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Factoring als Kreditrisikoabsicherung

Kann Factoring die Liquidität eines Unternehmens verbessern? Eine wirtschaftliche Analyse

Titel: Factoring als Kreditrisikoabsicherung

Hausarbeit , 2017 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit thematisiert die Frage, ob und in welchem Maße das Factoring genutzt werden kann, um die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens im Hinblick auf seine Liquidität zu verbessern. Im Zuge dessen wird sowohl auf das Vorkommen und die Anwendung in der Praxis eingegangen als auch auf die einzelnen Funktionen des Factorings. Eine beispielhafter Ablauf mit den aufeinander folgenden Verfahrensschritten wird dargestellt und die verschiedenen Ausgestaltungen von Factoringverträgen werden beschrieben. Betriebswirtschaftliche Auswirkungen sowohl die positiven und negativen werden im Hinblick auf die Bilanz und den Cash-Flow erläutert. Zum Schluss erfolgt eine Auswertung.

Factoring gehört heute zu den modernen Kreditsubstituten. Das Prinzip des Factorings geht jedoch auf die Babylonier zurück, die bereits vor mehr als 4.000 Jahren einen Vorläufer des heutigen Factorings praktizierten. Das Factoring, welches wir in der heutigen Form kennen, stammt aus der amerikanischen Wirtschaft und ist eine Methode der Absatzfinanzierung und Kreditrisikoabsicherung. Ein Unternehmen verkauft laufend seine kurzfristigen Forderungen aus Lieferung und Leistung an ein Factoring-Institut (Factor). Dabei schließt das Unternehmen einen Vertrag über den Ankauf von Forderungen oder gesamter Forderungsbündel überwiegend in Verbindung mit der Übernahme von weiteren Funktionen. Rechtlich handelt es sich um die Abtretung (Zession) von Forderungen von dem bisherigen Gläubiger auf einen neuen Gläubiger.

Grundsätzlich bietet insbesondere das Standard-Factoring eine gute Möglichkeit, die Unternehmensliquidität zu steigern und dessen wirtschaftliche Situation durch eine Erweiterung der finanziellen Handlungsfreiheit zu verbessern. Dazu tragen die Vorfinanzierung der Forderungen und die Übernahme des Delkredere-Risikos bei.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vorkommen und Anwendung in der Praxis

3 Funktionen des Factoring

3.1 Finanzierungsfunktion

3.2 Delkrederefunktion

3.3 Dienstleistungsfunktion

4 Ablauf

5 Factoringarten

6 Betriebswirtschaftliche Auswirkungen des Factorings

6.1 Positive Auswirkungen des Factorings

6.2 Auswirkungen auf den Cashflow

6.3 Auswirkungen auf die Bilanz

6.4 Strukturelle Auswirkungen

6.5 Einschränkungen und Nachteile

7 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit Factoring als Finanzierungsinstrument dazu beitragen kann, die wirtschaftliche Situation und insbesondere die Liquidität eines Unternehmens zu verbessern. Dabei werden die verschiedenen Funktionen, der Prozessablauf sowie die betriebswirtschaftlichen Vor- und Nachteile des Factorings analysiert.

  • Grundlagen und historische Einordnung des Factorings
  • Anwendung des Factorings in der unternehmerischen Praxis
  • Detaillierte Analyse der Finanzierungs-, Delkredere- und Dienstleistungsfunktion
  • Untersuchung der betriebswirtschaftlichen Auswirkungen auf Bilanz und Cashflow
  • Kritische Würdigung der Vorteile, Nachteile und spezifischer Anwendungsrestriktionen

Auszug aus dem Buch

3.1 Finanzierungsfunktion

Wesentlich ist die Finanzierungsfunktion. Dabei werden Forderungen vom Zeitpunkt der Entstehung (der Lieferung und Leistung auf Ziel) bis zu ihrer Fälligkeit zwischenfinanziert. Der Factor begleicht Forderungen gegenüber Debitoren vor Fälligkeit zu 80 bis 90% der Forderungssumme. Der Restbetrag wird als sogenannter Sicherheitsabschlag einbehalten und nach Begleichung der Forderung durch den Debitor an den Klienten ausgezahlt. Einige Factoringunternehmen zahlen die Forderungssumme direkt bei Abtretung zu 100% aus. Werden die Debitoren über den Verkauf der Forderung informiert, handelt es sich um offenes Factoring. Die Begleichung der Forderung erfolgt dann direkt an den Factor. Beim stillen Factoring wird die Forderungsabtretung dem Debitor gegenüber nicht offen gelegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik des Factorings ein, erläutert dessen historische Wurzeln und definiert die Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Unternehmensliquidität.

