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Individuelle politische Wirksamkeit und ihr Einfluss auf die persönliche Einstellung

Titel: Individuelle politische Wirksamkeit und ihr Einfluss auf die persönliche Einstellung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 23 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Maren Weiß (Autor:in)

Politik - Thema: Europäische Union
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Forschungsarbeit thematisiert die Auswirkung von individueller politischer Wirksamkeit auf die Zusammensetzung außenpolitischer Einstellungen zur Europäischen Union auf der Mikroebene. Dabei wird theoretisch und empirisch zwischen interner und externer politischer Wirksamkeit unterschieden. Durch die Verwendung des neuesten Datensatzes der "European Election Studies" (EES) aus dem Jahr 2014 ergeben sich die Ergebnisse, dass sowohl höher wahrgenommene interne als auch externe politische Wirksamkeit zu allgemein positiven Einstellungen zur Europäischen Union führen. Somit können beide zuvor aufgestellten Hypothesen bestätigt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Literaturüberblick

3. Theorie

4. Hypothesen

5. Empirie

5.1. Daten

5.2. Operationalisierung

5.3. Methode

5.4. Statistische Ergebnisse

5.5 Hypothesenauswertung

6. Konklusion und Diskussion

7. Referenzen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss von individueller interner und externer politischer Wirksamkeit auf die Einstellungen von Bürgern gegenüber der Europäischen Union. Ziel ist es, die Forschungslücke über die mikrosoziologischen Determinanten von EU-Einstellungen zu schließen und zu prüfen, inwiefern ein gesteigertes Kompetenzgefühl und wahrgenommene Systemresponsivität zu positiveren EU-Perspektiven führen.

  • Politische Wirksamkeit als zentrale Determinante
  • Differenzierung zwischen interner und externer Wirksamkeit
  • Analyse auf Mikroebene basierend auf EES-Daten von 2014
  • Einfluss von Kontrollvariablen wie Bildung und EU-Identifikation

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Europäische Union ist ein intensiv untersuchtes Forschungsfeld. Dabei richten sich die Studien oftmals auf Makroebenen-Themen wie europäische Integration, Partizipation an EU-Parlamentswahlen oder Parteipositionierung. Wie sich jedoch individuelle Faktoren auf EU-Einstellungen auswirken, ist auf der Mikroebene weniger ergründet. Insbesondere gilt dies für das Konzept der politischen Wirksamkeit, da es bisher nur selten im Bezug zu EU-Einstellungen gesetzt wurde. Diese Forschungslücke über den Zusammenhang von politischer Wirksamkeit auf generelle EU-Einstellungen wird in der vorliegenden Forschungsarbeit thematisiert und angefangen zu füllen.

Politische Wirksamkeit ist ein zentrales Element für die Langlebigkeit und die Qualität einer Demokratie (Mcevoy 2016), worunter auch die Europäische Union als internationale Organisation fällt. Aufgrund von andauerndem EU-Skepsis ist die Stabilität der EU gefährdet, weshalb sich eine Untersuchung der Einstellungen zur EU als besonders wichtig gestaltet. Es besteht also die besondere Wichtigkeit, den kausalen Mechanismus zwischen dem individuellen Faktor der politischen Wirksamkeit und den außenpolitischen Einstellungen gegenüber der EU weiter offenzulegen. Daher lautet meine Forschungsfrage explizit: „Inwieweit führt wahrgenommene individuelle politische Wirksamkeit zu positiven Einstellungen gegenüber der Europäischen Union?“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der politischen Wirksamkeit im EU-Kontext ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.

2. Literaturüberblick: Hier werden zentrale theoretische Ansätze, wie das Konzept der politischen Wirksamkeit und das "Winner-Loser Framework", kritisch diskutiert und auf die Fragestellung bezogen.

3. Theorie: Dieser Abschnitt definiert die Konzepte der internen und externen politischen Wirksamkeit theoretisch und leitet Zusammenhänge zu EU-Einstellungen her.

4. Hypothesen: Basierend auf der Theorie werden zwei spezifische, testbare Hypothesen zum Zusammenhang von Wirksamkeit und EU-Einstellungen aufgestellt.

5. Empirie: Das Kapitel beschreibt die Datenbasis (EES 2014), die Operationalisierung der Variablen, die gewählte statistische Methode sowie die Ergebnisse der Regressionsanalyse.

6. Konklusion und Diskussion: Hier werden die Ergebnisse zusammengefasst, kritisch reflektiert und Möglichkeiten für zukünftige Forschungsarbeiten aufgezeigt.

7. Referenzen: Dies ist das Literaturverzeichnis der Arbeit.

Schlüsselwörter

Politische Wirksamkeit, Europäische Union, EU-Einstellungen, Mikroebene, Interne politische Wirksamkeit, Externe politische Wirksamkeit, European Election Studies, Politische Partizipation, EU-Skepsis, Politische Identifikation, Politische Soziologie, Logistische Regression, Demokratiedefizit, Responsivität, Politische Einstellungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen dem individuellen Empfinden politischer Wirksamkeit der Bürger und ihrer Einstellung gegenüber der Europäischen Union.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Themen sind politische Wirksamkeit (intern und extern), EU-Einstellungen, politische Partizipation sowie der Einfluss von persönlichen Faktoren wie Bildung und Identifikation.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es zu klären, inwiefern ein höheres Gefühl der eigenen politischen Wirksamkeit zu einer positiveren Bewertung der EU führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine logistische Regression, um Daten der "European Election Studies" (EES) aus dem Jahr 2014 statistisch auszuwerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen Literaturüberblick, die theoretische Herleitung der Konzepte, die Aufstellung der Hypothesen sowie die empirische Datenanalyse inklusive deren Auswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Politische Wirksamkeit, EU-Einstellungen, Mikroebene, Politische Partizipation und EU-Skepsis.

Was besagt das "Winner-Loser Framework" im Kontext dieser Arbeit?

Es postuliert, dass erfolgreiche politische Partizipation das Kompetenzgefühl steigert und somit zu einer positiveren Einstellung gegenüber dem politischen System, in diesem Fall der EU, führt.

Welche Rolle spielt die Bildung für das Ergebnis?

Die Studie zeigt, dass ein höheres Bildungsniveau signifikant mit einer positiveren Einstellung gegenüber der EU korreliert, da Bildung das Verständnis für komplexe politische Prozesse erleichtert.

Wie wird "interne politische Wirksamkeit" operationalisiert?

Sie wird durch die Zustimmung zu der Aussage "Meine Stimme zählt in der EU" anhand einer vierstufigen Likert-Skala gemessen.

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Details

Titel
Individuelle politische Wirksamkeit und ihr Einfluss auf die persönliche Einstellung
Hochschule
Universität Mannheim
Veranstaltung
Hauptseminar: Ausgewählte Themen der Politischen Soziologie I: Außen- und sicherheitspolitische Einstellungen
Note
1,7
Autor
Maren Weiß (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
23
Katalognummer
V489708
ISBN (eBook)
9783668974050
ISBN (Buch)
9783668974067
Sprache
Deutsch
Schlagworte
inwieweit wirksamkeit einstellungen europäischen union
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maren Weiß (Autor:in), 2018, Individuelle politische Wirksamkeit und ihr Einfluss auf die persönliche Einstellung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/489708
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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