Rüdiger von Bechelaren. Ein tragischer Loyalitätskonflikt im Nibelungenlied


Hausarbeit, 2016

15 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rüdiger der Vasall und Brautwerber

3. Rüdiger der Gastgeber und Schwiegervater

4. Rüdigers Konflikt und Tod

5. Zusammenfassung

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Das mittelalterliche Nibelungenlied lässt sich wohl ohne Frage als einer der bedeutendsten Werke der mittelhochdeutschen Heldenepik bezeichnen. Seine mündlichen Überlieferungs-traditionen reichen zurück bis in das heroische Zeitalter der germanischen Völkerwanderung und finden seine historischen Wurzeln wohl in der Zerstörung des Burgundenreiches um Worms herum in der Spätantike durch die Römer im Verbund mit den Hunnen. Ein Dichter wird nicht benannt und ist auch nicht über Sekundärquellen eindeutig identifizierbar. Dies entspricht der Tradition der Heldenepik, um das Prinzip der Mündlichkeit zu betonen. Der Stoff des Nibelungenlieds erfuhr nicht nur im Mittelalter eine weite Verbreitung auch über die deutschen Sprachgrenzen hinweg, sondern wurde im 18. und 19. Jahrhundert mehrfach rezipiert und sogar zum Nationalepos erhoben. Bis heute kennt man die Sage von Siegfried dem Drachentöter, sodass diese alte germanische Sage ihren Weg bis in die Filmindustrie des 21. Jahrhunderts fand.

Doch neben den Protagonisten des Epos, die nicht einfach zu definieren und abzugrenzen sind, gibt es auch noch etliche Nebencharaktere, deren Lebensläufe und Rollen sorgfältig konstruiert und in die Handlung eingearbeitet wurden, auch wenn sie selbst für den Fortgang der Haupthandlung nicht besonders relevant erscheinen. Einer dieser Charaktere ist Rüdiger von Bechelaren, ein Vasall Etzels, der in drei Aventiuren des zweiten Teils erscheint und dabei jeweils zentrale Rollen einnimmt. Im Gegensatz zum Stoff des Nibelungenliedes sind seine historischen Wurzeln in der Forschung stark umstritten, wobei die Tendenz eher dahingeht, dass der Dichter keine historische Person als Vorbild wählte. Geschickt wird der Gewissenskonflikt des „vollkommenen Ritters“1 Rüdiger Schritt für Schritt aufgebaut und der Leser, der das Ende Rüdigers bereits früh erahnt, muss mit ansehen, wie Rüdiger unwissend, aber konsequent seinem Tod entgegensteuert. Die Ursache für Rüdigers Tod liegt in einem Loyalitätskonflikt zwischen Etzel und Kriemhild auf der einen und der Freundschaft zu den Burgunden auf der anderen Seite. Das Zustandekommen dieses Konfliktes, dessen Ausmaße und Verflechtungen, sowie die Beantwortung der Frage, warum sich Rüdiger letzten Endes für Etzel und Kriemhild und gegen die Burgunden entscheidet, sollen im Folgenden herausgearbeitet werden. Hierzu werden die drei Rüdiger-Aventiuren 20, 27 und 37 unter verschiedenen Aspekten gezielt untersucht und analysiert, um den chronischen Verlauf des Konflikts nachzeichnen zu können. Als Primärquelle wird die St. Gallener Handschrift B verwendet (Ausgabe siehe Literaturverzeichnis).

2. Rüdiger der Vasall und Brautwerber

Gleich zu Beginn des zweiten Teils wird Rüdiger von Bechelaren eingeführt. Der Hunnenkönig Etzel sucht nach einer neuen Frau und ihm wird Kriemhild vorgeschlagen, da sie ebenfalls verwitwet ist. Rüdiger tritt nun als Brautwerber in Erscheinung, da er von kinde 2 an mit dem Hofe Etzels vertraut ist. Hier werden gleich mehrere Parallelen zu den Brautwerbungen des ersten Teils deutlich: Der Beschluss für Etzels Heirat wird im Hofrat gefasst, die Gründe sind vorwiegend staatpolitischen Ursprungs und der Werber (Rüdiger) kennt aus nicht näher bekannten Gründen den Heimatort der zu werbenden Braut (Kriemhild). Allerdings wohnt diesmal nicht die Braut, sondern der Bräutigam in einem weit entfernten, heidnischen Land und es kommt zu keiner Beziehung zwischen dem Werber und der Braut. Das Handlungsschema der Brautwerbung durch einen Boten tritt hier in einer klareren Form als sonst auf.3 Dieser Botendienst offenbart gleich zu Beginn, dass Rüdiger Etzels Vasall ist. Er steht also in einer starken rechtlichen Beziehung gegenüber Etzel und ist von ihm abhängig. Dass er diesen Vasallendienst treu ausübt, zeigt sich gleich zu Beginn, als Rüdiger die Reisekosten der Werbefahrt selbst bezahlen will. Er ist also guot 4 und edel 5. Sein Auftreten an den Höfen Etzels und Gunthers, sowie seine spätere Bewirtung der Burgunden, entsprechen ebenfalls stets den höfischen Regularien. Er wird somit geradezu zu einem Idealtypus der höfischen Lebenswelt und Ordnung stilisiert.6

