Praxistheoretische Perspektiven für die Medienwissenschaft am Beispiel des Textes "Theorizing Media as Practice" von Nick Couldry


Hausarbeit, 2017
16 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

I. Inhaltsverzeichnis

1. Der Begriff der Praxistheorie

2. Die Entstehung der Praxistheorien

3. Die Cultural Studies als Ausgangspunkt für Couldry

4. Nick Couldry Theorizing Media As Practice
4.1 Medien als Soziale Praxis
4.2 Varianten der Medienpraktiken
4.3 Medienrituale
4.4 Medien als Institutionen

5. Fazit

II. Literaturverzeichnis

1. Der Begriff der Praxistheorie

Die sogenannten „Praxistheorien“ haben in den letzten Jahren eine enorme Bedeutung in den Sozial- und Kulturwissenschaften erlangt.1 Als einen zentralen Grund ist der Vorwurf gegenüber den Sozial- und Kulturwissenschaften zu nennen, die Beziehung zu ihren Gegenständen nur unzureichend zu reflektieren.2 Praxistheorie ist allerdings nicht als eine einheitliche Theorie aufzufassen, sondern vielmehr als ein heterogenes Feld ähnlicher Ansätze, die sich aus verschiedenen Disziplinen zusammensetzen.3 Auch sind die Grenzen der Praxistheorie noch relativ unscharf formuliert, weshalb im Rahmen dieser Arbeit nicht von der Praxistheorie im Singular, sondern von „praxistheoretischen Ansätzen“ gesprochen werden wird. Diese Ansätze werden beeinflusst von der Sozialphilosophie, der Soziologie, der Sozialanthropologie und den Medien-, Kommunikations- und Geschichtswissenschaften.4 Ein zentrales Ziel praxistheoretischer Ansätze ist die Neukonzeptualisierung des Verhältnisses von Theorie und Empirie innerhalb der Geisteswissenschaften.5 Unter dem Begriff Praxistheorie werden auch Synonyme wie zum Beispiel Praxeologie und Praxissoziologie gefasst.6 Betrachtet man jedoch den Begriff Praxistheorie so fällt auf, dass sich dieser einerseits aus Praxis und andererseits aus Theorie zusammensetzt: Eine Begriffszusammensetzung die gegensätzlicher nicht sein könnte. Bei dieser scheinbaren Gegensätzlichkeit liegt der Eindruck zugrunde, dass das, was in der Theorie meist logisch erscheint, sich in der Praxis oftmals als nicht realisierbar erweisen kann.7 Jedoch ist die Begriffszusammensetzung vielmehr der Geschichte der soziologischen Forschung geschuldet. Ein zentraler Aspekt soziologischer Forschung ist die Frage nach einer Theorie der Sozialität, die die Lebenswirklichkeit des Menschen methodisch genau einfängt.8 So liegt der Schwerpunkt praxistheoretischer Zugänge in der Analyse der Dimensionen der Körperlichkeit des Sozialen.9 Demnach sind praxistheoretische Ansätze darum bemüht, soziale Ordnungen zu analysieren und zu entschlüsseln. Dabei sollen jedoch weniger die Werte, Normen und Zeichen- und Symbolsysteme analysiert werden. Vielmehr sollen die sozialen Praktiken in ihrer prozessualen Vollzugswirklichkeit analysiert und die Abhängigkeit zu praktischem und impliziten kulturellen Wissen dargestellt und in den Mittelpunkt der Analyse gerückt werden.10

2. Die Entstehung der Praxistheorien

Den Ausgangspunkt praxistheoretischer Ansätze bildet die Auseinandersetzung mit dem Begriff der Praxis im Rahmen sozialphilosophischer Theorietraditionen.11 Die Varianten der praxistheoretischen Ansätze sind dabei sehr vielfältig. Zunächst ist hier die aristotelische Begriffsunterscheidung zwischen Praxis und Poiesis zu nennen. Nach Aristoteles ist die Praxis eine selbstgenügsame Tätigkeit im Rahmen der vernünftigen Lebensgestaltung und die Poiesis eine Handlung der Herstellung, die auf eine Entlohnung zielt. Das Ziel poietischer Handlungen muss dabei nicht zwangsläufig in eine Bezahlungen münden, sondern kann auch durch einen nicht-monetären Vorteil gekennzeichnet sein.12 An die aristotelische Ausführung schließt Karl Marx an. Nach Marx ist die Praxis eine sinnliche, menschliche und gegenständliche Tätigkeit, die welterzeugende und transformative Qualitäten besitzt.13

