Einschätzung des Effekts von vegetarischer Ernährung auf Bluthochdruck


Hausarbeit, 2017
20 Seiten, Note: 1,0

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Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

1. Einleitung
1.1. Vegetarische Ernährung
1.2. Bluthochdruckstrong
1.3. Zielsetzung der Arbeit

2. Material und Methoden
2.1. Einschlusskriterien
2.2. Suchstrategie
2.3. Studienauswahl
2.4. Qualitätsprüfung

3. Ergebnisse
3.1. Suchergebnisse
3.2. Studiencharakteristika
3.3. Qualitätsmerkmale

4. Diskussion
4.1. Hauptergebnisse
4.2. Limitationen
4.3. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Zusammenfassung

Hintergrund: Vegetarismus ist mit einer Prävalenz von 4,3 % in der deutschen Bevölkerung ein zunehmender Trend. Gesundheitliche Vorteile dieser Ernährungsweise werden seit zwei Jahrzehnten näher erforscht. Arterielle Hypertonie stellt den wichtigsten Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankung dar. Des Weiteren ist er individuell betrachtet eine große Belastung für die Patienten sowie eine finanzielle Herausforderung für das deutsche Gesundheitssystem, da zudem seine Prävalenz in den letzten Jahren gestiegen ist.

Ziel: Es soll eine literarische Übersicht der aktuellen Forschungsergebnisse verfasst werden, welche vegetarische Ernährung als Einflussfaktor auf Bluthochdruck untersuchen.

Material und Methoden: Es wurde eine systematische Suche anhand der online Datenbanken MEDLINE (Pubmed) und Web of Science am 05.01.2017 durchgeführt. Eingeschlossen wurden sowohl prospektive und retrospektive Studien (randomisierte Kontrollstudien und Kohortenstudien) als auch Meta-Analysen und systematische Reviews. Die untersuchten Parameter der Studien (Teilnehmerzahl, Alter, Art der vegetarischen Ernährung, Blutdruck, Einnahme von Antihypertensiva, BMI) wurden extrahiert, tabellarisch dargestellt und die Studien mit Hilfe der Jadad-Skala bewertet. Die Ergebnisse der Reviews und Meta-Analysen wurden ebenfalls tabellarisch gegenübergestellt.

Ergebnisse: Trotz beschränkter und teils kontroverser Datenlage ist der Konsum von vegetarischer Ernährung signifikant mit einem niedrigeren Blutdruck assoziiert. Dies ist zum einen auf eine Gewichtsreduktion zurückzuführen, aber noch nicht vollständig erklärbar.

Schlussfolgerungen: Vegetarische Ernährung stellt eine ergänzende Möglichkeit dar, Blutdruck nicht-medikamentös zu senken. Weitere Studien sind benötigt um festzustellen, welche Form der vegetarischen Ernährung den Blutdruck am effizientesten beeinflusst und auf welchem Wirkmechanismus dies basiert. Die Implementation dieser Ergebnisse in Form von Public Health Programmen im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung birgt ein bisher ungenutztes Potential.

1. Einleitung

1.1. Vegetarische Ernährung

Vegetarismus, Rohkost, Veganismus – pflanzenbasierte Ernährung rückt immer mehr in den Fokus der Gesellschaft. 4,3 % der deutschen Bevölkerung (6,1 % der Frauen, 2,5 % der Männer) im Alter von 18 bis 79 Jahren ernähren sich vegetarisch (1). In einem europäischen Vergleich wird Deutschland als Vorreiter neben Italien und Großbritannien ein Vegetarier-Anteil von 9% zugeschrieben (2). In Deutschland ist dieser Trend ist vor allem in Großstädten und bei Personen mit zunehmendem Bildungsstand zu beobachten (1). Neben ethisch-moralischen oder ökologischen Bedenken können die zunehmend pflanzenbasierten Ernährungsformen als Zeichen des Individualismus oder als neues Statussymbol gewertet werden. Ebenfalls kann man dieses Phänomen als ein zunehmendes Bewusstsein für Gesundheit interpretieren, insbesondere bei Personen aus höheren Bildungsgruppen.

Seit zwei Jahrzehnten wird vegetarische Ernährung zunehmend wissenschaftlich evaluiert. Bisher publizierte Forschungsergebnisse weisen bereits auf gesundheitliche Vorteile hin, beispielsweise in der Kardiologie und Onkologie (3).

