Das Ziel ist es, die Werte und Wünsche der Generation Y, insbesondere in Bezug auf das Arbeitsleben, darzustellen sowie die grundsätzliche Stellung dieser auf dem Arbeitsmarkt zu ermitteln.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Die Generation Y
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Ein- und Abgrenzung der Generation Y
2.2.1 Generation Baby Boomer
2.2.2 Generation X
2.3 Markmale und Werte der Generation Y
2.4 Vergleiche mit den vorhergegangenen Generationen
3 Die Generation Y im Arbeitsleben
3.1 Grundlegende Erwartungen der Generation Y an die Unternehmen
3.2 Auswirkungen des Generationswechsels in Bezug auf die Arbeitswelt
3.3 Unternehmerische Maßnahmen zur Gewinnung der Generation Y als Arbeitnehmer
4 Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Arbeit zielt darauf ab, die spezifischen Werte und beruflichen Wünsche der Generation Y zu analysieren sowie deren zentrale Rolle und Auswirkungen auf den aktuellen deutschen Arbeitsmarkt zu erörtern.
- Charakterisierung und Abgrenzung der Generation Y gegenüber Baby Boomern und Generation X.
- Analyse der Wertekultur, Einstellungen und sozialen Prägung der "Digital Natives".
- Untersuchung der sich wandelnden Erwartungen an moderne Arbeitgeber.
- Evaluation des Generationswechsels und dessen Folgen für die Unternehmenskultur.
- Darstellung strategischer Maßnahmen des Personalmanagements zur Gewinnung junger Fachkräfte.
Auszug aus dem Buch
2.3 Markmale und Werte der Generation Y
Der Begriff "Generation Y“ wurde 1993 erstmals in der Zeitschrift „Ad Age“ verwendet und umfasst alle Menschen, die zwischen 1985 - 2000 geboren sind (vgl. Müller, o. J., S. 14). Sie werden auch Generation Maybe, Generation Me oder Millennials genannt (vgl. Knebel & Mihovilovic, 2017).
Da die Generation Y ihren Fokus eher auf sich und ihr Wohlergehen legt, als auf den Unternehmenserfolg, empfinden sie eine Unsicherheit über ihre beruflichen Zukunft. Sie fühlen sich den Betrieben gegenüber nicht verpflichtet und sind flexibel, wenn es um die Arbeitsstelle sowie den Arbeitsort geht (vgl. Trost, 2009). Die meisten Mitglieder der Generation Y sehen diese Flexibilität als positiv und haben schnell gelernt, die beste Entscheidung zu treffen (vgl. Parment, 2013, S. 5).
Erzogen wurden die Mitglieder der Generation Y mit einem eher antiautoritären, fürsorglichen Erziehungsstil und dem Trend zur Mitbestimmung. Sie wuchsen mit einem gewissen Wohlstand auf und ihre hohen Ansprüche bzw. Wünsche wurden meistens schnell erfüllt.
Da die Generation Y mit digitalen Medien aufgewachsen ist und von den technologischen Medien sozialisiert wurden, nennt man sie auch „Digital Natives“ (vgl. Vgl. O.A., 2017). Sie schätzt moderne und traditionelle Werte gleichermaßen. Kernwerte wie Familie, ehrenamtliche Tätigkeiten und Förderung von Bildung sowie Kultur sind ihnen wichtig (vgl. O.A., 2017).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel definiert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, die Werte und Wünsche der Generation Y im Arbeitsleben sowie deren Stellung auf dem Arbeitsmarkt zu beleuchten.
2 Die Generation Y: Hier werden Definitionen und Abgrenzungen zu vorangegangenen Generationen sowie die spezifischen Werte, Merkmale und sozialen Hintergründe der Generation Y detailliert beschrieben.
3 Die Generation Y im Arbeitsleben: Dieses Kapitel analysiert die Erwartungshaltung der Generation Y an Unternehmen, die Auswirkungen des demografischen Wechsels und notwendige HR-Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Diskrepanzen in den Wertvorstellungen zwischen den Generationen zusammen und betont die Notwendigkeit für Unternehmen, sich auf die neuen Anforderungen einzustellen, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Schlüsselwörter
Generation Y, Arbeitswelt, Wertewandel, Digital Natives, Employer Branding, Fachkräftemangel, Generationenmanagement, Work-Life-Balance, Personalführung, Arbeitnehmerwünsche, Unternehmenskultur, demografischer Wandel, Karriere, Generation X, Baby Boomer.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Wertesystem der Generation Y und deren spezifische Anforderungen an die moderne Arbeitswelt in Deutschland.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der generationsspezifischen Abgrenzung, den veränderten Prioritäten bei der Berufswahl sowie der Anpassung von Unternehmen an junge Talente.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Auswirkungen des Generationswechsels auf den Arbeitsmarkt aufzuzeigen und Empfehlungen für Unternehmen zur Gewinnung dieser Zielgruppe abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse bestehender Fachliteratur und aktueller Studien zu Generationsunterschieden und Personalmanagement.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit den Merkmalen der Generation Y, deren Erwartungen an Arbeitgeber, der Bedeutung des Employer Brandings und konkreten Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Generation Y, Work-Life-Balance, Employer Branding, Digital Natives und der Wandel der Arbeitsplatzkultur.
Warum wird die Generation Y auch als "Generation Why" bezeichnet?
Die Bezeichnung rührt daher, dass Mitglieder dieser Generation den Sinn ihrer Arbeit kritisch hinterfragen und nicht blind autoritären Strukturen folgen.
Welche Rolle spielt das Konzept der "Work-Life-Blend" in der Arbeit?
Es beschreibt das Verschmelzen von Privat- und Berufsleben, das für die Generation Y zunehmend an Bedeutung gewinnt, im Gegensatz zur traditionellen strikten Trennung.
Wie reagieren Unternehmen laut der Arbeit auf den Fachkräftemangel?
Unternehmen müssen proaktiv handeln, beispielsweise durch Kooperationen mit Hochschulen, Social-Media-Recruiting und die Stärkung ihrer Arbeitgebermarke, um attraktiv für junge Absolventen zu bleiben.
- Arbeit zitieren
- Laura Buonocore (Autor:in), 2018, Die Generation Y. Ihre Werte sowie Wünsche in Bezug auf die Arbeitswelt und die damit verbundenen Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/489520