Unter dem Oberthema ‚Umweltverschmutzung in Nordrhein-Westfalen’ habe ich die Bereiche Luft, Wasser und Lärm bearbeitet. Zu letzterem Thema gebe ich einen groben Überblick über ein Lärmprojekt einer Frankfurter Grundschule. Es stellt ein anschauliches Beispiel für die Einbettung des Themas im Unterricht dar. Abschließend möchte ich kurz die bedeutendsten Institutionen zum Umweltschutz, sowohl staatlicher, als auch privater Natur, darstellen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Umweltverschmutzung in NRW
2.1 Luft
2.2 Wasser
2.3 Lärm
3. Das Lärmprojekt einer Frankfurter Grundschule
4. Institutionen zum Umweltschutz
4.1 Staatliche Institutionen zum Umweltschutz
4.2 Private Institutionen zum Umweltschutz
5. Abschließendes Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Status und die Entwicklung der Umweltverschmutzung in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, einen Überblick über die Belastungsfaktoren in den Bereichen Luft, Wasser und Lärm zu geben, pädagogische Ansätze zur Lärmsensibilisierung im Grundschulalter aufzuzeigen sowie zentrale staatliche und private Akteure im Umweltschutz zu identifizieren.
- Analyse der Luftverschmutzung und technischer Verbesserungsmaßnahmen
- Untersuchung der Gewässergüte von Flüssen und Kanälen in NRW
- Bewertung der Lärmbelastung und Einhaltung von Lärmrichtlinien
- Pädagogische Konzepte für Umweltbildung (Beispiel Lärmprojekt)
- Vorstellung staatlicher und privater Institutionen im Umweltschutz
Auszug aus dem Buch
2.2 Wasser
Betrachtet man die Gewässergüte der Flüsse und Kanäle Nordrhein-Wesfalens im Jahrzehntevergleich von 1974, 1985 und 1995 sticht vor allem die Emscher durch ihre konstante übermäßige Verschmutzung hervor. Innerhalb dieser 21 Jahre konnte dort keine Verbesserung erreicht werden. In Abb. 4 sind jedoch noch weitere Flussabschnitte mit übermäßiger Verschmutzung zu sehen, wie etwa Teile des Rheins bei Dinslaken, Duisburg und Dormagen, Teile der Lippe bei Dorsten, Marl, Haltern und Lünen, so wie die Hälfte der Wupper, beginnend bei Wuppertal bis hin zur Mündung in den Rhein. Auch Teile der Niers und Seseke sind deutlich verschmutzt.
Betrachtet man dagegen Abb. 5 aus dem Jahr 1985, scheinen alle eben genannten Flussabschnitte, mit Ausnahme der Emscher, eine Güteverbesserung zu verzeichnen. Auch die Wupper ist auf dem Weg der Säuberung. Verschlechtert haben sich Teile der Ibbenbürener Aa, die auch in Abb. 6 aus dem Jahr 1995 in den stark verschmutzten Bereich fällt. Freizeitanlagen, sowie Strandbäder, die Nutzung von Motorbooten, Campingplätzen und die Möglichkeit zur Fischerei tragen einen großen Beitrag zur Belastung der Ruhr und anderer Flüsse und Kanäle bei. Die Schifffahrt ist ein weiterer Punkt, die durch den Bau von Anlegestellen und den unvermeidbaren Kraftstoffverlust die Gewässer belastet.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themengebiete Luft, Wasser und Lärm ein und erläutert den Aufbau der Arbeit inklusive des beispielhaften Lärmprojekts und der Institutionenvorstellung.
2. Umweltverschmutzung in NRW: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die historische Entwicklung des Umweltschutzes im Ruhrgebiet und analysiert spezifisch die Belastungswerte sowie Verbesserungen in den Bereichen Luft, Wasser und Lärm.
3. Das Lärmprojekt einer Frankfurter Grundschule: Der Abschnitt beschreibt ein praktisches Unterrichtsprojekt, das Kinder durch Experimente, Messungen und sensorische Übungen für die Gefahren von Lärm sensibilisieren soll.
4. Institutionen zum Umweltschutz: Hier werden zentrale staatliche und private Akteure vorgestellt, die maßgeblich an der Gestaltung, Überwachung und Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen beteiligt sind.
5. Abschließendes Fazit: Das Fazit resümiert die bisherigen Erfolge durch industrielle Umstrukturierungen und gesetzliche Regelungen, betont jedoch die Notwendigkeit weiterer Anstrengungen durch Politik, Industrie und das Individuum.
Schlüsselwörter
Umweltverschmutzung, Nordrhein-Westfalen, Luftreinheit, Gewässergüte, Lärmbelästigung, Umweltschutz, Lärmprojekt, Grundschule, Schadstoffe, Emscher, Industriegebiete, Immissionsschutz, Nachhaltigkeit, Umweltbildung, Umweltbehörden.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den ökologischen Herausforderungen im Bereich der Umweltverschmutzung in Nordrhein-Westfalen, insbesondere im Ruhrgebiet.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?
Die Schwerpunkte liegen auf der Luftbelastung, der Gewässerqualität der Flüsse und Kanäle sowie der Lärmproblematik in urbanen Räumen.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel besteht darin, den aktuellen Zustand der Umwelt in NRW darzustellen, Lösungsansätze aufzuzeigen und die Rolle von Institutionen im Umweltschutz zu verdeutlichen.
Welche methodischen Ansätze werden zur Lärmprävention genannt?
Als Methode wird ein praxisorientiertes pädagogisches Konzept vorgestellt, das durch aktive Wahrnehmung, Messung und Analyse den Lärm im Alltag für Kinder erfahrbar und veränderbar macht.
Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Umweltbelastungen in NRW, ein konkretes Projektbeispiel zur Umweltbildung und eine Übersicht wichtiger Umweltschutzinstitutionen.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Zentrale Begriffe sind Umweltverschmutzung, Immissionsschutz, Nordrhein-Westfalen, Lärmbelastung und Gewässergüte.
Welche Rolle spielt die Emscher in der Untersuchung der Wasserqualität?
Die Emscher wird als ein besonderes Beispiel für konstante und übermäßige Verschmutzung angeführt, bei der trotz langjähriger Bemühungen kaum signifikante Verbesserungen erzielt werden konnten.
Wie bewertet die Autorin die Rolle des Individuums beim Umweltschutz?
Die Autorin betont im Fazit, dass Umweltschutz nicht nur Aufgabe staatlicher Stellen ist, sondern dass jeder Mensch durch bewusste Entscheidungen in seinem Haushalt zur Verbesserung beitragen kann.
- Quote paper
- Julia Kloiber (Author), 2005, Umweltverschmutzung in NRW, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49018