1.2. Bluthochdruck

Die arterielle Hypertonie ist mit zunehmender Prävalenz als häufigster kardiovaskulärer Risikofaktor mitunter für die meisten Todesfälle im Erwachsenenalter verantwortlich (4). 2015 starben 12 925 Menschen in Deutschland an Hypertonie allein, die gesamte Zahl der Sterbefälle an Kreislauferkrankungen betrug 356 625 (5). Auch die deutsche Krankheitsversorgung wird finanziell durch arterielle Hypertonie belastet: im Jahr 2008 stellte sie mit über 9’000 Milliarden Euro einen Anteil von 3,6 % der direkt entstandenen Krankheitskosten dar. Diese umfassen neben der medizinischen Heilbehandlung auch Präventions-, Rehabilitations- und Pflegemaßnahmen, sowie die Verwaltungskosten der Leistungserbringer. Zusätzlich gehen indirekte Krankheitskosten einher (gemessen an Arbeitsunfähigkeit, Invalidität und vorzeitigem Tod der Bevölkerung), 2008 waren dies 29’000 verlorene Erwerbstätigkeitsjahre. (6)

1.3. Zielsetzung der Arbeit

Nachdem die arterielle Hypertonie sowohl eine große persönliche Belastung für den Patienten, als auch für das Gesundheitssystem darstellt soll sie in dieser Arbeit exemplarisch herausgegriffen werden und die Forschung der vegetarischen Ernährung in diesem Kontext beleuchtet werden. Eine Übersicht zu aktuellen Ergebnissen in der Literatur soll erstellt werden: Welche Rolle spielt vegetarische Ernährung als Einflussfaktor auf Bluthochdruck?

2. Material und Methoden

Die systematische Recherche wurde orientierend an den PRISMA Richtlinien (Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses) (7) geplant und durchgeführt. Es wurde die Satzung der Charité – Universitätsmedizin Berlin zur Sicherung Guter Wissenschaftlicher Praxis berücksichtigt.

2.1. Einschlusskriterien

Die Einschlusskriterien wurden mithilfe des PICO Worksheet and Search Strategy erarbeitet (8).

Es wurden prospektive und retrospektive Studien eingeschlossen. Es wurden randomisierte Kontrollstudien und Kohortenstudien untersucht sowie Meta-Analysen und systematische Reviews. Zwillingsstudien wurden explizit eingeschlossen, im Gegensatz zur Meta-Analyse von Yokoyama et. al. (9). Weitere Einschlusskriterien sind die Rekrutierung von erwachsenen Patienten (> 19 Jahre), die vegetarischer Ernährung exponiert waren oder eine solche Ernährung als Interventionsmaßnahme erfahren haben. Tabelle 1 zeigt Varianten vegetarischer Ernährungsweisen, die in dieser Arbeit unter dem Oberbegriff „vegetarische Ernährung“ definiert wurden. Die Publikation der Studie oder des Reviews sollte auf deutsch oder englisch verfasst sein. Artikel, welche nur den Bericht von Blutdruckwerten beinhalteten oder als Fallbericht gestalten waren wurden ausgeschlossen. Des Weiteren wurden alle Einträge, die vor dem 05.01.2017 publiziert wurden, berücksichtigt.

Tabelle 1 . Varianten vegetarischer Ernährungsweisen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2. Suchstrategie

Die online Datenbanken MEDLINE (Pubmed) und Web of Science wurden am 05.01.2017 systematisch durchsucht. Es wurden zunächst Oberbegriffe erfasst und alternative Suchterme für die Fragestellung gesammelt. Die gesuchten Artikel sollten eines oder mehr der Schlüsselwörter für vegetarische Ernährung (vegetarian diet, vegan diet, plant based diet) und für Blutdruck (blood pressure, hypertension, prehypertension) enthalten.

Die benutzte Suchstrategie ist in Tabelle 2 dargestellt.

Tabelle 2 . Suchstrategie für MEDLINE/Pubmed.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.3. Studienauswahl

Aus den gefundenen Treffern wurden zunächst doppelt vorhandene Publikationen entfernt. Im Anschluss wurden die Artikel nach Vorhandensein von Volltexten aussortiert. Daraufhin wurden die Publikationen mittels des Titels und des Abstracts (in Ausnahmefällen des Volltextes) eingeschätzt, ob sie inhaltlich für dieses Review von Bedeutung sind.