Einen wichtigen Bezugspunkt aktueller praxistheoretischer Ausführungen bildet Ludwig Wittgensteins Spätphilosophie.14 Wittgenstein stellt im Rahmen seines Sprachspiel-Konzeptes fest, dass sich die Praxis auf Handlungsmuster bezieht und somit durch Regelfolgen charakterisiert ist.15 Die moderne praxistheoretische Strömung bezieht sich auf Wittgenstein und beginnt mit den Ausführungen von Bourdieu (1976) und Giddens (1984).16 Insbesondere ist hier Bourdieu als richtungsweisend zu nennen, als er seine ethnologischen Studien theoretisch reflektierte und daraus eine „praxistheoretische Erkenntnisweise“ entwickelte.17

Nach Schatzki et al. (2001) lässt sich die praxistheoretische Orientierung als Ansätze der empirischen Erkenntnis charakterisieren, die als „Practice Turn in Contemporary Theory“ diskutiert werden, jedoch noch programmatisch ausformuliert werden müssen.18 Zu den aktuell wichtigsten Herausforderungen praxistheoretischer Forschungsprogramme gehören die theoretische Systematisierung und Präzisierung einer Praxistheorie19, sowie die konzeptionelle Vertiefung einzelner wichtiger sozialer Praktiken und Praktiken-Bündel.20

In Anlehnung an Wittgensteins Ausführungen verstehen praxistheoretische Ansätze Praktiken nicht als individuelle intentionale Akte, sondern vielmehr als Bestandteile übergreifender Gepflogenheiten.21 Praktiken werden in diesem Zusammenhang als kulturell verankerte Zusammenhänge gesehen. Folglich gehen praxistheoretische Ansätze von einem Muster in sozialen Praktiken und deren kulturellen Sinnzusammenhängen aus. Da die modernen praxistheoretischen Ansätze eine kulturanalytische Perspektive einnehmen, werden im Folgenden die Cultural Studies diskutiert, die ebenfalls den Ausgangspunkt für Nick Couldry’s Ausführungen darstellen.

3. Die Cultural Studies als Ausgangspunkt für Couldry

Die Sichtweisen von Couldry auf Medien stehen in einem sehr engen Zusammenhang mit den Cultural Studies. In diesem Kapitel soll der Zusammenhang der Cultural Studies mit praxistheoretischen Ansätzen herausgearbeitet werden. Hierzu soll zunächst die Geschichte der Cultural Studies kurz aufgerissen und zentrale Prinzipien der Cultural Studies diskutiert werden. Die Forschungsrichtung der Cultural Studies findet ihren Ursprung in den 1950er Jahren in Großbritannien. Ausgangspunkt der Cultural Studies war die Umstrukturierung ökonomischer, politischer und sozialer Kräfte in England und die Neuformulierung des Kulturbegriffes.22 Der Begriff der Kultur wurde nicht mehr als Folge ökonomischer und politischer Verhältnisse aufgefasst, sondern als ein gesellschaftlicher Prozess der Kultivierung.23 In diesem Zusammenhang ist auch der Emanzipationskampf der Arbeiterklasse zu nennen, deren Vertreter sich ganz bewusst gegen die Begriffe der Elitekultur, Massenkultur und Kulturindustrie gelehnt haben.24 Diese Frühphase der Cultural Studies ist gekennzeichnet durch eine marxistische und strukturalistische Position und durch die Analyse von Kultur, Kommunikation, Medien und Macht.25 Als einen zentralen Vertreter dieser kulturtheoretischen Ausrichtung ist Raymond Williams und seine beiden Werke Culture and Society (1958) und The Long Revolution (1961) zu nennen.26 Im Rahmen dieser Werke beschäftigte er sich mit dem in der Nachkriegszeit wachsenden Einfluss der Massenmedien auf die demokratische Entwicklung. Durch die Analyse der Alltagskultur forcierte Williams in seinen Werken unter anderem den Versuch einer Neuformulierung des Kulturbegriffes.27 Dabei etablierte Williams mit seinem Konzept der Kulturgemeinschaft die Idee einer „ demokratisch partizipativen Kommunikat ionsgemeinschaft “.28 Der Kulturbegriff bezog sich nicht mehr nur auf Objekte und gesellschaftlich geteiltes Wissen, sondern nach Williams war Kultur eine soziale Praxis der Kommunikation.29 Den Zusammenhang zwischen Kultur, Kommunikation und gesellschaftliche Prozesse formulierte Williams wie folgt:

„Die menschliche Gemeinschaft wächst durch die Entdeckung gemeinsamer Bedeutungen und gemeinsamer Kommunikationsmittel. […] Kommunikation ist in der Tat ein Gemeinschaftsprozess: das Teilen gemeinsamer Bedeutungen sowie gemeinsamer Handlungen und Ziele; die Bereithaltung, Entgegennahme und der Vergleich neuer Bedeutungen führt zu Spannungen und leitet so Wachstum und Wandel ein. Es ist ungeheuer wichtig, Kommunikation als umfassenden Gesellschaftsprozess zu verstehen“. 30

Dieses Zitat zeigt, dass die Kommunikation eine zentrale Rolle im Rahmen der sozialen Praxis der Kultur einnimmt. Die Kommunikation ist in diesem Zusammenhang als eine Instanz der Bedeutungsproduktion innerhalb der kulturellen Praxis aufzufassen.

