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Personal und Organisation. Auswahlgespräche, Biografischer Fragebogen, Koordination in Organisationen

Titel: Personal und Organisation. Auswahlgespräche, Biografischer Fragebogen, Koordination in Organisationen

Einsendeaufgabe , 2019 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Felix Winter (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Fallskizze: Sie sind seit 2 Jahren Leiter der Personalabteilung einer Uhrenfirma namens ‚Time’, die sich mit 1.600 Mitarbeitern auf hochpreisige Armbanduhren spezialisiert hat. Einmal im Jahr kommen alle 50 Führungskräfte für zwei Tage zusammen, um Informationen auszutauschen und über strategische Fragen zu diskutieren.

Aufgabe 1 (50 Punkte)
Sie wurden von der Geschäftsleitung beauftragt, den Prozess der unternehmensinternen Personalauswahl bei Time bei dem 2-Tages-Treffen als Tagesordnungspunkt zu thematisieren. Es wurde in den letzten Monaten festgestellt, dass die Auswahlgespräche sehr unterschiedlich geführt werden und die Bewerber zum Teil etwas verärgert sind über die Art wie Auswahlgespräche geführt werden. Was können Sie tun, um dieses Problem zu lösen? Wie stellen Sie sich einen optimalen Ablauf von Auswahlgesprächen vor?

Aufgabe 2 (25 Punkte)
Zur Verbesserung der internen Personalauswahl wollen Sie den Einsatz eines biographischen Fragebogens vorschlagen. Was ist ein biographischer Fragebogen? Was kann man zur Validität von biographischen Fragebögen sagen?

Aufgabe 3 (25 Punkte)
Des Weiteren wird bei Time über eine Reduzierung des Koordinationsbedarfs nachgedacht. Nennen und beschreiben Sie 4 Aspekte, die den Koordinationsbedarf reduzieren. Nennen Sie 4 zentrale Koordinationsinstrumente und beschreiben Sie 2 davon näher.

Es wurde festgestellt, dass Auswahlgespräche zur internen Personalauswahl unterschiedlich geführt werden und Bewerber zum Teil verärgert sind über die Gespräche. WIe kann dieses Problem gelöst werden? Wie stellen Sie sich den Ablauf von Auswahlgesprächen vor?

Zur Verbesserung der internen Personalauswahl wollen Sie den Einsatz eines biographischen Fragebogens vorschlagen. Was ist ein biographischer Fragebogenund was kann man zu ihrer Validität sagen?

Beschreiben Sie 4 Aspekte, die den Koordinationsbedarf reduzieren. Nennen Sie 4 zentrale Koordinationsinstrumente und beschreiben Sie 2 davon.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Aufgabenteil 1

2. Aufgabenteil 2

3. Aufgabenteil 3

3.1 Frage 1

3.2 Frage 2

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Optimierung und wissenschaftlichen Fundierung von Auswahlprozessen in Organisationen, wobei der Fokus auf Auswahlgesprächen und biografischen Fragebögen als Instrumente der Eignungsdiagnostik liegt.

  • Optimierung von Auswahlgesprächen durch Standardisierung und Strukturierung
  • Anwendung und Validität biografischer Fragebögen zur Verhaltensvorhersage
  • Methoden zur Reduzierung von Koordinationsbedarf in Organisationen
  • Einsatz verschiedener Koordinationsinstrumente (personenorientiert vs. unpersönlich-technokratisch)
  • Bedeutung wissenschaftlicher Gütekriterien in der Personalauswahl

Auszug aus dem Buch

Aufgabenteil 1

Auswahlgespräche sind seit jeher ein relevantes und beliebtes Mittel der Personalauswahl. Fast jedes Bewerbungsverfahren für Arbeitsplätze mittlerer und höherer Qualifikation beinhaltet ein Auswahl-/Bewerbungsgespräch; Personaler beziehen einen Großteil ihres Eindrucks von Bewerbern aus solchen persönlichen Gesprächen und diese werden in Untersuchungen auch von Bewerbern in einem positiveren Licht gesehen als beispielsweise psychologische Tests (Fruhner, Funke, Moser & Schuler, 1991, S. 170-178; Half, 2016). Validität, Praktikabilität und Akzeptanz werden von Personalern höher eingeschätzt als bei vielen anderen Verfahren (Boramir, Hell, Schaar & Schuler, 2006, S. 71). In der internen Personalauswahl wenden laut Boramir et al. bis zu 94% der Unternehmen Interviews in der einen oder anderen Form an (2006, S. 64).

