Portfolio zum Seminar "Kreatives Schreiben mit Kindern und Jugendlichen"


Projektarbeit, 2018
15 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Workshop
2.1 Startprobleme und Ideenfindung
2.2 Durchführung
2.3 Evaluation

3. Entwurf einer schreibintensiven Unterrichtseinheit

4. Resümee

5. Literaturverzeichnis

1. Vorwort

Dieses Portfolio ist Teil des Seminars „Kreatives Schreiben mit Kindern und Jugendlichen“ unter dem Motto Poetry Kids. Es dient als Dokumentation über das selbstbestimmte Projekt und die Erkenntnisse während des Seminars insgesamt. Zugleich schafft es eine Übersicht über die Seminarthemen und kann als Lernkontrolle angesehen werden. Die Reflexion der Veränderungen, durch Inhalte des Seminars , soll verschriftlich werden, auch um sich seiner eigenen Fortschritte bewusst zu werden. Der Rückblick auf die eigenen Leistungen intensiviert die Selbstreflexion und kann diese deutlich wertvoller machen, sodass man auch im Nachhinein noch aus den Erfahrungen lernen kann.

Hauptteil des Portfolios soll der Workshop sein. Dieses Projekt wurde zu großen Teilen von uns Studenten selbst bestimmt und durchgeführt. Dazu gehört alles vom ersten Konzept bis zum Rückblick auf Postives und Negatives. Entscheidend für dieses Kapitel ist die Verschriftlichung einzelner Ideen und Arbeitsschritte, sowie die Gedankengänge die dahinter stehen. Dazu gehören auch verworfene und nicht durchgeführte Schritte . Die Leserin und der Leser soll unsere Gruppenentscheidungen und die Durchführung des Workshops durchdringen. Dabei sollen auch Probleme, wie bei der Organisation, aufgezeigt werden. Die Chancen für uns und unsere Weiterentwicklung durch das Projekt soll jedoch ebenso deutlich werden.

Im weiteren Verlauf des Portfolios soll der Entwurf einer schreibintesiven Unterrrichtseinheit stehen. Warum sich für diese Aufgabe und nicht für die Bearbeitung einer selbstgewählten Frage entschieden wurde, soll auch in diesem Abschnitt erläutert werden . Die Unterrichtseinheit selber soll aus zusammenhängenden, aber einzeln gestalteten Unterrichtsstunden bestehen. Leiten möchte ich mich an meinen eigenen Erfahrungen aus der Schule, weshalb ich mich an der Altersklasse der Erstklässler orientieren möchte. Dies bietet den Vorteil, dass ich die Wirksamkeit und die Durchführbarkeit für die Schülerinnen und Schüler einigermaßen einschätzen kann. Bei erster Betrachtung mag ein schreibintensiver Unterricht, ohne die Fähigkeit zumindest alle Buchstaben zu schreiben nicht möglich sein, doch ich möchte einige Gegenbeispiele vorbringen.

Im Resümee sollen meine neuen Erkenntnisse durch das Seminar stehen. Selbstreflektierend soll auf Fragen wie: Was hat mir die Inhalte für meine eigene Zukunft gebracht? Oder eben nicht gebracht?. Zusätzlich möchte ich einen Einblick in zukünftige Schritte geben, die mit dem Seminar im Zusammenhang stehen.

2. Workshop

Unser Workshop ist Teil der Studienleistung im Seminar kreatives Schreiben im Sommersemester 2018. Dabei gab es nur die Vorgaben der Altersbeschränkung nämlich Kinder und Jugendliche ziwschen 10-18 Jahren und das grobe Thema Liebeswelten. Im Vorfeld wurden einige Einrichtungen ausgesucht, mit denen in der Mehrheit schon ähnliche Projekte erfolgreich durchgeführt wurden. Wir konnten uns aus dieser Liste eine Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner aussuchen, konnten uns aber auch eigene Einrichtungen suchen. Da das Projekt schon in den ersten Wochen des Semester begann, fanden wir uns in nur langsam in einer männlichen Dreiergruppe zusammen. Den Projektrahmen bildetete dabei nicht nur die Universität Hildesheim, sondern auch der Literaturvermitttler Jo Köhler. Unter seinem Format Poetry-Kids zur Lese- und Literaturförderung von Kindern und Jugenlichen sollten unsere Ideen Anwendung finden.

2.1 Startprobleme und Ideenfindung

Zu Beginn war ein konkretes Konzept sehr schwierig, da die gesamte Gruppe mit diesem einverstanden sein musste und wir uns gegenseitig kaum kannten. So mussten erst gemeinsame Interessen gefunden werden, damit alle in diesem Projekt zusammen mit Spaß arbeiten konnten. Dazu kam, dass wir die Namen der Einrichtungen hatten, ansonsten aber kaum Informationen über die Gruppen in Erfahrung bringen konnten. Wie groß die Gruppe war, welche Altersklasse teilnahmen, wie oft sie sich trafen und welche Inhalte gemacht wurden, waren alles Fragen die wir zu Beginn nicht beantworten konnten, ohne die wir aber auch kein konkretes Konzept entwickeln konnten. Wir entwickelten daher mehrere grobe Ideen und Möglichkeiten für ein Projekt, um uns flexibel für eins entscheiden zu können. Dazu zählten Ideen wie eine Fotostory über Themen die die Kinder interessieren, eine Fantasiereise bei der sich die Kinder einen Ort in der Nähe aus einer Karte aussuchten und sich überlegen wie es dort aussieht und diese Überlegungen zu verschriftlichen. Also beschlossen wir uns erst eine konkrete Zielgruppe auszusuchen und diese etwas kennenzulernen, bevor wir ein gesamtes Konzept verwerfen konnten, weil es nicht umzusetzen wäre.