Dieser kurze Aufriss der Geschichte der Cultural Studies am Beispiel von Williams sollte zeigen, dass es sich bei den Cultural Studies um kulturtheoretische Ansätze aus dem angloamerikanischen Raum handelt. Die Cultural Studies beschäftigen sich dabei mit der kritischen Auseinandersetzung mit Kultur, Macht und Medien. Andreas Hepp merkt an, dass die Cultural Studies jedoch kein Ansatz der Medien- und Kommunikationswissenschaften sind, sondern vielmehr interdisziplinäre Ansätze verschiedener geisteswissenschaftlicher Disziplinen.31 Dabei bedienen sich die Cultural Studies, so Hepp, unterschiedlicher methodischer und theoretischer Zugänge aus den Sprach- und Literaturwissenschaften, der Anthropologie, der Soziologie und den Medien- und Kommunikationswissenschaften.32 Auch der Soziologe und Marxist Stuart Hall betont den interdisziplinären Charakter der Cultural Studies im Rahmen der Selbstverständnis-Diskussion der 1990er Jahre:

„So gesehen, sind die Cultural Studies nichts Einheitliches; sie waren nie einheitlich.“ 33

Trotz dieses projektartigen Charakters, lassen sich innerhalb der Cultural Studies verschiedene Grundpositionen relativ global fixieren.34 Eine Charakterisierung in insgesamt fünf Grundpositionen bzw. Prinzipien der Cultural Studies, wurde erstmals von Lawrence Grossberg (1999) vorgelegt.35 Als erstes Prinzip der Cultural Studies ist die radikale Kontextualität zu nennen.36 Unter der radikalen Kontextualität versteht Grossberg, dass kulturelle Prozesse und Produkte nur in dem kontextuellen Zusammenhang, in dem sie geschehen, erfassbar sind.37 Wenn sich nun die Cultural Studies mit der Rolle kultureller Praktiken im Rahmen der Entstehung soziokultureller Wirklichkeit befassen, so müssen dabei die relevanten Kräfte und Interessen beachtet werden. Klemm überträgt diese Sichtweise auf die Analyse von Medienproduktion und -Rezeption und schreibt hierzu:

„Die Medienproduktion wie die Medienrezeption muss […] nach Auffassung der Cultural Studies ganzheitlich analysiert werden, also in ihrem kulturellen, politischen, sozioökonomischen Kontext.“ 38

Dieses Zitat soll den Kerngedanken der radikalen Kontextualität der Cultural Studies am Beispiel der Analyse von Medienrezeption darstellen. Geht man davon aus, dass die Medienrezeption ein von der Kultur geprägter Prozess ist, so kann man dieses nur im jeweiligen individuellen Kontext, also im Rahmen der individuellen soziokulturellen Wirklichkeit, analysieren.

Als zweites Prinzip ist das Theorieverständnis der Cultural Studies zu nennen.39 Theorien werden nicht als „komplett“ oder „fertig“ angesehen, sondern vielmehr als vorläufig und abhängig von dem jeweiligen zeitlichen Kontext. Dies bedeutet, dass Theorien immer auf einen gewissen Kontext, zum Beispiel auf einen bestimmten Ausschnitt der Realität, bezogen werden und somit niemals kontextfrei sein können.40

Als drittes Prinzip führt Grossberg den Interventionscharakter der Cultural Studies an.41 Nach Grossberg entstehen Theorien der Cultural Studies nicht aus einem Selbstzweck heraus, sondern sollen kulturelle Probleme und Konflikte lösen. Beispielswiese ist hier auf den vorher erwähnten Kulturbegriff nach Williams zu verweisen. Williams hat den Aufstand der englischen Arbeiterbewegung gegen die Elitekultur genutzt, um im Rahmen seiner wissenschaftlichen Auseinandersetzung einen neuen Kulturbegriff zu formulieren.

