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Das Futur in französischen Grammatiken damals und heute. Ein Vergleich der Werke von Claude Irson, Pierre Restaut und Maurice Grevisse

Title: Das Futur in französischen Grammatiken damals und heute. Ein Vergleich der Werke von Claude Irson, Pierre Restaut und Maurice Grevisse

Term Paper (Advanced seminar) , 2019 , 23 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Uta Karger (Author)

French Studies - Linguistics
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Diese Arbeit soll aufzeigen, wie das Futur im Französischen über die Jahrhunderte hinweg in verschiedenen Grammatiken behandelt wird. Welche Rolle jeweils die oben erwähnte Konkurrenz zwischen futur simple und futur périphrastique spielt und ob und in welcher Weise sich die Behandlung des Futurs in den Grammatikwerken verändert hat. Untersucht wird, welche Formen des Futurs jeweils vorkommen, wie der Gebrauch dieser Formen erläutert wird und welche etwaigen Ausnahmen es gibt. Zudem gilt es zu klären, welche Formen sich über die Jahrhunderte in den Grammatikwerken halten konnten, ob sie formell stark verändert wurden und welche Formen von damals heutzutage keine Rolle mehr spielen.

Hierfür werden drei verschiedene Grammatiken aus dem 17., dem 18. Und dem 21. Jahrhundert vorgestellt und analysiert.Zum einen die 1656 veröffentlichte Nouvelle méthode pour apprendre facilement les principes et la pureté de la langue française von Claude Irson. Des Weiteren Les principes généraux et raisonnées de la grammaire françoise: par démandes et par réponses von Pierre Restaut aus dem Jahr 1730 und schließlich Le bon usage von Maurice Grevisse, in der 14. Auflage veröffentlicht 2008.

Zunächst wird der Gegenstand der Grammatikographie allgemein definiert, bevor anschließend die Werke von Claude Irson, Pierre Restaut und Maurice Grevisse analysiert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Grammatikographie

2.2 Grammatikographie im 17. Jahrhundert

2.2.1 Claude Irson - Nouvelle méthode pour apprendre facilement les principes et la pureté de la langue françoise

2.2.2 Makrostruktur

2.2.3 Das Futur im bei Irson

2.3 Grammatikographie im 18. Jahrhundert

2.3.1 Pierre Restaut – Principes généraux et raisonnés de la grammaire françoise

2.3.2 Makrostruktur

2.3.3 Das Futur bei Restaut

2.4 Grammatikographie im 20. Jahrhundert

2.4.1 Maurice Grevisse – Le bon usage

2.4.2 Makrostruktur

2.4.3 Das Futur bei Grevisse

3. Vergleich der Futurformen in den drei Werken – Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die diachrone Entwicklung und Behandlung des Futurs im Französischen innerhalb ausgewählter Grammatikwerke vom 17. bis zum 21. Jahrhundert, um Veränderungen in der morphologischen Darstellung sowie im normativen Gebrauch zu analysieren.

  • Analyse der Futurmorphologie in den Werken von Claude Irson, Pierre Restaut und Maurice Grevisse.
  • Untersuchung der Veränderung grammatikalischer Beschreibungsmodelle über die Jahrhunderte hinweg.
  • Gegenüberstellung der Behandlung von Futurformen und deren Gebrauchserläuterungen.
  • Einordnung der historischen Entwicklung zwischen sprachlicher Norm und tatsächlichem Gebrauch.

Auszug aus dem Buch

2.2.3 Das Futur im bei Irson

In aktuellen Abhandlungen über das Futur spielt „die Morphologie praktisch keine Rolle“16. Im Alt und Mittelfranzösischen ist die Betrachtung der Verben jedoch geprägt von einer Polymorphie, welche im 17. Jahrhundert grundsätzlich noch weiter besteht.17 Es bestehen nach wie vor zahlreiche Doppelformen, welche durch „unterschiedliche normative Vorstellungen“18 entstanden sind.