In dieser Einsendeaufgabe werden die Begriffe „Interview“, „Auswahlgespräch“ und „Bewerbungsgespräch“ synonym verwendet. In der Praxis existieren selbstverständlich viele verschiedene Arten solcher Gespräche, worauf weiter unten im Text auch eingegangen wird. Auswahlgespräche haben nicht nur für den Arbeitgeber Vorteile: der Informationsaustausch erfolgt in Interviews beidseitig. Der Bewerber lernt das Unternehmen mit seiner Kultur kennen, und kann sich ein Bild von der offenen Stelle mitsamt ihren Anforderungen und Chancen machen. Somit erhält der Bewerber mehr Informationen, auf deren Basis er dann eine Entscheidung in Bezug auf ein mögliches Angebot treffen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aufgabenteil 1: Das Kapitel analysiert die Vor- und Nachteile von Auswahlgesprächen und diskutiert Möglichkeiten zur Prozessverbesserung durch Strukturierung, Training und Anforderungsanalysen.

2. Aufgabenteil 2: Hier werden biografische Fragebögen als diagnostisches Mittel erläutert, wobei insbesondere die Korrelation von L-Daten mit dem Berufserfolg sowie deren Validitätsprüfung betrachtet werden.

3. Aufgabenteil 3: Dieses Kapitel widmet sich organisatorischen Aspekten, indem Methoden zur Reduzierung des Koordinationsbedarfs und der Einsatz verschiedener Koordinationsinstrumente dargelegt werden.

Schlüsselwörter

Personalauswahl, Auswahlgespräch, Eignungsdiagnostik, Reliabilität, Validität, Strukturierung, Interviewleitfaden, Biografischer Fragebogen, L-Daten, Vorhersagevalidität, Koordinationsbedarf, Abteilungsbildung, Personenorientierte Instrumente, Technokratische Instrumente, Anforderungsanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt zentrale Aspekte des Personalmanagements und der Organisationslehre, speziell die Gestaltung von Auswahlprozessen sowie die Koordination innerhalb von Organisationen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Eignungsdiagnostik (Auswahlgespräche und biografische Fragebögen) sowie betriebliche Organisationsstrukturen und Koordinationsinstrumente.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, Methoden der Personalauswahl zu evaluieren und Ansätze zur Verbesserung des Koordinationsbedarfs in einem Unternehmen (am Beispiel "Time") aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es erfolgt eine Literaturanalyse auf Basis aktueller Studien und Fachliteratur aus den Bereichen Psychologie und Organisationslehre, um die Gütekriterien der vorgestellten Verfahren zu beurteilen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Kritik und Verbesserung von Auswahlgesprächen, die Konstruktion und Anwendung biografischer Fragebögen sowie Strategien zur effizienten organisatorischen Koordination.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Personalauswahl, Validität, Strukturierung, Eignungsdiagnostik und Koordinationsinstrumente definiert.

Warum ist die Strukturierung von Auswahlgesprächen so wichtig?

Die Strukturierung erhöht die Reliabilität und Objektivität des Auswahlprozesses, da sie sicherstellt, dass alle Kandidaten vergleichbaren Bedingungen unterliegen und Informationen valider erhoben werden.

Was unterscheidet "behaviorale" von "situativen" Fragen im Interview?

Behaviorale Fragen zielen auf vergangenes, bereits gezeigtes Verhalten ab (Biografie), während situative Fragen den Kandidaten in eine imaginäre Zukunftssituation versetzen, um seine Lösungsstrategie zu prüfen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Personal und Organisation. Auswahlgespräche, Biografischer Fragebogen, Koordination in Organisationen
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,0
Autor
Felix Winter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
16
Katalognummer
V489826
ISBN (eBook)
9783668985919
ISBN (Buch)
9783668985926
Sprache
Deutsch
Schlagworte
personal organisation auswahlgespräche biografischer fragebogen koordination organisationen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Felix Winter (Autor:in), 2019, Personal und Organisation. Auswahlgespräche, Biografischer Fragebogen, Koordination in Organisationen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/489826
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Leseprobe aus  16  Seiten
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