Bereits beim Empfang Rüdigers am Wormser Hof deuten sich die Grundlagen des späteren Konflikts an. Er wird mit eren 7 empfangen, eine heitere Stimmung durchzieht trotz der höfischen Formalien das Geschehen. Rüdiger bekommt den Ehrenplatz und den Willkommenstrunk noch vor dem Überbringen der Botschaft. Man begrüßt einen alten Freund und erwartet nichts Böses von ihm. So erschafft der Erzähler eine freundschaftliche und gelöste Atmosphäre.8 Einzig allein Hagen ist misstrauisch und erweist sich bereits hier als der Wissende und Vorausschauende, denn er wittert im Gegensatz zu allen anderen Rittern Gefahr. Auch diese Brautwerbung bekommt nun ihre gefährliche und besorgniserregende Note, allerdings nicht für den Brautwerber.9

Doch trotz aller Bemühungen und Versprechen, aller Ehren, Schätze und Untertanen lässt sich Kriemhild nicht erweichen, auf das Angebot Etzels einzugehen. Doch dann bietet ihr Rüdiger ein Gespräch unter vier Augen an. Dies intendiert, dass Rüdiger das nun Gesagte vor den Angehörigen Kriemhilds verheimlichen will und sich zugleich erhofft, dass er damit Kriemhild umstimmen könnte. Er bietet ihr seinen persönlichen Schutz an und schwört ihr diesen folgenschweren Eid:

Dȃ von wart wol geringet dȏ der vrouwen mout.

si sprach: „so swert mir eide, swaz mir iemen getout,

daz ir sȋt der næhste, der büeze mȋniu leit.“

dȏ sprach der margrȃve: „vrouwe, des bin ich bereit.“10

Durch diese Worte wird Rüdiger zu einem Vasallen Kriemhilds. Er steht nun nicht nur in einem rechtlichen Dienstverhältnis zum Hunnenkönig Etzel, sondern auch zu Kriemhild.11 Diese wiederum ahnt durch das Angebot Rüdigers die langersehnte Möglichkeit zu Rache an Hagen und seinen Getreuen für den Mord an Siegfried. Getrieben von dieser tiefen Rache lässt sie alle vorherigen Argumente, die gegen eine Heirat sprachen, fallen und will Etzel heiraten. Sowohl der Umstand, dass es sich bei Etzel um einen Heiden handelt, als auch das Gerede der Leute interessieren sie plötzlich nicht mehr, so besessen ist sie vom Gedanke der Rache.12 Doch diese Gedanken der Rache trägt sie tief in ihrem Herzen und lässt niemanden davon erfahren. Selbst ihre eigene Mutter weiß nichts davon, da auch sie ihrer Tochter unbefangen rät, Etzel zu heiraten.13 Dahingehend ist es auch nicht verwunderlich, dass Kriemhild hier eine allgemein gehaltene und vielsagende Formulierung wählt, die von beiden Seiten unterschiedlich aufgefasst wird. Rüdiger bezieht seinen Eid auf zukünftiges Leid, für Kriemhild schließt dieser Eid vor allem das vergangene Leid, also die Ermordung ihres Mannes mit ein. Kriemhild weiß um den überaus redlichen Charakter Rüdigers und konfrontiert ihn daher nicht mit ihren Plänen, da sie weiß, dass Rüdiger sich diesem heimtückischen Vorhaben nicht zur Verfügung stellen würde.14 Rüdigers eigene List schlägt nun um und der Leser erahnt hier schon, dass sich diese List gegen ihn wenden und der Eid missbraucht werden wird.

Auch hier lässt der Autor auf kunstvolle Art und Weise die Motive sich verkehren. Er lässt das Gegenargument Hagens gegen eine Heirat zum Heiratsargument Kriemhilds werden.15 Hagen befürchtet durch eine Heirat Kriemhilds mit Etzel eine Möglichkeit der unheilvollen Verwirklichung der Rachephantasien Kriemhilds. Für Kriemhild wiederum ist genau diese Hoffnung auf Rache das entscheidende Argument für eine Heirat.