Der Hauptgrund für die Schwierigkeiten, einheitliche Futurformen festzulegen, liegt laut Schmitt darin begründet, dass sich „die Sprachmeister des 16. und 17. Jahrhunderts – anders als etwa beim passé simple – bei der Systematisierung und didaktischen Aufarbeitung der Futurformen nicht auf die Hilfestellung der lateinischen Grammatik verlassen konnten, da in den überkommenen lateinischen Texten eine gute Dokumentation der in den romanischen Sprachen von Anfang an vorhandenen analytischen Formen vom Typ habere + Infinitiv bzw. Infinitiv + habere fehlt.“19

Wie ist Claude Irson mit der Formenvielfalt beim Futur umgegangen? Irson behandelt das Futur in Buch 2, Kapitel 9 Du Verbe. Auf Seite 52 erläutert er:

„Le futur signifie la chose qui n´est pas encore faite; mais qui se fera ou qui arrivera. Exemple je parleray, tu parleras, je finiray, tu finiras, nous finirons, nous parlerons etc.“20

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der französischen Futurmorphologie und Darlegung der Zielsetzung, die Entwicklung der Futurbehandlung in verschiedenen historischen Grammatiken zu untersuchen.

2. Hauptteil: Detaillierte Analyse der grammatikographischen Werke von Irson (17. Jh.), Restaut (18. Jh.) und Grevisse (20./21. Jh.) hinsichtlich ihrer Makrostruktur und ihrer spezifischen Darstellung des Futurs.

3. Vergleich der Futurformen in den drei Werken – Schlussbetrachtung: Synthese der Untersuchungsergebnisse, die aufzeigt, wie sich das Verständnis und die Kategorisierung der Futurformen von der einfachen Auflistung hin zu einer detaillierten Gebrauchsanalyse gewandelt haben.

Schlüsselwörter

Französische Sprachwissenschaft, Futurmorphologie, Grammatikographie, Claude Irson, Pierre Restaut, Maurice Grevisse, Sprachgeschichte, Diachronie, Futur simple, Futur antérieur, Morphologie, Sprachnorm, Tempus, Sprachgebrauch, Grammatiktradition.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert, wie das Tempus Futur in verschiedenen französischen Grammatiken vom 17. bis zum 21. Jahrhundert beschrieben und kategorisiert wurde.

Welche Autoren und Werke bilden den Schwerpunkt der Untersuchung?

Der Fokus liegt auf den Werken von Claude Irson (1656), Pierre Restaut (1730) und Maurice Grevisse (14. Auflage 2008).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entwicklung der Futurmorphologie und der didaktischen Aufarbeitung dieser Zeitform in den Grammatikwerken sowie den Wandel vom 17. bis ins 21. Jahrhundert aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Die Arbeit nutzt eine vergleichende, deskriptive Analyse der ausgewählten Primärquellen sowie deren Einordnung in den theoretischen Kontext der Grammatikographie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst der Begriff der Grammatikographie definiert und anschließend die drei ausgewählten Grammatiken hinsichtlich ihrer Makrostruktur sowie ihrer spezifischen Futur-Kategorisierung analysiert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Neben den Namen der untersuchten Grammatiker sind Begriffe wie Futurmorphologie, Diachronie, Sprachnorm und grammatische Beschreibung zentral für die Arbeit.

Wie unterscheidet sich die Behandlung des Futurs bei Grevisse im Vergleich zu Irson und Restaut?

Während Irson und Restaut primär Formen auflisten, integriert Grevisse zusätzlich detaillierte Erläuterungen zum Gebrauch, zu Varietäten und zu sprachhistorischen Hintergründen.

Warum ist das 17. Jahrhundert für die französische Grammatikographie besonders relevant?

Das 17. Jahrhundert markiert den Eintritt in die „phase classique“ der Grammatikographie, in der erstmals versucht wurde, der französischen Sprache systematische Regeln und Prinzipien zuzuschreiben.

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Details

Title
Das Futur in französischen Grammatiken damals und heute. Ein Vergleich der Werke von Claude Irson, Pierre Restaut und Maurice Grevisse
College
University of Heidelberg
Grade
2,7
Author
Uta Karger (Author)
Publication Year
2019
Pages
23
Catalog Number
V489482
ISBN (eBook)
9783668966864
ISBN (Book)
9783668966871
Language
German
Tags
futur maurice restaut pierre irson claude werke vergleich grammatiken grevisse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Uta Karger (Author), 2019, Das Futur in französischen Grammatiken damals und heute. Ein Vergleich der Werke von Claude Irson, Pierre Restaut und Maurice Grevisse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/489482
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