Diese Arbeit beschäftigt sich mit den psychologischen Aspekten des mentalen Trainings, eine Methode, die vor allem im Wettkampfsport genutzt wird, aber auch im Alltag von Vorteil sein kann.
Das mentale Training ist eine Trainingsmethode, bei der sich Sportler Bewegungsabläufe nur vorstellen, das heißt, sie führen nicht gleichzeitig die Bewegung aus. Professor Doktor Hans Eberspächer bringt es mit seiner Definition sehr gut auf den Punkt: "Unter mentalem Training ist die planmäßig wiederholte und bewusst durchgeführte Vorstellung einer Bewegung oder Handlung ohne deren gleichzeitige praktische Ausführung zu verstehen."
Das Ziel ist, durch das geistige Wiederholen einer motorischen Aktion diese zu optimieren, zu stabilisieren und die optimale Leistung zum definierten Zeitpunkt zu erbringen. Wichtig ist, dass man diese Bewegungsvorstellung auch regelmäßig trainiert. Mittlerweile trainieren Sportler daher nicht nur die Bewegungsausführung, sondern das mentale Training ist ebenso ein wichtiger Baustein in der Trainings- und Vorbereitungsphase.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriff der Vorstellung
- Entstehung einer Vorstellung - Ansatztheorien
- Konstruktivismus
- Theorie der Informationsverarbeitung
- Theorie des Solipsismus
- Bedeutung für Bewegungs- und Handlungsvorstellungen
- Bewegung und Wahrnehmung als System
- Fazit
- Quellen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Buch beleuchtet die psychologischen Grundlagen des Mentalen Trainings, insbesondere im Zusammenhang mit Sport und Bewegung. Es analysiert die Entstehung und Bedeutung von Vorstellungen im Kontext von Bewegungen und Handlungen.
- Definition und Bedeutung der Vorstellung
- Theorien zur Entstehung von Vorstellungen
- Der Einfluss von Vorstellungen auf Bewegungen und Handlungen
- Das Zusammenspiel von Bewegung und Wahrnehmung
- Die Anwendung von Mentalem Training im Sport
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Der Text führt in das Thema Mentales Training ein und verdeutlicht dessen Bedeutung im Spitzensport. Er beschreibt den Prozess des mentalen Trainings und die Ziele, die damit verfolgt werden.
Begriff der Vorstellung
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Definition und Entstehung von Vorstellungen. Es beschreibt die Rolle des Gedächtnisses bei der Speicherung und Aktivierung von Erfahrungen, die zur Bildung von Vorstellungen führen.
Entstehung einer Vorstellung - Ansatztheorien
Der Text analysiert verschiedene Ansätze, die die Entstehung von Vorstellungen erklären. Dazu gehören der Konstruktivismus, die Theorie der Informationsverarbeitung und die Theorie des Solipsismus.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter mentalem Training im Sport?
Mentales Training ist die planmäßig wiederholte und bewusste Vorstellung einer Bewegung oder Handlung, ohne diese gleichzeitig praktisch auszuführen.
Welche Ziele verfolgt das mentale Training?
Das Ziel ist es, motorische Aktionen durch geistiges Wiederholen zu optimieren, zu stabilisieren und die maximale Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt abzurufen.
Welche psychologischen Theorien zur Entstehung von Vorstellungen werden behandelt?
Die Arbeit analysiert den Konstruktivismus, die Theorie der Informationsverarbeitung und die Theorie des Solipsismus.
Welche Rolle spielt das Gedächtnis beim mentalen Training?
Das Gedächtnis ist für die Speicherung und Aktivierung von Erfahrungen zuständig, die als Grundlage für die Bildung von Bewegungsvorstellungen dienen.
Ist mentales Training nur für den Spitzensport relevant?
Obwohl es primär im Wettkampfsport genutzt wird, kann die Methode laut Abstract auch im Alltag von großem Vorteil sein.
- Arbeit zitieren
- Rebecca Geib (Autor:in), 2014, Psychologische Grundlagen des mentalen Trainings, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/491379