Aber auch in dieser Szene und in einer der Folgenden wird Rüdigers edle Gesinnung deutlich, so dass man ihm seine Unwissenheit im Grunde genommen nicht zum Vorwurf machen kann und darf. Denn er ist nur bereit, sich durch einen Eid an Kriemhild zu binden, um sie zur Heirat mit Etzel zu überzeugen, damit er dem Willen seines Herrschers und Dienstherren entspricht. Er nimmt die Vasallenbindung an Etzel also überaus ernst. Aber auch bei dem aufkommenden Konflikt zwischen Hagen und Kriemhild kurz vor der Abreise um den Schatz der Nibelungen spielt Rüdiger die Rolle des Vermittlers und des Ausgleichs. Er möchte Kriemhild den Grund für die Aufregung nehmen und bietet ihr als Ersatz die Schätze des Hunnenhofes an. Er ergreift hier für keine Seite Partei, sondern versucht den Streit zu schlichten und den Auftrag seines Herrn verlässlich auszuführen.16 Seine Gedanken sind reinen Ursprungs und so fest in der höfischen Ordnung verankert, so dass er nicht auf den Gedanken von trügerischer Zweideutigkeit und Eidmissbrauchs kommen könnte.

3. Rüdiger der Gastgeber und Schwiegervater

Rüdiger tritt nun erst wieder in der 27. Aventiure in das Geschehen ein. Eckewart sagt in der 26. Aventiure über Rüdiger, dass s ȋn herze tugende birt als ȏ der süeze meie daz gras mit bluomen tuot 17. Dieses Blumenbild stammt aus der Minnelyrik und deutet schon hier die Idylle von Bechelaren an. Die Beschreibung Rüdigers bildet eine konträre Gegenposition zu der gefährlichen Donauüberquerung und dem Bayernabenteuer und leitet somit über in die herzliche Atmosphäre von Bechelaren.18 Als Rüdiger von dieser Botschaft hört, dass ihn die Burgunden besuchen wollen, freut er sich sehr und erweist sich wieder einmal als ein Meister in höfischen Ritualen, indem er seiner Frau Gotelind und seiner Tochter die höfischen Begrüßungsrituale einschärft.19

Die ankommenden Ritter aus dem Burgundenland werden auf die herzlichste und ehrenvollste Art und Weise begrüßt, wobei Rüdiger Hagen besunder gruozte 20 . Hier deutet sich bereits aufgrund früherer Bekanntschaften die enge Freundschaft zwischen Hagen und Rüdiger an, die in der späteren Schildszene eine besondere Rolle erfährt.21 Der Dichter beschreibt das höfische Empfangszeremoniell und spart nicht an Lobbekundungen (j ȃne dorften nimmer helde baz gehandelet s ȋn) 22 . Die Atmosphäre ist gelöst, freundschaftlich und entspannt. Sie wirkt geradezu seltsam, da die Burgunden ihrem sicheren Tod entgegengehen und dies der Leser auch so weiß. Umrahmt von den vergangenen Abenteuern, dem Wissen um den nahenden Tod und der kommenden Katastrophe wirkt diese Episode geradezu wie ein Lichtstrahl der Hoffnung und des Friedens, eingebettet in die höfische Ordnung von Bechelaren. In erzähltechnischer Hinsicht kann man hier durchaus von einem retardierenden Moment sprechen.

Beim folgenden Gastmahl äußert Volker den Wunsch, Rüdigers Tochter zu heiraten. Da Rüdiger aus standesrechtlichen Gründen (die Tochter eines Marktgrafen darf keinen König heiraten) freundlich ablehnt, schlägt Hagen vor, dass Giselher die Tochter heiraten soll. Diesem Vorschlag stimmen alle zu und es erfolgt die Verlobung. Die Burgunden sichern der Tochter Rüdigers als Heiratsgabe bürge unde lant 23 zu, wohingegen Rüdiger silber unde golt 24 beisteuert, da er als treuer Vasall das Lehen seines Herrschers Etzel nicht antastet und somit keine Ländereien verschenken kann.25

