Gedicht- und Graphikbeispiele miteinander vergleichen.
Ziel ist es aufzuzeigen, dass mit Paul Celan und Gisèle Celan- Lestrange ein bemerkenswerter Dialog zwischen Bild und Sprache entstanden ist, der aus vielen nennenswerten Facetten des Lebens dieser Künstler besteht. Eine genaue textuelle und bildhafte Untersuchung von „Atemkristall“ sowie die Beschäftigung mit der privaten Beziehung der Eheleute und dem Interesse Paul Celans zur bildenden Kunst werden Bestandteil dieser Seminararbeit sein und helfen, die komplexe Bindung der Künstler zu entschlüsseln.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der „kleine Ehemann“ und sein „kleines Zweiglein“: aus dem privaten Leben Paul Celans und Gisèle Celan- Lestrange

3. Paul Celan findet zur bildenden Kunst

4 Der Zyklus „Atemkristall“ aus dem Gedichtband „Atemwende“ (1967)

4.1 „Atemkristall“ als textueller Zyklus Paul Celans- Entstehung, Strukturen und Besonderheiten

4.2 „Atemkristall“ als bildlicher Zyklus Gisèle Celan- Lestranges- Technik, Wirkung und Inspiration

5. Aufzeigen des Dialoges zwischen Bild und Sprache anhand der Radierungen und der Gedichte „Du darfst“ und Weggebeizt“

6 Fazit

7 In der Seminararbeit behandelte Gedichte

8 Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht den künstlerischen und zwischenmenschlichen Dialog zwischen dem Dichter Paul Celan und seiner Frau, der Graphikerin Gisèle Celan-Lestrange, anhand ihres gemeinsamen Projekts „Atemkristall“. Das primäre Ziel besteht darin, die komplexe wechselseitige Beeinflussung von Poetik und bildender Kunst zu entschlüsseln, die durch ihre lebenslange persönliche Bindung geprägt war.

  • Biografische Analyse der Beziehung zwischen Paul Celan und Gisèle Celan-Lestrange.
  • Untersuchung von Paul Celans Interesse an der bildenden Kunst.
  • Textuelle und strukturelle Analyse des Gedichtzyklus „Atemkristall“.
  • Technologische und ästhetische Betrachtung der Radierungen von Gisèle Celan-Lestrange.
  • Intermediale Analyse des Dialogs zwischen Bild und Sprache am Beispiel spezifischer Werke.

Auszug aus dem Buch

4.2 „Atemkristall“ als bildlicher Zyklus Gisèle Celan- Lestranges- Technik, Wirkung und Inspiration

Gisèle Celan- Lestranges Radierungen waren nachdem die Idee zum gemeinsamen Band im Herbst 1963 entstand im Januar 1964 fertig gestellt. „Eine Radierung, ein Gedicht, dann alle Gedichte, die ich las, mit denen ich lebte, und nach und nach sind daneben, ganz nahe, auch die anderen Radierungen entstanden, und es war wirklich ein Ganzes.“

Die Technik, mit der die Künstlerin arbeitete zeigt eine wichtige Korrespondenz zu manchen Worten, die Celan in seinen Gedichten gebrauchte, und soll nun kurz erläutert werden:

Eine homogene Metallplatte wird mit einer Firnisschicht (säurefest) überzogen und eine Zeichnung wird spiegelverkehrt mit der Radiernadel aufgebracht, wobei die Platte an sich unverletzt bleibt. Im Säurebad entsteht dann ein graviertes Strichbild. Durch Abdecken geätzter Partien und Weiterätzen der übrigen entstehen deutlich voneinander abgesetzte Tonabstufungen. Ein Auftragen der erwärmten Druckerschwärze erfolgt; die Druckpresse quetscht die Farbe in die Vertiefungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage bezüglich der zwischenmenschlichen und künstlerischen Verbindung zwischen Paul Celan und Gisèle Celan-Lestrange.

