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Multinationale Unternehmen und Außenhandel. Ausländische Direktinvestitionen und der OLI-Ansatz

Titel: Multinationale Unternehmen und Außenhandel. Ausländische Direktinvestitionen und der OLI-Ansatz

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Luisa Maack (Autor:in)

VWL - Außenhandelstheorie, Außenhandelspolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser wissenschaftlichen Arbeit geht es um die Analyse von verschiedene Formen der Direktinvestitionen und die Gründe warum Multinationalen Unternehmen diese tätigen, sowie deren positiven und negativen Folgen und Effekte, welche aus verschiedenen Perspektiven (die des Unternehmens, des Herkunftsland, des Ziellandes und der aus globaler Sicht) beleuchtet werden. Im Fokus der Direktinvestitionsarten steht der OLI-Ansatz.

In dieser schriftlichen Ausarbeitung werden die Gründe, Chancen und Risiken, sowie die Folgen und Effekte von ausländischen Direktinvestitionen analysiert und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Der Hauptteil dieser Ausarbeitung ist in drei Kapitel untergliedert. Im ersten werden die Begrifflichkeiten (Multinationale Unternehmen und Direktinvestitionen) definiert, sowie der historische Prozess der Internationalisierung, unterteilt in Theorien des internationalen Handels und Theorie der internationalen Direktinvestitionen, kurz zusammengefasst. Aufgrund der Fokussierung auf den OLI-Ansatz werden nur zwei Theorien des internationalen Handels und zwei der internationalen Direktinvestitionen erklärt, unter anderem, um dessen Schwächen aufzuzeigen. Der zweite Teil befasst sich mit dem OLI-Ansatz und wie durch diesen versucht wird den Praxisbezug herzustellen, welcher bei den traditionellen Außenhandelstheorien teilweise fehlt. Im letzten Kapitel des Hauptteils wird auf die positiven und negativen Folgen von Direktinvestitionen für das Herkunfts- und das Zielland, sowie die Folgen auf globaler Ebene eingegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Multinationale Unternehmen und Außenhandel

2.1. Definitionen: Multinationales Unternehmen und Direktinvestitionen

2.2. Theorien der Internationalisierung

2.2.1. Theorien des internationalen Handels

2.2.2. Theorien der internationalen Direktinvestitionen

3. Ausländische Direktinvestitionen – Ansätze, Gründe und Folgen

3.1. Die Grundlagen des OLI – Ansatzes und Begründung von Direktinvestitionen

3.2. Verhältnis von Außenhandel und Direktinvestitionen

3.3. Vertikale und horizontale Direktinvestitionen

4. Bewertungsperspektiven und Folgen von Direktinvestitionen

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Gründe, Chancen und Risiken sowie die ökonomischen Folgen ausländischer Direktinvestitionen. Dabei steht die theoretische Fundierung durch den OLI-Ansatz im Fokus, um zu untersuchen, wie multinationale Unternehmen ihre Marktbearbeitungsstrategien wählen und welche Auswirkungen ihre Aktivitäten auf Herkunfts- sowie Zielländer haben.

  • Definition und Abgrenzung multinationaler Unternehmen und Direktinvestitionen
  • Theoretische Grundlagen der Internationalisierung und des internationalen Handels
  • Der OLI-Ansatz als multikausales Erklärungsmodell für Direktinvestitionen
  • Unterscheidung zwischen vertikalen und horizontalen Direktinvestitionen
  • Bewertung von Auswirkungen auf Beschäftigung, Wohlstand und Strukturwandel

Auszug aus dem Buch

3.3. Vertikale und horizontale Direktinvestitionen

Bei vertikalen Direktinvestitionen steht die Entscheidung über die Produktionsprozesse und deren räumlicher Grad der Konzentration im Fokus und nicht die Bedienung des Marktes. Aufgrund der geographischen Trennung von Produktionsprozessen/-stufen entstehen vertikale Direktinvestitionen. Diese verfolgen das Ziel die international sich unterscheidenden Faktorpreise optimal nutzen.

Die Sinnhaftigkeit Produktionsprozesse auf mehrere Länder zu verteilen (wodurch multinationale Unternehmen entstehen) erklärten Helpman und Krugman anhand der unterschiedlichen Faktorkosten für Kapital und Arbeit.

Ein naheliegendes Beispiel dafür sind die Headquarter-Services, welche im kapitalreichen Herkunftsland (meistens in der Unternehmenszentrale) angesiedelt sind und von dessen Ergebnissen/Informationen (z.B. im Bereich Forschung und Entwicklung) die im arbeitsreicheren Zielland befindliche Produktion profitieren kann.

