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Coopetition - Eine resourcenbasierte Perspektive

Title: Coopetition - Eine resourcenbasierte Perspektive

Seminar Paper , 2005 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sebastian Hebig (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Kooperationen zwischen Mitbewerbern sind in der heutigen Unternehmenswelt eher die Regel als die Ausnahme. Vor allem in sich schnell verändernden, in von der Globalisierung stark geprägten, oder in Märkten, deren Produkte mit hohen Entwicklungskosten belastet sind, schließen sich Wettbewerber zusammen. Alleine in den Jahren 1996 bis 2001 gab es über 57.000 Allianzbekundungen in den USA. Mit Hilfe von strategischen Allianzen denken Unternehmen sich gegenüber den veränderten Bedingungen besser positionieren zu können. Aber warum sind viele Unternehmen der Meinung, dass sich diese damit verbundenen Probleme nur durch eine Kooperation mit einem konkurrierenden Unternehmen lösen lassen? Warum nehmen viele Unternehmen die Nachteile und Gefahren einer engen Zusammenarbeit wie der damit verbundene Offenlegung und dem intensiven Austausch von
Betriebsgeheimnissen in Kauf?
In dieser Arbeit werden die Gründe für und der Nutzen von Allianzbildungen bzw. Kooperationen aus Sicht des resource-based views dargelegt. Weiterhin soll die Eignung dieses Ansatzes zur Erklärung von Firmenkooperation betrachtet werden, und die auftretenden Probleme behandelt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Gang der Untersuchung

2. Grundlagen

2.1 Coopetition

2.2 Der resource-based view

3. Coopetition aus der Sicht des resource-based view

3.1 Nutzen und Gründe einer Kooperation

3.1.1 Ressourcenergänzung und Kostenreduktion

3.1.2 Risikovermeidung und –diversifikation: die gemeinsame Schaffung von Grundlagen und Standards

3.1.3 Lernmöglichkeiten: temporäre Nutzung und Internalisierung von Kernkompetenzen

3.1.4 Warum kooperieren und nicht übernehmen?

3.2 Die Kooperationspartner

3.2.1 Wahl des richtigen Partners

3.2.2 Führung der Kooperation

4. Kritische Beleuchtung des resource-based view als Erklärungsansatz für Coopetition

5. Kritische Würdigung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die strategischen Gründe und den Nutzen von Kooperationen zwischen Wettbewerbern (Coopetition) unter Anwendung des "resource-based view". Das primäre Ziel ist es, die Eignung dieses theoretischen Ansatzes zur Erklärung von Firmenkooperationen zu analysieren und auftretende Herausforderungen bei Allianzbildungen kritisch zu reflektieren.

  • Grundlagen der Coopetition und des resource-based view
  • Ressourcenergänzung und Lernprozesse in strategischen Allianzen
  • Risikominimierung durch gemeinsame Standards
  • Entscheidungskriterien: Kooperation versus Übernahme
  • Risiken wie die Entstehung der "hollow corporation" durch Outlearning

Auszug aus dem Buch

3.1.3 Lernmöglichkeiten: temporäre Nutzung und Internalisierung von Kernkompetenzen

Der Hauptgrund für das zu Stande kommen von strategischen Allianzen ist allerdings die Möglichkeit des gemeinsamen und voneinander Lernen. Allianzbildung ist das effektivste Mittel, um Kompetenzen zwischen Unternehmen auszutauschen. Es ergeben sich allerdings Probleme. Im Zuge der Ressourcenergänzung gibt es zwei Möglichkeiten diese fremden Kompetenzen zu nutzen. Erstens temporär, ausschließlich während der Kooperation, und zweitens permanent durch Internalisierung des vom Partner eingebrachten Wissens.

Der resource-based view sieht in der dauerhaften Aneignung den Hauptnutzen einer Kooperation – ganz im Gegensatz zum Transaktionskostenansatz, der die kurzfristige Nutzung in den Vordergrund rückt. Die Grenze zwischen diesen beiden Formen ist schwer zu ziehen, da auch die Internalisierung von Kompetenzen mit der temporären Nutzung beginnt. Hier soll auf die drei Hauptaspekte eingegangen werden.