2 Vorkommen und Anwendung in der Praxis: Dieses Kapitel betrachtet die Verbreitung von Factoring als Finanzierungsalternative bei kleinen und mittleren Unternehmen im Jahr 2016 und beleuchtet Branchenschwerpunkte.

3 Funktionen des Factoring: Es werden die drei Kernfunktionen des Factoringvertrags – Finanzierungs-, Delkredere- und Dienstleistungsfunktion – detailliert erläutert.

4 Ablauf: Dieser Abschnitt beschreibt den schematischen Prozessablauf eines offenen Standard-Factorings vom Vertragsabschluss bis zur Auszahlung des Sicherheitsbehalts.

5 Factoringarten: Hier werden verschiedene Varianten wie Full-Service-Factoring, Inhouse-Factoring und Fälligkeitsfactoring sowie grenzüberschreitende Formen wie Export- und Import-Factoring vorgestellt.

6 Betriebswirtschaftliche Auswirkungen des Factorings: Dieses Kapitel analysiert umfassend die positiven Effekte, die Auswirkungen auf den Cashflow und die Bilanz sowie strukturelle Folgen, Nachteile und Einschränkungen des Instruments.

7 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Eignung des Factorings für Unternehmen und fasst die wesentlichen Erkenntnisse zur Steigerung der Liquidität zusammen.

Schlüsselwörter

Factoring, Unternehmensliquidität, Forderungsverkauf, Finanzierungsfunktion, Delkrederefunktion, Debitorenmanagement, Cashflow, Bilanzoptimierung, Innenfinanzierung, Forderungsmanagement, Standard-Factoring, Betriebswirtschaft, Finanzierung, Bonitätsprüfung, Zahlungsziel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt Factoring als modernes Finanzierungsinstrument und analysiert dessen Rolle bei der Verbesserung der Liquidität und wirtschaftlichen Situation von Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die Funktionen des Factorings, den Prozessablauf, die verschiedenen Vertragsarten sowie eine betriebswirtschaftliche Bewertung der Auswirkungen auf Bilanz und Cashflow.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, ob und in welchem Maße Factoring effektiv genutzt werden kann, um die Unternehmensliquidität zu optimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen sowie aktueller Statistiken zum Factoringmarkt.

Was wird im Hauptteil der Publikation behandelt?

Im Hauptteil werden neben den Funktionen und der Abwicklung auch die positiven Effekte, etwa die Entlastung durch Debitorenmanagement, sowie negative Aspekte und Kostenstrukturen intensiv diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind Factoring, Unternehmensliquidität, Forderungsmanagement, Delkrederefunktion und Cashflow-Verbesserung.

Wie unterscheidet sich das "echte" vom "unechten" Factoring?

Der entscheidende Unterschied liegt in der Übernahme des Delkredererisikos (Ausfallrisiko): Beim echten Factoring übernimmt der Factor das Risiko der Zahlungsunfähigkeit, beim unechten Factoring verbleibt dieses beim Klienten.

Welche Auswirkung hat Factoring auf die Bilanz eines Unternehmens?

Die Nutzung führt zu einem Aktivtausch und einer Bilanzverkürzung, was wiederum die Eigenkapitalquote erhöhen und die Bonität des Unternehmens gegenüber Banken verbessern kann.

Warum ist das Debitorenmanagement für Unternehmen von Bedeutung?

Die Übernahme des Debitorenmanagements durch den Factor bietet administrative Entlastung und ermöglicht den Zugriff auf Fachwissen, was Fixkosten reduzieren kann.

Was ist unter dem Begriff "Verität" im Factoring-Kontext zu verstehen?

Verität bezeichnet den rechtlichen Bestand der Forderung; der Klient muss nachweisen, dass ihm die Forderung zusteht und sie frei von Rechten Dritter ist.

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Details

Titel
Factoring als Kreditrisikoabsicherung
Untertitel
Kann Factoring die Liquidität eines Unternehmens verbessern? Eine wirtschaftliche Analyse
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
17
Katalognummer
V490198
ISBN (eBook)
9783668976665
ISBN (Buch)
9783668976672
Sprache
Deutsch
Schlagworte
factoring kreditrisikoabsicherung kann liquidität unternehmens eine analyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Factoring als Kreditrisikoabsicherung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/490198
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Leseprobe aus  17  Seiten
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