Ce travail traite les questions rhétoriques, leurs indices et leur emploi.
Après la première partie, qui est constituée d’une introduction et de quelques aspects généraux sur les questions rhétoriques, les études et les travaux de différents linguistes qui ont analysé la thématique sont présentés dans la deuxième partie.
Le premier de ces linguistes est Jürgen Schmidt-Radefeld, qui a rédigé un article en anglais en 1977 sur les questions rhétoriques en anglais, français, allemand et portugais.
La même année, Baku Sarchan Abdullaev a abordé le sujet, mais il s’est limité sur l’allemand.
En 1981, une linguiste portant le nom de Andrée Borillo a publié une vaste étude des questions rhétoriques en français.
En 1986 alors, l’Allemand Jörg Meibauer a écrit une dissertation sur les questions rhétoriques en général et plus tard il en a fait un livre. Il se sert entre autres des travaux des linguistes mentionnés ci-dessus.
La dernière partie est une présentation de quelques exemples de l’emploi des questions rhétoriques dans des discours politiques, dans les journaux et dans la littérature.
Inhaltsverzeichnis
Résumé
1. Allgemeines
2. Die rhetorische Frage als Untersuchungsgegenstand
2.1. Schmidt-Radefeld
2.2. Abdullaev
2.3. Borillo
2.4. Meibauer
3. Beispiele
3.1. Reden und Vorträge
3.2. Zeitungsartikel
3.3. Literatur
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht das sprachwissenschaftliche Phänomen der rhetorischen Frage mit einem Fokus auf ihre Merkmale, Anzeichen und ihren kontextuellen Einsatz im Deutschen und Französischen. Dabei wird analysiert, wie rhetorische Fragen als Mittel der Argumentation und Aufmerksamkeitssicherung funktionieren, ohne eine tatsächliche Antwort vom Gegenüber zu erwarten.
- Definition und Charakteristika rhetorischer Fragen
- Vergleichende Analyse linguistischer Ansätze (Schmidt-Radefeld, Abdullaev, Borillo, Meibauer)
- Grammatische und syntaktische Marker der Rhetorizität
- Anwendung in politischen Reden und Vorträgen
- Einsatz in journalistischen Texten und der klassischen Literatur
Auszug aus dem Buch
1. Allgemeines
Im Gegensatz zum Deutschen, wo man nur den Ausdruck „rhetorische Frage“ benutzt, hat die „question rhétorique“ im Französischen mehrere Namen. Man nennt sie auch noch „fausse question“, „interrogation oratoire“ oder „interrogation figurée“, was auch schon einiges über ihren Charakter aussagt.
Die rhetorische Frage ist eine Frageform, die keine Antwort erwartet, weil sie sich scheinbar von selbst versteht bzw. als bekannt und selbstverständlich vorausgesetzt oder zumindest suggeriert werden kann.
In der antiken Rhetorik wurde die rhetorische Frage vornehmlich zum Ausdruck von Unwillen, Verwunderung, Gehässigkeit oder Mitleid benutzt.
Die rhetorische Frage dient lediglich dazu, eine Aussage stärker zu betonen oder eine implizite, unausgesprochene Verneinung zu erzeugen. Sie wird oft verwendet, um zu provozieren, Aufmerksamkeit zu erzeugen oder Schlussfolgerungen zu ziehen. Eine rhetorische Frage kann zur emotionalen Markierung von Äußerungen beitragen. Sie kann außerdem eine stark argumentativ-persuasive Funktion haben. Die rhetorische Frage integriert das Gegenüber mehr in das Geschehen, da sie es dazu bewegt, über den Inhalt der Frage nachzudenken. Sie bezieht sich auch öfters auf Vorausgegangenes
Zusammenfassung der Kapitel
Résumé: Ein kurzer Überblick über den Inhalt der Arbeit und die untersuchten linguistischen Fachbeiträge.
1. Allgemeines: Einführung in die Definition, die historische Verwendung und die rhetorischen Funktionen der rhetorischen Frage.
2. Die rhetorische Frage als Untersuchungsgegenstand: Detaillierte Darstellung der Theorien von Schmidt-Radefeld, Abdullaev, Borillo und Meibauer hinsichtlich der sprachlichen Anzeichen und Merkmale.
3. Beispiele: Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf konkrete Textbeispiele aus politischen Reden, Zeitungsartikeln und der Literatur.
Schlüsselwörter
Rhetorische Frage, question rhétorique, Pragmatik, Sprechakttheorie, Sprachvergleich, Illokution, Polarität, Modalpartikeln, Rhetorik, Argumentation, Französisch, Deutsch, Linguistik, Sprachanalyse, Satztyp.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Definition, die grammatikalischen Merkmale und den kommunikativen Einsatz von rhetorischen Fragen im deutsch-französischen Sprachvergleich.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Im Zentrum stehen die Identifikation von rhetorischen Fragen durch sprachliche Anzeichen sowie deren persuasive Wirkung in unterschiedlichen Diskurskontexten.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Sprecher rhetorische Fragen nutzen, um Aussagen zu betonen und den Angeredeten zur Anerkennung von Tatsachen zu bewegen, ohne eine tatsächliche Informationserhebung anzustreben.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?
Es erfolgt eine Literaturanalyse linguistischer Arbeiten sowie eine qualitative Untersuchung von Textbeispielen, um die theoretischen Merkmale in der Praxis zu belegen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch bedeutende Linguisten und die praktische Analyse von Beispielen aus Reden, Journalismus und Literatur.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Rhetorizität, Illokution, Polarität, Modalpartikeln sowie die theoretischen Ansätze bekannter Sprachwissenschaftler wie Meibauer und Borillo.
Welche Rolle spielen Modalpartikeln bei der Untersuchung?
Sie werden besonders im Deutschen als wichtiges Indiz für die Rhetorizität hervorgehoben, da sie im Vergleich zum Französischen einen größeren Einfluss auf die Interpretation einer Frage als Aussage haben.
Wie unterscheidet sich die Auffassung von Meibauer von der von Borillo?
Meibauer bezieht sich in seiner Kategorisierung auf ähnliche sprachliche Elemente wie Borillo, ergänzt diese jedoch um weitere Anzeichen und eine andere Einteilung der sprachlichen Marker.
Warum sind rhetorische Echofragen ein besonderes Phänomen?
Sie dienen als feststehende Formeln dazu, durch eine Gegenfrage die Haltung des Sprechers zur vorherigen Aussage einer anderen Person zu verdeutlichen, wobei Betonung und Wortwahl entscheidend sind.
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- Kim Bauler (Author), 2005, Rhetorische Fragen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48992