2.4. Qualitätsprüfung

Im letzten Schritt wurde die Qualität der eingeschlossenen Studien nach der Jadad-Skala bewertet (11). Mittels einer standardisierten Tabelle wurden die Studien auf drei Qualitätsmerkmale untersucht. Von maximal fünf Punkten wurde jeweils ein Punkt für die Nennung und für die Beschreibung der Randomisierung vergeben. Die Erwähnung der Verblindung gab einen Punkt, einen weiteren falls die Methode der Verblindung angemessen war. Ein letzter Punkt wurde für die Beschreibung des Teilnahmeverhaltens der Probanden vergeben (Drop-Out bzw. Noncompliance).

3. Ergebnisse

3.1. Suchergebnisse

Die Suche bei MEDLINE/Pubmed und Web of Science ergab primär 713 Treffer. Zusätzlich wurde im Literaturverzeichnis des Kapitels „How Not to Die from Hypertension“ des Sachbuchs „How Not to Die“ von Michael Greger, MD 20 zusätzliche Artikel identifiziert. Nach Entfernung von 163 Duplikaten war es bei 341 Artikeln möglich, den Volltext zu beschaffen. Davon wurden 290 aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen (siehe Abb. 1). Letztlich wurden 38 Studien aus den Jahren 1977-2016 eingeschlossen, davon 10 randomisierte kontrollierte Studien, sowie 13 Reviews, davon eine Meta-Analyse.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 . Flowchart der Ergebnisse der Literatursuche.

3.2. Studiencharakteristika

In Tabelle 3 sind die wichtigsten Studiencharakteristika sowie Eigenschaften der Studienpopulationen dargestellt. Es wird das Studiendesign beschrieben (Observation/Intervention), die Anzahl der Probanden, Art der vegetarischen Ernährung, das Durchschnittsalter der Probanden, die durchschnittlichen Blutdrücke der Interventions- und der Kontrollgruppe bzw. prä-interventionell, der Anteil der Probanden mit Einnahme von Antihypertensiva sowie der durchschnittliche BMI.

Tabelle 3. Übersichtstabelle klinischer Studien.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Legende: DASH: Dietary Approaches to Stop Hypertension

3.3. Qualitätsmerkmale

Von insgesamt 38 untersuchten klinischen Studien waren 10 randomisierte kontrollierte Studien. Deren Bewertung mittels der Jadad-Skala war nur eingeschränkt möglich. Eine Verblindung bei der Zuordnung einer Ernährungsform ist schwer möglich. Allein bei Trepanowski et al. (47) konnte eine Verblindung bzgl. der Verschreibung eines Krillöl-Zusatzpräparats stattfinden. Bei den meisten RCT wurde eine Randomisierung sowie die Anzahl der Drop-Outs genannt.

Der Großteil der gefundenen Arbeiten waren Kohortenstudien (12, 31, 44), bei denen mit teilweise bis zu mehreren Tausend Probanden signifikante Ergebnisse erzielt werden konnten.

Von 13 gefunden Reviews war nur eines als Meta-Analyse gestaltet, sodass bisher nur eine statistische Auswertung als Überblick von vorhandenen Studien existiert.

4. Diskussion

4.1. Hauptergebnisse

Insgesamt kann gesagt werden, dass vegetarische Ernährung mit einem niedrigeren Blutdruck und einer geringeren Prävalenz von arterieller Hypertonie assoziiert ist. Nach Adjustierung der Probanden nach BMI, Rauchen und Alkoholkonsum ist derselbe Effekt zu beobachten, wenn auch abgeschwächt. Der durchschnittliche Blutdruck der untersuchten Interventionsgruppen bzw. post-interventionell beträgt 122,5/73,4 mmHg, wohingegen bei der Kontrollgruppe bzw. prä-interventionell ein Blutdruck von durchschnittlich 127,4/76,5 mmHg gemessen wurde (siehe Abbildung 2). Dieses Ergebnis wird nur von einzelnen Studien nicht bestätigt (18, 22, 24, 27, 36, 62).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Alle gefundenen Reviews bestätigen im Überblick, dass eine pflanzenbasierte bzw. vegetarische Ernährung mit einem niedrigeren Blutdruck in Zusammenhang steht.

