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Die Arbeitsmigration nach Deutschland ab 1950. Auswirkungen auf die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik

Titel: Die Arbeitsmigration nach Deutschland ab 1950. Auswirkungen auf die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik

Fachbuch , 2019 , 74 Seiten

Autor:in: Daud Nouri (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Migration ist ein essenzieller Bestandteil der Veränderung von Bevölkerungen und ist tief in jedem von uns verankert. Sie existiert, seit es Menschen gibt. Gegenwärtig leben weltweit 232 Millionen Migranten, deren Zahl jährlich um etwa 4,6 Millionen Menschen steigt. Auch in Deutschland ist die Migration ein Thema. Jeder Vierte bis Fünfte Deutsche hat einen Migrationshintergrund.

Daud Nouri setzt sich in seiner Publikation mit der Zuwanderungsstruktur in Deutschland auseinander. In welchem Verhältnis stehen die Zuwanderer zu dem demographischen Wandel sowie Fachkräftemangel? Welche sozioökonomischen Auswirkungen hat die aktuelle Zuwanderung auf Deutschland?

Nouri legt den Hauptfokus auf die Arbeitsmigration, denn die Politik in Deutschland hat sich in den letzten Jahren verändert. Sowohl der demographische Wandel als auch der Fachkräftemangel haben enorme Folgen für den deutschen Arbeitsmarkt. Nouri untersucht, ob sich das Problem mit der Förderung von Migration beheben lässt.

Aus dem Inhalt:
- Migrationspolitik;
- Bevölkerungsschwund;
- Entwicklung;
- Integration;
- Aufnahmegesellschaft

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Migration in der Bundesrepublik Deutschland

2.1 Bedeutung des Begriffs Migration

2.2 Geschichtlicher Verlauf der Migrationspolitik

2.3 Ursachen der Migration

2.4 Begriffserklärung Entwicklung

2.5 Entwicklung und Migration

2.6 Aktuelle Migrantensituation in Deutschland

2.7 Migrationsbericht 2015 (Vergleich zu Berichtsjahr 2014)

3 Demografischer Wandel in Deutschland

3.1 Inländische Fertilität

3.2 Inländische Mortalität

3.3 Nettozuwanderung

4 Fachkräftemangel in Deutschland

4.1 Ursachen des Fachkräftemangels

4.2 Aktueller Stand des Fachkräftemangels in Deutschland

4.3 Auswirkungen des Fachkräftemangels

4.4 Maßnahmen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels

5 (Aktuelle Probleme der Migrationspolitik) Integrationsprobleme der Migranten

5.1 Sprache und Bildung

5.2 Die erste, zweite und dritte Migrantengeneration

5.3 Ghettobildungen

5.4 Arbeitsmarktwandel in Deutschland

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert die Zuwanderungsstruktur der nach Deutschland migrierenden Personen im Kontext des demografischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels, um die sozioökonomischen Auswirkungen der Migration auf die Bundesrepublik zu beleuchten.

  • Historische Entwicklung der Migrationspolitik in Deutschland seit 1950.
  • Analyse des demografischen Wandels und seiner Folgen für den Arbeitsmarkt.
  • Ursachen und Auswirkungen des Fachkräftemangels in verschiedenen Branchen.
  • Problematiken der Integration, einschließlich Sprachbarrieren und Bildungserfolg.
  • Entwicklung von Migrantengenerationen und gesellschaftliche Herausforderungen wie Ghettobildung.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Anwerbung von Gastarbeitern ab 1950

Mit beeindruckender Konjunktur in den 1950er Jahren erholte sich Deutschland langsam aber sicher von dem zweiten Weltkrieg. Die Arbeitslosenquote sank im gesamten Bundesgebiet (in der Folge kurz „BRD“) stark. Nichtsdestotrotz verspürte man einen Mangel an Arbeitskräften in saisonalen und Billig-Lohn-Branchen. Die Landwirtschaft, die Nahrungsmittelindustrie sowie das Baugewerbe hatten die meisten Schwierigkeiten bei der Beschaffung von (neuen) Arbeitskräften, wonach auch der Arbeitskräftemängel in diesen Arbeitsbereichen am intensivsten war.

Hinsichtlich der hohen Arbeitslosigkeit und der schwachen Wirtschaft Italiens zeigte die italienische Regierung bereits drei Jahre später (1953) großes Interesse an ein Anwerbearrangement mit der BRD. Aufgrund einer Entlastung der erwerbslosen Mütter und Ehefrauen, die einer Beschäftigung nachgingen sowie der geringen Arbeitslosenquote der Männer, die bei etwa 1,8 Prozent lag, stimmte die Bundesrepublik dem Arrangement zu und unterschrieb am 20. Dezember 1955 das Abkommen mit Italien. Die Mehrheit der aus Italien angeworbenen Arbeitskräfte bestand grundsätzlich aus Männern, die meist für physisch anspruchsvolle Arbeitsvorgänge im Baugewerbe und der Landwirtschaft beschäftigt wurden. 1960 wurden 93.284 italienische Arbeitskräfte registriert, wovon 1.912 Frauen waren, die überwiegend in der Textilbranche eingesetzt wurden.