Die Absprache zwischen den einzelnen Gruppen war ebenfalls problematisch, sodass sich nicht nur wir, sondern eine weitere Gruppe für ein Jugendzentrum in der Oststadt entschieden hat. Die Organisation konnte uns erst nach mehrern Telefonaten und einigen Wochen einen Termin geben. Dort erfuhren wir, dass aus Kapazitäts- und Organisationsgründen nur eine Gruppe ein Projekt durchführen konnte. Nach der Rücksprache im Seminar haben wir den Anderen diese Einrichtung überlassen.

Problematisch war nun, dass schon einige Wochen vorüber waren und wir uns eine neuen Einrichtung suchen mussten. Unsere Wahl fiel auf eine Jugendorganisation in der Neustadt in Hildesheim. Unter den Namen GO20 konnten dort Kinder und Jugendliche ihre Nachmittage betreut verbringen. Auch dort gab es große Probleme mit der Absprache und Terminfindung. Auf eine Beantwortung der E-Mails warteten wir eine Woche, bevor wir es mehrmals über Telefon versuchten. Schlussendlich konnten wir einen Termin finden. Diesen wollten wir nutzen um uns selber vorzustellen und die Einrichtung, sowie die Teilnehmer kennenzulernen. Wir erfuhren, dass die Kinder im Grunschulalter sind und sich jeden Mittwoch zischen sieben und fünfzehn Kinder trafen. Eine Anmeldung oder Ähnliches gab es nicht, sodass wir in unseren Überlegungen bei der Teilnehmerzahl flexibel sein mussten. Wir bemerkten, dass Fußball bei fast allen Kindern sehr beliebt war, weshalb wir uns spontan für eine unserer Ideen entscheiden konnten.

Es sollte eine Fotostory mit dem Bezug zur aktuell laufenden Fußball- Weltmeisterschaft werden. Nachdem wir die Voraussetzungen kannten, überlegten wir aus Zeitmangel schon in der Einrichtung, wie genau die Fotostory aussehen sollte. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich am Anfang in kleinen Gruppen (3-4) zusammen finden und sich eine Spielszene ausdenken. Dabei sollten sie sich nicht nur ein Profispieler aussuchen, sondern auch aus Sicht eines Kommentators schreiben was passiert. Wir würden die Gruppen beim Schreiben unterstützen, falls dies nötig sein sollte, denn viele waren noch in der ersten Klasse. Im Anschluss an diese Überlegungen durften sie die Szenen dann nachspielen und wir wollten sie auf Fotos festhalten. Diese Fotos zusammen mit den Texten des Kommentators sollten dann auf ein Plakat geklebt und aufgehängt werden, sodass eine bleibende Erinnerung geschaffen wird.

Da die Kinder zu dieser Zeit eigentlich frei spielen durften, wollten wir unbedingt eine positive Rückmeldung von den Schülerinnen und Schülern über unsere Idee. Also stellten wir ihnen unsere Überlegungen grob vor. Die Jungs waren total begeistert, konnten sie doch in die Rolle ihrer großen Idole schlüpfen. Die Mädchen waren etwas zurückhaltend, mit etwas Motivation von unserer Seite konnten wir auch sie überzeugen. Da die Schülerinnen und Schüler immer spontan zum Go20 gingen, nahmen wir einigen das Versprechen ab, nächste Woche wiederzukommen. Denn mit zu wenigen Kindern wäre es deutlich schwieriger und weniger ertragreich ein solches Projekt durchzuführen. Aus diesem Grund wollten wir das Projekt schon in den kommenden zwei Wochen an zwei Tagen durchführen. Trotzdem wussten wir nie genau wie viele Kinder an welchem Tag kommen und ob die, die neu dazu kamen überhaupt Spaß an so einem Projekt haben würden. Deshalb planten wir unsere Materialien und die Zeitplanung sehr flexibel, zumal wir auch zu dritt waren. Wir besorgten einige Plakate, viele Stifte und eine gute Kamera. Der Ball und die anderen Materialien stellte das GO20. Wir kümmerten uns um die Erlaubnis das fertige Poster in der Einrichtung aufzuhängen und das Projekt konnte starten.

[...]

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Portfolio zum Seminar "Kreatives Schreiben mit Kindern und Jugendlichen"
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)  (Deutsch)
Veranstaltung
Seminar
Note
2,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
15
Katalognummer
V489474
ISBN (eBook)
9783668955561
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Portfolio, Projekt, Workshop, Seminar, Kreatives, Schreiben, Kinder, Jugendliche, Go20
Arbeit zitieren
Jona Wilke (Autor), 2018, Portfolio zum Seminar "Kreatives Schreiben mit Kindern und Jugendlichen", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/489474

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