Ein umstrittener Punkt in einer Vielzahl der Studien sowie in den Reviews war das Einhergehen von vegetarischer Ernährung mit einem niedrigerem BMI als bei Omnivoren. Meist waren die Vegetarier im Schnitt schlanker als Omnivoren, sodass ein hoher BMI bzw. hohes Körpergewicht als Zwischenschritt in der Kausalkette Vegetarismus – niedriger Blutdruck diskutiert wurde. Daraufhin wurden in Arbeiten wie von Fontana et al. (19) Veganer und Probanden der Kontrollgruppe neben Alter, Geschlecht und bekannten Confoundern, wie Rauchen und Alkohol, auch hinsichtlich BMI abgestimmt. Hierbei konnte signifikant gezeigt werden, dass dauerhafte vegane Ernährung auch unabhängig vom BMI mit einem niedrigeren Blutdruck einhergeht als omnivore Ernährung, sogar bei Langzeit-Ausdauersportlern.

Der Effekt ist demnach teilweise durch Gewichtsreduktion zu erklären, allerdings nicht vollständig. Zudem ist bisher unklar, welche vegetarische Ernährungsform am effektivsten ist, da bisherige Studien kontroverse Ergebnisse liefern. Appleby et al. (12, 36) zeigten, dass eine pesco-vegetarische Ernährung bezüglich der Reduktion des Blutdrucks einen vergleichbaren Effekt wie eine lacto-ovo-vegetarische Ernährung hervorruft, wohingegen Pauletto et al. niedrigere Blutdrücke bei Vegetariern beobachteten, die Fisch konsumieren (36).

4.2. Limitationen

Diese literarische Übersicht hat diverse Stärken und Schwachpunkte. Ein Vorteil ist, dass vegetarische Ernährung als Ernährungsmuster einfach auf die allgemeine Bevölkerung zu übertragen ist, im Gegensatz zu hohem Konsum von nur einem Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel beispielsweise.

Zu kritisieren ist, dass die Mehrheit der 38 untersuchten Studien als Observation gestaltet war. Diese waren zum einen allesamt sehr heterogen im Studiendesign, sodass es schwer war sie zu vergleichen. Nicht alle Studien adjustierten die Probanden nach Confoundern, wie Rauchen, Alkoholkonsum und BMI. Außerdem waren die meisten Observationsstudien als Querschnitts- und nicht als prospektive Studie durchgeführt. Zuletzt weichen sie vom Gold-Standard der medizinischen Forschung ab und können eine Kausalität nicht eindeutig belegen. Es sind bisher nur wenige randomisierte Kontrollstudien zu diesem Thema zu finden. Die gefundenen zehn RCT konnten mittels der Jadad-Skala nur mittelmäßig bewertet werden, da das Kriterium „Verblindung“ bei einer Ernährungsintervention schwierig durchzuführen ist.

Ein Vorteil der vielen Kohortenstudien ist die große Fallzahl. Außerdem wurden mittels der Einschlusskriterien von langjährigen Vegetariern bzw. Veganern auch Langzeiteffekte untersucht.

Eine Anzahl von 13 Reviews durch unabhängige Autoren ermöglicht verschiedene Vergleiche der Studien. Durch die individuelle Begutachtung und einheitliche Bestätigung der Studienergebnisse lässt auf die Gültigkeit dieser Aussage schließen.

4.3. Fazit

Vegetarische Ernährung stellt eine einfache Möglichkeit dar nicht-pharmakologisch den Blutdruck zu beeinflussen. Gerade bei Patienten mit grenzwertig hohem Blutdruck kann diese Ernährungsform sinnvoll therapeutisch eingesetzt werden.

Da der genaue Wirkmechanismus noch unerforscht ist, ebenso wenig die Effektivität der unterschiedlichen vegetarischen Ernährungsformen bzgl. der Beeinflussung des Blutdrucks, sind hier noch weitere Studien nötig.

Im Kontext von zunehmender Prävalenz von Bluthochdruck ist insbesondere die präventive Funktion dieser Ernährungsform interessant. Daher wäre im Sektor Public Health weitere Forschung hilfreich, sowohl was eine dauerhafte finanzielle Entlastung des Gesundheitssystems betrifft als auch eine Senkung der Mortalität durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

5. Literaturverzeichnis

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20 von 20 Seiten

Details

Titel
Einschätzung des Effekts von vegetarischer Ernährung auf Bluthochdruck
Hochschule
Charité - Universitätsmedizin Berlin  (Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie)
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
20
Katalognummer
V491325
ISBN (Buch)
9783668982062
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vegetarisch Vegetarismus pflanzliche Ernährung Bluthochdruck vegan
Arbeit zitieren
Anika Hartmann (Autor), 2017, Einschätzung des Effekts von vegetarischer Ernährung auf Bluthochdruck, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/491325

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