Angesichts der hohen Nachfrage an Arbeitskräften in Deutschland bei gleichzeitigem stetigem Arbeitskräftemangel wurden im Jahr 1960 weitere Abkommen mit Griechenland und Spanien unterzeichnet. Daraufhin folgte die Türkei 1961, Marokko (1963), Portugal (1964), Tunesien (1965) und das ehemalige Jugoslawien (1968).

Infolge fehlender Qualifikationen übernahmen ausländische Arbeitskräfte grundsätzlich physisch anstrengende und schmutzige Arbeit in eher niedrig angesehenen Arbeitsbranchen wie beispielsweise der Kunststoff-, Gummi- und Asbestindustrie wie auch dem Hoch- und Tiefbau. Etwa 20% der Beschäftigten dieser Arbeitsbereiche waren ausländischer Herkunft, was einheimischen Arbeitnehmern zu einem leichteren beruflichen Aufstieg verhalf.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische und aktuelle Bedeutung von Migration für Deutschland sowie den Fokus der Arbeit auf die Arbeitsmigration und deren Zusammenhang mit dem Fachkräftemangel.

2 Migration in der Bundesrepublik Deutschland: Dieses Kapitel skizziert den geschichtlichen Verlauf der Migrationspolitik von den frühen Gastarbeiter-Anwerbungen bis hin zur aktuellen Debatte um ein modernes Einwanderungsgesetz.

3 Demografischer Wandel in Deutschland: Hier werden die Faktoren des demografischen Wandels – Fertilität, Mortalität und Nettozuwanderung – analysiert, die zu einem Bevölkerungsrückgang und einer Veralterung führen.

4 Fachkräftemangel in Deutschland: Das Kapitel untersucht die Ursachen und Auswirkungen des Fachkräftemangels und beleuchtet staatliche Maßnahmen zu dessen Bekämpfung durch gezielte Anwerbung.

5 (Aktuelle Probleme der Migrationspolitik) Integrationsprobleme der Migranten: Hier werden zentrale Herausforderungen der Integration wie Sprache, Bildung, der Wandel der Migrantengenerationen und Phänomene wie die Ghettobildung diskutiert.

6 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer gesunden, koordinierten Zuwanderungspolitik für die Zukunft Deutschlands.

Schlüsselwörter

Arbeitsmigration, Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Gastarbeiter, Integration, Bildung, Migrationspolitik, Zuwanderung, Einwanderungsgesetz, Fertilität, Mortalität, Arbeitsmarktwandel, Ghettobildung, Bevölkerungsstruktur, Qualifikationsniveau.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Arbeitsmigration in Deutschland seit 1950 und untersucht deren Auswirkungen auf die soziale sowie wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Migrationsgeschichte, dem demografischen Wandel, dem Fachkräftemangel und den damit verbundenen Herausforderungen bei der Integration.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist die Analyse der Zuwanderungsstruktur und deren sozioökonomische Folgen für Deutschland, insbesondere im Hinblick auf den Fachkräftemangel und den demografischen Wandel.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analytische Literaturrecherche sowie die Auswertung statistischer Daten aus Migrationsberichten und demografischen Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung der Migration, die demografische Situation, die Analyse des Fachkräftemangels in verschiedenen Branchen und die Problematiken der Integration.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Arbeitsmigration, Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Integration und Zuwanderungsstruktur.

Welchen Einfluss hatte der "Pillenknick" auf die deutsche Demografie?

Der "Pillenknick" führte zu einem drastischen Rückgang der Fertilitätsrate, was zusammen mit der steigenden Lebenserwartung die demografische Alterung in Deutschland massiv verstärkt hat.

Warum ist das "Rotationsprinzip" aus heutiger Sicht gescheitert?

Es scheiterte, da Unternehmen aufgrund von Einarbeitungskosten einen längeren Aufenthalt der Arbeitskräfte bevorzugten und Migranten sich zudem dauerhaft in die soziale Gesellschaft integrierten.

Ende der Leseprobe aus 74 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Arbeitsmigration nach Deutschland ab 1950. Auswirkungen auf die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik
Autor
Daud Nouri (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
74
Katalognummer
V491039
ISBN (eBook)
9783960957201
ISBN (Buch)
9783960957218
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arbeitsmigration Migranten Flüchtlinge Asylanten deutsche Wirtschaft Wirtschaft BRD Kultur Soziologie Migrationspolitik Bevölkerungsschwund Entwicklung Integration Aufnahmegesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daud Nouri (Autor:in), 2019, Die Arbeitsmigration nach Deutschland ab 1950. Auswirkungen auf die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/491039
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Leseprobe aus  74  Seiten
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