Erstens ergibt sich bei der temporären Nutzung das Problem, dass die Unternehmung in einem Maße von einem Wettbewerber abhängig sein kann, dass es für die eigene Wettbewerbsfähigkeit eine Gefahr darstellen kann. Die Unternehmung externalisiert eine Leistung, gibt also eine eventuell kritische Ressource für ihre Wertschöpfung aus dem eigenen Verfügungsbereich. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis verschiebt sich zu Ungunsten der abhängigen Unternehmung. Rasche argumentiert, dass diese temporäre Nutzung aufgrund der genannten Nachteile ausschließlich zum Aufbau und der Internalisierung genutzt werden darf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Phänomen der Coopetition in globalisierten Märkten und umreißt die Forschungsfrage sowie den methodischen Gang der Untersuchung.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel führt die Kernbegriffe Coopetition als Kombination von Wettbewerb und Kooperation sowie den resource-based view als theoretisches Fundament ein.

3. Coopetition aus der Sicht des resource-based view: Das Hauptkapitel analysiert die Motive für Kooperationen wie Ressourcenergänzung, Risikostreuung und organisationales Lernen sowie die Herausforderungen bei der Partnerwahl und Führung.

4. Kritische Beleuchtung des resource-based view als Erklärungsansatz für Coopetition: Hier wird der resource-based view kritisch hinterfragt und die Notwendigkeit ergänzender Theorien, wie der Transaktionsökonomie oder dem Prinzipal-Agenten-Theorem, begründet.

5. Kritische Würdigung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Bedeutung von Unternehmensbündnissen zusammen und fordert eine einheitlichere Fachterminologie sowie weitere Forschung zu nicht-monetären Erfolgsfaktoren.

Schlüsselwörter

Coopetition, Strategische Allianzen, Resource-based view, Kernkompetenzen, Ressourcenergänzung, Kostenreduktion, Wissensinternalisierung, Lernfähigkeit, Rezeptivität, Hollow Corporation, Outlearning-Strategie, Wettbewerbsfähigkeit, Kooperationsmanagement, Unternehmensentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der strategischen Zusammenarbeit von Wettbewerbern, der sogenannten Coopetition, und beleuchtet diese durch die theoretische Brille des resource-based view.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Gründe für Kooperationen, das organisationale Lernen, die Risiken der Wissensweitergabe und die Frage, warum Unternehmen strategische Allianzen einer Übernahme vorziehen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzen von Allianzen zu analysieren und zu prüfen, inwieweit der resource-based view ausreicht, um die Entstehung und Probleme von Firmenkooperationen vollständig zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse auf Basis existierender Fachliteratur zur strategischen Unternehmensentwicklung und zum ressourcenbasierten Ansatz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Beweggründen (wie Ressourcenakquise und Risikoteilung) sowie die praktische Gestaltung der Allianz, insbesondere die Partnerwahl und das Anreiz-Beitrags-Gleichgewicht.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Coopetition, Kernkompetenzen, Internalisierung, Rezeptivität und das Risiko der Entstehung einer "hollow corporation".

Was versteht der Autor unter einer "hollow corporation"?

Der Begriff beschreibt eine Gefahr bei Kooperationen: Ein Unternehmen verliert durch den intensiven Wissensaustausch so viele seiner einzigartigen Ressourcen und Kompetenzen, dass es intern "ausgehöhlt" wird und seine Wettbewerbsfähigkeit einbüßt.

Warum ist die "Outlearning-Strategie" relevant?

Die Outlearning-Strategie beschreibt das Risiko, dass ein Allianzpartner mit höherer Lernfähigkeit (Rezeptivität) versucht, die Kompetenzen des anderen schneller zu internalisieren, um diesen strategisch zu übervorteilen.

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Details

Title
Coopetition - Eine resourcenbasierte Perspektive
College
European Business School - International University Schloß Reichartshausen Oestrich-Winkel
Course
Seminar zur Unternhemensentwicklung
Grade
1,7
Author
Sebastian Hebig (Author)
Publication Year
2005
Pages
18
Catalog Number
V48894
ISBN (eBook)
9783638454735
Language
German
Tags
Coopetition Eine Perspektive Seminar Unternhemensentwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Hebig (Author), 2005, Coopetition - Eine resourcenbasierte Perspektive, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48894
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