2 Der „kleine Ehemann“ und sein „kleines Zweiglein“: aus dem privaten Leben Paul Celans und Gisèle Celan- Lestrange: Darstellung der persönlichen Biografie des Paares sowie des Einflusses ihres Briefwechsels auf ihre künstlerische Zusammenarbeit.

3. Paul Celan findet zur bildenden Kunst: Beleuchtung von Celans surrealistischen Anfängen und seiner Suche nach einer Form der „Übersetzung“ seiner Poesie in bildende Kunst durch seine Frau.

4 Der Zyklus „Atemkristall“ aus dem Gedichtband „Atemwende“ (1967): Analyse des gemeinsamen Projekts als „Livre d'Artiste“ und Vorstellung der textuellen sowie bildlichen Strukturen.

5. Aufzeigen des Dialoges zwischen Bild und Sprache anhand der Radierungen und der Gedichte „Du darfst“ und Weggebeizt“: Detaillierte Interpretation der intermedialen Bezüge anhand ausgewählter Gedicht- und Graphikbeispiele.

6 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse über die Komplexität und die Facetten des Dialogs zwischen den Künstlern.

7 In der Seminararbeit behandelte Gedichte: Dokumentation der primären Quelltexte, die für die Analyse herangezogen wurden.

8 Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Sekundärliteratur und Ausstellungskataloge.

Schlüsselwörter

Paul Celan, Gisèle Celan-Lestrange, Atemkristall, Atemwende, Dialog, Bild und Sprache, Radierung, Lyrik, Poetik, Künstlerpaar, Intermedialität, Briefwechsel, Literaturwissenschaft, Bildende Kunst, Zeugnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die künstlerische und persönliche Beziehung zwischen dem Lyriker Paul Celan und seiner Frau, der Graphikerin Gisèle Celan-Lestrange, fokussiert auf deren gemeinsamen Zyklus „Atemkristall“.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die biografische Verflechtung des Paares, Celans Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst und die intermediale Korrespondenz zwischen Wort und Bild.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie aus der engen privaten Beziehung und der gegenseitigen künstlerischen Inspiration ein tiefgreifender Dialog zwischen Poesie und Graphik entstand.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende literatur- und kunstwissenschaftliche Untersuchung, die Textanalysen von Gedichten mit der Analyse von Radierungstechniken und Sekundärquellen kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die private Biografie, Celans Weg zur bildenden Kunst, eine strukturelle Analyse von „Atemkristall“ und den Vergleich der Gedichte mit den Radierungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Dialog, Atemkristall, Intermedialität, Bild und Sprache sowie die spezifischen Namen der Künstler.

Welche Rolle spielt der Briefwechsel für die Analyse?

Der Briefwechsel dient als wichtige Primärquelle, um die psychologische Ebene der Beziehung sowie den Prozess der künstlerischen Entstehung der gemeinsamen Werke nachzuvollziehen.

Warum wird gerade das Werk „Atemkristall“ untersucht?

„Atemkristall“ gilt als das erste wesentliche gemeinsame Projekt des Ehepaares, in dem die Verschränkung von Text und Bild am deutlichsten und erfolgreichsten zum Ausdruck kommt.

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Details

Title
Paul Celan und Gisèle Celan-Lestrange. Ein Dialog zwischen Bild und Sprache basierend auf dem Gedichtzyklus "Atemkristall"
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Philologische Fakultät I, Neue deutsche Literaturwissenschaft)
Course
Proseminar: Paul Celan. Sämtliche Werke
Grade
gut
Author
Anna-Lena Henkel (Author)
Publication Year
2005
Pages
19
Catalog Number
V48843
ISBN (eBook)
9783638454339
ISBN (Book)
9783638750721
Language
German
Tags
Paul Celan Gisèle Celan-Lestrange Dialog Bild Sprache Gedichtzyklus Atemkristall Proseminar Paul Celan Sämtliche Werke
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna-Lena Henkel (Author), 2005, Paul Celan und Gisèle Celan-Lestrange. Ein Dialog zwischen Bild und Sprache basierend auf dem Gedichtzyklus "Atemkristall", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48843
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