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Interpretation und Kritik von Thomas Hobbes‘ Beschreibung zur menschlichen Anthropologie in seinem Werk "Leviathan"

Titel: Interpretation und Kritik von Thomas Hobbes‘ Beschreibung zur menschlichen Anthropologie in seinem Werk "Leviathan"

Hausarbeit , 2012 , 10 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Julia Zuber (Autor:in)

Philosophie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist, herauszufinden, warum Hobbes die Politik nicht beeinflussen konnte. Dazu sollen die Schwachstellen und Mängel der Basis des „Leviathan“, der hobbesschen Anthropologie herausgearbeitet werden.
In Bezug auf die Kapitel Eins bis Sieben wird zuerst beschrieben, wie der Mensch nach Hobbes funktioniert.
Anschließend soll dieses Menschenbild nach Christine Chwaszcza interpretiert werden. Zuletzt wird Hobbes‘ Anthropologie unterteilt, um sie kritisch untersuchen zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Überblick über T. Hobbes` Menschenbild durch die Zusammenfassung der Kapitel Eins bis Sieben des „Leviathan“

3 Interpretation der hobbesschen Anthropologie nach Christine Chwaszcza

4 Kritik an Thomas Hobbes‘ Anthropologie

a Sinneswahrnehmung

b Denken, Sprache und Vernunft

c Leidenschaften

d Wissenschaft

5 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die hobbessche Anthropologie im ersten Teil seines Werkes „Leviathan“, um zu ergründen, warum Hobbes’ politische Theorie zu seiner Zeit kaum Einfluss auf zeitgenössische Politiker ausübte, indem zentrale Schwachstellen und Widersprüche in seiner Darstellung des menschlichen Wesens identifiziert werden.

  • Grundlagen der menschlichen Wahrnehmung und Erinnerung bei Thomas Hobbes
  • Die Rolle von Sprache und Vernunft in der hobbesschen Theorie
  • Die Funktion der Leidenschaften als Triebfeder staatlicher Organisation
  • Kritische Analyse von Hobbes’ Wissenschaftsverständnis und Metaphorik
  • Interdisziplinäre Untersuchung der Anthropologie als Basis für die Staatstheorie

Auszug aus dem Buch

Überblick über T. Hobbes` Menschenbild durch die Zusammenfassung der Kapitel Eins bis Sieben des „Leviathan“

Hobbes leitet seine Anthropologie mit der Definition von Gedanken ein, die er als Erscheinungen im Gehirn des Menschen erklärt. Diese werden durch einen Reiz ausgelöst, der von Objekten ausgeht, sobald sie wahrgenommen werden. Dieser Objektreiz dringt vor bis zum Gehirn, wo er als Erscheinung oder Empfindung realisiert wird und die Organe in Bewegung setzt. Aufgrund der Unterschiedlichkeit von Objekten ist auch deren ausgelöste Bewegung immer eine andere. So ist der Mensch in der Lage, Objekte auseinanderzuhalten (vgl. Hobbes, 1966, S. 11).

Nachdem die Organe gereizt wurden, bleiben sie noch einige Zeit in Bewegung. Diese Bewegung endet nicht abrupt, sondern erst nach und nach. Hobbes nennt die zurückbleibende Bewegung Einbildung oder Erinnerung. Die im Laufe des Lebens gesammelten Erinnerungen entsprechen der Lebenserfahrung. Das Einbilden durch Worte, anstatt durch Wahrnehmen, heißt Verstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Werk „Leviathan“ ein und legt das Ziel der Arbeit fest, die Schwachstellen der hobbesschen Anthropologie als Basis für seine Staatstheorie aufzuzeigen.

2 Überblick über T. Hobbes` Menschenbild durch die Zusammenfassung der Kapitel Eins bis Sieben des „Leviathan“: Das Kapitel erläutert die Mechanismen der menschlichen Wahrnehmung, der Gedankenbildung, der Sprache sowie die Unterscheidung der Triebe in vitale und animalische Bewegungen.

3 Interpretation der hobbesschen Anthropologie nach Christine Chwaszcza: Hier wird mittels der Analyse von Christine Chwaszcza untersucht, warum Hobbes die detaillierte Beschreibung der Anthropologie als notwendige Grundlage für seine Staatstheorie erachtet.

4 Kritik an Thomas Hobbes‘ Anthropologie: Dieses Kapitel prüft kritisch die Konsistenz der hobbesschen Konzepte, insbesondere die Herleitung der Sinneswahrnehmung, die Funktion von Sprache und Vernunft, die Rolle der Leidenschaften sowie sein Wissenschaftsverständnis.

5 Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass Hobbes zwar eine beeindruckende Leistung erbracht hat, seine Theorie jedoch aufgrund interner Widersprüche in der anthropologischen Basis leicht angreifbar bleibt.

Schlüsselwörter

Thomas Hobbes, Leviathan, Anthropologie, Staatstheorie, Sinneswahrnehmung, Vernunft, Sprache, Leidenschaften, Macht, Wissenschaft, Empirismus, Menschenbild, politische Philosophie, Kritik, Organbewegung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der anthropologischen Grundlage von Thomas Hobbes’ Staatstheorie im „Leviathan“ und deren kritischer Hinterfragung.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Wahrnehmung, Denken, Sprache, Leidenschaften und das Wissenschaftsverständnis innerhalb der hobbesschen Anthropologie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Schwachstellen in Hobbes’ Menschenbild aufzudecken, um zu erklären, warum seine politische Theorie zu seiner Zeit nur einen geringen Einfluss ausübte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf einer Zusammenfassung der Primärquelle sowie der Interpretation durch Sekundärliteratur (u.a. Christine Chwaszcza) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt zunächst die Rekonstruktion des Menschenbildes, gefolgt von einer kritischen Prüfung der einzelnen anthropologischen Komponenten wie Wahrnehmung und Vernunft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Thomas Hobbes, Anthropologie, Staatsphilosophie, Wahrnehmung, Vernunft und Machtstreben.

Inwiefern spielt der Begriff der „Macht“ eine Rolle für Hobbes?

Hobbes identifiziert das Maximieren von Macht als die stärkste menschliche Leidenschaft und als zentralen Beweggrund für das menschliche Handeln.

Warum kritisiert die Autorin Hobbes’ Verwendung von Metaphern?

Die Autorin stellt fest, dass Hobbes den Gebrauch von Metaphern für die Wissenschaft ablehnt, sie jedoch selbst im „Leviathan“ (z.B. der Staat als künstlicher Mensch) als zentrales Veranschaulichungsmittel nutzt.

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Details

Titel
Interpretation und Kritik von Thomas Hobbes‘ Beschreibung zur menschlichen Anthropologie in seinem Werk "Leviathan"
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
1,0
Autor
Julia Zuber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
10
Katalognummer
V489738
ISBN (eBook)
9783668974234
ISBN (Buch)
9783668974241
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interpretation kritik thomas hobbes‘ beschreibung anthropologie werk leviathan
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Zuber (Autor:in), 2012, Interpretation und Kritik von Thomas Hobbes‘ Beschreibung zur menschlichen Anthropologie in seinem Werk "Leviathan", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/489738
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Leseprobe aus  10  Seiten
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