Das Referenzmodell für vertikale Direktinvestitionen aus dem Bereich der Außenhandelstheorien ist das klassische Heckscher-Ohlin-Modell, weil diese Art der Direktinvestition tendenziell den Außenhandel fördert.

Rückwärtsgerichtete vertikale Direktinvestitionen steigern in der Regel die Importe des Herkunftslandes und vorwärtsgerichtete vertikale Direktinvestitionen führen zu höheren Exporten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle ausländischer Direktinvestitionen als treibende Kraft der Globalisierung und skizziert die methodische Vorgehensweise sowie die zentralen Thesen der Arbeit.

2. Multinationale Unternehmen und Außenhandel: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe und gibt einen Überblick über klassische Theorien des internationalen Handels sowie erste Ansätze zur Erklärung internationaler Direktinvestitionen.

3. Ausländische Direktinvestitionen – Ansätze, Gründe und Folgen: Hier wird der OLI-Ansatz detailliert eingeführt und das Verhältnis zwischen Außenhandel und Direktinvestitionen sowie die Unterscheidung in vertikale und horizontale Investitionsformen erarbeitet.

4. Bewertungsperspektiven und Folgen von Direktinvestitionen: Das Kapitel analysiert die Wirkungen von Direktinvestitionen aus verschiedenen Perspektiven, wie Global, Zielland, Herkunftsland und Investor, und diskutiert dabei Exportsubstitution- sowie Verstärkungseffekte.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen, bewertet die Thesen und reflektiert über den aktuellen Forschungsstand der noch jungen Theorie der internationalen Direktinvestitionen.

Schlüsselwörter

Multinationale Unternehmen, Direktinvestitionen, FDI, OLI-Ansatz, Internationalisierung, Globalisierung, Außenhandel, Markteintrittsstrategien, Standortvorteile, Produktionsprozesse, Export, Import, Wertschöpfungsnetzwerke, Strukturwandel, Beschäftigungseffekte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Begründungen und den praktischen Auswirkungen ausländischer Direktinvestitionen durch multinationale Unternehmen im Kontext der Globalisierung.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition multinationaler Konzerne, den Theorien zur Internationalisierung, dem OLI-Paradigma nach Dunning sowie der Differenzierung von horizontalen und vertikalen Investitionsmotiven.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Beweggründe für Direktinvestitionen mittels des OLI-Ansatzes zu erklären und deren wirtschaftliche Folgen für Herkunfts- sowie Zielländer kritisch zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine schriftliche Ausarbeitung, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Anwendung etablierter wirtschaftstheoretischer Modelle basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch klassische Außenhandelstheorien, die detaillierte Darstellung des OLI-Ansatzes und eine Bewertung der ökonomischen Konsequenzen von Direktinvestitionen aus verschiedenen Perspektiven.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie FDI, OLI-Ansatz, Globalisierung, multinationale Unternehmen und Standortvorteile definieren.

Wie unterscheidet der OLI-Ansatz zwischen den Arten der Marktbearbeitung?

Der OLI-Ansatz nutzt die Kategorien Eigentumsvorteile, Standortvorteile und Internalisierungsvorteile, um zu bestimmen, ob ein Unternehmen exportieren, Lizenzen vergeben oder direkt investieren sollte.

Warum ist die Unterscheidung zwischen vertikalen und horizontalen Direktinvestitionen relevant?

Die Unterscheidung ist deshalb wichtig, da sie unterschiedliche Motive (z.B. Nutzung von Faktorpreisunterschieden vs. Markterschließung) widerspiegelt und verschiedene Auswirkungen auf den Außenhandel des Herkunftslandes hat.

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Details

Titel
Multinationale Unternehmen und Außenhandel. Ausländische Direktinvestitionen und der OLI-Ansatz
Hochschule
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Note
1,3
Autor
Luisa Maack (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
22
Katalognummer
V490933
ISBN (eBook)
9783668989429
ISBN (Buch)
9783668989436
Sprache
Deutsch
Schlagworte
multinationale unternehmen außenhandel ausländische direktinvestitionen oli-ansatz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Luisa Maack (Autor:in), 2019, Multinationale Unternehmen und Außenhandel. Ausländische Direktinvestitionen und der OLI-Ansatz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/490933
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Leseprobe aus  22  Seiten
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