Als viertes Prinzip ist der interdisziplinäre Charakter der Cultural Studies zu nennen.42 Die Interdisziplinarität, so Grossberg, ergibt sich aus dem primären Forschungsgegenstand der Cultural Studies, nämlich der Kultur. Die Kultur, so Hepp, ist als ein „[…] konfliktäres Feld der Auseinandersetzung […]“ 43 , das durch die methodischen und theoretischen Grenzen einer einzigen Disziplin nicht erfasst werden kann. Deutlich wird dieser Punkt an dem zuvor genannten Kulturbegriff nach Williams, der die Kultur als eine soziale Praxis der Kommunikation betrachtet.

Das fünfte Prinzip der Cultural Studies ist die Selbstreflexion.44 Dieser fünfte Aspekt ergibt sich aus der radikalen Kontextualität: Geht man davon aus, dass eine Theorie von dem Kontext abhängig ist und nur vorläufige Antwort-Perspektiven aufwerfen kann, so muss sich der Forschende im Rahmen des Forschungsprozesses theoretisch positionieren und das in der Dokumentation und Analyse kenntlich machen.45

Schlussendlich ist der Zusammenhang zwischen praxistheoretischen Ansätzen und den Cultural Studies wie folgt zu interpretieren. Praxistheorien bedienen sich methodischen und theoretischen Zugängen verschiedener Disziplinen, um soziale Praktiken zu analysieren und zu entschlüsseln. Dabei gehen Praxistheorien davon aus, dass Praktiken in einem kulturellen Sinnzusammenhang zueinander stehen. Außerdem wird dabei nicht nur der Forschungsgegenstand, also die Praxis, sondern auch der gewählte Zugang zu dem Gegenstand methodisch hinterfragt. Die Cultural Studies beschäftigen sich aus einer kulturtheoretischen Perspektive mit der Analyse der Kultur bzw. des Kulturbegriffes. Dabei wird die Kultur als eine soziale Praxis angesehen. Auch die methodischen und theoretischen Zugänge zu ihren Gegenständen sind interdisziplinär und werden methodisch hinterfragt.

[...]


1 vgl. Schmidt (2016), S. 335.

2 vgl. Schmidt (2016), S. 337.

3 vgl. Gentzel (2013), S. 15.

4 vgl. Schmidt (2016), S. 335.

5 vgl. Schmidt (2016), S. 336.

6 vgl. Schmidt (2016), S. 337.

7 vgl. Hildebrandt (2008), S. 19.

8 ebd.

9 vgl. Schmidt (2016), S. 335.

10 vgl. Schmidt (2016), S. 337.

11 vgl. Schmidt (2016), S. 335f.

12 ebd.

13 vgl. Schmidt (2016), S. 335.

14 ebd.

15 vgl. Schmidt (2016), S. 336.

16 ebd.

17 vgl. Bourdieu (1976), S. 147.

18 vgl. Schatzki et al. (2001).

19 vgl. Schäfer (2013).

20 vgl. Boltanski (2010).

21 vgl. Schmidt (2016), S. 337.

22 vgl. Winter (2011), S. 470.

23 ebd.

24 vgl. Göttlich (2017), S. 179.

25 vgl. Göttlich (2017), S. 177.

26 vgl. Göttlich (2017), S. 178.

27 vgl. Göttlich (2017), S. 179.

28 ebd.

29 vgl Göttlich (2017), S.179f.

30 Williams (1961), S. 38f.

31 vgl. Hepp (2010), S. 16.

32 ebd.

33 Hall (2003), S. 33.

34 vgl. Hepp (2010); S. 17.

35 ebd.

36 vgl. Grossberg (1999), S. 65.

37 ebd.

38 Klemm (2008), S. 128.

39 vgl. Hepp (2010), S. 18.

40 ebd.

41 vgl. Grossberg (1999), S. 31.

42 vgl. Grossberg (1999), S. 75.

43 Hepp (2010), S. 20.

44 ebd.

45 Hepp (2010), S. 20.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Praxistheoretische Perspektiven für die Medienwissenschaft am Beispiel des Textes "Theorizing Media as Practice" von Nick Couldry
Hochschule
Universität Siegen
Veranstaltung
Von den Medienpraktiken zu einer Praxistheorie der Medien. Praxistheoretische Perspektiven für die Medienwissenschaft
Note
1,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
16
Katalognummer
V490184
ISBN (eBook)
9783668958678
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Praxistheorie, Medienwissenschaft, Theorizing Media as Pracitce, Nick Couldry, Science and Technology Studies, Media Studies, 3, cultural studies, soziale praxis, medienpraxis, medienpraktiken, medienrituale
Arbeit zitieren
Fares Abou Saab (Autor), 2017, Praxistheoretische Perspektiven für die Medienwissenschaft am Beispiel des Textes "Theorizing Media as Practice" von Nick Couldry, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/490184

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