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Die Qualität des betrieblichen Arbeitsschutzes in unterschiedlichen Branchen und Regionen

Titel: Die Qualität des betrieblichen Arbeitsschutzes in unterschiedlichen Branchen und Regionen

Hausarbeit , 2019 , 31 Seiten

Autor:in: Melanie Barthel (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit führt eine quantitative Datenanalyse durch, die das Ziel verfolgt, die Qualität des Arbeitsschutzes in verschiedenen Branchen und Regionen zu beleuchten und die Wichtigkeit dessen zu reflektieren. Es werden verschiedene Arten des Gesundheitsschutzes und Zusammenhänge mit verschiedenen Faktoren beziehungsweise Branchengruppen dargestellt.

Zunächst wird darauf eingegangen, welchen Belastungen Arbeitnehmer unterliegen und mit welchen Maßnahmen Arbeitgeber darauf reagieren können. Anschließend wird auf die aktuelle Bedeutung des Arbeitsschutzes für Unternehmen eingegangen. Im empirischen Teil werden deskriptiv das Alter und die Geschlechterverteilung sowie die Betriebsgrößen und die Branchenverteilung der Befragten dargestellt. Darauf folgen eine inferenzstatistische Untersuchung der Branchengruppen und eine Analyse der Frage, ob die unterschiedlichen Arten des Engagements für den Gesundheitsschutz mit der Größe des Betriebs zusammenhängen.

Zusammenfassend erfolgt eine Überprüfung der internen Konsistenz verschiedener Variablen mit Hilfe von Cornbachs-Alpha. Abschließend wird ein Diskussionsteil erstellt. Die bei der Analyse erhaltenen Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der theoretischen Darstellungen und den daraus abgeleiteten Fragestellungen interpretiert. Im Fazit wird die praktische Relevanz der Ergebnisse begründet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Belastungen der Arbeitnehmer

2.2 Maßnahmen des Arbeitgebers

2.3 Bedeutung des Arbeitsschutzes für Unternehmen

2.4 Unterschiede zwischen den Branchen

2.5 Zusammenfassung und Ableitung der zentralen Fragestellung

2.6 Begriffsbestimmung

2.6.1 Gesundheitsverhalten

2.6.2 Geschlechter- und Altersunterschiede

2.7 Branchengruppen: Landwirtschaft/ Produktion bzw. Dienstleistungen

3. Empirische Untersuchung

3.1 Stichprobenbeschreibung

3.2 Darstellung der (abhängigen) Variablen A301, A303 und A601

3.3 Inferenzstatistik der Branchengruppen

3.3.1 Häufigkeiten der Verantwortlichen (A301) in den Branchengruppen

3.3.2 Häufigkeiten des Betriebsrates (A303) in den Branchengruppen

3.3.3 Häufigkeiten der Gesundheitsförderung (A601 A-E) in den Branchengruppen

3.4 Korrelation der Betriebsgröße mit Engagement für den Gesundheitsschutz

3.5 Bestimmung der internen Konsistenz

4. Diskussionsteil

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Qualität des betrieblichen Arbeitsschutzes in verschiedenen Branchen und Regionen mittels einer quantitativen Datenanalyse zu beleuchten. Basierend auf einem Datensatz von 5.512 Beschäftigten wird untersucht, welche Bedeutung Arbeitsschutzmaßnahmen haben und inwiefern Zusammenhänge zwischen Branchenzugehörigkeit, Unternehmensgröße und individuellem Gesundheitsverhalten existieren.

  • Analyse der gesundheitlichen Belastungen von Arbeitnehmern
  • Untersuchung der Maßnahmen des Arbeitgebers zum Arbeitsschutz
  • Vergleich der Arbeitsschutzqualität in verschiedenen Branchengruppen
  • Evaluierung des Zusammenhangs zwischen Betriebsgröße und Arbeitsschutz-Engagement
  • Überprüfung der Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements

Auszug aus dem Buch

2.1 Belastungen der Arbeitnehmer

In den letzten Jahrzehnten gab es eine deutliche Zunahme des Anteils an Beschäftigten, welche sich durch den psychosozialen Druck bei der Arbeit belastet fühlen. Nach Angaben der GEDA-Studie (2010) arbeiten 36% der Frauen und 44% der Männer häufig unter Termin- und/ oder Leistungsdruck. Etwa jeder fünfte Unfall von Erwachsenen am Arbeitsplatz kann auf eine Verursachung durch die Arbeitsbedingungen zurückgeführt werden. Die quantitativen und qualitativen Veränderungen der heutigen Zeit, welche einleitend bereits erwähnt worden sind, führen zu psychischen Belastungen der Arbeitnehmer. Das Gesundheitsrisiko steigt und ist am höchsten, wenn diese Belastungen eine bestimmte Qualität erreichen, welche individuell für jeden Arbeitnehmer ist.

Diese Gesundheitsrisiken äußern sich in Befindens- und Verhaltensbeeinträchtigungen, in psychosomatischen Beschwerden und Erkrankungen, unter anderem Alkohol- und Medikamentenmissbrauch, erhöhten Fehlzeiten und Krankenstand, aber auch durch Mitarbeiterfluktuation und innerer Kündigung, verbunden mit Motivationsverlust (Rudow, 2010, S.8).