Die Burgunden verlängern auf Bitten Rüdigers ihren Aufenthalt in Bechelaren, obwohl sie dadurch eine Verspätung am Hofe Etzels in Kauf nehmen. Die überbordende milte des Gastgebers und die freundschaftlich-heitere Atmosphäre lassen für einen Augenblick die düsteren Zukunftsaussichten vergessen und verstärken die retardierende Wirkung noch weiter.26 Nach dieser Verlängerung des geplanten Aufenthalts müssen die Burgunden nun abreisen. Der Marktgraf beschenkt sie zum Abschied reichhaltig. Selbst der König Gunther nimmt das Geschenk des Vasallen Rüdigers an, obwohl die standesrechtlichen Gepflogenheiten dies nicht billigen. Hier wird noch einmal die besondere freundschaftliche Bindung der Burgunden an Rüdiger deutlich. Doch wie ein böses Omen muss es klingen, dass Rüdiger Gernot ein Schwert übergibt, durch welches er später selbst sterben soll. Zu guter Letzt möchte er auch Hagen ein Geschenk überreichen. Dieser bittet um den Schild Nudungs, eines erschlagenen Verwandten Rüdigers, und bekommt ihn auch, sodass Gotelind anfängt zu weinen, ihm aber den Schild dann doch freudig übergibt. Dieses Geschenk ist ein Erinnerungsstück an einen liebgewonnenen, leider verstorbenen Verwandten und besitzt damit einen ideellen Wert, der mit Gold und Silber nicht aufzuwiegen ist. Doch selbst dies wird weggegeben. Hier wird deutlich, dass es sich hierbei nicht um die in der höfischen Welt übliche Herrschertugend der milte, sondern um eine tiefe Freundschaft und um eine außergewöhnliche Schenkung handelt, die eine persönliche Note enthält.27

Allez, daz der gȃbe von in wart genommen,

in ir deheines hende wær ir niht bekomen,

wan durch des wirtes liebe, derz in sȏ schȏne bȏt.28

Doch auch diese Schildgabe enthält wiederum eine dunkle Ahnung der Zukunft. Hagen bekommt das Schild eines Toten, welches wiederum selbst ein Schutz gegen den Tod ist. Ob das Zögern des stets wissenden Hagens mit ebendieser Todesahnung zu erklären ist, kann hier nicht vollends geklärt werden.29

[...]


1 Schulze, Ursula: Das Nibelungenlied. Reclam 2013: S. 162.

2 Das Nibelungenlied. In: Schulze, Ursula (Hrsg.): Das Nibelungenlied. Nach der Handschrift B. Reclam 2013: Str. 1144/4.

3 ‚Vgl. Vizkelety, András: „Rüdiger – Bote und Brautwerber in Bedrängnis.“ In: Zatloukal, Klaus (Hrsg.): Pöchlarner Heldengespräche. Das Nibelungenlied und der mittlere Donauraum (Philologica Germanica). Band 12. Wien 1990: S. 133.

4 Das Nibelungenlied (2013): Str. 1144/3.

5 Ebd.: Str. 1161/1.

6 Vgl. Vizkelety (1990): 134.

7 Das Nibelungenlied (2013): Str. 1180/4.

8 Vgl. Splett, Jochen: Rüdiger von Bechelaren. Studien zum zweiten Teil des Nibelungenliedes. Heidelberg 1968: S. 47.

9 Vgl. Vizkelety (1990): 134.

10 Das Nibelungenlied (2103): Str. 1254.

11 Vgl. Vizkelety (1990): 135.

12 Vgl. Splett (1968): 52.

13 Vgl. Ebd.: 57.

14 Vgl. Ebd.: 52.

15 Vgl. Vizkelety (1990): 135.

16 Vgl. Splett (1968): 52.

17 Das Nibelungenlied (2013): Str. 1636/2-3.

18 Vgl. Splett (1968): 60-61.

19 Vgl. Ebd.: 61.

20 Das Nibelungenlied (2013): Str. 1654/3.

21 Vgl. Splett (1968): 62.

22 Das Nibelungenlied (2013): Str. 1665/4.

23 Das Nibelungenlied (2013): Str. 1678/1.

24 Ebd.: Str. 1679/2.

25 Vgl. Splett (1968): 63-64.

26 Vgl. Ebd.: 64.

27 Vgl. Ebd.: 66.

28 Das Nibelungenlied (2013): Str. 1702/1-3.

29 Vgl. Wapnewski, Peter: „Rüdigers Schild. Zur 37. Aventiure des Nibelungenliedes.“ In: Alewyn, Richard u.a. (Hrsg.): Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte. Band 54. Heidelberg 1960: S. 381.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Rüdiger von Bechelaren. Ein tragischer Loyalitätskonflikt im Nibelungenlied
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Note
2,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
15
Katalognummer
V489203
ISBN (eBook)
9783668972162
ISBN (Buch)
9783668972179
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nibelungenlied
Arbeit zitieren
Andreas Schumacher (Autor), 2016, Rüdiger von Bechelaren. Ein tragischer Loyalitätskonflikt im Nibelungenlied, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/489203

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