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Kontingenz-Theorie - Darstellung und Abgrenzung zur Principal-Agent-Theorie

Title: Kontingenz-Theorie - Darstellung und Abgrenzung zur Principal-Agent-Theorie

Seminar Paper , 2002 , 19 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Ludmila Detzel (Author)

Business economics - Controlling
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In diesem Referat soll die Frage geklärt werden, ob das Innovation Market Analysis-Konzept
(IMA-Konzept), welches von der amerikanischen Kartellbehörde ergänzend zu den drei zentralen Antitrustgesetzen wie Sherman Act (1890), Federal Trade Commission Act (FTC) (1914) und
Clayton Act (1914), die die wichtigsten wettbewerbspolitischen Regelungen beinhalten und gegen wettbewerbsbeschränkendes Marktverhalten eingesetzt werden, ein alternatives wettbewerbs-politisches Leitbild sein könnte.

Um diese Frage zu beantworten, wird erst erläutert, was ein wettbewerbspolitisches Leitbild ist,
welche Kriterien ein Konzept erfüllen müsste, um als solches angesehen zu werden und welche
Leitbilder sich in der Wettbewerbspolitik manifestiert haben.

Desweiteren wird das IMA-Konzept und seine theoretischen und empirischen Grundlagen betrachtet,
und es wird geprüft, ob die Anforderungen, die an ein Leitbild gestellt sind, von dem IMA-Konzept
erfüllt werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Situativer Ansatz

2.1 Einordnung des situativen Ansatzes

2.2 Entwicklung des situativen Ansatzes

2.2.1 Pragmatische Grundrichtung

2.2.2 Analytische Grundrichtung

2.3 Der erweiterte situative Ansatz

2.4 Kritik

3. Abgrenzung des situativen Ansatzes zur Principal-Agent-Theorie

3.1 Grundlagen der Principal-Agent-Theorie

3.2 Theorien im Vergleich

4. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Kontingenz-Theorie (Situativer Ansatz) sowie die Principal-Agent-Theorie theoretisch darzustellen, deren Unterschiede herauszuarbeiten und ihre Relevanz für das moderne Controlling zu beleuchten.

  • Grundlagen und Entwicklung des Situativen Ansatzes
  • Kritische Würdigung der Kontingenz-Theorie
  • Kernkonzepte der Principal-Agent-Theorie
  • Komparative Analyse beider Theorien
  • Bedeutung der Theorien für das betriebliche Controlling

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Pragmatische Grundrichtung

Die pragmatische Grundrichtung orientiert sich an dem technologischen Wissenschaftsziel und will Empfehlungen für die situationsgerechte Gestaltung von Organisationen liefern. Hier werden praktische Gestaltungsprobleme definiert und rationale Problemlösungen gesucht. Es wird also in einer Organisation ein bestimmtes Gestaltungsziel mittels geeigneter Strukturalternative verfolgt. Die situative Betrachtungsweise geht von der Annahme aus, dass die tatsächlich eintretenden Wirkungen (bestimmte Verhaltensweisen der Unternehmens-mitglieder) einer angestrebten Strukturform situationsbedingt sind, d.h., dass die gleiche Strukturalternative in unterschiedlichen Situationen verschiedene Wirkungen aufweist. Die Situation wird hier als eine Restriktion für Gestaltungsmaßnahmen verstanden.

Wenn in einer konkreten Situation festgestellt wird, dass die erwartete Wirkung von der angestrebten abweicht, dann wird davon ausgegangen, dass dies an einer nicht situationsgerechten Organisationsstruktur liegt. Um das zu ändern, muss die Struktur an die Situation angepasst werden. Zusammengefasst geht es in dieser Richtung „...um die Auswahl der Strukturalternative, die, gemessen an den verfolgten Zielen, die höchste Entsprechung...mit der Situation der Unternehmung aufweist.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenfelder der Kontingenz-Theorie sowie der Principal-Agent-Theorie ein und erläutert die Zielsetzung der theoretischen Abgrenzung.

2. Situativer Ansatz: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung, die wesentlichen Forschungsrichtungen und die verschiedenen Modellansätze des situativen Ansatzes sowie die daran geübte Kritik.

3. Abgrenzung des situativen Ansatzes zur Principal-Agent-Theorie: Hier werden die theoretischen Grundlagen beider Ansätze erläutert und durch einen direkten Vergleich deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet.

4. Schlusswort: Das Schlusswort diskutiert den praktischen Bezug beider Theorien zum Controlling, insbesondere im Hinblick auf deren koordinationsorientierte Funktionen in Unternehmen.

Schlüsselwörter

Kontingenz-Theorie, Situativer Ansatz, Principal-Agent-Theorie, Organisationsstruktur, Controlling, Neue Institutionenökonomik, Informationsasymmetrie, Agency-Probleme, Anreizsysteme, Effizienz, Koordination, Organisationstheorie, Unternehmungsführung, Strukturdimensionen, Situative Faktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Darstellung und gegenseitigen Abgrenzung des Situativen Ansatzes (Kontingenz-Theorie) und der Principal-Agent-Theorie.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Untersuchung zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer literaturgestützten Analyse, die empirische Forschungsergebnisse und theoretische Modelle vergleicht.

Was ist das Hauptziel dieser Ausarbeitung?

Das Ziel ist es, die spezifischen Merkmale beider Theorien aufzuzeigen und zu klären, wie diese das moderne Controlling unterstützen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen Organisationsstrukturen, situative Faktoren, Vertragstheorie und die Verhaltenssteuerung in Unternehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung der situativen Konzepte, die theoretische Herleitung der Principal-Agent-Beziehung sowie den anschließenden Vergleich beider Ansätze.

Welche Schlüsselbegriffe definieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Effizienz, Informationsasymmetrie, Interessenkonflikte, Organisationsdesign und Koordination.

Inwiefern unterscheiden sich die beiden Ansätze in ihrem Ausgangspunkt?

Der Situative Ansatz basiert primär auf empirischen Untersuchungen zu Strukturunterschieden, während die Principal-Agent-Theorie einen theoretischen, institutionenökonomischen Hintergrund nutzt.

Welche Rolle spielt das Controlling in diesem Kontext?

Controlling wird als Führungsteilsystem verstanden, das mittels der Erkenntnisse beider Theorien die Effizienz und Effektivität durch Koordination und Anreizsysteme steigern soll.

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Details

Title
Kontingenz-Theorie - Darstellung und Abgrenzung zur Principal-Agent-Theorie
College
University of Osnabrück
Course
Seminar im Fach Rechnungswesen und Controlling
Grade
2,7
Author
Ludmila Detzel (Author)
Publication Year
2002
Pages
19
Catalog Number
V48865
ISBN (eBook)
9783638454490
Language
German
Tags
Kontingenz-Theorie Darstellung Abgrenzung Principal-Agent-Theorie Seminar Fach Rechnungswesen Controlling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ludmila Detzel (Author), 2002, Kontingenz-Theorie - Darstellung und Abgrenzung zur Principal-Agent-Theorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48865
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