Psychische Belastungen sind definiert und beschrieben in der DIN EN ISO Norm 10075. Darin ist beschrieben, dass psychische Belastungen die Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf einem Menschen zukommen beinhalten, sofern sie auf ihn einwirken. Um Einflüsse zu einer Beanspruchung zu machen, müssen diese in Abhängigkeit zu den Voraussetzungen und der vorhandenen Resilienz des Individuums gesehen werden. Nicht jede psychische Belastung führt zu einer Erkrankung der Person. Als bewiesen gilt eine lebenslange Prävalenz für Neurosen von 64%, für depressive Symptome von 43,5% und für Magenbeschwerden von 37,5%. Ängste und phobische Zustände zeigen 26,5%, die restlichen 20,5% zeigen Verwahrlosungszüge der eigenen Person. Konstante Befunde zeigen sich außerdem im Zusammenhang vom Betriebsklima und der Art des Krankenstandes (Häfner, et.al., 2004, S.7ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der steigenden Arbeitsbelastung ein, definiert die Zielsetzung der Arbeit und beschreibt den methodischen Aufbau der Untersuchung.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die psychosozialen und physischen Belastungen von Arbeitnehmern, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Arbeitgeber sowie die Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements dargelegt.

3. Empirische Untersuchung: Das Hauptkapitel beschreibt die Stichprobe und führt die quantitative Analyse der erhobenen Daten, inklusive Inferenzstatistik und Korrelationsberechnungen, durch.

4. Diskussionsteil: Die Ergebnisse der empirischen Analyse werden hier vor dem Hintergrund der theoretischen Grundlagen kritisch interpretiert und in Bezug zu den Forschungsfragen gesetzt.

5. Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und leitet Handlungsempfehlungen für die zukünftige Gestaltung des betrieblichen Arbeitsschutzes ab.

Schlüsselwörter

Arbeitsschutz, Gesundheitsmanagement, Arbeitsbelastung, Prävention, Branchenvergleich, Betrieblicher Arbeitsschutz, Psychische Belastung, Gefährdungsbeurteilung, Gesundheitsverhalten, Arbeitnehmer, Statistik, SPSS, Krankenstand, Arbeitssicherheit, Gesundheitsförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Qualität des betrieblichen Arbeitsschutzes und analysiert anhand eines Datensatzes von über 5.000 Beschäftigten, wie sich Arbeitsbelastungen und Präventionsmaßnahmen über verschiedene Branchen hinweg unterscheiden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit beleuchtet die psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz, gesetzliche Arbeitsschutzanforderungen, Unterschiede zwischen Branchen sowie die Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist eine quantitative Datenanalyse, um den Status quo des Arbeitsschutzes zu erfassen, branchenspezifische Unterschiede aufzuzeigen und Zusammenhänge zwischen betrieblichen Rahmenbedingungen und dem Gesundheitsverhalten der Arbeitnehmer zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin verwendet eine quantitative Datenauswertung des Datensatzes ZA5634 mit der Statistik-Software SPSS, inklusive deskriptiver Statistik, T-Tests für unabhängige Stichproben und Korrelationsanalysen nach Pearson.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Im Hauptteil werden zunächst die Stichprobe und Variablen beschrieben, gefolgt von einer inferenzstatistischen Untersuchung der Branchengruppen und einer Analyse des Zusammenhangs zwischen Betriebsgröße und Engagement für Gesundheitsschutz.

Durch welche Begriffe lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Charakteristische Begriffe sind Arbeitsschutz, Gesundheitsmanagement, Arbeitsbelastung, Prävention, Branchenvergleich und Gefährdungsbeurteilung.

Gibt es signifikante Unterschiede bei der Arbeitssicherheit zwischen Branchen?

Ja, die Analyse zeigt signifikante Unterschiede, insbesondere beim Vorhandensein von Sicherheitsbeauftragten und Fachkräften für Arbeitssicherheit, wobei die Dienstleistungsbranche hier häufig besser abschneidet als der Sektor Landwirtschaft/Produktion.

Welche Rolle spielt die Betriebsgröße für das Gesundheitsmanagement?

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass nicht primär die Größe des Unternehmens für ein erfolgreiches Gesundheitsmanagement ausschlaggebend ist, sondern das verfügbare Budget und die Verankerung der Maßnahmen im Gesamtkontext des Unternehmens.

Warum wird die interne Konsistenz der Skalen als fragwürdig bewertet?

Die Berechnung des Cronbachs-Alpha-Wertes ergab einen Wert von 0,678, der laut wissenschaftlichen Kriterien unterhalb des idealen Schwellenwertes für eine hohe Reliabilität liegt, was die Autorin im Diskussionsteil kritisch reflektiert.

Welche Empfehlung gibt die Autorin für zukünftige Untersuchungen?

Es wird empfohlen, Befragungen zum Engagement für Gesundheitsschutz stärker mit konkreten Belastungsprofilen zu verknüpfen und das Vorwissen der Befragten bezüglich Gefährdungsbeurteilungen detaillierter zu erheben.

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Details

Titel
Die Qualität des betrieblichen Arbeitsschutzes in unterschiedlichen Branchen und Regionen
Hochschule
SRH Fernhochschule
Autor
Melanie Barthel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
31
Katalognummer
V490606
ISBN (eBook)
9783668978706
ISBN (Buch)
9783668978713
Sprache
Deutsch
Schlagworte
qualität arbeitsschutzes branchen regionen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melanie Barthel (Autor:in), 2019, Die Qualität des betrieblichen Arbeitsschutzes in unterschiedlichen Branchen und Regionen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/490606
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Leseprobe aus  31  Seiten
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