Das Geschäftsmodell von Amazon


Seminararbeit, 2018
11 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Zielsetzung

2. Überblick – Was ist ein Geschäftsmodell?

3. Das digitale Geschäftsmodell

4. Das Geschäftsmodell von Amazon

5. Resümee

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Osterwalders Business Model Canvas

Abbildung 2: Erfolgsindex von generationGoogle

Abbildung 3: Die Amazon Marktplätze Weltweit

1. Einleitung

Ein Geschäftsmodell stellt wichtige Elemente eines Unternehmens dar. Es sollte für einen Außenstehenden den Aufbau und die gewinnbringenden Faktoren einer Firma klar aufzeigen. Die klassischen Ansätze eines Geschäftsmodells auf moderne, digitale Unternehmen umzusetzen, zu analysieren und zu erkennen was ein digitales Business erfolgreich macht, ist eine der großen volkswirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.

1.1 Zielsetzung

Das Ziel dieser Seminararbeit ist das Geschäftsmodell von Amazon zu erläutern und zu analysieren und dadurch zu verstehen, warum Amazon ein so erfolgreiches Unternehmen ist.

Dazu werde ich mich zuerst mit Geschäftsmodellen allgemein beschäftigen, um mich anschließend genauer mit digitalen Business-Models auseinander zu setzen.

2. Überblick – Was ist ein Geschäftsmodell?

[1] Ein Modell ist allgemein eine vereinfachte Abbildung der Realität. Beim Geschäftsmodell werden zusätzlich auch die Geschäftsprozesse sowie das soziale Umfeld eines Unternehmens berücksichtigt. Mit einem solchem Modell sollte Peter Druckers wohlbekannte Frage „What is your Business?“ beantwortbar sein.

Im Detail geht es bei Geschäftsmodellen aber um folgende Fragen:

- Ein Geschäftsmodell beschreibt die Frage des Nutzens, auch als Value-Proposition bezeichnet, also „Welchen Nutzen erbringt das Unternehmen? (Sowohl für seine Kunden, als auch für seine Partner)“.
- Auf welche Art wird dieser Nutzen erbracht? – Die sogenannte „Architektur der Wertschöpfung“: Sie beschreibt die verschiedenen Glieder der Wertschöpfungskette und wer alles in welcher Form an der Wertschöpfung beteiligt ist.
- Wie sichert das Unternehmen seinen Ertrag? Über das Ertragsmodell wird beschrieben, wie und wieviel Erlös das Unternehmen generiert, was auch einen großen Faktor in der Nachhaltigkeit eines Geschäftsmodells darstellt.

Neben einem einzelnen Unternehmen kann ein Geschäftsmodell auch eine komplette Industrie beschreiben, wobei hierfür meistens auf ein bereits bewährtes Modell, den „goldenen Standard“, zurückgegriffen wird.

3. Das digitale Geschäftsmodell

Traditionelle Geschäftsmodelle sind mehr darauf ausgelegt, eine Geschäftsstrategie direkt auf einen Geschäftsprozess umzumünzen. Die komplexen und oft auch einzigartigen digitalen Businesses benötigen jedoch ein Modell, das mehr auf die vielen Informationen und Daten ausgelegt ist, mit denen man sich in der digitalen Zeit auseinandersetzen muss.

(vgl. Al-Debi, Haddadeh:

https://bura.brunel.ac.uk/bitstream/2438/2887/1/AMCIS2008.pdf , Stand: Juni 2018)

Ein solch spezialisiertes, digitales Business-Model ist zum Beispiel das BM²D (Business Model Monitor Deutschland), entwickelt von „IW-Consult“. Es beschreibt alle geschäftlichen Tätigkeiten, die für den Kunden Wert schaffen, inklusive des Marketings oder auch der Kundenbeziehung. Außerdem misst es, wie sehr Unternehmen das Internet nützen. Dieses Modell ist ein guter Ausgangspunkt, um neue Technologien und ihre Einflüsse auf Unternehmen abbilden zu können.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Quelle generationGoogle: In Osterwalders Business Model Canvas werden neun Teilbereiche eines Geschäftsmodells beschrieben.

Rund 2500 Unternehmen wurden für die BM²D Studie über ihre Sichtweise über den Einfluss des Internets in ihren Geschäftsmodellen befragt. 18% der Befragten gaben an, dass das Internet für ihr Unternehmen von zentraler Bedeutung sei, für weitere 32% spiele es eine bedeutende Rolle (diese würden bei Nicht-verfügbarkeit der IT erhebliche Probleme haben) und rund 18% besäßen noch gar keinen Internetzugang.

Solche Studien zeigen bereits heute, wo sich viele Geschäfte noch in der Umstellungsphase in die digitale Welt befinden, wie wichtig das Internet bereits jetzt schon für die Unternehmen ist.

Um festzustellen ob, sich digitale Geschäftsmodelle nun rentieren oder nicht, hat IW Consult einen „Erfolgsindex“ auf digitale, und zum Vergleich auch auf herkömmliche Unternehmen angewandt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Erfolgsindex, Quelle: generationGoogle

Dieser Index zieht sowohl die Beschäftigung und den Umsatz der letzten drei Jahre in Betracht, als auch Prognosen für die Zukunft. Das Ergebnis dieses Indexes ist wenig überraschend – je mehr Geschäfte und Kunden mit dem Internet vertraut sind, bzw. es verwenden, desto höher ist ihr Index. Jedoch sei hier anzumerken, dass die Diskrepanz des Indexes zwischen online- und offline Unternehmen und Kunden nicht besonders groß ist (101,5 Punkte bei einem Index von 100 bei digitalen Businesses gegenüber 100,2 Punkten bei durchschnittlichen deutschen Geschäften).

Abschließend bleibt zu der Studie von IW Consult und zu digitalen Geschäftsmodellen im allgemeinen nur zu sagen, dass ein digital Business mehr ist als lediglich ein Unternehmen, das das Web nützt – es müssen auch die internen Abläufe stimmen. Überdies bietet die Digitalisierung auch neue Möglichkeiten und Mehrwerte, wie parelles arbeiten an Dokumenten über Clouddienste oder den Echtzeitaustausch von Informationen.

(vgl. C. G. Arnold, Schiffer: generationGoogle – Innovative Geschäftsmodelle mit dem Internet, https://elearning.fh-joanneum.at/pluginfile.php/27149/mod_resource/content/1/Studie%20Generation%20Google.pdf, Stand: Juni 2018)

4. Das Geschäftsmodell von Amazon

2016 hat Amazon am schnellsten in der Geschichte aller Unternehmen 100 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz erreicht, im selben Jahr hat auch ihr Tochterunternehmen „Amazon Web Services[2] “ mehr als 10 Milliarden USD Jahresumsatz generiert und dies in kürzerer Zeit als selbst Amazon für diesen Meilenstein benötigt hatte.

[...]


[1] Quellen: Folien, Vgl.: https://www.business-model-innovation.com/definitionen/geschaeftsmodell.htm https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/geschaeftsmodell-52275/version-275417 Stand: Juni 2018

[2] Kurz: „AWS“

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Das Geschäftsmodell von Amazon
Hochschule
FH JOANNEUM Kapfenberg
Note
1
Autor
Jahr
2018
Seiten
11
Katalognummer
V488854
ISBN (eBook)
9783668947627
ISBN (Buch)
9783668947634
Sprache
Deutsch
Schlagworte
geschäftsmodell, amazon
Arbeit zitieren
Nico Maritschnig (Autor), 2018, Das Geschäftsmodell von Amazon, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/488854

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